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030hypochonder
Guten Morgen Leute, ich wuerde gerne mal meine Probleme mit euch teilen, da gesunde Menschen leider für diese Erkrankung kein Verständnis zeigen.
Ich heiße Sven bin 30 Jahre alt und es fing schon im Kindesalter an, viele Arzt besuche etliche kh Aufenthalte. Ich habe mir schon viele Krankheiten eingebildet von HIV bis gehirntumor, natürlich immer das schlimmste. Ich habe mich immer vor einer Therapie gedrückt, da ich irgentwie nicht dran glaube, dass mir jemand nur durch sprechen helfen kann. Diese Krankheit hat mein Leben so im Griff, dass ich immer wieder aus der Bahn geworfen werde und dadurch Freunde und einige Arbeitsstellen verloren haben, da ich zu oft krank war. 1 Monat ist garnichts und dann kommt wieder das nächste, ich habe mir immer gesagt ich schaffe das selber. Aber Nein, ich brauche Hilfe und das schnell, man hat nur dieses eine Leben und das ist zum Genießen da und nicht ständig zu leiden. Vielleicht Kann jemand mal seine Erfahrung teilen, ob es jemand auch so geht und eine Therapie geholfen hat?
Noch ein angenehme Woche

25.01.2022 05:35 • 25.01.2022 #1


6 Antworten ↓


Vendetta1981
Eine Therapie kann dir in der Tat helfen. Dort soll erarbeitet werden warum du so denkst und bewertest. Es sollen neue Denkansätze entstehen und dadurch auch wieder ein Gefühl von Verhältnismäßigkeit aufgebaut werden. In einer Therapie gehts nicht darum, dass der Therapeut ein paar schlaue Sätze sagt und du bist dann geheilt. Du musst einen Dialog führen und zwar mit dir und deinem Therapeuten.

Du kannst dich auf YouTube mal bei Lukas Rick umschauen, da bekommst du ein Gefühl dafür, wie so etwas ungefähr aussieht:

25.01.2022 09:38 • x 1 #2


A


Hypochondrie Therapie?

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Rick
Mir haben Therapien bei meiner Hypochondrie sehr gut geholfen. Schieb deine Zweifel beiseite und probiere es. Leider sind die Wartezeiten auf einen Therapieplatz in der Regel sehr lange. Wichtig ist, dass die Chemie zwischen dir und dem Therapeuten passt.

25.01.2022 09:51 • x 1 #3


Tiniwinnie101
Willkommen im Club, habe die selben Ängste wie du und ja Verhaltenstherapie und Medika haben mir bereits sehr geholfen mit meiner Hypochondrie umzugehn.

25.01.2022 12:23 • #4


Abendschein
Eine Therapie hilft die eigenen Gedanken zu ändern.

25.01.2022 12:26 • #5


030hypochonder
Zitat von Vendetta1981:
Eine Therapie kann dir in der Tat helfen. Dort soll erarbeitet werden warum du so denkst und bewertest. Es sollen neue Denkansätze entstehen und ...
danke das schaue ich mir mal an.

25.01.2022 14:44 • #6


K
Zitat von 030hypochonder:
Ich habe mich immer vor einer Therapie gedrückt, da ich irgentwie nicht dran glaube, dass mir jemand nur durch sprechen helfen kann


Da liegt wieder die Vorstellung zugrunde Ich gehe zur Therapie und der Therpeut heilt mich. So funktioniert das nicht. Therapie bedeutet Reflexion und Verhaltensänderung - daher meine Antwort: Ja, eine Therapie kann dir helfen.

25.01.2022 16:36 • #7





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