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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Nachthauch
Ich kann deine Gedanken durchaus verstehen, ich finde es nur wenig hilfreich jemanden mit solchem Leidendruck noch Schuldgefühle zu machen. Davon werden die Ängste nicht kleiner. Und ich finde auch, man sollte Leid nie mit dem Leid von anderen aufwiegen, auch wenn Krebs objektiv betrachtet natürlich schlimmer ist als eine Angststörung.

Wir Hypochonder sind unter den Angststörungen doch eher eine Minderheit und nur ein Bruchteil davon geht jede Woche beim Arzt auf. Uns für das marode Gesundheitssystem verantwortlich zu machen, halte ich für etwas übertrieben. Und wenn jemand ständig wegen Kleinigkeiten im Krankenhaus aufschlägt, sollte das der Klinik irgendwann mal auffallen und dann wäre es deren Aufgabe, den Menschen auf psychische Erkrankungen anzusprechen.

Erst mal wäre für dich wichtig zu wissen, dass Brustkrebs bei Männern wirklich extrem selten ist! Mal zum Vergleich: Im Jahr 2012 erkrankten deutschlandweit 620 Männer an Brustkrebs, aber 69.550 Frauen.

Im zweiten Schritt solltest du unter professioneller Begleitung den Tod deines Vaters aufarbeiten und im Zuge dessen herausfinden was in deinem Leben vorgefallen ist, das du zu solchen Ängsten neigst. Dazu gehört allerdings die Einsicht, dass deine Ängste "nur" das Symptom von Missständen in deinem Leben sind und nicht die Ursache deiner Probleme. Die Angst kommt nie ohne Grund in unser Leben, sie will uns etwas sagen und zeigen, z.B. das wir zu wenig auf uns achten und uns ständig überfordern oder das wir zu viel unverarbeiteten seelischen Balast mit uns herumtragen.

Ansonsten kannst du gern mal in diesen Thread schauen. Dort schreiben viele mit Angst vor Krankheiten und stützen sich gegenseitig ein wenig.

#221


S

Bin ich ein Hypochonder? Angst vor Krebs

Hallo an Alle!

kurz zu mir, ich bin 30 Jahre und leider seit ein paar Jahren unter einer Hautkrankheit (Lichen Ruber). Ich war als Kind schon sehr ängstlich und war deshalb auch in Therapie, und nahm bis September 2015 Venlafaxin 150mg. Die ich zusammen mit meinem Hausarzt abgesetzt habe. 2014 starb meine Mutter mit 63 Jahren an Lungenkrebs was mich sehr fertig macht. Sie bedeutete mir alles, da ich ohne Vater Groß geworden bin. Vor ca 8 Wochen entdeckte ich beim Duschen eine weiße stelle an meiner Eich., seit dem läuft mein Leben komplett aus dem Ruder. Ich dachte es würde sich um Hautkrebs oder Hodenkrebs handeln , da ich zu diesem Zeitpunkt auch ein leichtes ziehen im Hoden und Rückenschmerzen hatte. Ich schaute im Internet, und bekam leider noch viel mehr Angst. Ich machte einen Termin beim Hautarzt und erzählte Ihm auch das ich unter Lichen Ruber leiden würde. Er meinte, ich würde nicht an Lichen Ruber leiden und hätte an der Eich. einen Pilz und ich sollte die Creme nehmen. Leider half mir die Creme nicht, und ich geriet in Panik. Ich machte einen Termin beim Urologen, dieser schaute sich alles an und meinte ich soll eine andere Creme nehmen. Diese half mir etwas, leider ging es auch damit nicht ganz weg. Also bin ich nochmal zum Urologen und er meinte, es könnte eine Hautkrankheit sein und ich soll bitte nochmal zum Hautarzt. Ich bekam immer mehr Angst, bekam keine Luft mehr und hatte Herzrasen . Als ich dann nochmal zum Hautarzt ging, war dieser sehr sauer und wollte mich nicht mehr behandeln, da der Urologe als letztes dran war, und er mich nun weiter behandeln soll. Ich weinte und flehte Ihn an es sich doch bitte nochmal anzuschauen, er sagte widerwillig ja und sagte mir es würde sich um Lichen Ruber handeln. Er warf mich quasi aus der Praxis.

Meine Angst steigerte sich, ich bekam keine Luft mehr Rückenschmerzen stechen in der Brust und ein Brennen auf der Haut. Ich dachte, sofort ich würde Sterben und hätte Lungenkrebs oder etwas am Herzen. Ich ging zu meinem Hausarzt, dieser untersuchte mich und meinte ich hätte nur einen etwas hohen Blutdruck. Ich glaubte ihm allerdings nicht und auch meine Symptome wurden nicht besser. Ich weinte viel dachte an meine Mutter und wollte ca. 20 mal den Notarzt rufen. Zum glück habe ich eine liebe Freundin, und tolle Geschwister die meinten, ich müsse nicht ins Krankenhaus, mein Kopf würde mir böse streiche spielen.

Leider wurde alles nicht besser, zu meinen ganzen Symptomen kam nun noch ein Kloßgefühl im Hals. In voller Panik rannte ich aufgelöst zu meinem Hausarzt, der diesmal einen drei Phasen Bluttest machte, Herz, Lunge und ich glaube Niere. Es gab keine Auffälligkeiten und er verschrieb mir Alprazolam und einen Betablocker für meinen Blutdruck. Und gab mir eine Überweisung zum Psychiater, da er meinte ich würde wieder Medikamentöse und Psychische Hilfe benötigen.

Alles beruhigte mich nicht. Ich machte einen Termin beim Kardiologen und bei einem Pneumologen. Da ich davon überzeugt war ich hätte Lungenkrebs oder einen Herzfehler und ich weiterhin keine Luft bekam. Der Pneumologe checkte mich 3 Stunden durch, mit Röntgen Blutgasanalyse etc. Ich hatte absolut nichts und hätte gute Werte. Zwei Tage später ging ich zum Kardiologen, ich machte alle Tests, auch die die extra kosten. Wieder bekam ich als Antwort ich hätte absolut nichts, nur einen etwas hohen Blutdruck, diesen würde man aber mit Sport in den Griff bekommen. Er meinte ich könnte die Betablocker weiter nehmen, wenn es mich beruhigen würde notwendig sind sie aber nicht.

Ich war auch bei einem sehr netten neuen Hautarzt,dieser meinte es würde sich um Lichen Ruber an meiner Eich. handeln und es würde nichts schlimmes sein , er machte einen Abstrich und verschrieb mir eine Creme. Ich fragte Ihn wodurch Lichen Ruber entsteht, und er meinte Stress würde eine sehr wichtige Rolle spielen. Beim Abstrich, wurde nichts auffälliges gefunden, leider half die Creme auch nicht komplett. Und ich werde nächste Woche nochmal zu Ihm gehen, da ich doch sehr große Angst vor Krebs habe.

Ich habe nun leider auch ein seltsames Gefühl im Bauch, etwas blubbern und es fühlt sich an als würde dort etwas wachsen, ich kann auch nicht mehr auf dem Bauch schlafen, da es sich seltsam anfühlt. Manchmal brennt es im Bauch auch und es kribbelt auf meiner ganzen Haut. Der Kloß im hals ist leider auch nicht verschwunden. Jetzt habe ich Angst vor Magenkrebs Nierenkrebs und Schilddrüsenkrebs.

Ich bin nun seit 3 Wochen in einer Verhaltenstherapie , bis jetzt verspüre ich noch keine Besserung. Morgen habe ich einen Termin beim Psychiater und Neurologen und nochmal bei meinem Hausarzt, da ich gerne möchte das er sich mal meinen Bauchraum meine Niere, Lebe und meine Schilddrüse anschaut.

Ziemlich viel Text von mir, ich hoffe es ist einigermaßen verständlich geschrieben.

Hat jemand Erfahrung mit diesem Brennen im Bauch? Und man denkt es würde etwas darin wachsen? Ich habe leider sehr sehr große Angst, und ich hoffe jemand hat gleiche Erfahrungen gesammelt und kann mich etwas Beruhigen.

Würde mich freuen, wenn es jemand liest und sich meldet.

vielen Dank!

Sam

#222


A


Angst vor Krebs - Erfahrungen

x 3


Hotin
Hallo Sam,

willkommen hier im Forum.
So sehr, wie Du hier ständig neue und wechselnde Krankheitssymptome
beschreibst, sollte Dir inzwischen eigentlich selbst klar sein.
Hier spielt Dir Deine Psyche einen Streich nach dem anderen. Die Frage ist nun.
Wie bekommst Du wieder Sicherheit in Deinen Kopf?

Deine Mutter war scheinbar ein ruhender Pol in Deinem Leben. Was ist jetzt?
Lebst Du allein?
Warum hast Du so wenig Selbstbewusstsein aufgebaut? Du hast doch eine Freundin und auch Geschwister.
Kannst Du mit niemandem so richtig darüber reden, dass Du Deinen eigenen Überlegungen und Entscheidungen
nicht mehr vertraust. Oder hattest Du häufiger das Gefühl der Schwächste in der Familie zu sein?
Was willst Du genau? Wo willst Du hin im Leben? Was würde Dir zukünftig genug Sicherheit im Leben geben?

Viele Grüße

Bernhard

x 1 #223


S
Hallo Bernhard,
vielen Dank für deine nette Antwort.
Meine Freundin und meine Geschwister helfen mir und reden auch immer mit mir. Leider glaube ich Ihnen nicht immer , da ich diese Symptome verspüre.
Auch denke ich das ich der schwächste in der familie bin , obwohl meine Geschwister das Gegenteil behaupten und sagen ich könnte so viel aus meinem leben machen da ich laut Ihnen auch nicht auf den Kopf gefallen bin.
Leider habe ich momentan keine Ziele ich betreibe keinen Sport und treffe mich am Wochenende mal mit freunden mehr nicht.
ich würde so gerne wieder glücklich sein und keine seltsamen Symptome mehr verspüren. Und mal etwas unternehmen oder reisen.
Dieses unangenehme Gefühl in meinem magen mit dem brennen , und das meine Hautkrankheit im intimbereich nicht verschwindet, belastet mich sehr.
Für mich gibt es leider nur Krebs, obwohl es noch viele viele andere Ursachen haben könnte.
Es gab als ich mit meiner Mutter damals bei allen ärzten war , immer nur schlechte Nachrichten daher habe ich auch extreme angst vor ärzten und ihren Diagnosen.

Ich kann dir leider nicht sagen was mir Sicherheit geben würde, ich würde mich freuen, wenn alle symptome verschwinden und ich mir keine sorgen mehr machen müsste.

Vielen dank !

#224


Hotin
Hallo sam,

Zitat:
Meine Freundin und meine Geschwister helfen mir und reden auch immer mit mir. Leider glaube ich Ihnen nicht
immer , da ich diese Symptome verspüre.


Das ist etwas verflixt gemeines, bei der Angst vor Krankheiten.
Hast Du Dich schon einmal mit dem Begriff Psychosomatik beschäftigt?
Ärzte kennen den Effekt, das der Körper Krankheiten anzeigt, mit echten
Schmerzen, wenn die Psyche vorübergehend platt ist.
Zitat:
Auch denke ich das ich der schwächste in der familie bin , obwohl meine Geschwister das Gegenteil behaupten
und sagen ich könnte so viel aus meinem leben machen da ich laut Ihnen auch nicht auf den Kopf gefallen bin.


Warum denkst Du denn, das Du so schwach bist, obwohl es gar nicht so ist?
Hat Dich Deine Mutter zu sehr verwöhnt und umsorgt? War das so, weil Du in den ersten Lebensjahren häufiger
krank warst?
Oder wo kommt es sonst her, das Du Dich schwach fühlst?
Zitat:
Leider habe ich momentan keine Ziele


Bitte ändere das sofort. Kein Wunder, wenn Dein Kopf dann anfängt Dich zu ärgern.

Zitat:
ich würde so gerne wieder glücklich sein und keine seltsamen Symptome mehr verspüren.


Dein Kopf ist ein Organ, welches Du sinnvoll beschäftigen musst und dem Du Ziele vorgeben musst. Sonst
macht der Kopf das, was er bei Dir macht. Dein Kopf hat keine eindeutigen Ziele. Also zeigt er Dir hier mal etwas,
was nicht 100 % ig ist und da auch.
Und Du nimmst seine Langeweile-Beschäftigung ernst. Glücklich kannst Du erst
dann wieder werden, wenn Du Dich wieder an das Steuerrad Deiner Gefühle stellst.


Zitat:
Ich kann dir leider nicht sagen was mir Sicherheit geben würde, ich würde mich freuen, wenn alle
symptome verschwinden und ich mir keine sorgen mehr machen müsste.


Wie schnell einige Symptome verschwinden können, kann ich nicht vorhersagen.
Nur Sorgen, wirst Du Dir bist an Dein Lebensende machen müssen.
Du lebst, jeden Tag. Und da ist es ständig denkbar, wie und wodurch es Dir schlechter gehen könnte.
Für Dich kommt es also darauf an, zu lernen, dass Dein Körper Dir ständig irgendwelche Signale sendet, die
Du allerdings nicht als gefährlich bewerten darfst. Eine Therapie gibt Dir dafür sicherlich eine
wichtige Unterstützung.

Dir wünsche ich, das Du sehr schnell wieder das Vertrauen in Deinen Körper
zurück bekommst.

Viele Grüße

Bernhard

#225


S
Hallo Bernhard.
Danke das du mir hilfst.
Meine Mutter hat sich sehr um mich gekümmert , hat mir immer geholfen und mir auch sehr vieles abgenommen.

Komme gerade von einem psychiater, er war sehr sehr nett und hatte sogar meine E-mail ausgedruckt auf seinem Tisch liegen die ich ihm geschickt habe . Er hat mir jetzt Pregabalin 25 mg verschrieben die ich erstmal 2x am tag nehmen soll und dann 3x . Meine Verhaltenstheraphie soll ich unbedingt weiter machen. Ich habe wohl nie ganz verkraftet das meine Mutter gestorben ist .

Leider ist die sache im intimbereich nicht weg , und ich denke immernoch das es sich um krebs handelt. Wie auch die sache mit meinem Magens und oder den nieren.

Ich denke ich werde mit laufen anfangen, wenn ich mich überwinden kann wollte eh etwas abnehmen . Oder versuchen in den urlaub zu fliegen.

Ich hoffe ich kann bald mal wieder lachen und das alles verschwindet was mich belastet.

Danke nochmal für deine Worte!

x 1 #226


S
Huhu wollte mich nochmal melden.
Bis jetzt wirken die Tabletten recht gut. Meine Angst ist etwas weniger geworden.

Leider fühlt sich mein bauch noch ganz seltsam an, als würde dort etwas wachsen. Es macht mich wahnsinnig. Auf klo kann ich aber ganz normal gehen. Schmerzen habe ich auch keine. Manchmal ein brennen, welches aber nicht immer Auftritt Trotzdem habe ich nun angst vor Magenkrebs.... kennt jemand dieses Gefühl?

Bilde ich mir alles nur ein ? Es ist so schwierig einzusehen das alles nur vom Kopf kommt seufzen

Würde mich freuen, wenn jemand die gleichen Erfahrungen hat, und sie mit mir teilt . Oder einfach Lust hat mit mir zu schreiben !

Bis dann !

#227


TaoTare6

Angst vor Krebs Hypochondrie

Hallo...Ich bin das erstmal in ein Forum und hoffe das ich hier gleichgesinnte finde...Ihr wisst ja sicher wie schwer es ist von anderen verstanden zu werden...
Mich hat zur Zeit meine Hypochondrie voll im Griff ...Das beeinflusst mein ganzen Alltag... Ich bilde mir ständig ein das ich an Krebs erkannt bin jedes kleine aua ist ein Warnzeichen... Ich war schon sehr oft in Therapie und gerade erst vor 4 Monaten...Es ging mir die ganze Zeit gut und seit ca 1 Woche ist alles so bescheiden wie vor der Therapie... Ich nehme auch Medikamente Citalopram 40mg... Ich weiß gar nicht was ich noch schreiben soll... Ich hoffe hier verstanden zu werden...
Lg

#228


D
oh ja ich kann dich sehr gut verstehen. Bei mir geht kein Tag an dem ich nicht denke, dass ich was schlimmes habe. Im Moment sind es bei mir die Herz und Schlaganfall-Schiene. Aber auch das mit Krebs steht bei mir hoch im Kurs*gg*. Aber das mit dem Krebs ist auch kein Wunder bei mir. Habe vor 7 Jahren mein Vater an Lungenkrebs verloren. Meine Mutter ist in diesem Jahr ( Mai) an Magenkrebs verstorben. Wenn du dir bei nicht sicher bist, dass du nichts organisches hast, dann lass es untersuchen. Und stöbere ja nicht im Internet, wie ich es gerne mache, auf einmal passen 1000 Sachen die man hat auch auf bestimmte Krankheiten. Symptome die man selber nicht hat, werden dabei gerne übersehen.

So richtige Tipps kann ich dir allerdings nicht geben.

Hat es bei dir denn einen Grund so wie bei mir mit dem Krebs?

#229


TaoTare6
Ja mein Papa ist vor 11 Jahren ohh Gott solange ist das schon her kommt mir vor als wäre es noch gar nicht so lange auch an Lungenkrebs gestorben und vor 4 Jahren meine Mom an COPD gestorben . Ja das ist es ja mein Hausarzt hat mich untersucht ganz normal Lunge abgehört Blutwerte abgenommen alles supi. Weil ich ständiges Sodbrennen hatte bin ich nach vielen reden mit mein Partner und in der Therapie zum magenspiegeln gegangen alles in Ordnung keine Anzeichen von Tumoren. Er sagte es ist bei mir Stress bedingt. Zum Lunge röntgen hingegen geh ich nicht denn wenn da etwas wäre ist das Leben nicht mehr lebenswert das ist für mich das Todesurteil. Ich danke dir für deine Antwort. Auf der einen Seite beruhigt es mich das ich nicht alleine damit bin aber andererseits tut es mir auch sehr leid das so ein schei. unser Leben bestimmt :@

#230


hope44
Hi Tao Tare6,

hab gerade gelesen was dich so plagt. Kann dich voll verstehen und nachvollziehen wie du dich fühlst. Bei mir bestimmt auch die Angst vor Krebs etc. meinen ganzen Tag. Habe mich für eine Verhaltenstherapie entschieden, bin noch am Anfang, hoffe es bringt Linderung. Hast du auch so ein ständiges auf und ab? Sad

#231


TaoTare6
Danke für deine Antwort. Ohh ja das kenne ich sehr sehr gut mal ist alles super und dann bin ich am Boden zerstört und denke das ich bald sterben muss . Am besten ist eine kognitive Verhaltenstherapie aber vielleicht ist es das ja was du gerade machst. Weißt du warum du solche Gedankengänge hast?

LG

#232


hope44
Meine Ängste begleiten mich ja schon mein ganzes Leben, mal mehr und mal weniger schlimm. Aber bis vor einem Jahr kam ich so durchs Leben damit. Seit letzten Sommer ist es unerträglich geworden. Schleppe mich so langhin, es kam so wie ne Welle die mich verschluckt hat. Hab schon ne ganze Menge erlebt, aber jeder von uns trägt ja das eine oder andere mit sich herum. Vielleicht ist es eben zu viel geworden und meine Psyche sagt halt. Hoffentlich hört das bald auf, dieses ständige Gedankenkarusell, es dreht sich Tag und Nacht, aber das kennst du ja bestimmt auch. seufzen

#233


dasomen
Könnt Ihr beiden evtl. schreiben, wie es Euch heute geht? Ich habe fast exakt das gleiche Problem, nur dass die Speiseröhre bislang nicht beteiligt ist...

#234


W

Angst vor Krebs

Lange war ich nicht mehr hier mir ging es gut hatte fast keine Angst mehr.

Nun ist 1 Woche vor Weihnachten meine Patentante mit der ich mich sehr gut verstanden habe ins Krankenhaus gebracht worden wegen schlechter Leberwerte. 3 Tage später Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Metastasen im ganzen Körber. Letzten Sonntag ist sie gestorben. Das hat mich sehr getroffen.

Dann hatte ich letzte Woche meine Jährliche Check Up Untersuchung beim Arzt. Ergebnis alles Top Leberwerte Blut Endzündungswerte alles TOP.

Nun kommt aber wieder so ein brennen im Hals und ein warmes Gefühl an der Schulter. Mein Arzt hat alles nachgeschaut alles ok.

Ich hatte mich schon gefreut das es besser ist nun ist alles wieder da mit der Angst.

#235


W
IST NIEMAND DA?

#236


Angor
Hallo Wima

Das tut mir leid mit Deiner Patentante. Ich kann gut nachvollziehen , das Du jetzt wieder Angst hast.

Leider ist es auch so bei mir, dass es mir eine Zeit lang gut geht, und dann kommt so ein Ereignis, was die Angst wieder aufflackern lässt.
Der letzte Auslöser bei mir war Anfang November, als ich mitten in der Nacht den Notarzt für meinen Mann wegen Herzproblemen rufen musste. Nach einer OP am nächsten Tag (3 Stents) geht es ihm jetzt wieder gut, aber seitdem hatte ich wieder Angstgefühle und PA.

Wenn der Arzt sagt, dass alles ok ist, dann kannst Du ihm ruhig glauben. Mach Dir keine Sorgen.

LG Angor

#237

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Mindhead

Heftige Angst vor Krebs

Hallo liebes Forum,
Ich bin hier neu und habe mich schon ein kleines bisschen umgeschaut. Ich bin 18 Jahre alt und weiblich.
Ich bin auf einem Ohr taub, habe das Hypermobilitätssyndrom und ein paar Wahrnehmungsstörungen.

Also am Anfang vor mehreren Monaten hatte ich eine Harnwegsinfektion, wobei ich erst zu spät zum Arzt gegangen bin, weil ich dachte, ich wäre nur Nervös. Dann bin ich schließlich zum Arzt und der hat eine Harnwegsinfektion sofort diagnostiziert, die Symptome haben auch gepasst.
Auf jeden Fall hatte ich ca. 3 Antibiotica Therapien, weil sie Infektion einfach nicht gehen wollte. Schließlich ist sie zum Glück gegangen. Währenddessen fing meine Todesangst an und die ganze Angst von Krankheiten -vor allem Krebs- kam auf. (Allerdings hatte ich das als Kind auch öfter in Phasen, schon die Angst vor Krankheiten)
Da ich andauernd Bauchschmerzen hatte und immer noch Rückenschmerzen, kam der Ultraschall und da war nichts zu sehen. Musste zum Orthopäden. Der hat mir eine Beinlänge Differenz diagnostiziert, danach war meine Panik etwas besser.

Die Panik kam allerdings zurück, war dann noch bei der Blutabnahme (ich weiß allerdings nicht, ob alles nachgesehen wurde) und erst 1 Tag später sollte das Ereignis kommen. Ich habe da keine Minute geschlafen und hatte nur Panik. Ergebnis war aber, dass alles gut war und das hat mich beruhigt.

Jetzt ist meine Panik allerdings zurück. Schon länger. Ich habe nämlich seit der Antibiotica Therapien immer wieder Mal Schmerzen bzw etwas Verstopfung. Kann das noch davon kommen? Denn das ist immerhin schon paar Monate her.
Zudem habe ich ganz rechts an der Seite so ein Seitenstechen, aber nicht die ganze Zeit. Das ist vor allem abhängig davon, wie ich sitze. Ich habe auch öfter, dass ich plötzlich richtig Stechen unter meiner Brust habe, also so wie eine Linie oben am Oberbauch. Mein Vater meinte, das kommt weil ich so viele Blockaden der Brustwirbelsäule habe.
Ich war auch beim Arzt und habe die Überweisung zur manuellen Therapie bekommen, weil Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall bestand, aber zu 99% sind es Blockaden die bei mir einfach überall sind.
Die vom ist strahlen auch in meinen Unterleib aus. Doch ich denke sofort an Krebs. Und dann wenn es in meinen Oberbauch ausstrahlt, denke ich auch sofort an Krebs.
Gestern hatte ich wieder manuelle Therapie und sie hat sofort eine Blockade beim Übergang der Brustwirbelsäule zur Lendenwirbelsäule festgestellt, wovon sie meinte der strahlt auch zur Seite aus. Von sem Schmerz wird mir aber öfter auch schlecht...Ich habe solche Angst!
Trotzdem habe ich heute dann eine Besserung gespürt. Das ist ein Zeichen dafür, dass es doch von den Blockaden kommt, oder?

Hat jemand hier auch sowas ähnliches und kann mich vielleicht beruhigen?
Was macht ihr bei solcher Angst?
Ich kann dann kaum essen und habe jetzt 2 Kilo abgenommen...Und danke bin ich 1.65 und wiege jetzt nur noch 42. (Dabei bin ich schon mein ganzes Leben im Untergewicht, das ist bei mir nichts unnormales, würde 2 Monate zu früh geboren und ebenfalls stark untergewichtig und das blieb so) Allerdings achte ich dann doch auf mein Gewicht und möchte es eigentlich wie normal auch, gerne auf wenigstens 44-45 halten.

Haben hier vielleicht noch welche, dass sie durch die Panik einfach nicht essen können?
Mir ist auch öfter schlecht morgens, was mir noch mehr Panik macht. Aber das ist schon seit Jahren so....Ich hatte nämlich sehr starke Schulangst wegen Mobbing und dann entstand bei mir morgens eine enorme Übelkeit. Die ist aber nach einer Stunde ca. auch viel besser.

Musst ich mir doch Sorgen machen? (Abgesehen davon, mache ich die mir sowieso schon...)

Ich weiß nicht was ich machen soll...Zum Arzt will ich eigentlich nicht nochmal, weil ich das Gefühl habe, dass niemand mich mehr so wirklich ernst nimmt. Zudem bin ich jetzt auch erstmal bei der Manuellen Therapie.

Ich hoffe, dass ich hier richtig bin. Das hier ist ja mein erster Beitrag und ich würde mich wirklich sehr freuen über Antworten!

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und einen guten Start ins Wochenende!

Tut mir leid, falls hier viele Rechtschreibfehler sein sollten...Hab mein bestes versucht auch mit Korrekturen. Allerdings habe ich eben eine LRS.

Liebe Grüße,
Mindhead

#238


Nataraja
Du solltest dich dringend in die Hände eines Psychotherapeuten begeben.

Bei deinen Beschwerden ist es nicht normal, gleich an Krebs zu denken. Was soll das für ein Krebs sein..warum? Es wäre das Letzte woran ich denken würde.

Es gibt tausende mögliche Ursachen für deine Beschwerden. Die Meisten davon sind harmlos und keine fällt mir ein, die tödlich wäre.
Also wichtig ist, dass du das begreifst und erst mal deine Angst verlierst. Die allein kann nämlich deine Beschwerden verursachen, oder verschlimmern.

Was für ein Blutbild wurde gemacht?
Wie stark sind die Schmerzen?

x 1 #239


Mindhead
@Nataraja
Danke für deine Antwort!
Ich weiß auch nicht wieso ich sofort daran denke...Ich kann das nicht kontrollieren und dabei weiß ich, dass man nicht sofort daran denken sollte.
Ich denke es kommt, weil ich schon viel erlebt habe obwohl ich erst 18 bin und dann denke, dass vermutlich alles auf mich zu kommen wird.
Ich hatte erst richtig Angst vor Darmkrebs, hat hat sich aber gelegt und mittlerweile habe ich schreckliche Angst vor Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Ich kann das nicht kontrollieren...
Die Schmerzen, kommt ein wenig drauf an. Mal sind sie so stark, dass ich nichts mehr machen kann, Mal nur leicht. Aber die ganz starken gehen auch wieder nach maximal einer Stunde. Ich muss mich dann gut entspannen, dann geht es wieder.

Das Blutbild wurde gemacht um nach meinen Leukozyten zu gucken und den Entzündungswerten, ob das alles zusammen passt etc. Da war alles gut und sogar mein Eisen ist wieder im normal Bereich.

Am Schlimmsten sind die Schmerzen in der Seite, davon wird mir nämlich dann auch übel.
Zudem bekomme ich sowieso andauernd andere Symptome, ich bin ja auch so dumm und Google. Das sollte man ja niemals machen! Aber dadurch bekomme ich dann noch mehr Schmerzen oder Druckgefühle.
Aber ab meiner kompletten Wirbelsäule sind sehr viele Blockaden...Ich hoffe, dass alles daher kommt, denn im Moment scheint es ja so, doch ich habe immer Angst, dass man nur was übersieht aber nachfragen traue ich mich erstens nicht, weil ich nicht reden kann und zweiten nichts, weil ich Angst vor einer Feststellung habe...
Das ist so schwierig alles...

Ich wollte mich auch schon nach einem Psychologen erkunden, aber noch sagt jeder, dass ich abwarten soll und mich zusammenreißen muss. Und das versuche ich auch wirklich. Aber das ist verdammt schwierig, denn die Angst schrenkt mich in meinem Alltag sehr ein. Ich bin noch Schülerin (12. Klasse).
Das Problem ist eben auch, dass ich Angst vor dem Reden habe und nicht selber Hilfe Höhlen kann...Und meine Eltern wollen das eben noch nicht.

#240


A


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Prof. Dr. Heuser-Collier
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