Guten Abend liebe Mitleser und auch Begleiter,
danke für Eure Zusprüche und gesunde perspektiven, sie helfen mir.
Mir geht es gerade nicht so gut mit den Entscheidungen die ich treffen soll - sie wirken auf mich Alternativlos.
Aktueller Stand:
Ich Sprach nochmal mit meinem hausarzt und teilte ihm meine Ängste vor der Strahlenbelastung und Befürchtungen möglicher Folgen mit - hier kam nochmal der Vergleich mit dem Transatlantikflug (nach Neuseeland) auf den Tisch

Außerdem wollte ich wissen, was wir denn ausdiagnostizieren wollen - Lungenkrebs?
Antwort des Hausarztes: Die Strahlenbelastung ist nicht so hoch, als dass man die Untersuchung nun vermeiden müsste und die Untersucheung wäre ein wichtiges Puzzleteil in der Diagnostik. Lungenkrebs wird nicht bei rum kommen höchstens eine Lungenfibrose aber daran glaubt mein Hausarzt auch nicht.
Beim Recherchieren von Lungenfibrose (sorry! Ist jetzt so.) präsentiert sich diese für mich in meiner Wahrnemung als unumgängliches Todesurteil. Ich habe es als noch gefährlicher als Lungenkrebs eingestuft...
Verhaltenstherapeut (der auch in Medizinischen Bereichen tätig war) sagt dazu: "Nagut, also wenn Sie eine Lungenfibrose haben, muss man erstmal schauen, wo die her kommt und dann die Ursache umgehen."
Ja was denn nu? Ich dachte Lungenfibrose ist ein unaufhaltsamer fortschreitender Prozess.
Spekulationnen mal bei Seite geschoben - was ist gerade Fakt?:
Montag Mittag geht es ins CT. Husten ist mir keiner in der letzten Woche aufgefallen.
Mein neuerer aus der Evolutionsperspektive sehr viel jüngerer Teil meines Gehirn weiß, da passiert nichts, du wirst ganz entspannt da wieder raus gehen und es wird nichts schlimmes diagnostiziert werden.
Mein tausende Jahre altes (Stammhirn?) macht gerade einen Aufstand, als würde ich am Montag hingerichtet werden. Nein, ich habe keine Panikattacken aber es werden die Szenarien vorgespielt:
- Diagnose einer drastischen Krankheit
- Strahlenschäden (zumal letztes Jahr ein CT - Gehirn und Röntgenaufnahme Lunge stattgefunden hat)
- Fehlfunktion des (sehr neuen) CTs - gerade weil es so neu ist. Mit meinem technischen Hintergrund weiß ich immer: Neue Technik, lieber erstmal Abstand nehmen und Beobachten.
Ich versuche mich auf das Bild zu konzentrieren: Rein legen, entspannen 15 Minuten warten, aufstehen und über gutes Feedback vom Radiologen freuen oder irgendwelche anderen schönen Situationen, die nach der Untersuchung stattfinden. Würde das funktionieren, würde ich mich hier gerade nicht melden.
Liebe Grüße!