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Hallo,

ich habe schon einmal etwas zu meiner Person geschrieben. Zu finden ist dies hier:

Ich wollte damals, vor nicht all zu langer Zeit zum Arzt gehen, hab mich aber ganz schön gestreubt, da ich eigentlich ganz gut zurecht kam und mir sicher war, dass ich unter Panikattacken leide.


Nach einer Woche ohne beschwerden bekam ich dann plötzlich wieder ein Attacke. Ich hatte Angst das es wieder von vorne losgeht.

Nun zum eigentlichen Thema: Letzte Woche hatte ich plötzlich extreme Atemnot. Ich atmete ganz kurzatmig, dachte ich bekomme ich nicht genug sauerstoff und meinen Hals zog es zusammen. Dies löste natürlich wieder eine PA aus in der ich mich aber sehr schnell wieder fangen konnte. Als ich nach mehreren Stunden immer noch dieses Druckgefühl auf dem Kehlkopf hatte beschloss ich, endlich zum Arzt zu gehen. Den erläuterte ich alles. In dieser Woche wird dann Blut abgenommen, ekg sowie 24 Stunden ekg gemacht und in einem Monat hab ich nen Termin beim Psychologen. Mein Hausarzt war der Meinung, dass es sich wohl um PA handeln würde, wollte zusätzlich aber natürlich paar körperliche Sachen abchecken. Er schaute mir auch kurz in den Hals und meinte aber, dass dies wohl auch Symptome einer PA wären.


Nun hab ich aber fast jeden Tag diese beschissene Atemnot gehabt. Ich hab fast bei jedem bei derr Beschreibung seiner PA gelesen, dass er auch Atemnot aufzählt. Allerdings hatte ich diese immer aufgrund von Hyperventilation oder allgemein der Panik. Nie aber so extrem. ICh hab förmlich das Gefühl mein Hals wird immer enger und egal wie tief ich Luft hole, ich bekomme einfach net richtig Luft. Nach 5-6 Minuten wird es dann besser, das leichte Gefühl bleibt aber noch 2-3 Stunden.


Hat einer von euch auch diese Erfahrungen?Komme mir fast vor als wäre ich der einzigste damit. Es ist eben so das nicht PA diese Atemnot auslösen, sondern umgedreht. Also wäre ja PA nicht die Ursache dafür.


Vielen Dank für euer Ohr. Es tut immer gut wenn man sich anderen mitteilen kann.


Mit freundlichem Gruß

Markus

06.05.2007 15:57 • 23.05.2007 #1


6 Antworten ↓


Hallo Markus,
keine Luft zu bekommen ist mit das Unangenehmste, was es gibt.Du machst schon alles, um es abzuklären. So habe ich es auch gemacht- zuerst die ärztliche Untersuchung dann der Psychologe.Bei mir hat sich herausgestellt, dass ich bei Stress und Ärger meine Atmung beschleunige und dann denke, ich ersticke.
Bastian

08.05.2007 07:16 • #2



Wiederkehrende Atemnot macht mich fertig

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Hallo,
Ich habe diese Atemnot auch das ist so schlimm macht einem richtig Angst und dann wird alles nur noch schlimmer, habe auch dieses Gefühl als wenn mir was im Hals steckt.

Bin ständig beim Arzt gewesen alles wurde Untersucht, Lungenfunktionstest, Röntgen, ekg, meine schilddrüse ist nicht ok und der Arzt sagte das die schonmal Globus gefühl machen kann.

LG Stenchen

16.05.2007 13:32 • #3


Hallo,bin gerade das erste mal auf dieser Seite und kenne dein problem.bin selbst betroffen.habe auch den vom hausarzt bis zum psychologen hinter mir.war dann acht wochen in therapie und habe diagnose borderline.zweite therapie läuft zur zeit,aber atemnot macht mir immer noch unzählig oft zu schaffen.beim einschlafen höre ich oft sogar ganz auf zu atmen-aber unbewußt!!Mein mann weckt mich wenn er es mitbekommt.ich frage mich auch ob das irgendwann mal ein ende hat aber ehrlich gesagt glaube ich nicht so recht daran.vielleicht lernen wir ja mit der zeit,damit zu leben!Gruß-heidi

22.05.2007 22:21 • #4


lieber gast,
hör nicht auf daran zu glauben!
du hast recht, dass es nie ganz weg ist, denn wenn man einmal eine panikattacke in seinem leben erlebt hat, wird das vom gehirn fest gespeichert.
aber ich versichere dir, dass du lernen wirst, damit gut zu leben....es wird eines tages in den hintergrund treten und nicht mehr so präsent in deinen gedanken sein!
aber du darfst nicht resignieren und mußt dich deiner angst stellen!
das wär ja noch schöner, würden wir uns von einem gefühl das leben diktieren lassen!!
also: auf in den kampf! du schaffst das!
alles gute, ela

22.05.2007 22:29 • #5


Mein Tipp, der mir immer geholfen hat: Versuche Dir Wellen vorzustellen, wie sie kommen und gehen. Bei jeder Welle, die kommt, atme all Deine guten Gedanken und Gefühle ein. Bei jeder Welle, die geht, atme alle schlechten Gedanken und Gefühle aus und das ausgiebiger als das Einatmen. Es sind NUR die Gedanken, die negativen Gedanken, die uns blockieren, so zu sein, wie wir gerne möchten. Es sind die Katastrophengedanken, die den Hals enger schnüren und die Atemnot entstehen lassen, das Herzrasen und noch vieles mehr. Ich hatte viele Jahre Panikattacken, habe jetzt wieder nach beschwerdefreie Zeit einen Rückfall bekommen, aber man muss immer weiter und sich nicht beirren lassen. Es ist nur ein Gefühl, was uns testen will, ob wir wirklich schon soweit sind, um einen neuen Kurs einzuschlagen. Du erstickst nicht, Du hyperventilierst höchstens, dann nehme Dir eine Papiertüte mit und atme Deine ausgeatmete Luft wieder ein oder, was ich immer getan habe, in die zur Faust geballte Hand hineinatmen und wieder aus. Es wird Dich dann beruhigen.
LG und viel Kraft und Mut weiterhin - Schwalbe

23.05.2007 14:17 • #6


Hallo Markus,

Ich bin neu hier und hab mir gerade deine beiden Beiträge durchgelesen. Du beschreibst genau die Symptome, die bei mir auch(beinahe täglich) auftreten: Taubheitsgefühl im linken Arm, Zittern, Herzrasen, Atemnot, ein wiederlicher Druck auf meinem Kehlkopf, etc pp. Passiert auch bei mir oft beim Autofahren oder im Kino oder vorm Fernseher etc. Bei mir ging das ganze auch erst richtig los während des Studiums. Hab jetzt nach fast 2 Jahren Prüfungsstress mein 2.Staatsexamen abgeschlossen und langsam wirds auch mit der Panik besser. Vielleicht macht dir das ja Mut.
Ich versuche inzwischen - sobald ich merke, dass es los geht - mich irgendwie abzulenken, entweder geh ich Spazieren (was echt ne riesen Überwindung ist, weil man ja denkt, dass man kurz vor der Ohnmacht steht - aber nach 3-4 Minuten schnellem Gehen gehts mir meistens wieder gut)oder aber ich ruf meine Freundin an, die die Anweisung hat, mich in diesen Situationen zuzulabern, so dass ich abgelenkt bin. Überhaupt haben alle Personen in meiner Umgebung die Anweisung von mir bekommen, meiner Panik ja keine Aufmerksamkeit zu schenken. Ich habe nämlich gemerkt, dass das das Ganze nur schlimmer macht.
Wenns zu heftig mit der Atemnot is, setz ich mich hin, beug mich nach vorne und versuche ruhiger zu atmen. Hab mal gelesen, dass das Asthmapatienten bei einem Anfall tun sollen (ich habe natürlich kein Asthma, dennoch hilfts mir irgendwie).
Schwalbe's Vorschlag, sich Wellen vorzustellen werd ich mal ausprobieren. Danke für den Tipp, Schwalbe In ne Tüte zu atmen, bringt bei mir nämlich leider nix
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück oder Kraft oder was du auch immer brauchen kannst.

Liebe Grüße
aeon

23.05.2007 18:18 • #7




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