Zitat von Carolinchen1989:Genau so denke ich auch! Es ist alles gerade so schön! Ich liebe meinen beiden Töchter so sehr! Ich will immer für sie da sein! Wir wollen im Frühjahr ein Haus bauen und eigentlich läuft alles gerade so gut! Diese ganzen Wehwehchen nerven mich nur noch und immer wenn ich denke, jetzt ist aber gut! Ich habe nichts und höre auf meinen Körper zu analysieren, kommt das nächste und ich wieder ins Grübeln, was wenn doch was ist es ist eine endlose Schleife. Bei mir ist auch noch keine hyperhondrie oder angststörung diagnostiziert wurden. Versuche immer das nach außen hin nicht so zu zeigen. Aber es liegt bei mir in der Familie. Mein Vater denkt auch dauernd er hat Darmkrebs oder irgendwas anderes schlimmes. Als Kind hatte ich auch immer Angst vor Thrombose, Borreliose durch zecken und Leukämie. Ich weiß noch dass ich immer meine Beine nach blauen Flecken abgesucht habe als Jugendliche hatte ich dann eine lange Zeit eine gute Phase, ohne viele Ängste. Es find erst wieder langsam an, als ich eine Ausbildung zur medizinischen fachangestellten gemacht habe. Wahrscheinlich nicht die beste Berufswahl für mich So, jetzt hab ich schon wieder so viel geschrieben lange Rede, kurzer Sinn: ich verstehe dich voll und ganz und geteiltes leid, ist halbes leid! Versuche dich mit deinen liebsten abzulenken und tu dir was Gutes! Ich werde jetzt mal eine Runde autogenes Training machen! Das hat mir damals bei meinen panickattacken sehr geholfen. Habe nur noch ganz selten mal eine. Ich drück dich
Ich bin auch medizinische Fachangestellte... Und auch bei mir liegt es in der Familie... Vater schwer depressiv inklusive Angststörung.... Mutter (nicht diagnostiziert) phasenweise depressiv und hat dann in diesen Phasen getrunken... War für mich als Kind sehr schwer zu ertragen, die eigene Mutter so zu sehen.
Meine Mutter hat es auch als ich klein war schon geschürt. Ein Beispiel:
Hat mit mir den Film Outbreak geguckt, da ging es um ein tödliches Virus... War da noch sehr klein und sie hat gesagt, dass ich aufpassen muss sowas nicht zu bekommen und da wäre was in meinen Augen.... Hab wochenlang ständig in den Spiegel geguckt, ob Blut in meinen Augen ist...
Das ist nur ein Beispiel

Auch mein Opa hat mich ständig gefragt, ob ich Angst vor dem Tod hätte oder was ich machen würde, wenn meine geliebte Oma nicht mehr da wäre... Seit ich klein bin....
Dann ging es viele Jahre gut, bin früh mit meinem Partner zusammen gezogen und alles war toll. Bis meine Oma an Brustkrebs erkrankte, da fiel ich ins erste Tief.
Hab grad wirklich so schiss, alle guten Ratschläge vermag ich grad nicht umzusetzen... Dieses Karussell
