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Also als eine, die mal selbst anderen Leuten Blut abgenommen hat, erzähle ich dir jetzt folgendes:
Eine benutze Nadel zu nehmen käme nie einer Helferin in den Sinn. Und die Abläufe sind so strukturiert, das das auch nicht mal eben so passieren kann.
Das ist wirklich etwas, das kannst du aus deinem Kopf streichen.
Die Handschuhe benutzt die Helferin nur zum Selbstschutz und nicht zum Schutz des Patienten. Die sind ohnehin nicht steril. Selbst, wennsie aus der Verpackung kommen. Es ist vollkommen irrelevant, wo die Helferin zuvor damit war.
Die Stelle wird desinfiziert.
Ja, es sollte nicht vorkommen, dann noch mal auf die desinfizierte Stelle zu fassen, ist aber manchmal unumgänglich wenn die Vene verrutscht und man dadurch daneben gestochen hat.
Und das maximum, das dadurch passieren kann ist eher eine kleine Entzündung an der Einstichstelle. Aber keinesfalls gleich eine Infektion im gesamten Blutkreislauf.
Das Gleiche gilt für einen heruntergefallenen Tupfer: Nicht schön, sollte nicht passieren aber was soll man als Helferin machen? Die Nadel loslassen um einen neuen Tupfer zu holen? Ähm eher schlechtere Idee.
Da der Tupfer wohl kaum in ene Blutlache am Boden gefallen ist, ist auch hier kaum ein Infektionsrisiko gegeben. Denn auch die Tupfer sind nie steril - genauso wie die Handschuhe.
Zudem wird in einer Praxis abend geputzt und das mit Desinfektionsmittel!
Da ist es jedenfalls sauberer als in jedem durchschnittlichen Haushalt in dem man sich auch mal aus Versehen in den Finger schneidet und dann ein unsteriles Pflaster aufklebt.
Alles in allem ist das kein größerer Infektionsherd.
Liebe Grüße