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Ich habe heute das Gefühl, ich sterbe tausend Tode total viele Panikattacken und komme grad kaum darauf klar. Was kann ich dagegen tun

21.06.2011 10:02 • #21


Zitat:
Es gibt wirklich Leute, die sind 20 und fallen einfach um, Herz schlägt nicht mehr und die haben nicht geraucht, keinen Alk., sportlich, kerngesund.


Also dazu kann ich als Sportler was sagen. Sicher kann es sein dass man von heute auf morgen umkippt, das passiert auch manchmal bei Marathonläufen. Du schreibst dass die Leute viel Sport gemacht haben. Beim Marathon sind z.B. einige gestorben letztens weil sie einen Infekt (Erkältung) nicht richtig auskuriert haben, und diese durch die Belastung dann eine Herzmuskelentzündung ausgelöst hat (weil sich die Leute nicht geschont haben trotz Erkältung, sondern trainieren wollten). Und wenn man dann noch 42km rennt, ist doch klar...

Von daher... wenn du schreibst dass die sehr sportlich waren, dann kann das gut sein dass da eben wie gesagt eine Entzündung im Körper war, die nicht auskuriert wurde - und schon kann es dazu kommen. Ich habe früher auch trotz noch andauernder Erkältung Sport gemacht, das lasse ich aufgrund der Berichte vom Marathon lieber bleiben, kuriere mich aus bis ich mich wirklich gesund fühle - erst dann fange ich wieder an zu trainieren... Wenn die Leute von falschem Ehrgeiz getrieben sind, dann nützt es auch nichts wenn sie viel Sport machen (wenn man es zu fanatisch damit meint, provoziert man sowas noch), sich gesund ernähren etc. , aber im Normalfall kippt man nicht so einfach um und ist tot.

21.06.2011 10:13 • #22



Krank vor Angst :(

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Leider ist das eben doch so dass man einfach umfallen kann. Dort liegt dann ein gendefekt oder ähnliches vor und das kann niemand vorher erkennen. Und das ist es Was Das ganze so unberechenbar macht

21.06.2011 10:35 • #23


Also ich weiß zumindest dass viele der Fälle wo z.B. Sportler umgekippt sind, im Nachhinein immer da stand, dass die ne Entzündung im Körper hatte die aufs Herz ging. Diese Herzmuskelentzündung kann man btw. auch im EKG sehen.

Von einer Sache mit nem Gendefekt habe ich noch nie was gehört. Aber wenn du jetzt sagen wir mal, zwischen 20 udn 30 bist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es jetzt plötzlich auftritt. Woher weiß man denn dass die Leute die das hatten, vielleicht das hätten vorhersehen können wenn sie ein EKG gemacht hätten, wo man schon Unregelmäßigkeiten hätte feststellen können? Wieviele Leute in jungen Jahren - außer wir, die Angst vor Krankheiten haben - lassen denn ein EKG anfertigen? Das ist eher die seltenheit. Ich denke dass man dort Unregelmäßigkeiten erkennt. Vielleicht sieht jemand gesund aus und kippt einfach um, aber meist kann man sowas auf dem EKG schon sehen. Aber wenn derjenige sich immer gesund gefühlt hat, lässt man ja auch kein EKG anfertigen. Viele ignorieren auch ihre körperlichen Beschwerden (wie ich im Stress damals). IIch habe in letzter Zeit auch ca. 5 EKG gemacht, mit und ohne Belastung, Langzeit und Kurzeit-EKG.. und jedes mal alles i.O. .. wenn da etwas wäre, hätte man es gesehen, davon gehe ich jetzt mal aus. Und auch Herzmuskelentzündungen kann man dort erkennen. Eigentlich alles.

Ich vermute außerdem, dass die Wahrscheinlichkeit einen solchen Gendefekt zu haben, etwa so ist wie 6 richtige im Lotto.. vermutlich noch geringer.

21.06.2011 11:06 • #24


Ich war ja auch schon oft da beim kardiologen,schon bei zwei unterschiedlichen. Ekg,Herzecho,belastungsEkg, 24h Ekg wurde alles gemacht ohne Befund außer mal einen inkompletten rechtsschenkelblock welcher aber wohl unbedeutend ist. Und bei den letzten Ekgs war das auch weg. Blöder kopf!

21.06.2011 11:16 • #25


Hihi, wir haben genau die gleiche geschichte! Habe Untersuchungen beim Hausarzt und beim Kardiologen gemacht. Bei mir wurde neben den ganzen Untersuchungen auch ein ink. rechter HSB festgestellt. Lustig.

Das haben aber ganz viele Menschen, ist total ungefährlich.

21.06.2011 11:22 • #26


Zitat von user0815:
Beim Marathon sind z.B. einige gestorben letztens weil sie einen Infekt (Erkältung) nicht richtig auskuriert haben, und diese durch die Belastung dann eine Herzmuskelentzündung ausgelöst hat (weil sich die Leute nicht geschont haben trotz Erkältung, sondern trainieren wollten). Und wenn man dann noch 42km rennt, ist doch klar...

Mein Vater hatte das mit 55 Jahren auch so ähnlich. Infekt und irgendwie auch noch ein falsches Medikament bekommen. Folge war eine verschleppte Infektion, Entzündung am Herz, Herz OP, künstliche Herzklappe wurde eingesetzt.
Zitat von miezze:
Bekomme es trotzdem noch nicht aus dem kopf,geht es euch da ähnlich?! ICh mein ich habe eine Tochter für die will ich noch lange da sein.


Keiner will doch einfach so und jung aus dem Leben scheiden. Die Frage ist aber, ob man einfach erstmal sein Leben lebt oder ob man sich nun ständig damit beschäftig und Ängste entwickelt. Das ich der Unterschied.

Ich möchte auch noch lange leben und das möchte ich auch bei mir nahestehenden Personen, z.B. meine Eltern. Wobei es da aber auch immer greifbarer wird, wenn die in 15 Jahren noch leben und gesund sind, fein.

Viele werden aber keine 80 oder 85. Letztlich sind es alles Sachen, die MUSS man einfach hinnehmen. Und an Unsterblichkeit können wir uns nicht orientieren, weil die gibt es nicht.

Und wir haben das halt auch z.T. im Umfeld und irgendwann nehmen wir es auch wahr. Meine Zahnärztin starb letztes Jahr mit Mitte 40, mein Urologe starb und war noch keine 50, die Schwester einer Ex Bekannten starb mit 52, ihr Mann paar Jahre vorher mit Ende 40, bei mir im Haus starb einer mit 45. Es gehört zum Leben dazu. Leider.

21.06.2011 11:31 • #27


Ja sehr leider. Nun das mit dem rechtsschenkelblock scheint echt häufig zu sein. Werde nachher schwimmen gehen,mich ablenken. Ich bin jeden Tag dankbar dass ich noch lebe,irgendwie verrückt

21.06.2011 11:33 • #28


Ich finde das nicht verrückt, es ist eher eine Eigenschaft die vielen Menschen verloren gegangen ist. Gab es nicht mal den Spruch dass das Leben keine Last, sondern ein Geschenk sein sollte?

21.06.2011 12:01 • #29


Na sicher ist das ein Geschenk nur ständig sich zu fragen ob man morgen noch lebt,ist nicht Sinn und Zweck

21.06.2011 12:59 • #30


Dann wäre es ja eher eine Last. So liest es sich für mich.

Das blöde bei mir: ich weiß dass die Angst weniger werden würde, wenn ich nicht so alleine wäre. Aber da kann ich zur Zeit nicht so viel dran ändern. Wohne halt z.Z. in einer Stadt wo ich nur sehr wenige Leute kenne. Echt blöde. Es gibt mir irgendwie Sicherheit wenn jemand da ist, denn dann weiß ich dass im Zweifelsfrei jemand schnell den Arzt rufen könne wenn ich echt umkippe oder so..

21.06.2011 13:15 • #31


Aber du wohnSt in einer Stadt. Ich lebe auf dem Dorf. Da ist die Überlebenschance geringer als in der Stadt

21.06.2011 13:20 • #32


Würde ich so nicht sagen. Wenn ich bei meinen Eltern bin - das ist nen 100 Seelen Kaff - fühle ich mich sicherer. Ich bin dort tatsächlich schonmal umgekippt, aber es reicht immer noch dass man schnell zum Arzt kommt - oder er zu einem. Das geht immer. Dort ist es auch nicht so schlimm wenn man kurz beim Nachbarn klingelt, weil was ist. In einer Großstadt kennt niemand den Nachbarn, da wird man zT nur schief angeguckt, wenn nicht sogar die Tür vor der Nase zugeknallt...

21.06.2011 14:21 • #33


Warum bist denn schonmal umgefallen? Fühle mich beim Freund in der Stadt sicherer. Da ist gleich das Krankenhaus nebenan

21.06.2011 14:26 • #34


Ich hatte so Verwucherungen im Bauchraum, ist nichts schlimmes, hatte aber dolle Schmerzen und es waren dummerweise meine Eltern nicht da, habe dann Angst bekommen, und daraufhin habe ich aus Angst hyperventiliert (Panikattacke). Habe dann keine Luft mehr bekommen (oder das Gefühl gehabt), und daraufhin bin ich dann doch umgekippt. Aber nicht so richtig. Zum Glück kam dann wer nach Hause und hat mich schnell zum Arzt gefahren.

Ein anderes mal habe ich bei einem anderen Arzt hyperventiliert. Da war ich klein, die wollten mir Augensalbe geben, ich wollte das nicht, daraufhin haben die meinen Kopf festgehalten und das Zeug reingedrückt. Im Wartezimmer hatte ich dann das Gefühl ich reagiere da allergisch drauf (und das mit 8 Jahren... solche Gedanken), dabei habe ich bloß aus Stress hyperventiliert und bin richtig ohnmächtig geworden. Fand ich ganz schlimm Ich wurde dann noch angeschimpft was mir einfalle umzukippen und was die anderen Patienten denken sollen...

21.06.2011 14:31 • #35


Oh ha Hast aber früh angefangen

21.06.2011 15:15 • #36


Hallo,

meine Schwiegermutter ist damals auch einfach umgefallen und war tod!!Aber kein gesundes Herz hört einfach zu schlagen auf!Meine Schwiegermutter hatte das Romanu Ward Syndrom,schau mal hier nach,kannst dir durchlesen http://www.qtsyndrome.ch/faqdt.html.
Wenn du ein EKG hattest und alles ok ist,besteht kein Grund einfach zu sterben

Pusteblume

21.06.2011 15:31 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Na du machst Ja Hoffnung,da steht drin dass man das manchmal nicht erkennt etc.

21.06.2011 15:40 • #38


Huhu miezze,
ich kann deine Ängste völlig verstehen, deshalb sitzen wir ja auch hier und schreiben in diesem Forum Es kann jeden Treffen, zu jeder Zeit und wir werden es nicht aufhalten könnn. Wir können aber die Tage, an denen wir leben mit Leben ausfüllen und nicht mit Sorgen belasten. Schlae Worte....es gelingt leider nicht immer! Es ist auch für mich schwierig die Worte meines Theras umzusetzen...er erklärt mir immer wieder, dass viel mehr Menschen gesund sind und an Altersschwäche sterben und dass es in meinem Alter sehr unwahrscheinlich ist zu sterben. Ich versuche dies immer mir klarzu machen, wenn es mir schlecht geht. Dann wird man aber im Leben oft vom Gegenteil überzeugt und das Vertrauen geht wieder flöten. Ic h kann auch nicht verstehen, dass andere Menschen keine Angst davor haben bzw. diese bei ihnen nicht so bewusst ist, sicherlich wollen die meisten nicht sterben, dennoch schaffen sie es, nicht ständig darüber nachzudenken...wie ist das möglich?...das will mir nicht in den Kopf! Andererseits sind mir wiederrum andere Ängste völlig unklar...meine Freunin hat bsp. panische Angst vor Spinnen ... da denke ich mir, dass dies doch völliger Quatsch ist! Die Angst vor dem Tod ist halt das was uns beschäftigt und wir haben sie zu hoch in uns aufkommen lassen...Ich wünsche mir ganz fest, dass wir irgndwann wieder "völlig normal" mit solchen Geschehnissen umgehen können...egal wie!

21.06.2011 16:15 • #39


Ja echt blöd!! Will auch wieder normal leben ohne diese Angst,aber wie schon gesagt sehr sehr schwer vor allem wenn man solche Geschichten hört

21.06.2011 16:23 • #40



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