
Ich geselle mich mal dazu
Heute hatte ich meinen Endokrinologentermin. Er schaute sich meine 2 Wochen alten Werte an und schallte meine Drüse: echoarme Bereiche - uneinheitlich - Hashimoto.
Meine Werte sind innerhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte:
TSH 3,77
T3 + T4 muss ich nachtragen, hab ich grad nicht griffbereit; auf jeden Fall gut innerhalb.
Nun seine Erklärung:
- In Deutschland würde man andere TSH Grenzwerte ansetzen (bis 4), da Deutschland Jodmangelgebiet sei.
- Die Schilddrüse hätte nichts mit Panikattacken zu tun.
- Er würde bei mir nicht substituieren, da die Schilddrüse trotz Hashi im euthyreotischen Bereich arbeitet und er wolle mich nicht durch die Substitution von T4 z.B. triggern und etwas in Gang setzen. Er würde nur symptombezogen beginnen zu substituieren. Dann malte er mir genau den Rückkopplungskreislauf der Schilddrüse auf, was ich wirklich sehr gut fand, da er mich (was den meisten Ärzten leider abgeht) ernst nimmt und es ihm wichtig war, dass ich das auch verstehe.
Nun, ich bin nicht mit allem was er sagt einverstanden (TSH Grenzwerte + Panikattacken), trotzdem fand ich den Doc eigentlich ganz ok. Froh bin ich, dass er mir nicht, ob wohl eine minimale Hypothyreose vorliegt, keine Medis verschreiben will mit obiger Erklärung. So kann ich mich mit meinem Hashi Buch von der Meyers austoben und meine Ernährung und die Vitalstoffe anpassen. Ehrlich gesagt habe ich auch nicht das Gefühl, dass die Schildkröte meine Probleme verursacht, aber ich wollte es abklären.
Ach ja, ich werde auch versuchen mich einen Monat nach dem AIP zu ernähren, um alle möglichen Allergene mal runterzufahren und dann langsam zu schauen, was ich gut vertragen kann und was nicht.
Apropos Selen: ich habe einen sehr hohen (oberer Grenzwert) Selenspiegel ohne jemals was zugeführt zu haben. Nach ausführlicher Recherche stellte sich heraus, dass meine Paranussliebe dazu geführt hat

... irgendwie scheine ich mir instinktiv oft die notwendigen Lebensmittel zuzuführen.
Liebe Grüße