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SALSA1968
Hi,

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das die richtige Kategorie ist?

Ich hatte mich ja schon vorgestellt mit meiner Herzphobie.
Heute morgen lag ich so im Bett und kam ins nachdenken, wie das eigentlich alles so kam, also wie ich zu dem Punkt kam, an dem ich jetzt bin.
Wie ich nach und nach in die angststoerung rutschte.
Das möchte ich nun gerne teilen und mir gerne eure Meinung dszu anhören.
Also ich lebte bis zu meinem 42. Lebensjahr ohne Sorgen, sehr gesund und mit großem Mut.
Dann war ich beim hautarzt wegen rosacea im Gesicht, der meinte, augen sind auch rot, mal vom Augenarzt überprüfen lassen, ob das auch rosacea ist.
Ich völlig unbedarft zuzm Augenarzt, um das abklären zu lassen.
Der leuchtete bis zum Sehnerv, und meinte dann so ganz nebenbei, der sehnerv ist prominent.
Ich so hm?
Er erklärte, dass er vorgestuelpt wäre und das ein sein könnte, dass das von einem hirntumor käme.
Ich war völlig baff und sagte wie hirntumor?
Er dann, ja, der kann zum tod führen.
Ich bin dann aus der Praxis raus, völlig daneben und versuchte, es zu verdauen.

Ch schick das erst mal ab, mir sind schon lange Texte hier verschwunden.

19.12.2014 00:01 • 19.12.2014 #1


14 Antworten ↓


Ganz kurz zuerst einmal: Was war das für ein unsensibles hirnloses A.....loch ?

19.12.2014 00:07 • #2



Hypochondrische Störung Diagnose

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SALSA1968
Zu dem Zeitpunkt war mein Sohn gerade mal vier Jahre alt und ich dachte nur, oh nein, ich will doch nicht sterben.
Also heimgefahren und versucht, schnellst möglich einen mrt Termin zu bekommen mit Hilfe von Krankenkasse.
Das wäre dann in 6 Wochen gewesen.
Durch viel Telefoniererei haben wir es dann geschafft, vier Tage später einen zu bekommen.
Ich lebte diese vier Tage in Todes angst.
Beim mrt kam dann Gott sei Dank raus, kein Tumor.
Beim Neurologen auch alles gut.
Weitere Augenärzte, die den sehnerv alle vier Wochen kontrollierten, fanden dann heraus, es ist wahrscheinlich ein vorgestuelpter sehnerv von Geburt an.

19.12.2014 00:08 • #3


du wolltest wohl schreiben kein Tumor. Oder?

19.12.2014 00:10 • #4


SALSA1968
Ich rief dieses hirnlose Ar. dann nochmal an und sagte ihm, wie er nur sowas machen konnte.
Und das er mir vier Tage meines Lebens genommen hat und ob er nicht mal nachdenken kann, bevor er sowas raus haut.
Er konnte gar nicht verstehen, was ich von ihm wollte.

19.12.2014 00:10 • #5


SALSA1968
Zitat von Skeptiker:
du wolltest wohl schreiben kein Tumor. Oder?


Ja, danke.

Gott sei Dank kein Tumor

19.12.2014 00:12 • #6


der verantwortungslose Kerl hat dIch vermutlich auf deinen weiteren Lebensweg geschädigt mit solch einer Aussage. furchtbar sowas und wenn man dann noch sensibel veranlagt ist und nicht die Natur eines Metzgerhundes hat. Na Danke, lieber Doktor.

19.12.2014 00:17 • x 1 #7


SALSA1968
Das regt mich auf, es zu schreiben, aber tut vllt gut.

Leider geht es noch weiter.

Es kam hashimoto,
Es kam ein myom an der Gebärmutter, die Ärztin wollte sofort die Gebärmutter rausnehmen. Durch weitere arztbesuche fand ich heraus, dass hat man in den siebzigern gemacht, meins konnte man erst mal lassen, es ist nur 2 cm.
Was aber stimmte, es lag so ungünstig, dass man es nicht extra holen kann, da am Gebärmutter innen muskel.
Es ist heute noch da, immer noch 2 cm, macht schmerzen bei periode, aber ich kann damit leben

19.12.2014 00:18 • #8


SALSA1968
Dann 2012 der Vorfall in der Notaufnahme, wo ich mit Verdacht auf Herzinfarkt war, was ich in einem Vorstellungsthread beschrieben habe.

Der Hammer kam dann November 2013, ich hatte auf einmal einen Knäuel am Schlüsselbein. Das habe ich mir ein paar Wochen angeguckt, bin dann zum Hausarzt, der sofort ernstes Gesicht, die eindeutigen Krebs fragen gestellt wie haben Sie abgenommen, haben sie nachtschweiss. Dann rief er einen Kollegen dazu, zu zweit haben die sich das angeguckt.
Da habe ich dann Panik bekommen und geweint.
Arzt veranlasste Blutabnahme, großes Blutbild und röntgen thorax.
Blut zwei Tage später war gut, röntgen 7 Tage später, auch alles okay.
Dann schickten sie mich zur Orthopädin, die sofort, hier sind sie falsch, dass ist eine Weichteil Schwellung.
Hat aber dann auch nochmal röntgen von allem möglichen veranlasst (u.a. festgestellt, leicht Bandscheiben Vorfall).
Sie sagte dann, ich kann nichts sehen, sie müssen ins mrt.
Ich leider nachgefragt, was denken sie was es ist.
Sie es gibt da etwas bösartiges, pancoast.
Es war 8 Tage vor Weihnachten, ca. Genau vor einem jahr

19.12.2014 00:30 • #9


ich fiebere mit dir, denn das ist keine gute Nacht Geschichte .

19.12.2014 00:34 • #10


SALSA1968
Ich wieder aus Praxis raus gestolpert, im Handy gegoogelt, pancoast, bösartiger lungenkrebs.
Natürlich habe ich vor Weihnachten keinen mrt Termin mehr bekommen.
Meine Angst war groß und Weihnachten und Silvester voller panik.

Am 13.1.14 hatte ich dann mrt Termin, 50 Minuten, kopf und hws.
Es war Gott sei Dank nur ein lipom.

Und jetzt diagnostiziert der Arzt aus der psychosomatischen Klinik mir eine hypochondrische Störung.

Sagt doch mal, geht es noch?
Ich habe mir das doch nicht ausgedacht, die Ärzte haben diese Ängste geschürt

19.12.2014 00:35 • #11


SALSA1968
Die Ar..... haben mich doch genau mit den ganzen Vorfällen dahin getrieben

19.12.2014 00:39 • #12


SALSA1968
Vergessen habe ich noch, 2010, schmerzen rechts Koliken, der erste Arzt sagte, Gallen Steine, Galle sofort raus. Überweisung Krankenhaus. Im Krankenhaus dann nicht nochmal kontrolliert.
Sollte op Bogen ausfüllen.
Ich hatte dann komisches Gefühl, bin zu Arzt nr. 2, der sah keinen einzigen Stein, nur Entzündungswerte hoch.
Lange Rede kurzer Sinn, Galle ist heute noch drin.
Nie mehr Probleme damit gehabt.

Und nach diesen ganzen Erfahrungen soll ich/man noch vertrauen zu Ärzten und dem eigenen Körper haben?

19.12.2014 00:48 • #13


wer auf solche Diagnosen nicht hypersensibel reagiert ist aus Gusseisen oder bereits tot. das ist ja unglaublich was du da beschreibst.
in ähnlicher Weise, aber nicht so drastisch wie bei dir, erging es mir dieses Jahr.
ich hatte Probleme mit der HWS, egal wohin ich kam , keiner wollte/ konnte mir helfen.
es gab Ärzte die Sprachen mit mir kein Wort und sagten als Befunderhebung nur ein dahingeschmissenes "Schmerztherapie" das war alles. daraufhin erwähnte ich " dann kann ich mir ja gleich einen Strick nehmen . Antwort" Ich sagte nicht Strick nehmen sondern Schmerztherapie"! das war es dann von diesem Fleischerarzt.
im Krankenhaus wollte man mich dann auf Morphium setzen. ich lehnte dankend ab, da mir auch Opium nicht geholfen hat. Geholfen hat mir dann ein Chirurg in München. Der hat alles sauber operiert. die Ärzte im Krankenhaus fragten mich dann noch in ihrer grenzenlosen Verblödung , wegen der Operation, " haben sie denn keine Angst."
nun ich hatte mehr Angst vor deren Methoden, die von krimineller Dummheit geprägt waren. die hatten sich noch lustig gemacht, daß ich mir diesen Chirurg übers Internet ausgesucht habe. und dachten ich wäre blöd. nun der Erfolg gab mir Recht.
manche Ärzte kann man in der Pfeife rauchen, wie man so schön sagt.
meine Ängste die ich schon vorher hatte sind durch diese Ärzte Odysee stärker geworden, ich fühlte mich verlassen, da meine Beschwerden durch niemanden gelindert wurden und ich nur hörte damit müssen sie Leben usw. Ich bin ein Hypochonder und habe starkecSomatisierungsstörungen. durch diese Erfahrung des letzten Jahres ist Dank der Ärzte alles noch intensiver geworden und ich komme aus diesem Strudel nicht mehr heraus.
ich kann die Themenstarterin in ihrer Wut verstehen, sie hatte reihenweise inkompetente unsensible Ärzte , die ihr mit ihren Fehldiagnosen das Leben ein Stück weit zur Hölle gemacht haben. hätten Sie besser hingeschaut bei der Diagnose wie bei der Ausbildung, dann wäre sowas nicht passiert. Jetzt steht sie auch wieder alleine da mit der Allerweltsdiagnose Psyche . Kein Wunder hat man dies doch erst bei ihr
entzündet. M
vermutlich war eine Somatisierungsstörung zuerst da und man hatte diese Verönderungen dauerhaft fehlinterpretiert, da man ausschließlich somatisch orientiert ist. Mir wurden auch schon Krankheiten ausgequatscht die sich als absolut unhaltbar erwiesen. Andere Ärzte waren total empört, wie ein Kollege solche Fehldiagnosen stellen konnte. bei mir wurde dadurch die Angst nochmal stärker und ging nicht mehr zurück.

19.12.2014 01:04 • #14


SALSA1968
Wenigstens ist jetzt die Wut wieder da.

In der Klinik sagten die oft zu mir, macht sie das nicht wütend?

Ich war teilweise wie erstarrt am Anfang.
Und nur selbst ironisch.
Zum Glück kann ich wieder wütend werden und Gefühle zulassen.

19.12.2014 01:26 • #15



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