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Lis1990
Hallo zusammen,

ich weis einfach nicht mehr wie ich mich verhalten soll oder was ich noch machen soll.

Diese Angst vor Krebs speziell Lungenkrebs, werde ich seit Jahren nicht los. Sie kommt immer und immer wieder.

Meine Oma und mein Opa sind im Alter von 63 und 72 daran gestorben, ja beide waren rauche und lt. meiner Mama habe Sie auch deshalb den Krebs bekommen so die Ärzte.
Ist aber auch schon 20 und 10 Jahre her…

Ich bin 33 und habe 10 Jahre geraucht und vor 7 Jahren aufgehört als Kind haben meine Eltern in der Wohnung geraucht (Wohnzimmer) zwar nicht wenn ich im Raum war aber das Zeug setzt sich ja fest
Auch habe ich 1 1/2 Jahre im Keller gewohnt wo radon auftreten kann ob das da so war, kann ich nicht mehr nachvollziehen….

Vor 6 Wochen wurde aus Angst die Lunge geröntgt und es war alles in Ordnung…. Das wurde auch schon 2 weitere Male gemacht aus reiner Panik…. Beim Lungenfacharzt bin ich 4 mal im Jahr und mache sämtliche Tests bei der Lungenfunktion alles in Ordnung bis auf ein leichtes Belastungsasthma das vor 14 Jahren festgestellt wurde.

Im Internet steht das immer mehr jüngere Lungenkrebs bekommen und für mich steht es fest das es mir auch passiert oder im Gange ist. Krebs soll ja eine Generation überspringen. Meine Blutwerte sind alle sehr gut. Meine Arztrechnungen werden immer mehr, weil ich die Kontrolle immer mehr verliere und als Privatpatient kommt man auch so leicht an Termine.

In Therapie bin ich, aber so wirklich hilft es noch nicht hat aber auch erst gestartet….

Mein Gott ist das alles zermürbend diese Angst nicht loszuwerden. Zu schwach zu sein es einfach loszulassen und es zu akzeptieren….

14.05.2024 20:51 • 15.05.2024 x 1 #1


19 Antworten ↓


Carmaax
@Lis1990 Ohne ich fühle zu mkt dir du musst aher bedenken du warst bei einem Lungen Artzr und der fand es unbedenklich und deine Lunge ist super .

14.05.2024 21:03 • x 2 #2


A


Mit dem Rauchen aufgehört - Angst vor Lungenkrebs

x 3


Carmaax
@Carmaax deine Pysche spielt dir Streiche nicht deine Lunge bin in der selben Situation

14.05.2024 21:04 • x 1 #3


Ferrum
Du hast rechtzeitig aufgehört und eigentlich damit gute Vorrausetzungen, gesund zu bleiben und dein Leben zu genießen. Mich würde allerdings interessieren, weshalb die Ärzte dich so intensiv untersuchen, obwohl es gar keinen Grund gibt und man dich sogar schädlichen Röntgenstrahlen aussetzt. Vielleicht kannst du mal eine Zweitmeinung einholen, ob das alles notwendig ist und dich gedanklich daran gewöhnen, dass du gesund bist. Am Ende stirbst du mit 87 am Herzanfall und nicht an Lungenkrebs.

14.05.2024 21:45 • x 1 #4


Carmaax
@Ferrum Sie ist privat versichert hab ich eben gelesen erklärt alles

14.05.2024 23:05 • x 2 #5


Lis1990
@Ferrum das liegt einmal daran das ich privat versichert bin und Ärzte deshalb viel mehr Untersuchungen machen kann und darf und zum anderen da ich es ausdrücklich verlange und auch Ärzte hopping betreibe.

Danke für deine Antwort

15.05.2024 07:59 • x 1 #6


Psychic-Team

15.05.2024 11:59 • x 1 #7


Krylla
Nun ...
Deine Großeltern sind beide an Lungenkrebs gestorben, der, nach den Ärzten, durch Rauchen verursacht wurde.
Eine rhetorische Frage an dich: Seit wann ist Krebs, der durch Rauchen verursacht wurde, genetisch vererbbar?
Da gibt es keine Generationen zu überspringen, wenn der Krebs durch die Umwelt ausgelöst wurde. Dafür braucht man eine genetische Veranlagung, die die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung erhöht, wie es bei manch Brustkrebs der fall ist. Wenn sowas in deiner Familie nicht vorhanden ist, dann brauchst du in dem Bereich keine Angst haben.
Dann hätten deine Großeltern einfach Pech.

Zudem gibt es auch viele Menschen die Unmengen rauchen und keinen Lungenkrebs bekommen.
Rauchen erhöht der Risiko. Ja. Das heißt aber, dass nichts passieren muss.

Mein einer Opa hat früher Unmengen geraucht und erst aufgehört, als die Enkel da waren und dazu war er Bergarbeiter. Am Ende ist er wegen seiner Leber gestorben. Nicht an seiner Lunge.
Seine Frau, meine Oma, hat gar nicht geraucht und sie war am Ende die, die an Lungenkrebs gestorben ist.
Mein anderer Opa ist eigentlich fit und raucht regelmäßig. Wenn nichts anderes dazu kommt, wird er leider von Demenz geholt werden.

Ich schließe mich den anderen an, dass du den richtigen Weg gegangen bist, um den meisten schaden, den du durchs Rauchen verursacht hast, zu entfernen.

Ich sage immer:
Solange deine Ärzte nicht in Panik verfallen, muss man es auch nicht tun.
Ich denke auch nicht, dass es gerade wegen deiner Angst nicht förderlich ist, dass du dich so viel untersuchen lässt. Damit bleibt dieses Thema immer zu 100% present und hat nicht einmal eine Chance aus Versehen dir eine Auszeit geben zu können.
Kontrolltermine sind ok, wenn dein Arzt sagt, dass es bei dir Sinn macht. Aber dann auch nur die, wenn es keine Veränderungen in der Symptomatik gibt.

15.05.2024 13:26 • x 2 #8


Bobbylein
@Lis1990 habe dir eine
Pn geschrieben würde mich freuen wenn du sie liest

15.05.2024 13:38 • #9


S
Früher war das üblich, da wurde überall geraucht. Im Büro, im Restaurant und im Zug. Und viele rauchten eben auch daheim, im Beisein der Kinder.
Dann waren noch überall die Öfen an, so ein alter Buderus kann ordentlich Dampf ablassen. So war das einfach.
Ich persönlich würde das häufige Röntgen eher nicht wollen.

15.05.2024 13:43 • #10


R
Schlimm finde ich, wenn die Jahre vergehen und anstatt Freude zu empfinden, hat man Angst.
Mir war klar, ich bekomme Krebs, weil meine beiden Eltern ihn hatten.
Im Nachhinein war es Unsinn, weil es nicht an mich vererbt wurde. Klares Nein. aber ich konnte das nicht verinnerlichen. Dann kam er zum zweiten Mal dieser Depp wieder und ich bin Krebs als Zeichen.
Soll ich nun weglaufen? Ich bin wieder fit, rauche und trinke nicht mehr, esse gesund, bewege mich und gehe etwas in die Sonne. Meine Psyche hat Angst, meine Zellen hören das. Ich will gut zu ihnen sein, dass sie die kranken Zellen wieder hinauswerfen. Das klappte nicht mehr durch zu viel Stress und wenig Schlaf.
Wünsche dir die Erkenntnis, dass das Suchen nach Krankheiten mir nicht weiter half, Vorsorge ist sehr wichtig, war immer die Rettung für mich und die Freude es wieder einmal geschafft zu haben. Ich lebe

15.05.2024 15:14 • x 1 #11


Lis1990
Liebe Reisende,

danke für deine Nachricht. Es tut mir leid das dir sowas passiert ist aber trotzdem bist du so stark.

Danke für deine netten Worte.
Ich werde es versuchen mir gelingt es nur selten aktuell. Ich lese deine Nachricht und sofort plopt es hoch…. Was war es für Krebs ? Wie hat sie es gemerkt? Hat man es im Blut gesehen ? Fragen über Fragen die du mir gar nicht beantworten sollst, ich will damit nur sagen das sich in meinem Kopf alles darum dreht und ich will das wirklich nicht mehr…. Danke

15.05.2024 15:37 • x 1 #12


Lis1990
@Reisende_ eine Frage dennoch, glaubst du das man sich Krebs durch schlechte Gedanken einreden kann?

Also was ich fest glaube und auch weis, ist.
Ein Freund von uns hatte Krebs die Ärzte meinten Maximilian 2/3 Jahre. Er hat das aber einfach nicht akzeptiert und gekämpft und war fröhlich er lebte noch 15 Jahre.

Ich glaube das Gedanken unglaublich viel beeinflussen können, sie können doch Psychisch krank machen. Sie können dich leiden lassen, aber Krebs auslösen das wäre ja schrecklich
Und würde mir noch mehr Angst machen als ich eh schon davor habe….

Ich sollte es glaub lassen hier zu sein, da ich immer mehr merke das es mir nicht hilft sonder mir eher schadete und mich noch tiefe rein reitet.

Liebe Grüße

15.05.2024 15:54 • #13


Lis1990
@Krylla danke für deine lieben Worte.

Damals würde tumore nicht untersucht und daher kommt mein Gedanke. Vielleicht war es doch kein raucherlungenkrebs auch wenn geraucht wurde .

15.05.2024 15:57 • x 1 #14


R
Wenn man stark ist, für andere Mut zu machen, gab es sicher auch schwache Momente, wo ich ganz unten war.
Meine beiden Omas hatten keinen Krebs .... die Suche war erfolglos und mir helfen die Ärzte und sie informieren sehr gut.
Mein Kopf hat auch verrückt gespielt, Abstand ist wichtig, spazieren gehen, Freunde treffen, Meditation, Sprachen erlernen, weg von dem Thema und es im Auge behalten, aber nicht im Herzen, dort gehört die Liebe zu dir selber hin ️

15.05.2024 15:57 • x 2 #15


Krylla
@Lis1990
Das wusste ich nicht.
Ich kenne sowas nur durch meine Oma und deren Mutter. Beide sind an Brustkrebs verstorben.
Nur deswegen, weil es zwei Generationen hintereinander passiert ist, dürfte meine Mutter und ihr Bruder sich testen lassen. Sie sind negativ.
Mir wurde noch kein Test angeboten.
Aber ich bin guter Dinge, wenn ich ehrlich bin. Auch, weil ich jährlich eine Kontrolle im Krankenhaus oder meiner Frauenärztin habe. Mir reicht es inzwischen zum Glück.

Deswegen habe ich dir empfohlen, wenn nur die jährliche Untersuchung in Anspruch zu nehmen, wenn der Arzt es abnickt.
Ich glaube, ich hätte mir damals nur unnötig Stress gemacht, wenn ich alle drei Monate dort aufgetaucht wäre.

15.05.2024 16:11 • x 1 #16


Lis1990
@Krylla ja, Brustkrebs kann erblich bedingt sein, dass stimmt.
Wir haben das zwar nicht in der Familie aber auch ich geh 2 mal jährlich zum
Ultraschall, aber eben nur wegen meiner Angst. Ein Grund gibt es nicht, dies zu tun.

Lungenkrebs ist laut Arzt wohl kein Krebs der vererbt wird. Also das ist äußert selten und die Ärzte meinten wohl das es durchs Rauchen kam. Naja mir bleibt nicht viel anders übrig als es zu akzeptieren. Eine Früherkennung für Lungenkrebs gibt es ja nicht also gibt es schon aber ein jährliches CT der Lunge führt kein Arzt durch nur weil ich Angst vor Lungenkrebs habe. Und die Ärzte meinten wohl das es bei mir keine Indikation dafür gibt….

Naja meine Angst bleibt was das Thema betrifft trotzdem, weil ich weis wie bösartig diese Sorte von Krebs ist.

Danke für deine Zeit

15.05.2024 16:39 • #17

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Krylla
@Lis1990
Ich hoffe, dass sie irgendwann etwas weniger groß sein wird, die Angst.

Wünsche dir viel Kraft für die jetzige Zeit.

15.05.2024 16:44 • #18


R
Das ist hier ein Ort wo Menschen mit Erkrankungen jeglicher Art sind und Hilfestellung geboten wird. Ich bin auch froh, wenn mir jemand zuhört, wenn es mir schlecht geht.
Ich bin kein Doc oder sonst was, sondern kann nur von meinen Erfahrungen reden.
Mir geht das zurzeit nicht gut, ich wollte dich generell ein wenig aufmuntern, weil du mir mit deiner Angst so Leid getan hast und ich das kenne.
In unserer Zeit spendete man jemandem Trost, hatte Mitgefühl und ein offenes Ohr, so geht's mir heute noch und am liebsten möchte ich den jenigen einfach nur knuddeln, weil ich nicht sehen kann, wenn jemand leidet, egal an was, ich möchte gern ein Leben wo Menschen glücklich sind und zufrieden....
Trigger

Ich hatte neg. Gedanken bezüglich dem Krebs meiner Mutter, das ich ihn auch bekomme. Es hat sich nicht bestätigt. Der Arzt hat mich in meinen Ängsten beruhigt.
Ich habe eine andere Krebserkrankung bekommen und bin wieder gesund.
Meine Mutter lebte noch glückliche Jahre mit ihrer Erkrankung weiter...


Und jetzt wünsche ich dir alles Gute, bin krankheitsbedingt raus und hoffe sehr, es geht dir sehr bald besser.

15.05.2024 21:14 • x 1 #19


Vadela
Hallo! Erst kürzlich kam eine Studie raus dass sich der menschliche Körper nach dem Rauch - Stopp viel schneller Regeneriert als bisher angenommen und man nach wenigen Jahren (ich denke 2 aber auf jedenfalls hast du die schon locker zusammen) auf dem gleichen gesundheitlichen Status ist wie ein Nichtraucher.
Das mit dem Passivrauchen das ging sehr vielen so, meine Eltern haben auch im Haus geraucht, JEDER hat zu der Zeit ÜBERALL geraucht. Mein Freund und dessen Geschwister wurden auch ihre ganze Kindheit eingenebelt. Im Zug wurde geraucht, beim Friseur, im Restaurant… das war so…
Ich verstehe deine Ängste, aber ich denke wir können was das betrifft wohl nur sehr wenig wirklich beeinflussen… Ich kenne Menschen die haben nie gestaucht und sind schon recht jung (45 und 50) an L- Krebs gestorben. Mein Vater oder mein Schwiegervater rauchen schon ihr ganzes Leben (60 und 70) und die sind gesund.

15.05.2024 21:50 • x 2 #20


A


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