» »

201814.01




6075
NRW
3747
«  1 ... 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71 ... 73  »
@uropanoel @Lianna

Zitat:
Uropanoel schreibt.
Wenn du das aber so siehst, dann dürfte hier fast keiner den Hilfesuchenden etwas schreiben.
Denn hier ist doch bestimmt kein Profi, der gute Ratschläge geben kann, die den Hilfesuchenden nicht schaden könnten.
Jeder hier möchte gern helfen und er tut das so wie er es kann. Da kann schon mal etwas Falsches bei rauskommen, wie gesagt wir sind hier alle keine Profis.
Aber man kann hier von betroffene lernen, aber keiner sollte irgendetwas machen, was nicht mit einem Arzt abgesprochen ist, wenn es um was Medizinisches geht.


Hier stimme ich Dir ohne jede Einschränkung zu! Dies ist genau meine Meinung!

Leider werde ich hier oft als Hobbypsychologe bezeichnet. Ich bin auch weder Psychologe
noch sonst etwas Ähnliches. Dies habe ich hier immer wieder deutlich geschrieben.
Ich behaupte aber immer wieder, dass ich ein Mensch bin, der sich sehr gut damit auskennt,
wie man anderen Tipps geben kann, damit Betroffene sich selbst aus Ängsten herausholen
können.
Weil in einem Therapiegespräch hilft weniger der Therapeut den Betroffenen, sondern die
von einer Angststörung Betroffenen helfen sich durch die Therapiegespräche nach und nach selbst.
Dies ist ein großer, entscheidender Unterschied in den Ansichten.
Jeder der mich liest, weiß beispielsweise, dass ich keine Empfehlungen zu Medikamenten gebe.


Zitat:
Und Hotin, ich werde auch im realen Leben weiterhin Hilfesuchenden helfen, wenn sie Hilfe brauchen, z.b. Unfall,
auch auf der Gefahr hin etwas falsch zu machen.
Denn nicht zu helfen ist immer das falsche.


Das hoffe ich, dass Du das weiter so machen wirst. Ich sehe das genauso wie Du.

Ich lese hier immer wieder, dass ich häufig nicht verstanden werde.
Was mache ich falsch?
Das einzige was mir bekannt erscheint ist, dass meine Texte belehrend wirken, besserwisserisch erscheinen und
ich anderen teilweise persönlich sehr nahe komme und Menschen dadurch aggressiv mache.
Dies kenne ich noch intensiver aus meinem alltäglichen Leben.
Hier jedoch, sehe ich seit Jahren keine andere Möglichkeit an die Gedanken anderer Menschen helfend heran zu kommen.
Wer bei Ängsten helfen will, muss meiner Meinung nach kritisieren und mögliche Denkfehler
aufzeigen dürfen. Warum sollte ich sonst mit anderen reden?


Natürlich würde ich mich freuen, wenn mir User schreiben, was ich machen kann,
damit ich mit ängstlichen Menschen noch wesentlich schneller ein positives Gespräch
aufbauen kann, in dem sich beide Seiten schneller vertrauen.


Zitat:
Wer helfen will, der sollte die Regel lernen, wie Menschen miteinander kommunizieren,
weil man dabei lernt, wie sich Hilfesuchender und Helfer gegenseitig akzeptieren lernen.
Ohne Akzeptanz (akzeptieren bedeutet hauptsächlich, jemandem zu vertrauen), ist umlernen fast unmöglich.



Zitat:
Angststörungen werden auch dadurch groß, dass man die Kommunikation nicht beherrscht.


Diesen Satz ändere ich in,
" Angststörungen werden auch dadurch groß, dass Betroffene und Helfer die Kommunikationsregeln nicht
ausreichend beachten und in den Gesprächen zu wenig versuchen, Gemeinsamkeiten aufzubauen."

@kopfloseshuhn , die ja nach eigenen Aussagen unter sehr starken Ängsten leidet, zeigt hier
im Thema sehr gut, dass sie diese Regeln kennt, auch beherrscht und benutzt.
Dies zeigte sich zum Beispiel dadurch, dass Ansche nicht aggressiv auf "Huhn" reagierte.

Bernhard

Auf das Thema antworten
Danke6xDanke


1099
6
Bodensee
396
  14.01.2018 14:06  
Guten Morgen @Hotin
Ich lese furchtbar gerne von dir. Denn ich habe in all deinen Beiträgen das Gefühl, das du dir Gedanken um dein Geschriebenes machst. Das schätze ich sehr, zeigt es mir doch, das du versuchst zu helfen oder Tipps zu geben. Jeder liest das unteschiedlich, denn manche beziehen das persönlich auf sich oder können nicht zwischen den Zeilen lesen.

Danke1xDanke


5037
Sachen-Anhalt
3878
  14.01.2018 14:10  
resalu hat geschrieben:
zeigt es mir doch, das du versuchst zu helfen oder Tipps zu geben


Was meinst du, machen die anderen hier.

Danke5xDanke


1099
6
Bodensee
396
  14.01.2018 14:16  
Uropanoel hat geschrieben:

Was meinst du, machen die anderen hier.


Die machen das auch, aber manche kommen mit Hotin's Schreiberei glaub ichnicht so klar...



5037
Sachen-Anhalt
3878
  14.01.2018 14:19  
resalu hat geschrieben:
Die machen das auch, aber manche kommen mit Hotin's Schreiberei glaub ichnicht so klar...


Ich leider manschmal auch nicht, aber das muss ja auch keiner, denn jeder hier hat oft andere Ansichten. Und das ist auch gut so. :daumen:

Danke4xDanke


6075
NRW
3747
  14.01.2018 14:26  
@Lianna @uropanoel


Lianna schreibt
Zitat:
Unsere Meinungen zu diesem Thema sind wohl so festgefahren und unterschiedlich, dass wir nie auf einen
gemeinsamen Nenner kommen werden.


Ich finde, Du hast das gut beschrieben. So war es auch zwischen Ansche und vielen von "Euch".

Was kann man Deiner Meinung nach machen, um zumindest teilweise auf einen Nenner zu kommen?

Zitat:
Ich sehe das anders, denn Ansche hat immer wieder um Hilfe und persönliche Meinungen gebeten.


So ist es, das hat sie viele Male.
Zitat:
Bernhard, so wie du es formulierst, könnte man meinen, wir hätten Ansche unsere Hilfe aufgedrängt und es
einfach ignoriert, dass sie gar keine beruhigenden Worte und Ratschläge von uns wollte.


Nein, so sehe ich das nicht. Ihr habt am Anfang wunderbar geholfen, nicht nur versucht zu helfen.
Das Ganze ist nur irgendwann dann ins Gegenteil gekippt!

Antworten wie
Zitat:
Fake
Die Story stinkt gewaltig, von vorn bis hinten!
Bai ner Granggenschwesta hette ich es ja vehrstanden...wenn dah so fiele räschtschraibfähla tringewesen währen...
Wieso halten uns hier bloß alle für Idioten, nur weil wir psychisch krank sind?
Herrlich... warum war mir das klar, dass jetzt nix mehr kommt? Erfolgreich veräppelt, hat die gute uns
Auch das ist Teil ihrer Show!


haben ständig am Selbstvertrauen von Ansche gekratzt. Niemand der besonnenen Helfer
hat über solch schlimme Formulierungen auch nur ein Wort verloren. Ich dachte ihr wolltet helfen!



Zitat:
Angststörung hin oder her; ich finde es einfach unverschämt, Leute die einem helfen wollen, zu ignorieren und
auf die Kommentare, die beruhigen und helfen sollen, nicht mal einzugehen.

Du benimmst dich unfassbar pubertär. Mir wäre das peinlich.
Hört sich stark nach Kleinkind an.
Wenn User sich hier auf über 30 Seiten die Mühe machen und die Antworten offensichtlich nichtmal gelesen werden,
ist das undankbar und unverschämt. Das hat was mit Respekt und Anstand zu tun, der Ansche offenbar fehlt.
Psychische Störung hin oder her.
Das sind Spielchen , die sie ganz gut beherrscht.
Den Leuten hier noch extra das Wort im Mund rumdrehen dass man wieder ein Argument für Krebs hat, ist nach dem bisherigen Ablauf des Threads gelinde gesagt eine Frechheit.
Du bist wirklich eine Schande für Menschen die Krebs haben.


Wie viele solche Sätze kann eine psychisch angeschlagene Person verkraften?

Zitat:
Wo genau wurde Ansches Würde denn angetastet?


Hier werden wir vermutlich immer unterschiedlicher Meinung bleiben. Besser kann ich es nicht erklären.

Zitat:
Könnte man umgekehrt nicht auch die Behauptung aufstellen, dass Ansche die Würde all derer verletzte,
die sich hier für nichts und wieder nichts die Finger wund getippt haben?


Das kannst Du, dann macht helfen hier aber keinen Sinn mehr. Eine psychische Störung wird auch deswegen
als Krankheit bezeichnet, um die Betroffenen nicht einfach nur wegzustoßen und auszugrenzen.



Lianna schreibt.
Zitat:
Ansche möchte ernstgenommen und respektiert werden.
Im Umkehrschluss sollte sie aber auch uns ernstnehmen und unsere Meinung zulassen und respektieren.


Dies war ein sehr wesentlicher Satz.
Wenn Ansche einem Helfer nicht antwortet, zeigt sie, dass sie das vom Helfer Geschriebene nicht ernst genug
genommen hat.
Dies zeigt aber nicht, dass sie den Helfer nicht erst nimmt.
Erkennt jemand den Unterschied? Dadurch entstehen häufig unberechtigte Aggressionen bei den helfenden Personen.

Die sinnvollste Rektion auf so etwas wäre normalerweise, dass sich dann einige Helfer zurückziehen, weil auf
ihre Texte nicht angemessen reagiert wurde. So würde sich die Helferzahl sehr schnell auf einige wenige Helfer
reduzieren und Ansche hätte leichter eine Möglichkeit gehabt auf Texte zu reagieren.

Bernhard

Danke1xDanke


  14.01.2018 14:51  
Hotin hat geschrieben:
Bei psychischen Angelegenheiten kann sich ein Mensch immer nur selbst helfen.



Das stimmt so nicht.

Danke4xDanke


6075
NRW
3747
  14.01.2018 14:54  
@abirel

Zitat:
Hotin hat geschrieben:
Bei psychischen Angelegenheiten kann sich ein Mensch immer nur selbst helfen.


Zitat:
Das stimmt so nicht.



Wie ist es denn nach Deiner Meinung?



  14.01.2018 15:29  
Hotin hat geschrieben:
Wie ist es denn nach Deiner Meinung?



Es ist nicht so leicht zu vermitteln, warum es nicht stimmt.
Zum einen würde es hier den Rahmen um ein vielfaches sprengen, zum zweiten ist es überhaupt der falsche Ort (dieser Thread) und nicht minder wichtig: Ich habe überhaupt keine Lust, seitenlang zu schreiben, in der Hoffnung, vielleicht doch etwas verständlich machen zu können.

Aber ich möchte auch nicht, da ich gefragt wurde, ohne auch nur ein Wort zu sagen, "verschwinden", daher möchte ich nur paar Stichworte geben und fasse mich sehr, sehr kurz.

Deine Aussage stimmt nicht, weil du schreibst "......... immer nur selbst ..." (von mir hervorgehoben).

Als Beispiel seien Psychotherapien mit Menschen erwähnt, die an Schizophrenie litten.
Hier - und bei weitem nicht nur hier! - kommt es sehr darauf an, was sich im Unbewussten des Therapeuten abspielt (seine Träume mit dem Klienten, seine Wahrnehmung des Klienten. seine teilweise Identifikation mit ihm usw.).

Das nämlich wirkt sich - wenn es so läuft, wie es sollte - sehr auf die Seele des Klienten aus und zwar in einem sehr positiven Sinn.
Der Therapeut "übernimmt" eine Weile stellvertretend für den Klienten das, wozu er noch nicht fähig ist und gibt es ihm umgewandelt wieder zurück (das ist jetzt - siehe oben - sehr stark verkürzt/vereinfacht ausgedrückt).
Der Schizophrene erlebt dadurch etwas, wozu er bis dahin keine Gelegenheit und keine Möglichkeit hatte.
Die Persönlichkeit des Therapeuten, seine Seele, seine Fähigkeiten, sich vom Klienten seelisch berühren zu lassen usw. können in vielen Therapien entscheidend für den weiteren Verlauf sein.

Danke1xDanke


6075
NRW
3747
  14.01.2018 15:44  
@abirel

Dem, was Du geschrieben hast stimme ich 100 % zu.
Zitat:
Der Schizophrene erlebt dadurch etwas, wozu er bis dahin keine Gelegenheit und keine Möglichkeit hatte.
Die Persönlichkeit des Therapeuten, seine Seele, seine Fähigkeiten, sich vom Klienten seelisch berühren
zu lassen usw. können in vielen Therapien entscheidend für den weiteren Verlauf sein.


Genau so ist es.
Am Ende entscheidet dann aber der Betroffene, ob er, wie Du es schreibst,
"sich seelisch berühren lässt", oder nicht.

Entscheidet der Betroffene sich dagegen, scheitert die Therapie.
Hier sehe ich keinen Widerspruch zu dem, was ich gesagt habe.
Immer allein der Betroffene entscheidet, ob er seine Sichtweise ändert.
Nie ein Therapeut oder sonst irgendein Mensch.

Bernhard

« Nach zweiter Schwangerschaft psychosomatische S... Angst vor dem Unbekannten - bin ich ein Hypocho... » 

Auf das Thema antworten  723 Beiträge  Zurück  1 ... 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71 ... 73  Nächste

Foren-Übersicht »Angst & Panikattacken Forum »Angst vor Krankheiten



 Themen   Antworten   Zugriffe   Letzter Beitrag 
Bedeutung von Seelenschmerzen

» Kummerforum für Sorgen & Probleme

8

6144

21.01.2008

Bedeutung der Mitmenschen

» Einsamkeit & Alleinsein

20

3064

26.08.2015

Nicknames und Ihre Bedeutung

» Small Talk, Plauderecke & Offtopic

67

2815

30.04.2014

Vornamen und ihre Bedeutung

» Small Talk, Plauderecke & Offtopic

67

2641

25.03.2015

Bedeutung von sozialen Beziehungen.

» Einsamkeit & Alleinsein

6

2076

25.06.2011





Angst & Panikattacken Forum