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Icefalki
Man kann kein normales Leben mit Panik führen. Man kann leben, aber normal ist das nicht. Daher die Frage, warum hat man seine Ängste überhaupt entwickelt.

Scheinbar hat uns das normale Leben ja unnormal gemacht.

Irgendwas muss ja diese Ängste entwickelt haben. Das macht meiner Meinung mehr Sinn, darüber nachzudenken, als sich mit den Symptomen auseinander zu setzen.

Mein erste Massnahme bestand auch darin, mich eben mit dem Sterben abzufinden. Nun, das hat alles schon ein bisschen verbessert.

Zu kapieren, warum ich meine Panik entwickelt habe, brachte mich dann weiter. Und am Schluss war es das Umdenken, das verändern, andere Sichtweisen über mich, die dann den Erfolg gebracht haben.

Halt, nicht vergessen, ich brauchte Medis, um da rauszukommen. Erst dann konnte ich vernünftig denken.

27.01.2017 15:13 • x 1 #21


Davor habe ich ja bedenken weil die antidepressiva sollen ja die Depression oder Angst verschlimmern erst sogar suzid gedanlen etc ..
Deswegen versuche ich in der Therapie diese zu meiden ..

27.01.2017 15:26 • #22



Kann man mit Panikattacken ein normales Leben führen ?!

x 3


---Jessy---
Ich nehme auch keine Medikamente. Ich habe viel zu sehr Angst von den Nebenwirkungen.
Ich warte zur Zeit auf den Therapieplatz.
Ich hatte drei probestubden und sie möchte gerne mit mir arbeiten ich natürlich auch, ich fühle mich dort sehr wohl.
Allerdings hat sie zur Zeit in den Zeiten wo ich kann (wegen der Arbeit) keinen freien Termin. Sie wird sich also melden, sobald dort eine Zeit frei geworden ist. Bis dahin schlage ich mich durch mit der selbstheilung und umkoordinierung.

27.01.2017 15:34 • #23


Ist es normal das man durchgehend unruhig und schwitzig ist ?
Oder ist das dann ne schlimmere Form ?

27.01.2017 15:37 • #24


Icefalki
Ich kann das nicht bestätigen. Allerdings war ich nicht hypochondrisch, bzw. grenzwertig.

Aber, hab auch ewig lange gebraucht, um mir überhaupt helfen zu lassen. Am Schluss ging gar nix mehr. Da waren die Medis ein Segen.

Mein Zustand war so schlecht, dass die Nebenwirkungen mir schei. waren. Schlimmer ging es nicht her. Sagte doch, im Sterben war ich geübt. Panik war ja noch leben, aber bei Depri war gar nichts mehr.

Muss jeder selbst entscheiden.

27.01.2017 15:38 • #25


---Jessy---
Ich denke auch, das ich Gott sei dank es nicht so dauerhaft ausgeprägt habe, wie viele andere hier im Forum oder es welche hatten.
Ich denke dadurch kann ich noch auf die Medikamente verzichten. Ich wünsche mir sehr das dies auch so bleibt.

Das mit dem schwitzen habe ich auch. Durch die Angst steigt der Puls und mir wird plötzlich heiß und kalt und dann fange ich an zu glühen und zu schwitzen. Zumindest habe ich das so. Und die Unruhe ist auch ständig dabei leider -.-

27.01.2017 15:43 • x 1 #26


Icefalki
Ja, das ist sowas von normal, kannte ich auch . Und was Ruhe überhaupt war, kannte ich nicht mehr.

27.01.2017 15:49 • #27


MmeHobbledehoy
Hallo,

Panikattacken sind unheimlich kräfteraubend für einen selber, aber auch für den hilflosen Partner. Ich habe zum Glück recht selten richtige Attacken, früher war das weitaus mehr, Ich hab viel gelesen und weiß wie ich meistens aus der Gedankenspirale ausbrechen kann. Ein ganz normales Leben ist das natürlich nicht, und es gibt ja auch viele Angstpatienten, die dann aus Angst vor neuen Attacken Dinge vermeiden. Ich konfrontiere mich zum Beispiel absichtlich immer wieder mit meinen Ängsten. Vor 14 Jahren als es ungefähr angefangen hat, war ich ein Häufchen Elend, ständig in Panik. Ich war aber nie in Therapie und hab Medikamente versucht, der Wille es selber zu schaffen ist bei mir sehr stark ausgeprägt.

27.01.2017 16:26 • x 2 #28


---Jessy---
Das freut mich sehr, das du damit weitestgehend gut zurecht kommst, genau so wie icefalki.
Mich freut es total solche erfolge zu lesen.
Ich weiß auch, das es bei mir auch schon besser geworden ist. Ich habe auch das Glück einen Partner zu haben der mich zu 100% unterstützt.

27.01.2017 16:30 • x 1 #29


MmeHobbledehoy
Zitat von ---Jessy---:
Das freut mich sehr, das du damit weitestgehend gut zurecht kommst, genau so wie icefalki.
Mich freut es total solche erfolge zu lesen.
Ich weiß auch, das es bei mir auch schon besser geworden ist. Ich habe auch das Glück einen Partner zu haben der mich zu 100% unterstützt.


Das ist super, dass kenne ich auch anders, in der Zeit mit meinem Ex Mann war es echt schlimm für mich und ich habe extrem Selbstwertgefühl eingebüßt. Dauert halt um das wieder aufzubauen, wenn man dann ständig hört man ist irre und soll sich einweisen lassen. Schlimme Zeit. Mein Partner jetzt ist unglaublich lieb, er will es auch verstehen und hilft wo er kann. Das ich mal solches Glück haben werde...

Es ist auf jeden Fall hilfreich, wenn man wem zum reden hat, jemand der einfach nur für einen da ist ...das hilft oft schon sehr . Er sagt immer:...wir gehen den Weg gemeinsam. Schritt für Schritt.

27.01.2017 16:43 • #30


Icefalki
Es hilft ungemein, liebevolle Partner zu haben. Es gilt eben, diesen Spagat hinzugekommen, dass es noch erträglich für den anderen ist.

Da gilt eben, in guten wie in schlechten Zeiten, wohl dem, der das verstanden hat.

Übrigens, dieses Selbstwertgefühl ist enorm wichtig. Auch so ein Faktor. Man darf ruhig liebevoll seine Macke betrachten. Das hilft auch. Ok, hab jetzt nun mal meine Angst, aber sie gehört mir. Die hat einen Grund. Den gilt es zu finden. Sie schreit doch förmlich, dass was schief läuft. Hier sollte man rein.

Was will sie mir den sagen? Vor was fürchte ich mich denn so schrecklich? Vor dem Leben?

27.01.2017 16:56 • x 2 #31


Hallo , ich war heute beim Hno , habe Knorpel Verkrümmung im märz Op schön und gut .. er hat mir für die Entzündung so getränkte tamponaden oder so Tücher in die Nase getan für 40 min .. sollte ich dann Raus nehmen und gut .. hab ich getan danach würde ich schweißig .. schwindelig und Übelkeit .. und Tod müde ..kann ich gegen das Mittel reagieren also allergisch oder was ist das ?!
Ich find im Internet nichts dazu .. ich hoffe es passiert nun nix .. definitiv keine Panik Attacke !

27.01.2017 17:35 • #32


onelove91
Hallo zusammen.
Ich denke schon das man ein normales Leben führen kann, wenn man versucht sich nicht einschränken zu lassen und immer das macht was einem gut tut.

Meine größten Ängste waren immer, es zu bekommen und andere Leute bekommen das mit. Nach Monaten hab ich mir einfach gedacht 'na und, und wenn schon, dann stirbste halt, ändern kannst du daran sowieso nichts, egal wie laut du brüllst'
Das hat super geklappt und hab mich dann meinen Ängsten gestellt, Auto fahren oder sonstiges was ich strickt gemieden hab.

Hatte dann irgendwann die Tabletten abgesetzt nach dem go von meinem Therapeuthen & ich muss sagen, mir ging es besser als je zuvor, hab mich teils selbst gefragt, warum ist es plötzlich weg? Ne Antwort hab ich nie bekommen, ich weiß nur das es hilft sich darauf einzulassen, denn wir wissen ja alle das es nicht real ist.

Und wenn es kommt, dann kommt es halt, aufhalten macht da wenig Sinn, umso stärker kommt sie raus...

Ich hab das ganze 1x überwunden, bis es letzten Endes wieder erneut raus kam, hab mich miserabel gefühlt und dem entsprechend kam die Angst wieder, schrecklich erkrankt zu sein.
Nun ja heute weiß ich woran es gelegen hat, dass mir mulmig war und es mir überhaupt nicht gut ging - das Ergebnis der Diagnose lautet: Baby im Anmarsch
und seit ich es weiß, hält es sich enorm in Grenzen.

Was ich damit sagen möchte im allgemeinen, nichts ist unmöglich und sie hat immer einen Grund aufzutauchen- achtet mehr auf euch und tut euch gutes, somit hat sie das was sie will - ihre Aufmerksamkeit

27.01.2017 17:44 • x 2 #33


onelove91
Zitat von emise:
Hallo , ich war heute beim Hno , habe Knorpel Verkrümmung im märz Op schön und gut .. er hat mir für die Entzündung so getränkte tamponaden oder so Tücher in die Nase getan für 40 min .. sollte ich dann Raus nehmen und gut .. hab ich getan danach würde ich schweißig .. schwindelig und Übelkeit .. und Tod müde ..kann ich gegen das Mittel reagieren also allergisch oder was ist das ?!
Ich find im Internet nichts dazu .. ich hoffe es passiert nun nix .. definitiv keine Panik Attacke !



Wenn du dir nicht sicher bist, dann frag deinen behandelnden Arzt. Der kann dir am besten Auskunft darüber erteilen ob es eine allergische Reaktion ist/war.

Wieso bist du dir sicher das du keine angst hast? Man muss nicht zwingend immer hyperventilieren, trotzdem kann dich die Angst begleiten..

27.01.2017 17:48 • #34


Würde ich ja gerne hat aber zu .

27.01.2017 17:51 • #35


onelove91
Zitat von emise:
Würde ich ja gerne hat aber zu .


Mach dich nicht verrückt, ja ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan, aber im Normalfall passiert da nichts, ich bin zwar kein Arzt, aber wenn du zb inhalierst wird dir auch komisch also mir zumindest & schlimm ist das ja nicht.

Wenn es gar nicht anders hilft, ruf im Krankenhaus an & schildere denen deine Situation. So hab ich das zb auch anfangs gemacht bzw ich bin direkt hingefahren, manchmal ist es einfach beruhigender wenn man hört das man nichts zu befürchten hat.

Vllt nicht die besten Ratschläge die ich dir gebe, aber bei vielen ist das nunmal so das die sich erst beruhigen wenn sie beim Arzt waren.

Ansonsten kann ich dir empfehlen, lass dir n schönes Bad ein oder mach etwas was dir Spaß macht wo du abgelenkt wirst & was dich entspannt.

Mehr kannst du leider erst mal nicht tun :/
Wie lange leidest du schon an PA'S?

27.01.2017 18:00 • #36


---Jessy---
Genau das sagt mein Partner auch immer. Solche Worte sind so wichtig und tun extrem gut


@emise

Geht es dir denn jetzt wieder besser?

27.01.2017 19:04 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

onelove91
Schön ist es, wenn man einen Partner, Freunde oder Familie hat, die einen unterstützen und versuchen zu helfen, aber Hand aufs Herz - helfen können wir alle uns nur selbst, dass dürft ihr nie vergessen

27.01.2017 19:39 • x 1 #38


---Jessy---
Ja, das sowieso. Leider kann uns keiner helfen. Man kann uns vielleicht eine Richtung zeigen, aber das war es auch schon.
Ein liebevoller Partner, Familie oder Freunde machen die Situation erträglicher und das ist viel wert finde ich:)

27.01.2017 20:05 • x 1 #39


onelove91
Zitat von ---Jessy---:
Ja, das sowieso. Leider kann uns keiner helfen. Man kann uns vielleicht eine Richtung zeigen, aber das war es auch schon.
Ein liebevoller Partner, Familie oder Freunde machen die Situation erträglicher und das ist viel wert finde ich:)



Da muss ich dir recht geben. Ich hab beide Seiten kennengelernt, die nette hilfsbereite Variante aber auch die 'stell dich mal nicht so an' Variante.
Die nette hat mir eindeutig besser gefallen
Aber am schlimmsten fand und find ich bis heute noch dieses bemitleidende.. Wenn dein gegenüber mitweint usw ganz schrecklich! Dann hab ich mich automatisch schlimmer gefühlt weil sich andere durch mich ja schlecht Fühlen..

27.01.2017 20:09 • #40



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