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Hallo sarah123456789,
auch, wenn Du gern mehr Zeit für Deinen Sohn haben möchtest. Vorwürfe bringen Dich da nicht weiter.
Du scheinst ja das beste aus Deiner Situation zu machen.
Könnte sein, das deine Ängste von Deiner hohen Dauerbelastung kommen.
Daher solltest Du nicht sagen, ich habe Angst vor Krankheiten, sondern nur.
Meine Ängste (das sind Deine Gefühle) sind wieder sehr stark.
Ich füge hier mal was an. Ob Du damit was anfangen kannst, weiß ich nicht.
Grundsätzlich geht es darum das Du eine Möglichkeit findest, wie ein Moderator bei einer
Besprechung die Wichtigkeit und damit auch die Stärke Deiner Ängste zu beeinflussen.
Wir Menschen hören auf innere Signale, Vorstellungen die unsern Gehirn selbst erzeugt.
Du erklärst vermutlich zu oft Deine Gedanken zur Wirklichkeit.
Dies erzeugt auch Angstgefühle. Dabei ist es nur eine Vorstellung von Dir. Deine Vorstellung von
Krankheit, möchte Dir vermutlich etwas ganz anderes sagen.
Zum Beispiel, das Dein inneres Gleichgewicht nicht so recht vorhanden ist.
Offensichtlich entscheidest Du nicht, ob der Angst-Gedanke für Dich gut oder ehern nicht so hilfreich ist.
Unser Gehirn wird auf zwei Weisen gesteuert.
Einmal sind es all unsere echten Wahrnehmungen.
Dafür haben wir das Sehen, Hören, Tasten, Schmecken, Riechen.
Zum anderen können wir uns fast alles ganz realistisch vorstellen. So klar, als wäre es echt.
Dies hilft uns sehr. Es macht uns Menschen zu den besonderen Wesen in der Natur.
All unsere Handlungen werden irgendwo im Kopf erst einmal geplant. Erst wenn wir etwas gedanklich
vor uns sehen, können wir das geplante ausführen.
Das geplante (also unsere Gedanken) kann also Wirklichkeit werden, das muss es aber nicht.
Dies entscheidet jeder Mensch selbst.
Hier beginnt eine Ursache von Angststörungen.
Wenn ich mir vorstelle, ich gehe in ein bestimmtes Geschäft, entscheide ich selbst,
ob ich das wahr mache, oder es eine Überlegung, also nur ein Gedanke bleibt.
Bei der Angst vor Krankheit läuft das auch so ähnlich.
Wenn ich glaube, das mein Bauchschmerz von Magenkrebs kommen kann,
entscheide ich, ob es ein Gedanke bleibt. Dann kann ich wenn die Schmerzen
anhalten von einem Arzt klären lassen, ob er etwas ernstes findet.
Ich kann aber meine Vorstellung auch zum Wirklichkeits-Gefühl werden lassen.
Ab diesem Zeitpunkt glaube ich daran schwer erkrankt zu sein. Und wenn ich fest daran glaube,
schwer krank zu sein, werden alle Symptome an meine Vorstellung angepasst. Dies muss ich tun,
sonst würde ich ja glauben, ich betrüge mich selbst.
Ängste kann jeder wieder abschwächen, wenn er sich weigert, seine Vorstellung
voreilig zur Wirklichkeit zu erheben.
Lerne also immer nur das zu glauben was Wirklich und Wahr ist, das, was Du mit Deinen Sinnen
aufnehmen und zeigen und beweisen kannst.
Viele Grüße
Hotin
25.02.2015 00:38 •
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