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Mich bedrückt seit längerem eine Angst undzwar die Angst vor einer Unterzuckerung. Ich habe Anfang letzen Jahres Mal eine gehabt weil ich die Tage davor Durchfall hatte und dann mir trockenes Filinchen gegessen habe. Jetz leb ich täglich mit der Angst unterzuckert zu sein. Ich hab kein Diabetis, allerdings fängt die Angst morgens nach dem Aufwachen an, wenn ich aufwache hab ich direkt die Angst "oh Gott du musst was essen sonst fällst du um und bist unterzuckert" dann Steiger ich mich da immer richtig rein. Allerdings denk ich mir dann immer "wie viel Beraucht mein Körper Eigentlich ist er bewustlos wird und umfällt wegen einer Unterzuckerung? Gibt er mir Vorboten und Symptome?" Ich schiebe da Mittlerweile jeden Tag Panik, hab immer Traubenzucker einstecken trotzdem trau ich meinen Körper nicht wenn ich Traubenzucker zu mir genommen habe. Kann da jemand Tips gegen und keine Fragen beantworten?

07.01.2021 14:20 • 07.01.2021 #1


4 Antworten ↓


Schlaflose
Ich kann jetzt nur von mir ausgehend sagen, dass ich noch nie unterzuckert habe, selbst wenn ich bis am späten nachmittag gar nichts gegessen habe. Ich habe dann zwar einen Wahnsinnshunger und mit knurrt der Magen, aber Unterzuckerungssymptome kenne ich nicht.

07.01.2021 15:29 • #2



Wie schnell unterzuckert ein gesunder Mensch

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Wenn du nicht gerade eine Hungerkur machst oder eben Diabetiker bist, was du ja nicht bist, gibt es meiner Meinung nach keine Gefahr, nur unangenehme Symptome wie Schwindel etc. und selbst die sollten nicht kommen, wenn man nicht eine krasse Situation hat wie z.B. eine Durchfallerkrankung.

07.01.2021 16:45 • x 1 #3


squashplayer
Kann ich dir sagen, da ich selbst die Angst hatte und umfangreiche Messungen hierzu vorgenommen habe.

Ich hatte immer Angst, ich könnte unterzuckert sein, weil ich dieses leicht zittrige Hungergefühl hatte. Letztlich war es aber ein Symptom der Angst.

Aber kommen wir zu den Messungen. Ich habe einen 10 km Spaziergang gemacht, weil ich wusste, dass kommt vor Angst (generalisierte Angststörung) wieder das "böse Hungergefühl". Und es kam auch nach ca. 5 km. Ich habe alle 30 Minuten meinen Blutzucker gemessen (auch kein Diabetiker).

Und was soll ich sagen...der BZ war immer um die 100-120, also völlig normal.

Daraus schloss ich dann, dass eines der Symptome der Angst dieses vermeintliche Unterzuckerungsgefühl ist.

Ich habe auch schon stundenlange Spaziergänge gemacht ohne dass der BZ jemals unter 100 gegangen wäre. Dein Körper hält den BZ autoamtisch oben, außer du machst vielleicht eine Bergwanderung oder Dauerlauf, dann musst du gucken, dass du evtl. was isst.

07.01.2021 18:56 • x 1 #4


Calima
Ein gesunder Körper unterzuckert am ehesten dann schnell, wenn wir uns dauerhaft fehlernähren. Am besten bekommt es einem gesunden Körper (für Diabetiker gilt das nicht!) zwischen den Mahlzeiten mindestens 3-4 Stunden nichts zu essen, damit der Insulinspiegel wieder sinken kann. Unterzuckerung passiert am schnellsten bei Leuten, die dauerhaft Essen - vor allem zucker- und stärkehaltige Nahrungsmittel - zu sich nehmen.

Dabei gewöhnt sich der Körper an einen permanent hohen Insulinspiegel und reagiert sofort mit Alarm, wenn dieser abzusinken beginnt, obwohl er weit von einem normalen und gesunden Maß entfernt ist. Indem du ständig Traubenzucker isst, begünstigst du Unterzuckerungserscheinungen nur.

So sind z.B. Fasttage oder ganze Fastenperioden für einen gesunden Körper überhaupt kein Problem. Er unterzuckert dabei auch nicht. Für den Körper ist das sogar gesund und heilsam. Gesunde Menschen können bis zu 4 Wochen problemlos fasten.

Was bei dir abläuft, passiert nur in deinem Kopf.

07.01.2021 19:10 • x 2 #5




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