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Zitat von Flousen:
Ich würde die Finger von lassen machen sehr schnell abhängig man sollte sie wenn nur 2-3 Tage einnehmen und der Entzug ist schlimmer als von Dro.. Woher ich das weiss? Meine Therapeutin hatte schon einige die das genommen hatten. Also lassen man kann alles Ohne Medis schaffen nehme ja auch keine


Das stimmt, der Entzug ist die Hölle aber das ist doch hier nicht das Thema. Als Notfallmedikament eignet es sich hervorragend und 1 mg macht vielleicht ein bisschen müde aber ist man nach einer ausgehaltenen PA nicht sowieso platt wie nach einem Marathonlauf?

31.10.2013 11:15 • #21


Schlaflose
Ja, das ist echt zum Ko...
Es wird so dargestellt, als ob mit der ersten Tavor-Einnahme die Suchtkarriere schon vorgezeichnet ist. Da wird einem absolut die Fähigkeit, damit verantwortungsbewusst umzugehen aberkannt, als ob man sein Hirn ausschaltet.
Wenn es danach ginge, dürfte man nicht mal einen Lottoschein ausfüllen, denn man könnte ja spielsüchtig werden oder mal was im Internet bestellen, man könnte ja kaufsüchtig werden etc.

31.10.2013 11:18 • #22



Wie stark wirkt Tavor?

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Zitat von Schlaflose:
Ja, das ist echt zum Ko...
Es wird so dargestellt, als ob mit der ersten Tavor-Einnahme die Suchtkarriere schon vorgezeichnet ist. Da wird einem absolut die Fähigkeit, damit verantwortungsbewusst umzugehen aberkannt, als ob man sein Hirn ausschaltet.
Wenn es danach ginge, dürfte man nicht mal einen Lottoschein ausfüllen, denn man könnte ja spielsüchtig werden oder mal was im Internet bestellen, man könnte ja kaufsüchtig werden etc.


Ganz genau so sehe ich das auch

31.10.2013 11:25 • #23


Sonnenblume und Frau Schlaflos :

Wie gesagt, manche Beiträge zum Reizthema Tavor sind völlig ungetrübt von Sachkenntnis.

31.10.2013 12:09 • #24


Zitat von Kater Carlo:
Sonnenblume und Frau Schlaflos :

Wie gesagt, manche Beiträge zum Reizthema Tavor sind völlig ungetrübt von Sachkenntnis.



So ist das!
Wenn man keine Ahnung hat... einfach mal die Fr.... halten

31.10.2013 12:14 • #25


Peppermint
Klar wenn man dagegen spricht hat man keine Sachkenntnis ....

Zum Glück eigentlich auch....

Deine Sachkenntnis beruht doch auch nur aus deiner bereits jahrelanger täglichen Einnahme....oder ?

31.10.2013 12:14 • #26


Jenamel
Es wird hier wahrscheinlich jeder eine andere Meinung und auch andere Erfahrungen haben. Nicht jedes Medikament wirkt bei jedem gleich!
Ich denke das wenn man Psychisch Stabil ist und in der Not mal ne Tavor nimmt dürfte es völlig ok sein.
Ansonsten denke ich auch das man die Panikattacken so oder mit pflanzlicher Hilfe durchstehen kann bzw. manchmal einfach muss.
Ich weiß aber auch das Panikattacke nicht gleich Panikattacke ist und diese sich auch in der Schwere unterscheiden können. Es muss eigentlich jeder selber wissen wissen.
Ich persönlich habe die Tavor zuhause, aber durch meine Medikamentenangst und meine kleine Tochter hat sich das eh erledigt!

Sonnige Grüße
Jenamel

31.10.2013 12:38 • #27


Maldur
ich wollt immer tavor haben, dachte immer das is das nonplusultra bei panikattacken. bis ich festgestellt habe, dass meine alprazolam doppelt so stark sind^^

naja, würde dennoch gern mal tavor testen^^

31.10.2013 12:47 • #28


Zitat von Peppermint:
Klar wenn man dagegen spricht hat man keine Sachkenntnis ....

Zum Glück eigentlich auch....

Deine Sachkenntnis beruht doch auch nur aus deiner bereits jahrelanger täglichen Einnahme....oder ?



Wen meinst du damit?

31.10.2013 13:36 • #29


Zitat von Maldur:
ich wollt immer tavor haben, dachte immer das is das nonplusultra bei panikattacken. bis ich festgestellt habe, dass meine alprazolam doppelt so stark sind^^

naja, würde dennoch gern mal tavor testen^^



Das kann nicht sein denn als es mir beim Entzug so schlecht ging wollte mein Doc mir zur Hilfe Alprazolam geben weil es schwächer ist und die Entzugserscheinungen mildern kann. Ich habe es aber nicht angenommen. Wollte es so schaffen

31.10.2013 13:37 • #30


Peppermint
Dich nicht Sonnenblume.....du warst nur schneller mit abschicken..

31.10.2013 14:27 • #31


Der getretene Kater jault laut auf

31.10.2013 14:43 • #32


Peppermint
Oh man....und das war nun deine Antwort auf meine frage ?

31.10.2013 15:15 • #33


Sehe das wie Kater Carlo, Sonnenblume und Schlaflose: Jemand, der verantwortungsbewusst damit umgeht, wird nicht abhängig. Dann müsste man alle süchtig machenden Stoffe verbieten. In meinen Augen ist z.B. Alk. der schlimmste Stoff von allen, gesellschaftlich toleriert und überall frei erhältlich. Aber nicht jeder wird davon abhängig. Und so ist es bei Tavor, es ist super in Notfällen. Und wer es konsumiert wie Kaugummis, der ist selber schuld, denn in der Packungsbeilage wird mehrfach davor gewarnt.

PS: Meine Großmutter war tavorabhängig und auch wenn ich gesehen habe, wie schlimm das sein kann, verteufel ich es nicht, weil ich einen bewussten Umgang damit habe.

31.10.2013 16:49 • #34


Zur Ursprungsfrage von "Edie09": Müde macht Tavor schon! Ich nehme es als Schlafmittel für nachts (weil ich "richtige" Schlafmittel nicht vertrage und Antidepressiva nicht wirkten) und ab und zu auch untertags; auch da bekomme ich das Bedürfnis, mich hinzulegen. Aber es ist gut möglich, dass es dich gar nicht so müde macht wie mich, weil ich ja Depressionen habe und du eine Angsterkrankung. Was ich dir aber jedenfalls sagen will: Ich war von Tavor noch nie so "daneben", dass ich nicht mehr geradeaus laufen oder nicht mehr klar denken konnte! Ich denke, du hast in dieser Richtung nichts zu befürchten, so lange du bei der vom Arzt empfohlenen Dosis bleibst.
Zur Nebendiskussion, den Horrorgeschichten betreffend Abhängigkeit und Entzug: Nicht alles glauben, was hier so erzählt wird. Ich wurde schon einmal "entzogen" (weil die Klinik, in der ich stationär war, anti-tavor eingestellt war) und das klappte absolut problemlos. Ich hatte keine Entzugserscheinungen. Dass man eine immer höhere Dosis braucht, weil die Wirkung nachlässt, hat in meinem Fall auch nicht gestimmt. Ich habe schon über mehrere Jahre (!) dieselbe niedrige Dosis.

31.10.2013 17:31 • #35


Hallo Juwi danke für deine Antwort.. das wollte ich eben wissen, ob man die notfalls auch unterwegs mal nehmen könnte ohne praktisch auf der stelle schlafen zu wollen wie z.b. bei Schlafmittel stilnox und co.. Vertrage keine antidepressiva zumindest keine ssir also muss ich eben so mit meiner Panikstörung fertig werden... aber ich dachte mir eben so irgendwas falls es mich mal ganz schlimm erwischt ( so wie heute übrigens.. aber da hatte ich keine dabei...) bräuchte ich schon mal zuhause.. ok dann weiss ich ja in etwa bescheid.. liebe grüsse !

31.10.2013 19:51 • #36


Ich werde immer so nach circa 4 Stunden müde. Davor bin eher sehr ruhig und gelassen. Man spürt halt die Angst gar nicht mehr. Aber wenn ich dann müde werde und mich hinlege, dann schlafe ich wie ein Bär. Wobei bei mir die Müdigkeit nie so stark war, dass ich an Ort und Stelle eingeschlafen bin. Ich habe sie auch schon mal um 9 Uhr morgens, als ich eine Panikattacke in einem Tagesseminar hatte, genommen und das Seminar ging bis 16 Uhr. Ich war zwar müde, aber es hielt sich dann doch in Grenzen. Bin dann abends um 21 Uhr ins Bett und auf der Stelle eingeschlafen.

31.10.2013 20:42 • #37

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Ok also solange man von denen nicht völlig neben der Spur ist find ich es ok.. ich arbeite selbst im Krankenhaus, da ist halt immer viel los und es weiss niemand von meiner Panikstörung... Bisher hatte ich zweimal eine Attacke auf der arbeit, das erste mal bin ich nachhause gefahren weil es mir so schlecht ging, das zweite mal hab ich irgendwie durchgehalten.. aber es wäre angenehmer zu wissen das man was einstecken hat oder zumindest was zuhause hat was einem die Angst etwas nehmen kann...

31.10.2013 22:36 • #38


In 90 Prozent aller Fälle reicht mir das bloße Vorhandensein der Tavor um mich zu beruhigen. In den meisten Fällen denke ich: Wenn es schlimmer wird, kann ich ja immer noch eine Tavor nehmen." Doch es wird meist von alleine besser, so dass ich zwischen 3 und etwa 8 Tavor pro Jahr brauche. Das Dabeihaben ist aber für mich enorm wichtig.

31.10.2013 23:46 • #39



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