Zitat von Unruhe_in_Person:Letzendlich hat es Auswirkungen auf die Psyche und zwar bei allen,aber bei den einen mehr,bei den anderen weniger.
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Mein Kollege hat mir erzählt,dass von ner Freundin von ihm deren Oma im Alter von 85 vor kurzem 5 Tage nach ihrer Impfung gegen Covid19 verstorben ist.Leider kein Einzelfall,in den Schlagzeilen steht es aber nicht massenhaft oder in fetten Buchstaben.Die Impfungen wurden an Menschen jüngeren und mittleren Alters gestestet,nicht an Menschen,die in genau diesen Altersbereich reinfallen.
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Man beklagt alle,die an der Krankheit gestorben sind (und es ist auch wirklich schlimm),aber man nimmt es,so scheint mir,billigend hin,wenn Menschen nach ner Impfung sterben,die sie eigentlich gegen diesen Virus schützen sollten
Das stimmt wohl, die einen leben sowieso "mehr oder weniger" isoliert, da macht's kaum einen Unterschied ob gerade Pandemie ist oder nicht ... und viele der anderen drehen jetzt total am Rad ... kann ich gut nachvollziehen. Wäre dann vlt. schön, wenn diese "anderen", dann in normalen Zeiten, sich aber auch mal wieder mehr einen Kopf um jene machen, die aus unterschiedlichen Gründen alleine/isoliert sind! Denn es ist für einsame Menschen eben nicht so ohne weiteres möglich, "einfach" raus zu gehen ... die Gesellschaft muss sich auf die Einsamen zu bewegen, nicht umgekehrt!
Was diese Oma betrifft, ist das freilich sehr traurig. Erinnert allerdings an "Charlie hat gesagt, Charlies Vater hat gesagt ..." Beruht also schon mal nicht auf einer Erfahrung im direkten Verwandtschaftsgrad. Und wenn der Freund eines Freundes eines Arbeitskollegen, der Tochter eines Onkels gesagt haben soll, das auf dem Mars lila Bäume wachsen, dann glaube ich das auch nicht einfach so .... sondern informiere mich gründlich, ob das wirklich so ist / sein kann ...
Zu dem behaupteten Fakt an sich:
Die mRNA-Impfstoffe sind sehr wohl auch an den älteren Generationen hinreichend getestet worden, sonst wären sie von der EMA nicht für diese Altersgruppe zugelassen und von der deutschen StiKo empfohlen worden! Da liegt der Gegenbeweise ja schon in sich, in der Tatsache, das die StiKo den Astra-Impfstoff eben gerade nicht für ü65 jährigen empfiehlt. Man achte auf die Wortwahl "Empfehlung" ... die StiKo sagt
nicht, das das Zeug nicht wirkt oder schädlich ist oder sonst was, sie sagen einfach nur, das die Erfahrungen Aufgrund einer zu kleinen Testgruppe unzureichend sind. Was die StiKo bei den mRNA-Impfstoffen aber nicht getan hat. Woraus folgt, das die Phase3-Studie bei diesen Präparaten genügend Probanden auch in diesem Altersbereich hatte...
Zum anderen kann die Oma an allem möglichen gestorben sein, wo ist denn der Beweise, das es am Impfstoff lag? Hier wiegt der Beweis, das der Impfstoff auch bei ü80 jährigen eben
nicht solche "Nebenwirkungen" hat durch seine Zulassungs-Studien, schwerer, als die gegenteilige Behauptung, die hier einfach so in den Raum gestellt wird.
Und im Übrigen ... JA eine Impfung ist immer eine Abwägung ... kann sein das der eine oder die andere durch die Impfung geschädigt wird, vlt. sogar stirbt. Aber wenn das eine Person betrifft, der 1.000.000.000 Personen entgegen stehen, die man durch die Impfung vor Tod und schweren Verläufen mit bleibenden Schäden schützen kann. Dann bietet der Impfstoff nun einmal einen größeren Nutzen als er Schaden kann ... Und drum ist das Impfen in aller Regel auch freiwillig ... Wer sich nicht impfen lassen will, muss das ja nicht tun. Soll dann aber bitte auch nicht herum jammern, wenn sein Sterberisiko erhöht ist oder evt. auch seine Freiheiten begrenzt werden. Ja ich positioniere mich eindeutig FÜR einen Impfpass, der die Teilnahme am öffentlichen Leben gegenüber allen ohne Impfung erleichtern sollte. Ist ja bei den Masern auch nicht anders. Ungeimpfte Kinder können eben nicht mehr in die Kita und vlt. sollte man sich auch noch was für die Zeit der Schulpflicht überlegen...