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Wie fangen sie bei euch an, mit welchen Symptomen, was ist der Auslöser? Manchmal habe ich Probleme zuzuordnen ob es wirklich PA´s sind oder ob ich wirklich krank bin und einen Arzt rufen soll.

Heute war es wieder ganz schrecklich.

Beim Abendessen ohne Vorankündigung wurde mir auf einmal ganz komisch, als wenn ich ohnmächtig werde, ich hatte so ein Gefühl als trete ich weg, alles kam mir unwirklich vor. Dann kribbelten meine Beine und Hände ganz doll, die Zunge war wie gelähmt. Ich hatte wirklich Angst meine letzte Std. hat geschlagen. Das wiederholte sich heute abend noch 3mal. Einmal mitten im Gespräch, ich konnte nicht weiter reden.

Jetzt geht es mir immer noch nicht gut, habe laufend Schweißausbrüche und innere Unruhe. Kriege die Angst nicht aus meinem Körper.

26.09.2010 19:35 • 11.04.2011 #1


27 Antworten ↓


Hallo Sissi,

ja so wie du es beschreibst ist es bei mir auch schon oft gewesen...vor eineinhalb Wochen ging es mir so bin ins Bett gegangen und auf einmal hatte ich ein Taubheitsgefühl im Kiefer konnte nimmer schlucken bekam keine Luft mir wurde schwindlig war kurz vorm umkippen und alles war taub und kribbelig..
Ich habe meinem Mann nur noch gesagt er soll den Arzt anrufen der kam dann und hat mir Diazepam gespritzt und es war weg...

Ich weis wie du dich fühlst denn ich hab die letzte Zeit das selbe mitgemacht und fühle mit dir..



Ich hoffe es geht dir bald wieder besser

lg Kerstin

26.09.2010 19:43 • #2



Wie beginnen bei euch die Panikattacken ?

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Hast du dann auch dieses Unwirklichkeitsgefühl, als wärst du weiter weg? Also kurz vorm abtreten?

26.09.2010 19:44 • #3


Zuckerschnute33
Hallo!

Kenn ich auch sehr gut, habe den ganzen Abend PA.
Bei mir fangen sie so an:
Ich merke das mir schlecht wird, ein Kribbeln das den Rücken und den Nacken raufzieht, ein flaues Gefühl im Magen und ich habe das Gefühl neben mir zu stehen.
Dann habe ich das Gefühl die Kontrolle zu verlieren und fange an zu zittern.

Ja, ist immer wieder aufs neue ein Spaß....

Du bist nicht alleine, mein Abend ist auch gelaufen....sitze hier und versuche verzweifel mich nicht reinzusteigern und mir zu sagen alles ok, nichts schlimmes, ist nur die Angst
Dazu kommen noch Magenschmerzen und Dünnpfiff was ungemein hilfreich ist wenn man eh schon unter Strom steht!!

Halt die Ohren steif
Gruß Zuckerschnute

26.09.2010 19:49 • #4


Ja z.B. gestern wir waren im OBI und ich dachte ich bin irgentwie nicht wirklich da bin kurz vorm wegtreten.Auch an dem Tag als der Arzt kam ich hatte das Gefühl das alles um mich herum unwirklich ist...Grausames Gefühl aber es sind die PA´s(ja ich rede jetzt wieder leicht bei der nächsten Attacke denke ich wahrscheinlich wieder anders )
Aber so wie du das beschreibst so geht es mir auch immer und das aufeinmal ohne Vorwarnung

26.09.2010 19:51 • #5


jadi
ja wir scheinen so ziemlich alle die gleichen anzeichen zuhaben.........doch sobald man die ersten 2 symptome merkt sollte man sich schon begreiflich machen das es nur ne PA ist....ich weiss das nur hört sich für euch blöd an.........mir gings vor ein paar monaten nicht anders...und früher war auch deswegen öfters der notarzt da............aber ich nehme sie jetze nur noch hin.........lenke mich nicht grossartig ab lasse sie austoben und seither ist sie nie mehr so lang wie noch vor ein paar monaten.........sogar viel seltener...manchaml kommen bei mir auch so wellenartige.....aber damit komm ich mittlerweile auch gut klar........ich habe für mich aktzeptiert das sie mich nicht umbringen

26.09.2010 20:02 • #6


jadi
kennt ihr auch diesen druck auf der brust..........meistens muss ich aufstossen ......das ist auch ein typisches angstsymptom...kam aber erst jetze wo ich mit den attacken besser klar komme....die angst kämpft mit aller macht...und man muss ihr immer die stirn bieten....

26.09.2010 20:17 • #7


hallo,
ich kenne die Auslöser bei mir ganz gut, so daß die Panik ohne Vorankündigung inzwischen ausbleibt. Als ich jünger war und ganz am Anfang stand, war es oft so, wie es hier von vielen beschrieben wird. Ich vergleiche die Intensität nicht mehr mit dem Gefühl der Todesangst, sondern eher so, als würde ein tollwütiger Hund vor mir stehen. Ich habe übrigens begründete Angst vor Hunden, kriege deshalb aber keinen Panikanfall, wenn mir ein Hund begegnet.

Bei mir beginnt zuerst der Mund trocken zu werden, mir bleibt buchstäblich die Spucke weg, dann wird mir schlecht und mein Bauch fängt an zu arbeiten, so daß schon der erste Fluchtgedanke am entstehen ist: weg hier-geh aufs Klo. Im selben Moment kommt mir alles näher und entfernt sich wieder, vor allem Geräusche und Gerüche werden unerträglich. Mein Herz schlägt im Hals, meine Hände sind kalt und zittrig und eigentlich wird mir heiss.

Hinterher bin ich erschöpft, schlapp und echt nicht zu ertragen, weil ich mich emotional in mich krümme und keiner zu mir durchdringt. Ich reagiere heute manchmal auch mit Wut. Früher war da statt Wut einfach nur Ratlosigkeit.

Meinen letzten richtigen Panikanfall hatte ich vor 2 Wochen, als ich mit meiner jüngsten Tochter unterwegs war. Sie wollte in ein Geschäft, daß im Ausverkauf war und ich sagte in meiner guten entspannten Verfassung: Geh, ich komme mit. Es war voll, es war grell, es war laut, es war stinkend, es war spontan zu viel.

Als mein Bauch anfing, zu arbeiten und der erste Fluchtgedanke kam, rief ich sie und ich hatte noch gute 30 Minuten mit mir zu tun, bevor ich Auto fahren konnte.

liebe Grüsse

PS: entgegen der weitläufigen Meinung, daß man der Angst unbedingt die Stirn bieten muß, bin ich inzwischen für mich persönlich anderer Meinung. Ich konnte zu keinem Zeitpunkt diese beherrschende Angst besiegen. Lediglich der Umgang mit der Angst kann sich entspannen, wenn ich mich mit ihr arrangiere. Ich wußte für mich persönlich, daß sie mich nicht verlassen wird.

26.09.2010 20:34 • #8


Hallo

Bei mir fängt es mit innerer Unruhe und einem komischen Gefühl im Bauch an.Manchmal wird mir auch schlecht oder ich hab das Gefühl als müsse ich ganz dringen auf's Klo.Dann merke ich,wie mir ein schauer über den Rücken bis hin zum Nacken läuft.Mir wird plötzlich ganz heiss,ich fange an zu zittern und um mich herum ist alles unwirklich.Mein herz rast wie wild (es klopft im Hals) und ich habe grosse Angst zu sterben.
Auch mag ich es in dem Moment nicht angesprochen zu werde.Geräusche irritieren mich.Und manch starke Gerüche auch.

Hab nun morgen meinen ersten Arzttermin seit langem...und es geht mir gar nicht gut.

27.09.2010 13:23 • #9


Zitat von xxsissi:
Wie fangen sie bei euch an, mit welchen Symptomen, was ist der Auslöser?


Auslöser: Wenn der Boden zu stark vibriert, besonders, wenn mein Sohn herum tobt und laut schreit.

Symptome: Erhöhter Puls, Kurzatmigkeit, leichte Aggressivität.

27.09.2010 16:40 • #10


Bei mir geht es so gut wie immer mit Herzrhythmusstörungen los. Ich habe ganz oft Extrasystolen und in den allermeisten Fällen passiert auch nichts weiter. Aber manchmal merke ich sofort nach dem Herzstolpern, wie mein ganzes System auf Alarm umschaltet. Mein Herz fängt zu rasen an und ich kann förmlich spüren, wie mein Körper Adrenalin ausschüttet. Ich werden dann weiß wie ein Bettlaken, die Knie werden mir weich und ich bin fürchterlich unruhig.
Ich versuche dann, irgendwo alleine zu sein um mich wieder zu beruhigen. Obwohl ich manchmal denke, dass Ablenkung/ Gesellschaft wohl besser helfen würde.
Ich kann allerdings ehrlich nicht sagen, was genau bei mir Panik auslöst. Es passiert mir in allen möglichen und unmöglichen Situationen. Im Seminar, im Zug, unter der Dusche, im Restaurant, privat und bei der Arbeit... ich überlege jetzt, eine Art Tagebuch zu führen, um evtl. ein Muster erkennen zu können und den Auslöser zu bestimmen.
Führt von euch schon jemand so ein Tagebuch?

27.09.2010 19:11 • #11


23juni2009
Hallo bei mir ist es so:
ganz plötzlich wird mir auch irgendwie komisch, leicht unwirklich und schon fängt es an mit Herzrasen.
Nat. fühle ich das und es wird immer schlimmer.
Meist bin ich dann ganz zitterig und habe das Gefühl mich net mehr auf den Beinen halten zu können.

Auslöser kenne ich aber leider net also ist net so das ich mich drauf vorbereiten könnte.

P.S:früher fing es immer mit Kribbeln auf dem Kopf an

27.09.2010 19:23 • #12


hallo.
bei mir fängt es auch immer an als ob ich herzrythmusstörungen hätte.
dann herzschlag im hals. dann fürchterlich heiß am ganzen körper. dann magen und gleichdrauf merk ich das ich auf toilette muß. dann klopft herz imer schneller. ich will mich bewegen, ganz schnell und den rythmus dem herzen anpassen. und denke, nachher bring ich den puls wieder leichter runter. hilft aber selten. dann kommt noch das taubheitsgefühl dazu. und das kribbeln im gesicht. rauf bis zu augen. als ob ich gleich nen schlaganfall hätte. horror.dann trink ich irre viel wasser. oft 1 ltr ohne abzusetzen. wenn ich zu hause bin, dann lauf ich ins bad und dusch mich eiskalt ab. egal welche jahreszeit. so geht es dann etwas weg und ich komm runter. wenn ich nicht zu hause bin bei so einer attacke, dann warte ich bei so einer hitzewallung sehnlichst auf meinen schüttelfrost bzw zittern vor kälte an händen und beinen. denn dann weis ich, diese attacke ist überstanden. so hört es meistens auf. tja. schlimm. warum ist das nur so. es schrenkt mein leben so sehr ein. grüsse pepita

08.10.2010 22:26 • #13


Hallo,
kenne die Symptome auch, bei mir ist das mit dem Schwindel immer sehr schlimm, den hab ich momentan auch ohne PA. Und das mit der Atemnot wird durch mein Asthma noch verschlimmert.
Auslöser sind bei mir verschiedene Dinge. Wenn meine Tochter mal wieder so garnicht hören will und nur noch am rumzornen ist belastet mich das sehr. Auch so Dinge wie unangenehme Gerüche ( Parfümerie o.Ä ), wobei das ja für jeden unangenehm ist. Wenn ich schlecht geschlafen hab und am anderen Tag gerädert bin, oder auch der Alltagstrubel in der Stadt. Wenn die Autos an einem vorbeibrausen wirds mir ganz schwummrig.
Aber ich denke mir auch immer, eigentlich kann nix passieren. DIe PAs werden Dich nicht umbringen. Falls es garnicht anders geht, geh in ein Geschäft und frag um Hilfe.
Habe vor kurzem ein Buch gelesen das mir hier empfohlen wurde: Wenn plötzlich die Angst kommt von ROger Baker. Kann ich echt nur weiterempfehlen. Es ersetzt natürlich keine Therapie ( meiner Meinng nach ) aber es zeigt was Angst ist,hilft das alles zu verstehen, warum man das gerade hat etc. Für mich, die seit Juli auf einen stationären Therapieplatz wartet und vermutlich noch ewig warten muss eine gute Überbrückungshilfe.
LG

09.10.2010 07:16 • #14


Bei mir beginnen die Panikattacken auch mit einem Unwirklichkeitsgefühl.
So als wenn ich 'in Watte gepackt' wäre, aussen vor vor dem Geschehen um mich herum.
Herzrasen habe ich nicht, eher das Gefühl, dass mein Puls flacher wird.
Ich habe dann auch oft das Gefühl, weinen zu müssen um den Druck rauszulassen. Tu ich aber (natürlich) nicht.
Irgendwann fange ich stark zu zittern an. Schon mehr ein 'schlottern', was ich nicht stoppen kann.
Dieser Moment ist aber fast schon eine Erleichterung für mich. Der Moment vor dem Zittern ist am schlimmsten.
Ich hyperventiliere auch leicht. Habe dann Angst, nicht richtig Luft holen zu können und atme viel zu viel.
Ein Kribbeln auf der Kopfhaut hatte ich auch dabei schon öfters. Oder auch das Gefühl, meine Zunge zu verschlucken (Erstickungsängste).

15.10.2010 18:51 • #15


Moin,-

habe ca, 4:30 einen Anfall gehabt. Ein Schauer lief über meine linke Brust, plötzliche Unruhe und nachsetzender Schüttelfrost und natürlich ein Stechen links, aber weit links. Dann spürte ich den Drang zur Toilette, mußte dann aber tatsächlich. Wohl der Magen, der mir einen Streich spielte.
Puls war bei gut 70, normal also.
Dann das übliche: Raus in die Kälte und 5 min. rumlaufen, bin im Büro, da Nachtaktiv wegen einem damaligen HWI. Diesmal klappte es ohne Kiosk oder Kneipe. Zurück ins Büro, Heizung hoch, nichts ausziehen, nah am Ofen sitzen und Internet befragen.
Da bin ich gut abgelenkt. Seit 6 uhr geht es wieder, es kam einfach so wie immer.
Tja Freunde, ich hatte schon einen HWI und auch noch Wirbelsäulenprobleme, das ist das Problem mit den Vergleiche ziehen. Habe gerade eine Konorarsportgruppe gefunden, gehe heute gleich mal hin.
Und bei mir ist alles Top, gestern wieder in Fitness gewesen, Radlfahren 45 Minuten, die letzten 5 Min. von 90 Watt gesteigert auf 140 Watt bei 104 Puls mit ca. 17 kmh

Gestern habe ich sehr gut geschlafen, wäre heute wohl besser in Training gegangen.

Mal sehen was die Sportgruppe bringt und die Pschologin / Therapie ?!

Gute Besserung an alle, bin wohl der einzige welcher nachts schreibt ?

01.12.2010 06:33 • #16


Hallo

Bei mir beginnt es meist mit Druck im Brustkorb und Kopf, dann habe ich ne Hitzewallung, das Herz beginnt zu rasen, der Blutdruck steigt und dann ist alles wieder gut. Meistens zuvor hab ich das Gefühl wie wenn ich umkippen würde und hab nen trockenen Mund und der Puls geht runter und dann gehts los.
Hatte aber auch schon Herzstiche oder so ein flatterndes Gefühl in der Herzgegend.



Lg Tatjana

01.12.2010 12:57 • #17

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Bei mir geht es mit einem starken Angstgefühl los. (könnte man in die Phobophobie-Ecke stecken) Anschließend werde ich ganz schlapp, fange an stark zu zittern, dann gehen die Tachykardien (Herzrasen um die 170 ab 188 scheuert mir mein Defibrillator eine, was die Angst verstärkt) los mit starken palpiationen (Herzklopfen) und einer daraus resultierenden Todesangst. Laufen etc. ist nicht mehr möglich. Ein absolutes Verlustgefühl über seinen Körper und ein Unwirklichkeitsgefühl, wie schon beschrieben, kommt hinzu.

Ist die PA der Abschluss eines depressiven Zustandes, verspüre ich noch oft tagelang Schmerzen in der linken Schulter, welche selbst durch ein Tagebuch kein Arzt definieren konnte. Heute weiß ich, dass dies ein Symptom der Angststörung ist.
Nach dem Einwurf einer Tavor, beruhigt sich blitzartig alles und man ist benebelt, sackt zusammen (zumindest ich

So wie ich das sehe, sind die Symptome oft sehr unterschiedlich bei euch...?

Alles Liebe vom Alex

03.12.2010 01:42 • #18


Hallo,-

vorgestern war ich bei der Psychologin. Eine Thearapeutin wäre besser gewesen !

Solll üben, mit meinem Herz zu sprechen, das würde helfen ?!

Soll die Angst und einiges mehr reduzieren

Tabletten Namens CIPRALEX

wirken in ca. 2-3 Monaten richtig,- aber ich brauche doch jetzt Hilfe zur Lösung

Nebenwirkungen sind gut, denn einen Teil davon habe ich ja schon.

Habe sehr gute Hausärztin, frage am Montag bei der Sprechstunde nach.

So richtig helfen konnte die mir nicht. Habe später Bericht gelesen in Verbindung mit

einem Neurologen, welcher dieses Mittel mit einem anderen kombinierte. Und ?

Die Patientin ist begeistert, sagt nun wäre sie fast geheilt, hat keine PA ect. mehr,

aber sie muß weiter Tabetten nehmen

nehmen

04.12.2010 02:48 • #19


darf ich hier überhaubt die namen der tabletten nennen ?

04.12.2010 02:57 • #20



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Dr. Hans Morschitzky