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Lottaluft
Also ich für meinen Teil schäme mich garnicht weil ich keinen Grund darin sehe ich habe es mir schließlich nicht ausgesucht krank zu sein.ich thematisiere das ganze aber generell auch sehr offen

14.10.2019 11:53 • x 3 #41


Hallo Lotta.

Positive Offenheit finde ich gut und auch mutig.

Man bekommt sonst leicht den Eindruck, es gäbe nur negative Auswirkungen bei den PP. Wenn man in dem genannten Forum liest, wird einem regelrecht schlecht wegen der Horrorberichte.

Leider sind die Patienten, die die guten Erfahrungen machen, sehr still und schreiben das nur selten auf im Web.

14.10.2019 11:59 • x 2 #42


Schlaflose
Ich schäme mich natürlich nicht, denn ich gehöre nicht zu den radikalen Ablehnern von Medikamenten. Ich nehme seit 1999 ADs und lebe gut damit. Mir ist es völlig egal, was andere darüber denken und davon halten. Wenn jemand lieber jahrelang leidet und von vornherein Medikamente ablehnt, statt auszuprobieren, ob sie nicht helfen, da kann ich nur den Kopf schütteln. Das grenzt schon an Masochismus.

14.10.2019 12:10 • x 5 #43


juwi
Wer Psychopharmaka braucht, hat sowieso keine Wahl. Ich wäre ohne schon tot. Da nehme ich etwaige Risiken gern in Kauf.

14.10.2019 12:34 • x 6 #44


Lillibeth
Ich gehe da sehr offen mit um. Auch meine Kollegen wissen das. Warum auch nicht ? Ich sehe einfach die Stoffwechselstörung im Gehirn und gut is. Ich nehme ja auch wie viele andere Blutdrucktabletten. Da kann ich auch nix für. Dafür schämt sich auch niemand.
Natürlich ist ein gewisses Maßhalten und evtl. eine Therapie sinnvoll. Auch der nötige Respekt vor den Tabletten gehört dazu. Aber solange sie mir helfen ist das in Ordnung. Und man glaubt gar nicht wie viele Leute die Dinger nehmen. Und wenn ich davon erzähle finde ich immer mehr ...

14.10.2019 12:34 • x 1 #45


Hallo, danke für Eure Antworten.

Dass als Ursache eine Stoffwechselstörung im Gehirn vorliegen kann, wird in bewusstem Absetzforum inzwischen als unhaltbare These abqualifiziert. Ich glaube, ich darf bei sowas gar nicht mehr mitlesen ...

14.10.2019 12:48 • #46


Minkalinchen
Ich schäme mich auch nicht dafür, das ich ein Antidpressivum einnehme. Im Gegenteil, es befreit, wenn man darüber offen reden kann. Und wer das nicht versteht, dem kann ich nicht helfen. Meistens haben die auch Probleme, unterdrücken sie nur.

14.10.2019 12:57 • #47


Italian
Man sollte sich überhaupt nich schämen davor ich bin 18 Jahre alt unf nehme auch ein Ads seid 3 Monaten und es hst mir am anfang sehr geholfen. Und es nehmen sehr viele einmal in ihrem lebeb Ads aber geben es zmb nicht zu. Ich gehe damit auch sehr offen um und habe auch meute getroffen die zu mir meinten was tust du dir da an das ist Chemie unsw und sofort aber wie gesagt mir hat es am Anfang sehr geholfen . Habt keine Angst und geht offen damit um es ist keine Schande oder sonstiges. Und ich finde es auch stark zu sehen wenn ihr auch so offen damit umgeht


LG
AG

14.10.2019 13:20 • x 1 #48


Icefalki
Ich sag nur eines, ein Segen, wenn es wirkt. Alles andere ist mir Pieps egal.

14.10.2019 14:02 • x 3 #49


Orangia
Zitat von juwi:
Wer Psychopharmaka braucht, hat sowieso keine Wahl. Ich wäre ohne schon tot. Da nehme ich etwaige Risiken gern in Kauf.

Das könnten meine Worte sein.
Es hat gedauert, bis ich gut *eingestellt*war.
Viel länger hätte es aber auch nicht dauernd dürfen, dann hätte ich auch kurzen Prozess gemacht. Entschuldigung.

14.10.2019 14:12 • x 1 #50


Schlaflose
Zitat von Chillangel:
Dass als Ursache eine Stoffwechselstörung im Gehirn vorliegen kann, wird in bewusstem Absetzforum inzwischen als unhaltbare These abqualifiziert.


Ist ja eigentlich egal, woran es liegt, solange die Medikamente helfen. Wem sie nicht helfen, braucht sie ja nicht zu nehmen. Nur dieses Verallgemeinern von denen, bei denen es keine Wirkung gibt und Ablehnen, ohne sie ausprobiert zu haben, macht mich immer wütend.

14.10.2019 15:31 • x 3 #51


Orangia
Es ist meiner Meinung/Erfahrung nach manchmal so, das es nicht am Medikament liegt, wenn es "nicht hilft".
Oftmals ist es einfach nur noch nicht die richtige Dosierung.
Anstatt erstmal bei einem Medikament zu bleiben und die Dosierung auszutesten, wird viel zu oft, zu schnell das Medi gewechselt.
Hab da echt einiges mitgemacht. Und dieses Aus-und Einschleichen kann einen mürbe machen.

14.10.2019 15:46 • x 1 #52


juwi
Ich auch, habe in den ersten Jahren fast alles durchprobiert, was der Markt hergibt. Manches habe ich nur ein paar Tage genommen, dann wurde schon wieder gewechselt. Aber auch das andere Extrem gibt es: dass Patienten bei tatsächlicher Unverträglichkeit zu lange mit einem bestimmten Medi gequält werden mit der Begründung, dass es normale Nebenwirkungen seien, durch die man halt durch müsse. Da muss man dann als mündiger Patient aufstehen und sagen: nicht mit mir, ich will etwas anderes verschrieben haben.

14.10.2019 15:48 • x 1 #53


Italian
Hat hier schonmsl jemand mehr als 40mg citalopram genommen?

Mir haben sie am Anfang super geholfen sogar 10mg dann musste ich auf 40 jetzt wird es leider seid 2 Wochen wieder schlimmer mit der Angststörung depression und dem derealisations gefühl.

14.10.2019 15:53 • #54


Klar ist das Ganze keine einfache Sache! Ich habe ja selbst schon einiges hinter mir. Mich wundert und stört halt nur, dass immer mehr Ablehnung laut wird und es einem schon peinlich sein kann, sowas zu nehmen.

Das war der Grund für mich, es als neues Thema zu beginnen. Jetzt laufen hier alte und neue Beiträge zusammen, und es passt für mich nicht mehr so. Aber okay.

Es ist natürlich mein eigenes Problem, zu den Medikamenten eine stimmige Einstellung zu finden.

14.10.2019 18:13 • #55


Lillibeth
Zitat von Chillangel:
Hallo, danke für Eure Antworten. Dass als Ursache eine Stoffwechselstörung im Gehirn vorliegen kann, wird in bewusstem Absetzforum inzwischen als unhaltbare These abqualifiziert. Ich glaube, ich darf bei sowas gar nicht mehr mitlesen ...

Ist mir egal was andere denken. Mir hilft es ... so what

14.10.2019 19:42 • x 2 #56





Dr. Matthias Nagel