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Mallo


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Zitat von Mindhead:
Du generalisierst.Jeder ist individuell.

In Bezug auf die Sozial Phobie? Naja, das ist ja schon zumindest in einem klar definierten Rahmen abgesteckt.

Zitat von schnapper:
Sich Krankheiten einbilden ist dann aber auch ne psychische Erkrankung. An der Diagnose muss noch gearbeitet, dass ne psychische Störung vorliegt liegt allein schon an den Beiträgen nahe. Nach Medikamenteneinsatz riecht das aber nicht. Ärzte sollten die nicht wahllos als Lösung aller Probleme verschreiben.

Naja, den Medikamenteneinsatz hat er vermutlich verodnet, weil meine wirren Angaben auf etwas anderes gedeutet haben und ich ihn damit nicht willentlich getäuscht habe.
Bei welcher Krankheit bildet man sich psychische Erkrankungen ein?

17.09.2019 21:10 • #41


Finn1306

Finn1306


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@Mallo Du brauchst Alk um mit jemandem von Angesicht zu Angesicht reden zu können? Dann sitzt da doch aber irgendwas ziemlich tief... außerdem Angst die Zukunft nicht bewältigen zu können.. Glaube das wären schon zwei Themen, die man angehen könnte (sorry, wenn ich mich so flapsig ausdrücke)

17.09.2019 21:13 • x 2 #42


Mallo


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Zitat von Finn1306:
@Mallo Du brauchst Alk um mit jemandem von Angesicht zu Angesicht reden zu können? Dann sitzt da doch aber irgendwas ziemlich tief... außerdem Angst die Zukunft nicht bewältigen zu können.. Glaube das wären schon zwei Themen, die man angehen könnte (sorry, wenn ich mich so flapsig ausdrücke)

Nicht generell um von Angesicht zu Angesicht zu sprechen, eher so der emotionale Part meinerseits fällt mir nicht ganz so einfach, wobei ich das vielleicht auch könnte, aber verbal "ausgeheult" habe ich mich bisher nur 2-3 mal und das war betrunken. Ob da was tief sitzt weiß ich nicht, ich denke ich hatte eigentlich eine komplette 0815 Kindheit und eine etwas rebellische Jugend. Von Ängsten würde ich nicht unbedingt sprechen, Ängste verbinde ich mit Herzklopfen, Zittern und Schwitzen, ich denke Sorgen trifft es besser.

17.09.2019 21:28 • #43


Gaulin

Gaulin


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Zitat von Mallo:
Ohne Störung würde keine Krankenkasse die Kosten übernehmen, leisten könnte ich es mir auch nicht und von Angesicht zu Angesicht (ohne Alk.) über Emotionen reden ist auch nicht meine Stärke Mir ist eingefallen, ich war als Kind mal beim Psychotherapeut und hab nach einer Sitzung vorgegeben das Problem gelöst zu haben Ich glaube das hat sich bei mir immer noch nicht geändert

Das und weiteres deiner Beiträge zeichnet schon eine behandlungsbedürftige Störung aus. Ich glaube weniger, dass die KK ablehnen würde, wenn du zu einem Therapeuten bzw vorerst Arzt gehst und ihm genauso schilderst wie hier. Ein Versuch wäre es ja wert, wenn du es ändern möchtest. Wie hoch ist dein Leidensdruck? Warum bist du hier? Was erwartest du von diesem Forum bzw was erhoffst du dir?

Das Wort "Störung" klingt irgendwie abwertend. Ich meine damit natürlich nicht, dass du verrückt bist oder psychisch krank. Das kann ich nicht beurteilen. Ich meine eher eine "Störung" in der Lebensweise (Gedanken, Gefühle, Verhalten etc)

17.09.2019 21:35 • x 2 #44


Finn1306

Finn1306


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Von Ängsten würde ich nicht unbedingt sprechen, Ängste verbinde ich mit Herzklopfen, Zittern und Schwitzen, ich denke Sorgen trifft es besser. [/quote]
Ich glaube da hast du ein falsches Bild von Ängsten ...

17.09.2019 21:41 • x 2 #45


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Mallo:
Aber der Gedanke daran, dass mir niemand antwortet, weil meine Tat so verwerflich ist, hat mich gerade wieder dazu gebracht 10 mal in dem Stockwerk hin und her zu laufen^^

Ich finde, die Tatsache, dass du das als eine verwerfliche Tat empfindest und dir seit 3 Wochen Sorgen über dein Verhalten machst und dich hier seitenweise zu rechtfertigen versuchst, dass du keine psychische Störung hast, zeugt davon, dass du eine behandlungsbedürftige psychische Störung (welcher Art auch immer) hast. Ein "normaler" Mensch würde das direkt abhaken und sein Leben ungetrübt weiterführen.

18.09.2019 06:28 • x 5 #46


waage

waage


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Hallo Mallo,

Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, wichtig wäre dein Leben auf die Reihe zu bekommen und es zu genießen .
Such dir einen guten Therapeuten/in um wieder in die richtige Richtung zu denken bzw. deinen Weg zu finden.
Vll nicht unbedingt mit Medis...

L.G. Waage

18.09.2019 06:36 • x 2 #47


Mallo


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Wenn der Psychiater bzw. seine Sekretärin mich anrufen sollte und ich dann sage, dass ich mir nicht wirklich sicher bin bei der Diagnose, sowieso auf Medis verzichten möchte und mich eher nach einer Therapie umschaue, habe ich dann in diese Richtung meine Ruhe und das wird direkt so akzeptiert?
Falls ich mich tatsächlich bei einem/r Psychotherapeut/in melden sollte, kann ich das dann einfach machen, ohne Absprache mit einem anderen Arzt, ohne Angabe von Gründen und wie läuft das in etwa ab?

Zitat von waage:
Hallo Mallo,Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, wichtig wäre dein Leben auf die Reihe zu bekommen und es zu genießen .Such dir einen guten Therapeuten/in um wieder in die richtige Richtung zu denken bzw. deinen Weg zu finden. Vll nicht unbedingt mit Medis...L.G. Waage

Ich hab keine Ahnung, ob ich mein Leben auf die Reihe bekomme oder nicht, ich mach ein Studium, hab Familie und Freunde und mich hat noch nie jemand gefragt, ob mit mir was nicht stimmt, daher kann ich auf andere schonmal nicht allzu schlimm wirken. Ich geh manchmal feiern oder in eine Bar, sitze am See und spiele Karten. Andererseits bin ich unglaublich chaotisch und unkonzentriert, mein Studium hängt maßgeblich von meinem besten Freund ab, der mich durch seine strukturierte und disziplinierte Art im Studium hält. Sozial bin ich unter Fremden halt schüchtern/unsicher, bin alles andere als ein Frauenheld, niedriges Selbstvertrauen, relativ ausgeprägte Redeangst (ein Englisch-Referat im Studium wäre für mich wohl, nach traumatischen Erlebnissen in der Schule, ein Grund das Studium abzubrechen xD) und ein etwas ungesunden Hang zu Suchtmitteln . Mein Scham- und Schuldempfinden ist vielleicht auch deutlich höher als bei anderen, wobei ich halt auch immer derjenige bin, der sich selbst in solche Situationen bringt. Zählt das als noch im Rahmen, ist das die Kategorie "Jammer nicht, sondern mach was" oder Psychotherapie? Ich vermute "leider", dass es Kategorie 2 ist, was auch meine aktuellen Schuldgefühle begründet.

Zitat von Finn1306:
Ich glaube da hast du ein falsches Bild von Ängsten ...

Ich bin von der mehr oder weniger medizinischen Definition ausgegangen, was ist deine Ansicht dazu?

Zitat von Schlaflose:
Ich finde, die Tatsache, dass du das als eine verwerfliche Tat empfindest und dir seit 3 Wochen Sorgen über dein Verhalten machst und dich hier seitenweise zu rechtfertigen versuchst, dass du keine psychische Störung hast, zeugt davon, dass du eine behandlungsbedürftige psychische Störung (welcher Art auch immer) hast. Ein "normaler" Mensch würde das direkt abhaken und sein Leben ungetrübt weiterführen.

Ein "normaler" Mensch würde das gar nicht erst machen und ich glaube kaum, dass wenn jemand so etwas machen würde, er sich dann einfach denken würde "Schwamm drüber". Ich denk auch nicht, dass ich so komplett normal bin, aber halt doch irgendwie in dem Spektrum, dass ich nicht unbedingt Hilfe annehmen sollte bzw. wo es heißt "hör auf zu jammern und bekomm das selbst hin".

18.09.2019 17:10 • #48


la2la2

la2la2


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Zitat von Mallo:
Wenn der Psychiater bzw. seine Sekretärin mich anrufen sollte und ich dann sage, dass ich mir nicht wirklich sicher bin bei der Diagnose, sowieso auf Medis verzichten möchte und mich eher nach einer Therapie umschaue, habe ich dann in diese Richtung meine Ruhe und das wird direkt so akzeptiert?

Du kannst auch einfach ganz direkt sagen: "Ich möchte keinen weiteren Termin. Tschüss schönen Tag noch." Fertig. Und falls der Arzt oder die Sprechstundenhilfe das so nicht sofort akzeptiert, einfach sagen: "Ich diskutiere mit ihnen nicht. Tschüss" und auflegen.


Zitat von Mallo:
Falls ich mich tatsächlich bei einem/r Psychotherapeut/in melden sollte, kann ich das dann einfach machen, ohne Absprache mit einem anderen Arzt, ohne Angabe von Gründen und wie läuft das in etwa ab?

JA! Solltest du auch unbedingt, weil nur so der Arzt/Therapeut/.... sich vollkommen unvoreingenommen eine eigene Meinung bildet. Und da dir die "Diagnose" von dem Arzt nicht passt, wäre es sehr dumm diese einem anderen mitzuteilen.
Du hast deutschlandweit FREIE Arzt und Krankenhauswahl - muss lediglich ne Kassenzulassung haben....

18.09.2019 17:17 • #49


Mallo


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Zitat von la2la2:
Du kannst auch einfach ganz direkt sagen: "Ich möchte keinen weiteren Termin. Tschüss schönen Tag noch." Fertig. Und falls der Arzt oder die Sprechstundenhilfe das so nicht sofort akzeptiert, einfach sagen: "Ich diskutiere mit ihnen nicht. Tschüss" und auflegen.

So bin ich nicht drauf, aber gut zu wissen, dass ich das so machen kann

Zitat von la2la2:
JA! Solltest du auch unbedingt, weil nur so der Arzt/Therapeut/.... sich vollkommen unvoreingenommen eine eigene Meinung bildet. Und da dir die "Diagnose" von dem Arzt nicht passt, wäre es sehr dumm diese einem anderen mitzuteilen.

Die "Diagnose" ist ja auch nur ein Phantasieprodukt, die würde ich sicher nicht nennen, aber das mit dem Therapeut lasse ich mir die Tage sicher noch ein paar mal durch den Kopf gehen. Danke!

18.09.2019 17:24 • #50


Mallo


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Zitat von Gaulin:
Das und weiteres deiner Beiträge zeichnet schon eine behandlungsbedürftige Störung aus. Ich glaube weniger, dass die KK ablehnen würde, wenn du zu einem Therapeuten bzw vorerst Arzt gehst und ihm genauso schilderst wie hier. Ein Versuch wäre es ja wert, wenn du es ändern möchtest. Wie hoch ist dein Leidensdruck? Warum bist du hier? Was erwartest du von diesem Forum bzw was erhoffst du dir?Das Wort "Störung" klingt irgendwie abwertend. Ich meine damit natürlich nicht, dass du verrückt bist oder psychisch krank. Das kann ich nicht beurteilen. Ich meine eher eine "Störung" in der Lebensweise (Gedanken, Gefühle, Verhalten etc)

Die letzten drei Wochen war der Leidensdruck immens, um nicht zu sagen nicht aushaltbar [unterer Teil meines Eingangsposts](wobei ich nach dem ganzen Schreiben hier mich deutlich beruhigt habe und auch diese Nacht endlich gescheid schlafen konnte). Der Leidensdruck war aber so auch noch nie vorhanden und entstand dadurch, dass ich mich eben in diese missliche Lage gebracht habe und mich die Schuld-/Schamgefühle, sowie die Angst als Simulant/Lügner dazustehen, umgetrieben haben. Das war eine absolut neue Situation für mich. Davor, und das war ja der Ursprung des Ganzen, hatte ich im letzten halben Jahr auch ein paar Phasen (immer so eine handvoll Tage) mit Leidensdruck, der aber sicherlich auch künstlich überspitzt war (wie auch immer man das mit sich macht). Davor weiß ich nicht so recht, aber ich glaube es war eigentlich größtenteils im Rahmen des Normalen, bin mir aber nicht so ganz sicher. Die Züge die ich immer habe, chaotisch, unkonzentriert etc. (habe ich im vorletzten Post etwas ausführlicher beschrieben), erzeugen in erster Instanz relativ wenig leidensdruck, lediglich in der zweiten Instanz, wenn man die Bedenken bekommt, ob man sein Leben auf die Reihe bekommt, dann kann es unangenehme Tendenzen bekommen. Daraus ist dann vermutlich zumindest teilweise auch die Einbildung resultiert.
Ich bin ursprünglich hier um zu erfahren, ob jemand eine Ahnung hat, wie man sich soetwas einbilden kann und wie ich am besten aus dem Schlamassel herauskomme

18.09.2019 17:48 • x 1 #51


Finn1306

Finn1306


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@Mallo Bei mir nahm die Angst die Gestalt von einem Schlaganfall an... es war wirklich so als ob ... Lähmung links und erschwert sprechen

18.09.2019 18:13 • x 1 #52


Mallo


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Zitat von Finn1306:
@Mallo Bei mir nahm die Angst die Gestalt von einem Schlaganfall an... es war wirklich so als ob ... Lähmung links und erschwert sprechen

Das ist ja noch schlimmer, dann spreche ich mit Sicherheit von Sorgen und nicht von Ängsten.

19.09.2019 10:35 • #53



Dr. Matthias Nagel


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