Pfeil rechts

hallo!

Meine Frage steht ja schon oben. Ich bin total am Ende und komme irgendwie nicht weiter. Einerseits möchte ich mit kleinen Schritten wieder am Leben draußen teilnehmen, aber andererseits schaffe ich es nicht. Muß dazu sagen, daß ich auch persönliche Probleme habe.
Meine Mutter mischt sich sehr in mein Leben ein und will mir meinen Mann schlecht reden nachdem der ihr mal vor kurzer Zeit die Meinung zurecht gesagt hat. Nicht nur das, auch in die Erziehung unseres Sohnes mischt sie sich ein. Ich kann echt nicht mehr, gerade weil da auch noch seine Mutter ist und die uns auch nicht gerade sehr unterstützt (hat nur noch für ihre eigene Mutter Zeit, da sie die pflegt)
Da wir auch noch in der Nähe von meinen Eltern wohnen, würde ich (wenn ich alles alleine draußen machen könnte) am liebsten mit meiner kleinen Familie wegziehen.

Könnt Ihr mir weiterhelfen? Meine KK habe ich schon angerufen und die gaben mir auch nur den Tip, alle Therapeuten durchzuklingeln

LG und DANKE

01.12.2008 11:04 • 01.12.2008 #1


5 Antworten ↓


Hallo,
den ersten Therapeuten hat mir mein Hausarzt empfohlen, aber auch nur, weil er im selben Haus sitzt und gerade neu angefangen hat. Nachdem ich zweimal bei dem Therapeuten war, habe ich abgebrochen, weil ich den Eindruck hatte, der braucht selbst einen Therapeuten.

Dann habe ich mir das Telefon- und das Branchenbuch genommen und mir erst einmal drei Therapeuten rausgesucht und angemailt. Von einem kam eine Antwort und innerhalb von 2 Wochen konnte ich bei ihm die Verhaltenstherapie beginnen. Ich bin mit ihm sehr zufrieden.

Deine familiäre Situation ist natürlich nicht die beste, aber wo ist sie das schon? Steht dein Mann zu deiner Krankheit? Was wissen deine Mutter bzw. Schwiegermutter davon?
Ich weiß nicht, was du und deine Mutter für ein Verhältnis habt, ob sie schon immer so bestimmend und einmischend war.
Du hast deine eigene Familie, sie kann zwar sagen, was sie nicht richtig empfindet, letztlich entscheiden und handeln machst du und dein Mann.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiter helfen.
engelchen106

01.12.2008 11:25 • #2



Wie seit Ihr an Euren Therapeuten gekommen

x 3


Danke Dir.

Mein Mann steht total hinter mir und der Rest der Verwandtschaft weiß auch ein wenig bescheid. Trotzdem belastet es mich sehr, wie meine Mutter alle miteinander ausspielt. Die ganze Familie meines Mannes macht sie schlecht, nur weil die nicht nach ihrer Pfeife tanzen und wenn einer mal etwas sagt, dann ist er eh unten durch. Sie war schon immer so. Hat mich früher schon überall kontrolliert und beschimpft und jetzt reicht es mir. Ich mag das nicht mehr.
Was für eine Therapie würdest Du mir empfehlen bei Angst- und Panikattacken? Eine Verhaltenstherapie und wie genau ist dann die Bezeichnung für den Therapeuten? Es gibt ja so viele unterschiedliche Therapeutenbezeichnungen.

LG und DANKE

01.12.2008 11:31 • #3


Hallo sunshinecome,

ich bin in Therapie, und mir hat man damals von der KK gesagt, dass man Kontakte mit mehreren Therapeuten aufnehmen soll. also habe ich mehrere Therapeuten angerufen. Aber, ich bin eigentlich bei der ersten gleich hängengeblieben. Als ich nämlich das erste Mal mit ihr telefonierte, sagte sie mir auf Anhieb zu. Es gab nur einen Haken, die Warteliste. Da kam ich drauf, mit einer Wartezeit von einem halben Jahr. Und so war es auch bei den meisten Therapeuten. Bei zwei Therapeuten war ich zwischendurch, die keine so große Wartelisten hatte....aber ich fühlte mich nicht wohl mit denen. Heute würde ich sagen, einen guten Therpeuten erkennt man schon an der Warteliste. Auch wenn das jetzt nicht fair klingt. Und leider ist es auch so, dass wenn man akut das Problem hat, ist die Warteliste ein großes Hindernis, und man nimmt sich logischerweise auch nicht die Zeit, genauer darauf zu achten, ob man mit dem Therapeuten klar kommt oder nicht. Man greift sich den erstbesten, um versorgt zu sein.
Nach einem halben Jahr war ich dann bei der besagten ersten Therapeutin an der Reihe. Drei Sitzungen zur Probe hat man in der Regel, und gleich bei der ersten war aber von beiden Seiten klar, wir können miteinander arbeiten. Ich habe also sehr viel Glück gehabt, bei meiner Suche. Muss aber auch dazu sagen, dass ich solange noch bei einer Ärztin für Psyciatrie war, und damit die Wartezeit überbrücken konnte.
Also man kann gleichzeitig bei mehrere Therpeuten reinschnuppern, Probesitzungen machen und schauen, wie es miteinander harmoniert. Wird von der KK bezahlt. Aber wie gesagt, in akuter Not ist es schwierig, den wirklich richtigen zu finden, weil man schnellstens Hilfe braucht. Vieleicht kennst Du leute in deiner Umgebung, die dir gute Therapeuten empfehlen können.....oder such die aus dem Telefonbuch telefon_nr. heraus und rufe dort an. Vieleicht gibt es bei dir ja auch sogenannte kirchliche/soziale beratungsstellen. Also, die sind bei uns sehr gut.....und man muss auch nicht religiös sein, um das in Anspruch nehmen zu können. Die können einem erst mal den ersten druck etwas nehmen, ich habe mit denen gute Erfahrung gemacht gehabt. Ich bin katholisch, war aber bei den evangelischen.....und die haben echte Erfahrung, und es bleibt anonym.....selbst, wenn man dich kennen sollte.

Also, kümmer Dich mal drum, ruf mehrere an, und schau was dabei herauskommt. Vieleicht käme für Dich ja auch erst mal ein stationäre Aufnahme in Frage, wo Du mal wirklich für Dich abschalten kannst und dich nur um dich kümmern musst. Aber, ich denke mal, das willst Du nicht.

Habe jetzt ne Menge geschrieben, hoffe, konnte dir wenigstens ein kleines bischen helfen......liebe Grüße.....Gopala

01.12.2008 11:41 • #4


Christina
Hi,

versuchs mal hier: Du kannst nach PLZ suchen und im zweiten Schritt nach Verhaltenstherapeuten mit Kassenzulassung. Dann noch nach weiteren Kriterien. Viel Erfolg!

Liebe Grüße
Christina

01.12.2008 21:53 • #5


Hallo !

Ich habe von meinem Neurologen (Psychiater) eine Liste mit Kassenzugelassenen Therapeuten in meiner Heimatstadt bekommen.
Bevorzugt geeignete hat er noch extra markiert.

Liebe Grüsse, Helpness

01.12.2008 22:07 • #6





Dr. Hans Morschitzky