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Hallo habe hier einen Bericht gefunden von einer Ärztin den ich für sehr interessant und lehr- sowie hilfreich finde.
Aber entscheidet selber:

Hypochondrische Störungen - Keine Bagatelle


Hypochondrische Störungen verursachen erheblichen Leidensdruck und führen zur verstärkten Konsultation medizinischer Einrichtungen.

Wenn sich Prominente wie der Entertainer Harald Schmidt als „Hypochonder“ bekennen, wird darüber gelächelt. Denn Hypochonder gelten als sensibel und hysterisch, und man sagt ihnen nach, dass sie sich selbst grundlos verrückt machen. Für die Betroffenen selbst, für ihr Umfeld und das Gesundheitssystem ist „Krankheitsangst“, wie eine mäßig bis mittel- stark ausgeprägte Hypochondrie neuerdings betitelt wird, aber keineswegs lustig, sondern eine starke Belastung.
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Zwanghaftes Überprüfen und Panikattacken häufig

Die hypochondrische Störung oder Krankheitsangst zählt zu den somatoformen Störungen. Im Gegensatz zu den typischen Vertretern dieser Störungsform steht jedoch nicht das Leiden an körperlichen Beschwerden ohne organische Ursache im Vordergrund, sondern die Angst oder Überzeugung, dass körperliche Beschwerden Anzeichen für eine schwere Erkrankung sein könnten oder dass eine ernsthafte Krankheit vorliegt, allen voran eine Krebserkrankung. Krankheitsangst geht darüber hinaus häufig mit Panikattacken und zwanghaftem Überprüfen des Körpers nach Krankheitsanzeichen einher. Aus diesen Gründen wird sie auch zwischen somatoformen, Angst-, Panik- und Zwangsstörungen angesiedelt.

Die Zahl der Betroffenen ist kaum zu schätzen, weil die Erkrankung verhältnismäßig selten wissenschaftlich untersucht wird und weil sich viele Betroffene aus Scham keine professionelle Hilfe suchen. Dar- über hinaus wird die Erkrankung häufig nicht ernst genommen – die Dunkelziffer ist daher vermutlich hoch. Laut neueren repräsentativen Studien tritt das Vollbild der Hypochondrie ausgesprochen selten auf, unterschwellige Syndrome sind hingegen öfter zu beobachten. Doch selbst geringe Ausprägungen der Erkrankung sind klinisch relevant, da sie erheblichen Leidensdruck verursachen und zur verstärkten Konsultation medizinischer Einrichtungen führen. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Die Krankheit kann in jedem Alter beginnen und bleibt bestehen, sofern keine adäquate Behandlung erfolgt. Niedriger Bildungsstand, höheres Alter, starke Ausprägung, lange Krankheitsdauer und häufige Nutzung des Gesundheitssystems sind mit der Störung und ihrer Aufrechterhaltung assoziiert.

Die Ursachen der Krankheitsangst sind noch wenig untersucht. Es wird angenommen, dass eine genetische Disposition, das Persönlichkeitsmerkmal „Neurotizismus“, ein unsicherer oder ablehnender Bindungsstil und Alexithymie eine Rolle spielen. Darüber hinaus scheint ein Erziehungsstil zur Entstehung beizutragen, bei dem die Eltern stark auf körperliche Symptome bei sich und ihren Kindern achten, ängstlich und überbehütend darauf reagieren und das Kranksein beispielsweise durch Verschonung von Pflichten belohnen. Auch Erfahrungen mit schweren Erkrankungen oder Verletzungen und andere traumatische Erlebnisse in Kindheit und Jugend kommen als Ursachen infrage. Zentral scheint zudem die Neigung zu sein, körperlichen Empfindungen besondere Aufmerksamkeit zu schenken, sie als intensiv, schädlich und beeinträchtigend zu erleben und sie als nicht normal zu betrachten.

Ausgelöst wird Krankheitsangst vermutlich durch Belastungen im Alltag und durch negative Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem. Letztere ergeben sich beispielsweise durch Fehldiagnosen oder das Nichterkennen einer Krankheit beim Betroffenen selbst, bei Personen aus seinem direkten Umfeld oder bei Prominenten. Hat dies zudem schwerwiegende Folgen oder führt es zum Tode, werden Misstrauen und Ängste verstärkt.

Die Betroffenen geraten schnell in einen Teufelskreis: Er beginnt damit, dass sie einen körperlichen Vorgang oder eine geringfügige Auffälligkeit bemerken (zum Beispiel Rötungen, Schwellungen, Herzklopfen, Schweißbildung, leichtes Ziehen) und sie als unangenehm empfinden und als mögliches Krankheitszeichen deuten. Daraufhin schenken sie dem betreffenden Körperbereich erhöhte Aufmerksamkeit, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie erneut etwas bemerken. Die auftretenden Empfindungen werden wiederum fehlgedeutet in dem Sinne, dass sie ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung seien. Beobachtungen und Überprüfungen nehmen weiter zu und schließen unter anderem Gewichtskontrollen, Messungen sowie intensives Betasten und Fühlen mit ein, was dazu führen kann, dass die Empfindungen noch unangenehmer werden oder dass Krankheitssymptome erst entstehen oder verstärkt werden. Zum Beispiel kann das häufige Abtasten der Lymphknoten mit starkem Druck zu einem Anschwellen des Gewebes führen, was vom Betroffenen wiederum als Anzeichen für Lymphknotenkrebs gedeutet wird. Der Betroffene wird durch solche Vorgänge bestätigt, in seinem Verhalten verstärkt und entwickelt zunehmend Ängste. Um sich zu beruhigen, sucht er eine Rückversicherung, dass er nicht unter der befürchteten Krankheit leidet. Wenn er erfährt, dass er nicht ernsthaft erkrankt ist, wird seine Angst kurzfristig reduziert. Diese positive Erfahrung verstärkt wiederum sein Sicherheit suchendes Verhalten, und er zeigt es immer öfter. Die Rückversicherung wird meistens bei Ärzten eingeholt, aber auch bei Freunden, Angehörigen, Bekannten mit medizinischer Bildung und durch Medien, insbesondere durch das Internet. Da das Internet leicht zugänglich ist und rasch eine Fülle an Informationen liefert, werden die Suche und der Austausch über Krankheiten aller Art mit Hilfe dieses Mediums immer üblicher. Allerdings birgt es auch einige Gefahren, denn die vielen, ungefilterten Informationen können dazu führen, dass sich die Betroffenen noch mehr sorgen und dass sich das Krankheitsbild verschlechtert (siehe Kasten).

Einen ähnlichen Effekt hat das Fernsehen, vor allem Arztserien. Verschiedene Umfragen zeigten, dass sich Zuschauer nach dem Ansehen von Arzt- und Krankenhausserien kränker fühlten und größere Angst davor hatten, krank zu werden und ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Ebenso trägt das häufige Konsultieren von Ärzten dazu bei, die Krankheitsangst zu vergrößern, statt eine Beruhigung herbeizuführen. Die genannten Denk- und Verhaltensweisen führen außerdem dazu, dass sich die Toleranz für körperliche Missempfindungen sowie die Unterscheidungsfähigkeit zwischen harmlosen und bedrohlichen Empfindungen verringern und sich die körperbezogene Aufmerksamkeit erhöht. Daneben ist ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten zu beobachten. Beispielsweise konsultieren die Betroffenen zwar Ärzte, meiden sie aber auch, weil sie sich schämen und weil sie fürchten, dass man sie nicht ernst nimmt oder ihre Selbstdiagnose bestätigt werden könnte. Sie gehen außerdem Themen wie Krankheit und Tod aus dem Weg, meiden Krankenhäuser, Krankheitsreportagen im Fernsehen, körperliche Belastung oder Gespräche über Erkrankungen und verdrängen Gefahren und Risiken. Alle Faktoren zusammen führen immer stärker in die Krankheit hinein.

Zur Behandlung von Krankheitsangst wird in erster Linie kognitiv-behaviorale Psychotherapie eingesetzt. Neuerdings wird auch mit Erweiterungen, Abwandlungen und einzelnen Techniken dieser Psychotherapieform sowie mit anderen Verfahren experimentiert, beispielsweise mit aufmerksamkeitsbasierter kognitiv-behavioraler Psychotherapie, Problemlöse- und Stressmanagementtraining, Bibliotherapie und motivierender Gesprächsführung. Außerdem liegen erste Studien zur Wirksamkeit von Psychopharmaka vor, vor allem von SSRI (Fluoxetin, Paroxetin). Zurzeit ist davon auszugehen, dass kognitive Verhaltenstherapie ein wirksames Therapieverfahren darstellt. Zur Effektivität anderer Verfahren sind noch keine gesicherten Aussagen möglich.

Behandlung mit kognitiver Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie bei Krankheitsangst verfolgt mehrere Ziele. Sie soll unter anderem dem Patienten helfen, alternative Erklärungen für seine Missempfindungen zu finden, die Wahrscheinlichkeit der Krankheitsannahmen zu verändern, das Sicherheit suchende Verhalten zu reduzieren und seine Lebensqualität zu verbessern. Der wichtigste Punkt muss jedoch gleich zu Beginn in Angriff genommen werden: die Therapiemotivation. „Die meisten krankheitsängstlichen Patienten haben eingangs eine Ambivalenz dafür, ob Psychotherapie wirklich die Methode der Wahl für das Problem ist“, wissen die klinische Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Gaby Bleichhardt von der Universität Marburg und ihre Kollegin Prof. Dr. Alexandra Martin von der Universität Erlangen-Nürnberg. Einerseits leiden die Patienten unter ihren Ängsten und Schamgefühlen wegen der häufigen Arztbesuche, andererseits ziehen sie jedoch auch einige Vorteile aus der Erkrankung. Sie erfahren dadurch nämlich viel Aufmerksamkeit und Fürsorge, stehen im Mittelpunkt, haben immer ein Gesprächsthema, können sich schonen und lästigen Verpflichtungen entziehen und haben eine Beschäftigung.

Normale Körperempfindungen aufzeigen

Können sich Psychotherapeut und Patient darauf einigen, dass die Krankheitsangst besser bewältigt werden soll, dann kann mit der Therapie begonnen werden. Ein wichtiger, edukativer Bestandteil der Therapie besteht darin, dem Patienten aufzuzeigen, welche Körpervorgänge und -empfindungen völlig normal, unbedenklich und bei jedem Menschen vorhanden sind, wie zum Beispiel Herzschlag, Schweißbildung oder Bewegungen des Verdauungsapparats. Darüber hinaus wird vermittelt, welche körperlichen Begleiterscheinungen zum Beispiel Stress und Angst haben, denn diese kommen unter anderem als alternative Erklärungen für Missempfindungen infrage. Zur Unterstützung können beispielsweise Biofeedback und Verhaltensexperimente herangezogen werden, damit der Patient selbst beobachten kann, wie er körperlich zum Beispiel auf mehrere Tassen Kaffee oder auf einen Saunabesuch reagiert. Anschließend wird der Patient angeleitet, realistisch die Wahrscheinlichkeit abzuwägen, ernsthaft erkrankt zu sein. Auch wird versucht, die Aversivität von Körperempfindungen und Krankheitsängsten zu reduzieren, indem beispielsweise angstbesetzte Gedanken weitergedacht und hinterfragt werden. Es folgen behaviorale Übungen, bei denen der Patient lernt, auf verschiedene Arten des Sicherheit suchenden Verhaltens weitgehend zu verzichten oder sie zumindest gezielt einzuschränken. Hierzu können verschiedene Techniken zum Einsatz kommen wie zum Beispiel paradoxe Intensivierung des Verhaltens, Führen von Protokollen, Reduzierung der Arztbesuche auf einmal pro Vierteljahr, Reduzierung der Rückversicherung bei Angehörigen und über Medien sowie verschiedene Expositionen. Da die Komorbidität mit Depressionen, Angst-, Panik- Zwangs- und Somatisierungsstörungen hoch ist, sollte die Behandlung entsprechend darauf abgestimmt werden.

Trotz aller Bemühungen sind Rückfälle nicht auszuschließen. Auch ist damit zu rechnen, dass Befürchtungen und Ängste plötzlich wieder aufleben, beispielsweise wenn sich neue körperliche Symptome einstellen oder aufgrund von Krankheitsmeldungen im sozialen Umfeld des Patienten oder in den Medien. Von einer vollständigen Remission der Erkrankung sollte nach bisherigem Kenntnisstand nicht ausgegangen werden. Daher kann die Therapie beendet werden, wenn der Patient zumindest in der Lage ist, Ängste und Beschwerden besser zu bewältigen.

Die Behandlung sollte durch eine Einbindung von behandelnden Ärzten und Angehörigen unterstützt werden. Mit Hilfe der Ärzte kann geklärt werden, ob eine ausreichende medizinische Diagnostik erfolgt ist. Außerdem geht es darum, mit ihnen zusammen die Rückversicherungen des Patienten und wiederholte diagnostische Maßnahmen zu reduzieren und eine gemeinsame Behandlung anzustreben. Die Angehörigen können dazu beitragen, Sicherheit suchendes Verhalten, übertriebene Fürsorge, Schonung und somit den sekundären Krankheitsgewinn für den Patienten zu mindern und stattdessen seine Selbstwirksamkeit zu stärken. Eventuell sollte ein lösungsorientiertes Gespräch mit den Angehörigen über deren Belastungen stattfinden, zum Beispiel über Verpflichtungen und Einschränkungen in der Lebensführung, die sich aus der Erkrankung des Patienten ergeben.

Keine hundertprozentige Sicherheit

Bleibt die Frage, ob durch die Diagnose „Krankheitsangst“ und eine adäquate psychotherapeutische Behandlung nicht das Risiko erhöht wird, ernsthafte Erkrankungen zu übersehen. Nach Bleichhardt und Martin besteht immer ein Restrisiko, allerdings ist es gering, da die meisten Betroffenen organmedizinisch sehr gut untersucht sind; dar- über hinaus ist die Wahrscheinlichkeit für ernsthafte Erkrankungen relativ niedrig. Dennoch sollte das Thema in der Therapie angeschnitten werden. Dem Patienten sollte vermittelt werden, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt und dass diese Tatsache alle Menschen aushalten müssen – auch Psychotherapeuten.

Dr. phil. Marion Sonnenmoser

19.12.2013 17:11 • 20.12.2013 x 2 #1


6 Antworten ↓


Hier die Behandlungsbeispiele. Diese Form ist auch aus dem Netz, ich selber habe eine solche Therapie gerade angefangen und weiß das es wirklich nötig ist denn alleine kommt man da nicht raus, da bin ich mittlerweile sicher.
Ist ne Menge Schreibkram ersteinmal, viele Fragebögen ausfüllen zum bisherigen Leben. Anhand dieser Bögen macht der Therapeut sich ein Bild. Dazu kommen Erstgespräche und aus beiden wird gemeinsam das Therapievorgehen erarbeitet.
Ich hoffe sehr das es hilft und ich wieder normal leben kann.
Vielleicht ist es ja ein Anreiz für den einen oder anderen. Leute fangt an, wir sind nicht verrückt, wir haben, so sehe ich das nur eine Verhaltensstörung die sich aus vielen Umständen ergeben hat, wir haben uns aber nicht irgend wo angestellt und geschriehen das wir gerne diese Störung haben.

Möglichkeiten der Behandlung von Krankheitsangst
Für die Behandlung von Angst sind die in unserer Psychotherapie-Ambulanz angewandten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Verfahren besonders gut geeignet. Auch für die Behandlung von Krankheitsangst belegen zahlreiche Untersuchungen, dass davon auch Menschen sehr profitieren, obwohl bei ihnen die Krankheitsangst bereits seit Jahren besteht und anhaltend stark ist.

Zur kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlung von Krankheitsangst gehören verschiedene Komponenten:
1. Anhand Ihrer Lebensgeschichte und Ihres aktuellen Erlebens von Krankheitsangst wird ein individuelles Erklärungsmodell für Ihre Störung erstellt und geprüft, Sie verstehen dann, warum Sie sich solche Sorgen machen.
2. Sie lernen, die Bedrohung durch Krankheiten anders einzuschätzen als bisher
3. Sie erkennen typische Denk- und Verhaltensmuster, die Ihre Krankheitsangst aufrechterhalten und verstärken.
4. Sie üben langsam und systematisch, diese Denk- und Verhaltensweisen zu verändern und immer weniger an Krankheiten zu denken
5. Sie können Ihr Leben wieder normal gestalten und sich auf die Lebensbereiche konzentrieren, die Ihnen wichtig sind

19.12.2013 17:21 • #2



Hypochondrische Störungen - Keine Bagatelle

x 3


Ich weiß auch, das es gerade jetzt zur Weihnachtszeit wieder hoch her geht in unseren Köpfen, das die Symptome und die Angst uns die Freude am schönsten Fest des Jahres verleiden wollen. Eigentlich sind wir es selber die das machen, leider können wir uns nicht dagegen wehren. Wir können aber was unternehmen gegen unsere Angst.

In diesem Sinne wünsche ich allen hier eine gesegnete und schöne Weihnacht, lasst euch nicht unterkriegen von der Angst.

19.12.2013 17:36 • #3


Hallo Mattes,

vielen Dank für diese tollen Beiträge!

In meinem Kopf habe ich das auch alles verstanden! Die Geräusche im Bauch, das schwanken des Gewichts, verschiedene Farben des Stuhls etc. etc. etc....

Ich weiss das das alles normal ist! Und ich ärger mich jedes mal wenn ich wieder irgendwas kontrolliere, aber ohne geht es dann auch meistens nicht!

Es geht mir aber von Tag zu Tag besser! Allerdings, und das kennen wir glaube ich alle, geht es dann schlagartig an manchen Tagen wieder bergab....

Wie oft gehst du zur Therapie? Ich bin im Aussendienst und meistens 2 - 3 Tage unter der Woche weg! Ich weiß gar nicht ob es dann funktioniert!

Ich wünsche Dir bei deiner Therapie alles alles Gute!

Und natürlich auch eine schöne Weihnachtszeit mit deiner Familie!

Das wichtigste ist: WIR SIND NICHT VERRÜCKT!

LG

Tazzi

19.12.2013 20:18 • #4


Nachdem ich heute bei meinem Arzt war und dort noch nicht eimal ohne Termin die Dosis meiner Medikamente mit ihm besprechen konnte, eine unfreundliche Sprechstundenhilfe die seine Frau ist ertragen mußte, habe ich mich auf die Suche gemacht, im Netz, was eigentlich nicht meine Art ist da ich einer der jenigen bin die wenig zum Arzt laufen aus Angst vor der Diaknose. Erst mal hab ich mir gesagt: So ein Schwachsinn. Ich wollte vom Arzt unter anderem wissen wie das vegitative Nervensystem funktioniert weil mich einfach interessiert was mit mir los ist. Somatisierung ist eine Tatsache aber wie genau die Abläufe sind war mir nicht klar. Nun habe ich einen Bericht gefunden aus dem hervor geht wie alles in uns abläuft bzw. wie wohl bei mir abgelaufen ist. Mir ist aufgefallen das von depressiver Verstimmung bei mir keine Spur vorhanden ist wenn ich symptomfrei bin. Normalerweise bin ich ein sehr aktiver Mensch der ohne Probleme seine Dinge erledigt. In der letzten Zeit dann aber absolutes Desinteresse an allem oder fast allem.
Durch diesen Bericht eines Heilpraktikers weiß ich aber nun wie das alles zusammenhängt. Ist interessant zu lesen und mir gings besser danach weil ich Bescheid weiß. So hätte kein Arzt mir das erklärt.
Für mich ist klar das ich in erster Linie an einem akuten Burn Out leide durch den dann die Somatisierung entstanden sein muß.
Ist schon toll, wenn man heutzutage nicht alles oder vieles selber in die Hand nimmt ist man verlassen. Selbst beim Arzt erhält man zu oft Erklärungen die unzureichend sind weil einfach keine Zeit da ist. Kassieren das wollen sie aber alle.

Wichtig sind vor allem im mittleren Bereich des Artikels die Punkte
1.Sympatikus
2.Parasympatikus

Bei Interesse lesen:
http://www.homoeopathiewolf.de/vegetati ... vensystem/

20.12.2013 17:39 • x 2 #5


Gerade eben sagt meine Frau wir könnten noch mal Essen gehen. Meine Antwort war, wenn mein Sympatikus wieder funktioniert. Momentan schlepp ich nur den Parasympatikus mit mir rum. Mit dem geh ich nicht Essen. Man darf seinen Humor nicht verlieren, soviel hab ich heute auch gemerkt, trotz Reizblase etc.

20.12.2013 18:02 • x 1 #6


*grins* schei. auf den Parasympatikus

Dank für die tollen Beiträge. Für mich ist Hypochondrie die Hölle auf Erden, weil ständige Todesangst und nichts was man belächeln sollte.

20.12.2013 19:17 • #7




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