Pfeil rechts
4

Vergissmeinicht
Lieber Lockenkopf,

nein, weg ist es nicht wirklich; es schlummert vor sich hin. Magst Du nicht mal mit dem fotografieren zumindest wieder anfangen? Du bist alleine und kannst es jeder Zeit wieder lassen.

Mich haben damals meine extremen Ängste dazu gebracht einen ganz anderen Job zu wählen. So kündigte ich meinen Fulltime-Job als Vorstandssekretärin und ging mit meinem privaten Fotoalbum zu dem damals größten Gartencenter bei uns und sagte, es nicht gelernt zu haben, aber es machen zu wollen.

So gärtnere ich bis heute mit vollem Herzblut und umso weher tat das Mobbing im Gartencenter.

15.08.2015 12:56 • x 1 #21


Zitat von Vergissmeinicht:
Lieber Lockenkopf,

nein, weg ist es nicht wirklich; es schlummert vor sich hin. Magst Du nicht mal mit dem fotografieren zumindest wieder anfangen? Du bist alleine und kannst es jeder Zeit wieder lassen.

Mich haben damals meine extremen Ängste dazu gebracht einen ganz anderen Job zu wählen. So kündigte ich meinen Fulltime-Job als Vorstandssekretärin und ging mit meinem privaten Fotoalbum zu dem damals größten Gartencenter bei uns und sagte, es nicht gelernt zu haben, aber es machen zu wollen.

So gärtnere ich bis heute mit vollem Herzblut und umso weher tat das Mobbing im Gartencenter.


Liebe Vergissmeinicht,

bei mir ist es so, diese Angststörung habe ich noch nicht lange und im Augenblick fühle ich mich wie aus der Bahn geworfen.
Es kostet weil kraft damit das was noch geblieben ist nicht auch noch entgleitet.
Bin voller Zuversicht, dass es mir gelingt nach und nach die Angst zu verdrängen, es wird wohl ein langer Prozess.
Ich habe es schon versucht, das eine oder andere wieder zu machen aber mir fehlt scheinbar noch die Kraft.

Liebe Vergissmeinicht, Du hast es schon seid 20 Jahren ? Habe ich das richtig verstanden. ?
Darf ich fragen wie es Dir geht ? Würdest Du sagen, Du bist über den Berg ?

LG
Lockenkopf

15.08.2015 13:10 • #22



Keine Angst/Attacke mehr; was tun?

x 3


Zitat von Vergissmeinicht:
Hm Faultier.

Nimmst Du noch Medis die vielleicht für die Müdigkeit verantwortlich sind?


Ne ich nehm nix mehr.
Das Problem ist ja vielen Ärzten bekannt und leider kann man bis heute noch nix dagegen machen.
Je mehr Rückfälle man erleidet desto wahrscheinlicher ist es das eine irgendwas zurückbleibt.
Man hört das ja oft auch bei Krebspatienten die ihre Erkrankung überstanden haben und dann ganz anderes als vor ihrer Erkrankung leben.
Die einen genießen jeden Tag und leben viel bewußter,die anderen ziehen sich zurück,verändern sich total und können kein vernüftiges Leben mehr führen.

Um etwas zu Thema zurück zu kommen:
Wenns mir wieder gut ginge würde ich sicher weniger arbeiten als früher,keine Überstunden mehr machen,nicht für jeden Hanswurst eispringen und dafür mehr reisen und das Leben genießen.
Ich hab in 20 Jahren nur 3 mal richtig Urlaub gemacht und was von der Welt gesehen

15.08.2015 13:25 • #23


Zitat von Vergissmeinicht:
Liebe xo,

vielleicht setzt Du mit kleinen Dingen da an @ Entscheidungen. Hm, was meinst Du; ein Versuch ist es wert, oder?

Entscheidungen treffe ich jeden Tag Aber ich kann sie nicht mehr unbeschwert treffen. Alles ist ein abwegen von Für und Wider mit dem Unterschied, dass ich mir meiner Entscheidung trotz einer Wahl nicht sicher bin.

Zitat von Faultier:
So einfach ist das nicht.
Selbst wenn die Ängste oder Depressionen weg sind bist du nicht automatisch wieder *der/die alte*
Laut mehreren Ärzten bin ich wieder *gesund* (keine Panikattacken,Ängste,Depression seit 2 Jahren) und leide trotzdem noch unter Restsymptomen die wahrscheinlich nie wieder ganz verschwinden.
Bei nicht wenigen Menschen bleibt nach jahrelanger Krankheit eine *Behinderung* zurück und sie können nie wieder so unbeschwert leben wie vor ihrer Erkrankung.

Meiner Meinung nach ist es nicht erstrebenswert zu seinem alten Ich zurück zu kehren. Egal durch welche äusseren/inneren Einflüsse eine psychische Krankheit ausgebrochen ist, sie wurde durch unseren Umgang mit ihnen zu einer schwerwiegenden Behinderung im Alltag. Die Person die ich früher war hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Ich möchte als gestärkte Person aus der Krankheit gehen, die nicht mit der Vergangenheit hadert. Wozu auch, ich kann es eh nicht ändern - ich kann nur meine Zukunft gestalten.
Die Krankheit hat mich mein Studium gekostet, ich musste für die Therapie in eine neue Stadt ziehen, meine Familie lebt hunderte Kilometer entfernt und durch die Krankheit habe ich nach 18 Monaten immer noch keine eigenen Sozialkontakte in der neuen Stadt aufbauen können, sondern bin eine Mitläuferin im Freundeskreis meines Partners. Ich habe Monate gebraucht um zu verstehen, dass mir die Sehnsucht nach früher hier nicht weiterhilft. Ich muss einfach nochmal alles auf null setzten und aus der Gegenwart starten.

15.08.2015 13:31 • #24


Vergissmeinicht
Zitat von Lockenkopf73:
Liebe Vergissmeinicht, Du hast es schon seid 20 Jahren ? Habe ich das richtig verstanden. ?
Darf ich fragen wie es Dir geht ? Würdest Du sagen, Du bist über den Berg ?


Lieber Lockenkopf,

meine Angsterkrankung brach durch einen Hyperventilationsanfall vor 21 Jahren aus. Es folgte 6 Monate Klinik und ein 3/4 ambulante Therapie. Ich ging danach wieder schwimmen, erlernte Yoga, wechselte komplett den Job, leitete 2 SHG, machte ein Forum auf und so hatte meine Angst keinen Grund mehr sich zu zeigen.

Schau hier: zukunftsangst-generalisierte-angststoerung-f57/mein-angstweg-vor-ueber-20-jahren-t66919.html

Nun erwischte mich voriges Jahr durch Mobbing eine Depression. Wieder Klinik für 4 Monate und fange kommende Woche eine ambulante Therapie an. Die neuerlichen Ängste zeigten sich erst wieder vor knapp 2 1/2 Monaten und belasteten mich sehr, nach all den Jahren wieder ...

Mittlerweile habe ich die Ängste wieder gut im Griff und mich plagen eher Existenz- und Verlustängste und da werde ich mit meinem Thera ansetzen.

15.08.2015 13:33 • x 1 #25


Ruby_
Meine Lieben,

Ich glaube trotzdem sehr daran das man irgendwann wieder Freude im Leben empfinden kann! Es kann doch so nicht sein?!
Vor allem denke Ich das wenn man Angstfrei ist und der Körper nicht ständig Alarm schlägt dann ist man unbeschwert und vergisst die angst immer mehr!

Also wenn jmd keine Besserung empfindet dann sind meiner Meinung nach immer noch Ängste geblieben die nicht bearbeitet wurden.

Liebe Grüße,
Ruby

15.08.2015 14:19 • #26


Vergissmeinicht
Liebe Ruby,

nun, Körper und Seele gehören zusammen und der Körper schlägt Alarm weil uns seelisch was belastet, wir uns auf was Negatives konzentrieren oder eben nicht im Einklang sind.

Wie sagt ein Sprichwort:

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist oder eben halt andersherum.

Wir müssen wieder lernen offen für Freude und schöne Dinge des Lebens zu sein; dies haben wir verlernt.

15.08.2015 14:22 • #27


Zitat von Vergissmeinicht:
Liebe Ruby,

nun, Körper und Seele gehören zusammen und der Körper schlägt Alarm weil uns seelisch was belastet, wir uns auf was Negatives konzentrieren oder eben nicht im Einklang sind.

Wie sagt ein Sprichwort:

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist oder eben halt andersherum.

Wir müssen wieder lernen offen für Freude und schöne Dinge des Lebens zu sein; dies haben wir verlernt.

Vor allem müssen die Meisten wieder lernen los zu lassen. Einfach Mal nicht auf jedes kleine Symptom achten, sondern einfach machen.

15.08.2015 14:34 • #28


Ruby_
@Vergissmeinnicht xoxoxoxoxo (ahaha) schwerer name,

Ihr habt soo recht! Genau das versuch Ich Aber genau das meine Ich ja, wenn Körper und Seele frieden finden dann kann man Angstfrei leben!
Und Ich kann nicht glauben das es nicht geht! Es muss gehen, jeder von uns ist normal und hat verdient wieder lebensfreude zu haben! Nur müssen wir eben den Willen finden einen für uns richtigen Weg zu finden!

15.08.2015 14:38 • #29


Ich glaube auch daran, dass es geht. Allerdings musste ich auch verstellen, dass der Weg dahin nicht ein von Erfolg gekröhnter Weg ist, sondern ein Mix aus Erfolg und Misserfolg. Das macht es am Ende aus. Wer Rückschläge nicht mit einplant wird ziehmlich schnell von sich selbst enttäuscht sein. Und das ist Kontraproduktiv.

15.08.2015 14:41 • x 1 #30


Ruby_
@xoxoxoxo

Das sind wahre Worte, Rückschläge sind ein Teil des Heilungsprozesses man darf nicht aufgeben wenn man einen hat sondern versuchen es als Chance zu sehen es wieder zu versuchen!

15.08.2015 14:54 • #31


Vergissmeinicht
Liebe xo,

ja es ist ein Mix aus Erfolg und Misserfolg. Nichts desto trotz lohnt es sich diesen Weg zu gehen, weil irgendwann die Erfolge überwiegen.

15.08.2015 17:02 • #32


Ruby_
@Vergissmeinnicht

Ich habe ja eine schwere Gastritis die bei einer Magenspiegelung am Dienstag gefunden worden war.. Und Ich warte jetzt auf die Biopsie befunde usw.. Mir geht es wirklich nicht gut, habe überhaupt kein appetit fühle mich schwach und habe angst das da Helicobacter Bakterien gefunden werden..

Was kann Ich dagegen machen?

15.08.2015 17:51 • #33


Vergissmeinicht
Liebe Ruby,

wie ich an anderer Stelle schrieb, habe ich mir seinerzeit auch 2 Magenspiegelungen durchführen lassen und hatte damals auch keinen Appetit. Gefunden wurde Null.

Erstaunlich ist immer, wie wir Ängstler uns solchen Eingriffen unterziehen, nur um eine Erklärung für die Ängste zu haben.

Du kannst erstmal nur abwarten bzw. Dein Arzt muss Dir nach der Spiegelung doch schon etwas gesagt haben?

Würde auf jeden Fall magenschonend essen und entsprechenden Tee trinken.

15.08.2015 17:57 • #34


Ruby_
Ja hat er ja, Ich habe eine schwere Gastritis und jetzt muss Ich abwarten ob es durch Bakterien aus gelöst wurde oder nicht
Am Montag bekomm Ich die genaue Diagnose! Aber das Ich eine Gastritis habe wurde schon entdeckt (via Magenspieglung)

15.08.2015 18:09 • #35


Vergissmeinicht
OK Ruby.

Dann heißt es, bis Montag abzuwarten

15.08.2015 18:13 • #36


Ruby_
Jaaa ..

15.08.2015 18:51 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Vergissmeinicht
Hm liebe User.

Das Gros hier besteht und Ängstlern. Keiner mehr ne Idee, was er machen würde, wäre die Angst nicht da?

16.08.2015 10:37 • #38


Frei sein!

16.08.2015 13:36 • #39


Black Sheep


x 4


Pfeil rechts


Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Matthias Nagel