Noch mal zur konkreten Erklärung, wieso ich so eingestellt bin zum Thema Impfungen:
Ich sehe es von der Seite...
Was z.B. die Grippeschutzimpfung angeht... Ich bin 27 J. alt und hatte bis dato 1x die "echte Grippe" und das war 2004 - ist also auch schon 10 Jahre her. Da der Erreger ständig mutiert, müsste man sich ja bei jeder "Welle" wieder "neu impfen" lassen, wenn man einen "sicheren Schutz" möchte. Ich weiß noch zu gut, wie elend es mir ging als ich krank war und ich möchte das kein 2. Mal haben. Ich weiß aber auch wie elend es vielen Menschen nach der Impfung geht, da die Reaktionen des Immunsystems ja nicht immer ohne sind. Da wäge ich einfach ab wie viel Nutzen diese Impfung im Endeffekt für mich persönlich hat und komme zu dem Entschluss, dass 1x richtig elend fühlen in meinen 27 Lebensjahren in keinem Verhältnis zu einem eventuell "jährlich 1x elend fühlen" steht.
Genauso ist es mit Tetanus. Die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken ist so gering im Vergleich zu den möglichen Reaktionen auf die Impfung, die ich auch unmittelbar bei einem Familienmitglied mal miterlebt hatte. Außerdem ist die Tetanus-Impfung sowieso sehr umstritten, wenn man sich mal informiert, was genau Tetanus verursacht (es ist nämlich nicht das Bakterium selbst und was überhaupt gegeben sein muss, damit dies passiert") - aber das ist ein anderes Thema. Ich finde es auch sehr eigenartig, dass im "Akutfall" anscheinend auch "anders" geimpft wird, als bei der "angeblichen Grundimmunisierung" - Hm. Wozu diese dann überhaupt? Aber wie gesagt, anderes Thema (vllt. kennt jemand "Die Tetanus-Lüge"?)
Und das könnte ich jetzt noch sämtliche Impfungen weiterführen. Ich bin kein strikter Impfgegner, der alles verurteilt. Ich respektiere es auch, wenn jemand immer brav zum Doc dackelt und sich "pieksen" lässt. Es geht hier durchweg nur um den Nutzen, den ich für mich selbst dabei sehe - oder eben nicht sehe.
