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C
Guten Abend liebe Community ,

Ich weiß nicht wo ich Anfangen soll, aber ich erkläre euch es einfach mal,

ich leide schon seit längeren unter Psychische Probleme und ich wahr auch eine längere Zeit in einer Tagesklinik gewesen.

Ende September 2019 habe ich die Tagesklinik verlassen. Seit dem ich aber aus der Tagesklinik raus bin , habe ich das Gefühl es ist alles irgendwie schlimmer geworden. Ich habe mal eine heftige Panikattacke bekommen und seit dem an habe ich immer komische Gefühle in denn Extremitäten, es fühlt sich so an als wäre die linke oder auch mal die rechte Körperhälfte schwächer als die andere. Ich habe dann immer das Gefühl ich könnte mein Arm oder mein Bein nicht mehr richtig bewegen , obwohl alles ohne Probleme funktioniert und dass macht mir so unheimlich Angst.Seit Wochen kann ich über nichts anderes denken und alles dreht sich nur noch um diese Symptomatik in meinem Kopf. Ich wahr schon bei 2 Ärzten gewesen und auch bei einer Neurologin die aber nichts festgestellt haben und mir sagten es wäre eine reine Kopfsache und es würde alles von der Psyche kommen. Okay mich beruhigt das vielleicht für eine kurze Zeit,aber dann fängt das ganze Spektakel von neu an. Die Symptome werden dann auch immer dann schlimm , wenn ich mit Freunden unterwegs bin oder bei meiner Familie bin. Oftmals wenn ich alleine Zuhause bin klingen die Symptome ab, aber die sind trotzdem da.Natürlich sollte man nicht bei Dr. Google nach den Symptomen suchen , aber oftmals kann ich einfach nicht anders, weil mir dass einfach oft Angst macht. Ich bin schon schwer überzeugt davon dass ich an einer Krankheit leide , obwohl 3 Ärzte mir das Gegenteil gesagt haben.Ich bin schon bei einigen Psychologen auf der Warteliste , aber wie die meisten wahrscheinlich wissen dauert es lange bis man dort ein Platz bekommt. Ich bin mir etwas darüber bewusst das es vielleicht echt ein Psychisches Problem sein kann und ich versuche mich damit anzufreunden, aber es funktioniert einfach nicht und es bestimmt momentan auch mein Alttag. Hat vielleicht jemand von euch damit eine Erfahrung gemacht ? Kann mir vielleicht jemand weiter helfen? Ich bin über jede Antwort dankbar.

08.01.2020 20:44 • 08.04.2020 #1


40 Antworten ↓


L
Hey

Ich bin da genauso. Hatte mich vor Weihnachten schon verrückt gemacht wegen irgendeinen Krebs. Am 2ten Ca. Wurde mir kodderig und musste ständig aufstossen und dann dachte ich es sei Magenkrebs. Jaja so gings dann weiter. Und wahrscheinlich alles nur von der Panik.. Die kann viel steuern..

08.01.2020 21:16 • #2


A


Bin fest davon überzeugt eine Krankheit zu haben

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Hallo Luunay,

Ja Weihnachten und Sylvester wahr für mich dieses Jahr echt extrem anstrengend. Da wahren die Symptome leider auch da und ich konnte nichts genießen , weil mir das keine Ruhe gelassen hat. Am 6 Januar wahr ich noch mal bei meiner Hausärztin , weil ich dann Schmerzen in der Brust hatte , dass hatte sich so angefühlt als wurde mein Herz zerreisen. Es wurde auch ein EKG und alles drum und dran gemacht , auch wieder ohne Befund. Da sagte meine Hausärztin mir auch das meine Psyche mir einen Streich spielt und ich versuchen soll mich damit anzufreunden. Selbst wo ich bei der Neurologin im Krankenhaus wahr sagte sie mir ich muss mich damit versuchen anzufreunden. Nur ich verstehe eins nicht, warum die Psyche das mit einem macht. Ich hoffe ich kann die Angst bald besiegen.
Vielen Dank für deine Antwort:)

08.01.2020 21:22 • #3


Tina_Hwi
Ja hier dasselbe auch Ausfälle von Gliedmaßen gehabt .. Neurologisch kein Befund. Aber dann (ohne Angst machen zu wollen) kam dann über Bluttest doch die Diagnose Borelliose..was mich seither nur noch kränker gemacht hat. Man hat Angst das es so schlimm ist wie Dr. Google so berichtet..gefühlt alles was andere beschrieben haben über die Krankheit bekam ich auch noch dazu. Vom lesen.

08.01.2020 22:09 • #4


C
Ja , es wurde alles gemacht und auch das Blutbild ist in Ordnung. Bei mir wahr alles ohne Befund. Die Angst ist trotzdem da. Auch wenn die Ärzte sagen es ist nix ich bin Gesund zu mindestens physisch.

08.01.2020 22:18 • #5


Tina_Hwi
Kenn ich... wie mit meinem Herz, ich kann es auch immer nicht glauben aufgrund meines hohen Pulses das dort keine Beteiligung meiner Erkrankung liegt .

08.01.2020 22:21 • #6


M
Du, passiert mir ständig. Man weiß, bloß nicht verrückt machen bloß nicht googlen, dem Arzt vertrauen. Aber wenn man dann wieder in so einer Situation steckt, passiert es dann doch das man diese Regeln vergisst bzw nicht befolgen kann.

Das dumme an Google ist das die schlimmsten Möglichkeiten immer als erstes genannt werden. Wenn man Glück hat kommt am Ende noch der Hinweis das es auch etwas harmloses sein kann. Und trotzdem googlet man jedes Mal weil man will ja wissen ob es ein Zeichen ist jetzt schnell etwas tun zu müssen.

Du sagst zuhause klingt es ab. Könnte ein Hinweis sein das Stress ein Faktor ist, der bei dir momentan ja wahrscheinlich ziemlich hoch ist und das bestärkt ja dann eher die psychische Theorie. Mehrere Ärzte haben das ja bestätigt aber bei so einer Angst hilft das einem natürlich nicht viel wenn man immer den Gedanken im Kopf hat die könnten sich ja irren.

Die Psyche kann sehr viel. Das Gehirn regelt alles und wenns möchte, kann es auch Quatsch machen. Es gibt zb Dokus über Personen, die Placebo Tabletten in Überdosis genommen haben und dann tatsächlich Symptome einer Überdosis auch hatten weil sie eben gedacht haben, es wäre ein echter Wirkstoff vorhanden.

08.01.2020 22:21 • #7


C
Ja , okay es ist schön zu hören das man nicht alleine ist mit sowas. Ich habe sowas noch nie wirklich gehabt , aber da hoffe ich das ich diese Angst irgendwann mal besiegen kann. Ich denke wirklich an nichts mehr anderes. Und das ist so schlimm und nervig. Momentan lasse ich es einfach über mich ergehen, weil es eh nix bringt. Ich denke mein Gehirn hat sich da jetzt so ein Netz aufgebaut und will es selber nicht wahr haben das ich Gesund bin. Es fing einfach alles mit der Panikattacke an. Nächsten Tag hatte ich ein Kribbeln im Fuß und ab da ging es los. Zack fingen die Symptome an.. Ich hatte mich mit der Krankheit MS beschäftigt und die Symptome und zack wahren sie da und ich werde sie zum Teufel einfach nicht los..

08.01.2020 22:30 • #8


Shadow77
Mache grade auch sowas durch. Habe missempfinden in armen und beinen,fühle mich so schwach und verkatert ohne große Anstrengung. War auch in der Ambulanz aus Angst vor MS und Blutbild wurde gemacht und eine neurologin hatte mich untersucht. Alles unauffällig.. Ich hoffe ja es ist einfach nur ein Mangel von magnesium.. Werde mehr davon nehmen.. Und vitamin D3.

Denke auch den ganzen tag daran..

09.01.2020 17:55 • x 1 #9


L
Ich hab seit ca. 2 Jahren immer wieder Stiche unter oder an den Rippen die bis in den Unterbauch links neben den Bauchnabel ziehen. Ich hab mich letztens so bekloppt gemacht, dass mir nur noch übel war ; war dann wohl ne Magenschleimhautentzündung.

Meine Hausärzte meinten beide schon, dass es wohl eine Interkostalneuralgie ist. Gegoogled und zack stand da was von 'das kann von einem Tumor kommen'
Darunter irgendwo von falscher Haltung etc.
Die habe ich sowieso durch eine Hüftdysplasie die links schlimmer ist als rechts und einen Beckenschiefstand usw.
Aber was dachte ich? Klar, wieder das schlimmste.
Momentan hab ich dazu auch noch Rückenschmerzen.. Naja hab nen Bürojob. Berufsschule sind die Stühle auch mega besch*.
Wie in der Grundschule diese Holzteile..
Und letztens hab ich noch irgendwelche Rückenübungen gemacht und danach wurde es erst richtig schmerzhaft.
Aber was denke ich?
Ja genau, wieder das schlimmste.
Aber damit würde ich halt nicht schon 2 Jahre rumrennen.
Die Angst kann leider so viel steuern, obwohl man weiss, dass es unnötig ist.
Mir geht es sonst super. Huste oder lache ich aber, spüre dann irgendwo ein ziehen oder so, denk ich sofort wieder ich hab nur noch 2 monate.
Dabei war ich auch bei einer Osteopathin und sie sagte, dass ich links so verspannt bin, dass es steif wirkt.
Denkt dran.. Angst macht Verspannungen.

10.01.2020 06:15 • x 2 #10


C

05.02.2020 00:58 • x 1 #11


T
Hey, ja diese Angst kenne ich. Es ist einfach grausam. Ich habe gelernt, mir nichts einzureden was ich haben könnte, sonst würde ich nur noch Panikattacken haben. Der größte Teil unserer Krankheit ist Kopfsache. Wenn wir versuchen, positive Gedanken aufzubringen, anstatt Negative, dann kommt man mit der jeweiligen Situation besser zurecht.

Du erwähntest, dass Du Schmerzen auf der linken Seite Deines Hals hattest. Wie ist das entstanden? Musstest Du dauerhaft husten?

05.02.2020 01:26 • x 1 #12


C
Hey, ja ich versuche mir positive Gedanken zu machen, aber es ist schwierig, weil meine Angst mich immer wieder einholt und gerade wie heute, ich fühle mich etwas verwirrt und naja wie soll man das beschreiben, das man mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache ist.. Quasi so ein Gefühl nicht richtig denken zu können.. Das machte mir auch so Angst.

Naja, ich habe sie immer noch, schmerzen sind es nicht wirklich, es ist halt unangenehm und tut etwas weh beim schlucken. Ich taste ständig die Seite ab ob da was angeschwollen ist, aber ich finde nichts. Meine Ärztin hat auch gesucht aber auch nichts wirklich gefunden. Mal ist es besser, mal ist es schlimmer.. Ganz eigenartig.. Und gestern hat mich ne Freundin so bescheuert gemacht, sie sagte es könnte was an der Schilddrüse sein und ach.. Meine letzten Blutergebnisse wahren im Oktober super. Ich habe halt Angst das es ein Tumor am Hals sein könnte oder sonst was.. Und nein Husten musste ich nicht wirklich und es wahr von heute auf morgen da..

05.02.2020 01:33 • #13


F
Hallo,

Ich kenne das Problem. Ich habe Zwangsgedanken. Kann man in einem anderen Bereich im Forum nachlesen. Seit dem meine Mama vor 2 Jahren gestorben ist, hab ich auch noch Angst dazu bekommen das ich ständig irgendwas habe wenn es mir mal nicht gut geht. Am meisten habe ich Angst das es ein Tumor oder so ist.

Habe im Moment eine Entzündung im Hals Rachen Bereich. Habe Antibiotika bekommen, habe mir die Nebenwirkungen durchgelesen und naja, fragt lieber nicht.

Oder auch wenn ich mal Durchfall habe denke ich gleich ich hab was im Magen oder im Darm. Ich denk auch laufend dran das ich irgendwann Krebs bekomme. Weiß nicht wieso.

Liebe Grüße

05.02.2020 02:08 • x 1 #14


C
Hey Furkano,

Vielen Dank für deinen Beitrag.

Das mit deiner Mama tut mir echt leid. Ich wünsche dir für die Zukunft das Beste.

Ja so geht es mir auch. Davor habe ich auch totale Angst und diese Angst kann ich einfach nicht abschalten. Ich wünsche mir so sehr das ich einfach wieder ein normales Leben führen kann ohne daran zudenken irgendwas zu haben.. Ich denke sofort an das schlimmste...

05.02.2020 02:14 • #15


T
Auch wenn es schwer ist, versucht diese negativen Gedanken nicht an Euch heranzulassen. Nehmt Euer Smartphone und nehmt Euch auf. Wenn ich Panik bekomme, zeichne ich das auf und analysiere später, wie diese PA entstand und schaue auf mein Verhalten. Man ist etwas abgelenkt dabei und vielleicht bekommt man das ein oder andere über einen selbst heraus.

05.02.2020 03:03 • x 1 #16


C
Ja vielen dank für eure Beiträge. Ich werde versuchen mal Positive Gedanken zu bekommen. Heute wahr ein guter Tag, aber gegen Abend ging wieder die Panik los.. Schwindel, das Gefühl gleich zu sterben, Schwitzen... Es wahr wieder schrecklich und ich brauchte auch wieder eine lange Zeit mich zu beruhigen.. Jetzt gerade geht es.. Aber momentan kommt regelmäßig vor.. Momentan bin ich so erstmal von Körperlichen Symptomen befreit.. Heute hatte ich nach langer Zeit das 1 mal keine Atem, Herz oder Gefühlsstörungen.. Aber die Panik ging wieder Abends los.. Mir ist auch aufgefallen das ich seit einigen Tagen Blass im Gesicht bin.. Da mache ich mir die nächsten Gedanken.. Ob es Läukemie sein kann und ach.. Das ist wie ein Kreislauf..

05.02.2020 23:55 • #17

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Minkalinchen
Ich glaube dieses Katastrophengedanken haben die meisten hier, kenne ich auch zur genüge. Jeden Tag habe ich was anderes, und im Akutzustand kann ich nicht glauben, daß es nur meine Psyche ist. Gegen Abend kommt mein Körper dann meistens zur Ruhe, weil man den Tag fast überstanden hat. Ich darf nur nicht an den nächsten Morgen denken....da grüßt wieder das Murmeltier... .

06.02.2020 00:05 • x 1 #18


C
Hey Minkalinchen,

Danke für deinen Beitrag..

Ja das ist das Problem diese Katastrophengedanken.. Jeden Tag ist es was anderes. Ich will wie vor 1 Jahr einfach wieder ein normales Leben führen.. Ich versuche mich seit Wochen damit anzufreunden, aaabber das ist echt nicht sooo einfach... Und ja, das glaube ich oftmals auch nicht das es nur meine Psyche ist so wie die Ärzte und Neurologen sagen.. Obwohl ich denen mal vertrauen sollte fällt es mir unheimlich schwer.. Ich weiß nicht mal warum..

06.02.2020 00:25 • x 2 #19


J
Zitat von Cedi_95:
Guten Abend,Ich melde mich wieder zu Wort. Ich habe die letzten Tage viel nachgedacht und zwar habe ich in der letzten Zeit 2 Beiträge gepostet wo es um die totale Angst um Krankheiten geht und ich mir selber glaube ich jetzt eingestanden habe, dass ich in irgendeiner Form an einer Hypochondrie leide oder einer Angststörung. Wie ich in dem 1 Beitrag es schon verfasst habe, wahr ich in einer Psychartrischen Tagesklinik gewesen, wo ich ende September 2019 entlassen wurde . Dort habe ich die Diagnose Depression und Borderline bekommen. Seit dem ich dort entlassen wurde, hatte ich einmal eine extreme ...
hallo ich kann dich so gut verstehen, eine Angsterkrankung ist echt eine schlimme Sache. Ich habe es heute gerade wieder gemerkt. Ich leide seit vielen Jahren unter einer genralisierten Angststörung und kam mit meinen Tabletten bis letztes Jahr eigentlich ganz gut klar. Doch dann wirkten sie plötzlich nicht mehr. Seit dem folgte ein halbes Jahr voller Panik undAngstattacken. Mein Arzt verschrieb mir dann Duloxalta, diese vertrug ich aber absolut nicht, so das ich sie nach vier Wochen wieder abgesetzt habe. Nun hat mein Arzt mir Paroxetin verschrieben, welches ich nun seit 10 Tagen nehme. Momentan habe ich leider nicht das Gefühl, dass es irgendwie hilft. Ganz im Gegenteil, ich fühle mich immer sehr sehr müde. Und diese Müdigkeit macht mir auch wieder panische Angst, etwa davor draußen ohnmächtig zu werden. Deshalb gehe ich eigentlich nur noch morgens raus, bevor ich die Tablette genommen habe. Heute dachte ich mir, nach zehn Tagen schau ich mal, ob es auch später geht, weil ich mich nicht ganz so schlecht gefühlt habe. Leider war es keine gute Idee, denn ich habe mich schon vorher so reingesteigert, dass ich natürlich schon auf dem Weg zur Kaufhalle so panisch war, dass ich am Ende am liebsten umgedreht wäre. Hab mich dann aber zusammen gerissen und bin rein. Hatte totale Panik und bin durch die Kaufhalle gehetzt um schnell wieder raus. Eigentlich war mir auch die ganze Zeit klar, dass nichts passiert, aber das muss mein kopf erstmal kapieren. Wirklich nicht einfach, aber es wird hoffentlich besser. Nimmst du auch Medikamente?

07.02.2020 17:01 • x 1 #20


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