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12

J
Die Werte Folsäure und B12 wurden im April das letzte Mal getestet und waren wohl im Normbereich. Leider habe ich die Unterlagen mit den Werten von April verlegt. Ich werd sie mir aber nochmal ausdrucken lassen. Ich nehme zur Zeit noch Trompcardin für dieses Stolpern. Da sind bei richtiger Einnahme 400 ug Folio und 3 ug B12 drin. Das mit der Gewebeprobe ist interessant. Sie haben bei der Spiegelung eine entnommen und nix gefunden. Also müsste ich nochmal eine Kultur über Blut anlegen lassen?

Ich hatte vor ca. 15 Jahren schon mal wegen dem Heliobakter behandelt, weiß aber nicht mehr wie sie es damals getestet haben.

#41


la2la2
Zitat von Jojo06:
und 3 ug B12 drin.

3mcg B12 ist ne Lachnummer.....
Da man B12 nicht überdosieren kann, könntest du auch direkt 1000-5000mcg Methylcobalamin in Form von Lutschtabletten täglich lutschen. Bei Magenschleimhautentzündungen ist ein B12 Mangel relativ wahrscheinlich und kann mit etwas Glück auch Stimmung und Erschöpfung verbessern. Der Referenzwert taugt da nichts - der geht oft von 200-900. Aber erst ab 500-700 kann man von einem "guten" Wert sprechen. Genauso mit Eisen.

Zitat von Jojo06:
Sie haben bei der Spiegelung eine entnommen und nix gefunden. Also müsste ich nochmal eine Kultur über Blut anlegen lassen?

Man testet auf Antikörper - also ob das Immunsystem gegen Helicobacter "kämpft". Ist sehr zuverlässig. Einziges Problem: Eine Probe rausschneiden ist finanziell viel lukrativer als der viel aussagekräftigere Bluttest.
Da du schonmal Helicobacter hattest, sollte unbedingt der Bluttest gemacht werden - falls sich die Ärzte weigern, notfalls auf eigene Kosten.

#42


A


Körperliche Beschwerden ohne Befund

x 3


J
Achso wegen einer Darmspiegelung hatte ich mit dem Arzt gesprochen. Der hielt dieses erstmal nicht für Nötig aber ich soll mich melden wenn es nicht besser wird. Er hatte auch auf Unverträglichkeiten getestet mit diesen Lösungen zum trinken, aber da war alles ok. Nachts hoch lagern hab ich versucht aber es änderte nichts. Mittlerweile sind die Beschwerden auch mehr tagsüber bis auf die Übelkeit.

Gut. Ich werde es die Tage nochmal ansprechen bei meiner Ärztin. Eigentlich schlägt sie mir nur selten was aus, da sie sieht wie verzweifelt ich mittlerweile bin.

Ich halte mich an jedem Strohalm. Mittlerweile hab ich schon Angst wenn ich mit dem kleinen allein zu Hause bin. Das ich einfach umfalle und keiner ist da

#43


Dalisa

Sehr viele Beschwerden / aber kein Befund

Hallo, ich bin ganz neu hier im Forum und möchte gerne meine Geschichte erzählen.
Ich weiss nicht ob ich es schaffe mich kurz und knapp zu fassen, aber falls nicht , dann entschuldige ich mich jetzt schon für den langen Text.

Also bei mir fing das Ganze im Januar 2017 mit zunehmenden diversen Symptomen an, die mir kein Arzt erklären konnte.
Ich muss aber vorher erwähnen, dass ein Jahr davor ich einen Hexenschuss mit starken Fußschmerzen hatte. Es wurde ein MRT von der LWS gemacht und ein Bandscheibenvorfall ausgeschlossen. Mit IBU 600 und Ortoton ging es auch relativ schnell weg.
Im November 2016 bin ich umgezogen und habe wirklich sehr schwere Kisten getragen. Kurz nach dem Umzug im Dezember 2016 bekam ich wieder Schmerzen allerdings in unerträglicher Stärke. Morgens war das aufstehen so gut wie unmöglich. Im Januar 2017 hatte ich einen heftigen Hexenschuss und konnte mich nicht mehr bewegen. Nach ein paar Tagen Bettruhe und Wärme ging es wieder weg. Doch ich spürte dass, dass es diesmal kein normaler Hexenschuss war, es kamen in der Nacht komische Symptome dazu. Plötzlich kam eine pulsierende Wärme unter meinem linken Fuß. Eine pulsierende Wärme, die sich angefühlt hat als würde ich auf einem Heizboden laufen. Paar Tage später fing es am rechten Fuß an. Und dann hat es angefangen an beiden Beinen zu kribbeln und zu brennen. Das Kribbeln kam allerdings nur beim Sitzen bzw wenn die Beine angewinkelt waren. Das Brennen ist von den Füßen bis zu den Beinen gewandert und hat sich anschließend am ganzen Körper an unterschiedlichen Stellen verteilt. Sogar im Gesicht. Es fühlte sich an als würde an die betroffene Stelle heißes Wasser rüber laufen. Das hält immer paar Sekunden an und kommt manchmal stundenlang gar nicht. Es war am Anfang sehr schlimm und war jeden Tag da. Mittlerweile ist es jeden Tag anders. Mal ist es richtig extrem mal spüre ich an einigen Tagen gar kein Brennen. Aber dafür kamen mit der Zeit immer mehr neue Symptome dazu. Und so sieht es aktuell aus:

massive und krampfartige Nacken-Schulter-Armschmerzen
starke Schwindelattacken
kribbeln am Hinterkopf, an den Schläfen und an den Lippen
Brennen am ganzen Körper (mal unter den Achseln, dann am Arm, im Gesicht,hinterm Auge, im Gesäß, Oberschenkel, Schienbein, Ferse, Hände, Finger)
Manchmal fühlt sich meine Wange taub an und mein Mund vibriert und zuckt. Einmal hat sich sogar mein Mund leicht verschoben (Wie ne Lähmung) kam deshalb auch paar mal panisch in die Notaufnahme, weil ich dachte ich habe einen Schlaganfall
kurzzeitig hatte ich für paar Wochen eine Speicheldrüsenentzündung ein aufgrund eines Speichelsteins
immer wieder auftretende Magen-Darm-Beschwerden. Ständig saures aufstoßen,Sodbrennen und Magenkrämpfe, phasenweise Darmprobleme (Verstopfung/Durchfall),
immer ein aufgeblähter Bauch, zu viel Luft im Bauch
komischer Geschmack im Mund
Übelkeit
trockener Mund
Heiserkeit
immer schleimiger Hals, als würde etwas stecken bleiben
Atemnot
Globusgefühl
Schluckbeschwerden
Druck im Kopf
Kiefer-und Ohrenschmerzen mit Tinnitus.
manchmal Juckreiz, in Form Nesselsucht am ganzen Körper
Schweißausbrüche die plötzlich kommen und wieder verschwinden.
Alle Gelenke knacken, knirschen bei jeder Bewegung. (Besonders morgens).
immer wiederkehrende blaue Flecken an den Beinen. Als hätte ich mich gestoßen.
phasenweise Gelenkschmerzen
Muskelkaterähnliche Schmerzen
Zuckungen am ganzen Körper
komplette Wirbelsäule tut weh
Rippenschmerzen
ständig zuckt, brennt, kribbelt, zwickt, vibriert es am ganzen Körper ganz plötzlich, unerwartet und immer an einer anderen Stelle, dass ich davon jedes Mal ein Schreck und eine Panikattacke kriege.
ständiges Ausbleiben der Regelblutung


Folgende Untersuchungen wurden durchgeführt:

3x Neurologisch:
Reflexe und Reaktion (unauffällig)
NLG (unauffällig)
EEG (unauffällig
2x MRT und CT vom Kopf (unauffällig)
Borreliose-Test: negativ

Orthopädisch:
MRT LWS (leichte Vorwölbung, sonst unauffällig)
2x MRT HWS (unauffällig) nur die HWS hat eine Steilstellung
MRT BWS (unauffällig)
manuelle Untersuchung (mehrere Blockaden und eine Skoliose, zu schwache Muskeln)

Endokrinologisch:
großes Blutbild (unauffällig, nur leichter Vitamin-D-Mangel und erhöhte Cholesterinwerte)
Ultraschall der Schilddrüse (unauffällig)

Internistisch:
mehrere Blutuntersuchungen (alle unauffällig)
4x Bauchultraschall (unauffällig)
2x Magenspiegelung (leichte Gastritis, sonst unauffällig)
Stuhlprobe und Darmspiegelung (unauffällig)BB
MRT Bauch (unauffällig)


Rheumatologisch: Rheumawerte unauffällig
Rheumatologe vermutet Fibromyalgie aber hat es nicht bestätigt

Kardiologisch:
3x EKG (unauffällig)
Röntgen Herz und Lunge
Herzultraschall (unauffällig)


Augenarzt:
unauffällig

HNO:
unauffällig
CT der Nebenhöhlen unauffällig

Zahnarzt & Kieferorthopäde:
CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) Nachtschiene (hat aber nichts gebracht)
Bruxismus

Gefäßchirurgie:
Ultraschall der Beine und am Hals (Arterien und Venen) unauffällig

Gynäkologisch
PCO syndrom wurde diagnostiziert

x 1 #44


S
Hi Lizy
Das was Du geschrieben hast hätte auch von mir sein können. Bei mir waren auch alle Diagnosen immer ohne Befund. Wenn bei dir auch körperlich alles okay ist, könnte es vielleicht auch an der Psyche liegen. Wie sieht es bei dir denn in psychologischer Hinsicht aus?
Lg

#45


Dalisa
Hallo Soulfighter, grüße dich

ich habe letzte Woche meine 2. Therapie beendet.
ich weiss nicht ob das Problem an mir liegt oder an den Therapeuten.
Bis jetzt hat es mir nicht viel gebracht. Bei meiner letzten Therapie vor 2,5 Jahren war es so, dass es mir nach der Therapie noch schlechter ging. und bei der letzten war es zwar nicht schlimmer aber auch nicht besser.

Es waren bis jetzt immer Gesprächstherapien, die ich hatte.
Vielleicht ist mein psychischer Zustand für solch eine Therapie zu fortgeschritten und ich muss deshalb Medikamente nehmen, vor denen ich echt Respekt habe.

Wie geht es dir? was war bei dir los und was hast du für Symptome?

LG
Lizy

#46


S
Hi @Lizy
Genauso wie bei mir , ich kann dir auch nicht sagen ob die Therapie bei mir geholfen hat. Ich hatte nur eine und ist auch schon Jahre her (2011 erste Pa) ich war auch danach wirklich einige Jahre fast symptomfrei bis 2018. Seitdem nehme ich Opipramol und Duloxetin. Symptome hab ich jetzt ab und zu Muskelschmerzen und Nackenverspannungen.
Lg

#47


Dalisa
Na sei froh Soulfighter, dass du symptomfreie Jahre hattest. Bei mir ist es seit 2016 nie wieder weggegangen. Ich weiss es gar nicht mehr wie es ist symptomfrei zu leben.
Meine Nerven sind blank und meine Bindehautentzündung, die ich momentan habe, macht es mir nicht einfacher.
Immer ist was! Ich fühle mich sogar unnormal komisch, wenn es mal ein Tag gibt, wo ich deutlich weniger Beschwerden habe, weil mein Körper sich so sehr daran gewöhnt hat.
Das es am nächsten Tag in doppelter Stärke kommt ist schon vorprogrammiert Confused

#48


S
Ja ich kenne das ,jeden Tag was neues,das macht einen verrückt.mit Ad,s stehst du ja auf Kriegsfuß genau wie ich. Hab aber ab 2018 Opipramol ausprobiert und bin ganz zufrieden damit. Die sind auch gut verträglich.

#49


Dalisa
Ja, genau. Es ist so belastend, vor allem schränkt das so stark die Lebensqualität ein.
Ich kann seit 2 Jahren nicht arbeiten. Ich hab es vor 4 monaten versucht und hatte dann auf Arbeit so eine schlimme Panikattacke, dass ich ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Bist du noch in Therapie?

#50


S
Nein mir geht's ja gut, ich denke ich werde auch keine mehr machen wollen. Da dein Zustand ja schon so lange anhält würde ich es Mal mit Ad's versuchen damit du wieder etwas Lebensqualität zurück bekommst

#51


R
Zitat von Soulfighter:
Hi @lizygenauso wie bei mir , ich kann dir auch nicht sagen ob die Therapie bei mir geholfen hat. Ich hatte nur eine und ist auch schon Jahre her (2011 erste Pa) ich war auch danach wirklich einige Jahre fast symptomfrei bis 2018. Seitdem nehme ich Opipramol und Duloxetin. Symptome hab ich jetzt ab und zu Muskelschmerzen und Nackenverspannungen.Lg

Bist du zufrieden mit Duloxetin?
Ich muss Mirtazapin jetzt ausschleichen wegen massiver Gewichtszunahme.
Stehe jetzt vor der Entscheidung es ohne AD zu versuchen, mit Duloxetin oder Valdoxan.
Das Mirtazepin habe ich nur zum schlafen genommen.
Wenn ich es richtig verstehe ist Duloxetin aber eher nicht zum schlafen sondern gegen die Ängste. Hilft es dir?

#52


S
@rotezora2k
Es hilft mir sehr gut wobei das Opipramol auch gut ist

x 1 #53


Orakel
Wenn ich deine Symptome so lese könnte ich denken meine Freundin schreibt das gerade. Bei ihr wurde eine fibromyalgie diagnostiziert... sie hatte auch zahlreiche Untersuchungen und nichts wurde gefunden. Sie hat auch tgl am ganzen Körper Schmerzen aber eher kälteempfinden und auch magen/darmbeschwerden etc...

#54


la2la2
Hey,
willkommen im Forum.
Klingt auf den ersten Blick nach einem ziemlich bunten Haufen Symptome....

Zitat von Lizy:
Also bei mir fing das Ganze im Januar 2017 mit zunehmenden diversen Symptomen an, die mir kein Arzt erklären konnte.

Was war denn psychisch vor Januar 2017? Gab es da nennenswerte psychische Belastungen/Probleme/Stress/.... irgendwas, was über das normale Belastung hinausging?
Gibt es akutell denn noch irgendwelche Belastungen im Leben oder ist (abgesehen von deinen körperlichen Symptomen) beruflich und privat alles gut?

Zitat von Lizy:
Aber dafür kamen mit der Zeit immer mehr neue Symptome dazu.

Gibt es irgendwas, was deine Symptome beeinflusst - vor allem sehr positive oder negative Erlebnisse? Sind dann die Symptome stärker/schwächer oder hat das eigentlich keinen nennenswerten Einfluss auf die Symptome?

Zitat von Lizy:
ständiges Ausbleiben der Regelblutung

War die bis dahin meist regelmäßig oder vor 2017 schon unregelmäßig?

Zitat von Lizy:
ich habe letzte Woche meine 2. Therapie beendet.
ich weiss nicht ob das Problem an mir liegt oder an den Therapeuten.
Bis jetzt hat es mir nicht viel gebracht.

Was sagen denn die Therapeuten? Haben die "echte" psychische Probleme oder Traumata o.ä. finden können oder haben die einfach nur behauptet, dass es dann halt grundlos ein psychosomatisches Problem sei?

#55


W
Zitat von Lizy:
Hallo, ich bin ganz neu hier im Forum und möchte gerne meine Geschichte erzählen.Ich weiss nicht ob ich es schaffe mich kurz und knapp zu fassen, aber falls nicht , dann entschuldige ich mich jetzt schon für den langen Text.Also bei mir fing das Ganze im Januar 2017 mit zunehmenden diversen Symptomen an, die mir kein Arzt erklären konnte.Ich muss aber vorher erwähnen, dass ein Jahr davor ich einen Hexenschuss mit starken Fußschmerzen hatte. Es wurde ein MRT von der LWS gemacht und ein Bandscheibenvorfall ausgeschlossen. Mit IBU 600 und Ortoton ging es ...
wow, klingt, als hätte ich es geschrieben! Das ist ja meine Symptomliste! Wie geht es dir mittlerweile?

x 2 #56


T
Hallo,
schließe mich meinem Vor-Verfasser an, klingt wie meine Symptomliste. Wie geht es Dir heute?

x 2 #57

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Dalisa
Zitat von timberjack:
Hallo,schließe mich meinem Vor-Verfasser an, klingt wie meine Symptomliste. Wie geht es Dir heute?


Hallo, schwer zu sagen. Es gibt bestimmte Symptome, die weg sind, einige, die konstant geblieben sind und einige die neu dazu gekommen sind.
Momentan bin ich in einer kritischen Phase.

x 1 #58


T

Diffuse Beschwerden ohne Befunde

Hallo,

ich habe seit geraumer Zeit diffuse Beschwerden:
Stechen in den Leisten
Bauchschmerzen an verschiedenen Stellen
Stechen am linken Rippenbogen, vorne und hinten
Darmprobleme
Stechen im Brustgewebe
Geschwollener Lymphknoten rechte Leiste
Ab und zu nachts schwitzen

Ich war mehrfach beim Arzt. Es wurde eine Magen-Darmspiegelung gemacht, Diagnose Reizdarm. Kann ich mir leben.
Diverse Blutuntersuchungen zeigen keinerlei Auffälligkeiten.
Wegen des Lymphknotens war ich mittlerweile bei 3 Ärzten, darunter ein Arzt für Hämatologie und Onkologie. Ultraschall wurde gemacht. Kam nichts raus. Der Knoten wächst aber auch nicht kann wohl rein theoretisch schon Jahre da sein.

Wegen Ziehen in den Leisten war ich schon bei zwei Gynäkologen. Ich habe direkt Angst es könne was mit den Eierstöcken sein. Ultraschall wurde gemacht und es wurde getastet - nichts.

Wegen des Stechens am Rippenbogen meinte der Orthpäde ich hätte Verspannungen. Habe schon mehrere Rezepte Physio gemacht, hat auch nicht geholfen.

Letztes Wochenende bin ich dann morgens wach geworden und hatte ein Stechen im Brustgewebe. Das hatte ich dann den Tag über noch mehrfach. Ich stille mein Kind noch zweimal täglich und kann es mir aber damit nicht erklären. Es ist jetzt auch wieder weg, aber seit drei Tagen habe ich wieder wahnsinnige Angst vor Beustkrebs, der auch schon gestreut haben könnte.
Die Beschwerden Brust und Rücken sind fast komplett auf der linken Seite.
Dazu kommt seit einiger Zeit dieser Nachtschweiß. Ich weiß, dass das Symptom für vieles sein kann, eben auch für die Psyche.

Am Freitag wird jetzt ein Ganzkörper MRT gemacht, damit ich endlich mal beruhigt bin.

Ich bin wegen somatoformer Störung auch in Behandlung.

Nun meine Frage an vielleicht auch Betroffene? Gehen diese Sachen irgendwann weg? Werden die Beschwerden weniger? Was habt ihr ggf noch an Diagnostik gemacht bzw. wie habt ihr es aus der Spirale geschafft?
Ich erhoffe mir durch den Austausch vielleicht ein klein wenig Ruhe, manchmal hilft es wenn man weiß, dass man mit was nicht alleine da steht.

Liebe Grüße und sorry für den langen Text

#59


Angor
Zitat von Tios:
Die Beschwerden Brust und Rücken sind fast komplett auf der linken Seite.

Wie alt ist Dein Kind? Trägst Du es viel herum? Und wenn auf welcher Seite?

Durch einseitiges Tragen des Kindes entstehen die Verspannungen , bei den Beschwerden die Du hast, würde ich sogar auf eine Rippenblockade tippen.

Lösen kann die der Chiropraktiker oder Osteopath, ein guter Physiotherapeut müsste das auch können.
Es gibt aber auch Übungen dazu im Netz.

Das Schwitzen wird durch die Hormonumstellung kommen, nach einer Geburt dauert es bis zu 9 Monaten, bis die Hormone sich wieder normal eingependelt haben.

Ein überreizter Lenden-Darmbeinmuskel führt zu Schmerzen im Kreuz- und Bauchbereich, an der Leiste sowie in der Oberschenkel- und Hüftgegend, vor allem bei Belastungen (funktionelle Muskelschmerzen). Die Schmerzen können allerdings auch mit Reizungen an den Sehnen, Schleimbeuteln oder Kreuzdarmbeingelenken zusammenhängen.

Bei Deinen Beschwerden tippe ich daher auf ein überwiegendes Problem der Muskulatur und des Bindegewebes, und eine Reizung von Bändern und Sehnen.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen, udn dass Du nicht befürchten musst, etwas Schlimmes zu haben.

Wegen dem Reizdarm gibt es sicher User, die Dir da mehr helfen könne, da kenne ich mich leider gar nicht mit aus.

Ich würde dem Orthopäden aufsuchen, der Dir noch mal eine Physio verschreibt, ansonsten helfen bei Verspannungen auch viel Wärme.

LG Angor

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Dr. Matthias Nagel
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