Hallo ihr Lieben,
Ich weiß nicht so recht weiter.
Meine Geschichte ist folgende:
Mein Onkel väterlicherseits hatte mit 25 ein geplatztes Hirnaneurysma. Die Folge: 15 Jahre Wachkoma bis er dann an einer Lungenentzündung starb.
Zu der Zeit hat mein Vater(sein Bruder) sich durch ein MRT untersuchen lassen, ob er auch ein Aneurysma hat. War zum Glück alles gut. Der Arzt meinte damals, wir Kinder müssen uns dann nicht mehr untersuchen lassen weil so eine Erkrankung keine Generationen überspringen könnte.
Naja, natürlich bin ich mit meinen Übersorgen trotzdem zum Arzt und hab mich auch per MRT auf Hirnaneurysmen testen lassen, damit ich ruhe habe, Ich habe auch nichts und mir wurde auch gesagt, dass ich mich nicht wieder untersuchen lassen müsste, da es eine angeborene Sache ist.
Meine Schwester tat das gleiche wie ich. Auch alles ok gewesen.
Nun gibt es da aber noch meinen kleinen Bruder, der 22 Jahre alt ist und Leistungssport betreibt.
Ich bin ja wieder mal übersorglich und sprach ihn darauf an, ob er sich nicht auch untersuchen lassen will, aber er meinte,wir alle hatten ja nichts, dann würde er das sicherlich auch nicht haben und er würde das nicht wissen wollen wenn er sowas hat und wenn er einfach umkippt, hat er eben sein Leben bis dato so gelebt wie er sich das gewünscht hat.
Ich in meiner Situation und meiner Gefühls -und Sorgenwelt, kann das natürlich gar nicht nachvollziehen.
Meine Frage ist nun: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er ein Hirnaneurysma haben könnte, wenn doch alle anderen aus der Familie (außer mein Onkel) nichts haben?!
Die Ärzte die ich bisher gefragt habe sind sich nicht sicher. Die einen sagen, er solle sich auch untersuchen lassen und die anderen sagen, die Wahrscheinlichkeit ist gegen 0, dass er der einzige ist, der das auch haben könnte, also wäre diese Untersuchung überflüssig.
Was sagt ihr? Vielleicht hat ja jemand von euch auch diese Krankheit in der Familie und kann mir über eure Vorgehensweise berichten.
Vielen Dank im Voraus und entschuldigt den langen Text.
