Hallo Hopeless,
Du hast dir ja eine schön schmerzvolle Erkrankung angelacht...
Nun, was kann man tun dagegen:
Bei akuten Beschwerden sollte der Arm vor allem geschont werden. Deshalb gilt: Mögliche Belastungen vermeiden. Heute empfehlen Orthopäden und Sportmediziner allerdings, die Ruhephase nicht zu lange dauern zu lassen, um Verkürzungen von Muskeln, Sehnen und Bändern im Bereich des Ellenbogens zu vermeiden.
Früher einmal bekam man einen Gips. Zwar ist die Schonung des betroffenen Armes immer noch eine der wichtigsten Maßnahmen, allerdings wird dafür kein Gips mehr verwendet, denn durch den Gips wird die betroffene Muskulatur so geschwächt, dass sich schon bald nach dem Abnehmen desselben die Schmerzen erneut einstellen.
Kalte oder warme Anwendungen mit (Salben-/Heilerde-)Umschlägen oder Kompressen, aber auch die Wärmetherapie mit Rotlicht können sich positiv auswirken. Allerdings muss jeder selber herausfinden, ob ihm Kälte oder Wärme besser bekommt – was dem einen hilft, kann beim anderen die Schmerzen in Einzelfällen sogar noch verstärken.
Ultraschallbehandlung und Iontophorese könnte auch helfen. Zu letzt noch zu erwähnen eine Spritzentherapie-eine Kombination Kortison mit einem Schmerzmittel.
Bei der Neigung zu chronischen Beschwerden kann vorbeugend eine sog. Epicondylitisbandage (Manschette am Unterarm Nahe des Ellenbogens) angelegt werden, wenn belastende Tätigkeiten absehbar sind. Diese reduzieren durch Druck und eine punktuelle Mass. den Schmerz und beugen weiteren Entzündungsreaktionen vor.
Dies wären ein paar Möglichkeiten, um die Beschwerden zu reduzieren, jedoch ist das ein sehr langwieriges Problem.
Baldige Besserung
Gerd