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@ConnyOsi
Ich habe von Mai 24 bis September 25 Duloxetin genommen, aber auf meinen Zyklus/PMDS hatte es entweder keinen Einfluss oder keinen positiven. Nach dem Eisprung war ich mehrere Tage jedes Mal richtig depressiv. Maximal die Schmerzen waren leicht unterdrückt, weil Duloxetin auch bei Nervenschmerzen wirkt.
Mit der Zeit ist das PMDS zwar minimal besser geworden, aber das Schiebe ich eher darauf, dass ich meine Nährstoffmängel ausgeglichen habe (Vit D, Eisen, Folsäure, Vit B12).
Sind jetzt ca. 5 Wochen ohne AD. Aufgrund der kurzen Zeit und weil der Körper sich nach wie vor umstellt (hab bspw. vereinzelt immer noch leichte Brainzaps) kann ich noch nicht sagen, ob und inwieweit es jetzt zyklusmäßig anders ist.
Bzgl. Pille hab ich vier Wochen lang Dienogest getestet, weil der Verdacht auf Endometriose besteht und ich neben den psychischen Symptomen starke Schmerzen während Eisprung und Periode habe, aber ich reagiere sehr empfindlich auf künstliche Hormone und hatte extreme Stimmungsschwankungen, hab bei jeder Kleinigkeit los geheult deswegen und dann das Ganze abgebrochen. Meine Gyn hatte mir noch ein anderes Gestagenpräparat empfohlen, aber ich lasse es erstmal so laufen bzw. teste jetzt die nächsten 4 Monate lieber pflanzliche Sachen, wie "Mach mal halblang Tante Rosa". Da ist u.a. Mönchspfeffer enthalten.
Die Ärzte meinen immer solange der Zyklus (noch) regelmäßig kommt, hätte man keine Hormonmängel, aber das trügt. Gerade bei den weiblichen Sexualhormonen kommt es auch auf das Verhältnis zu einander an in der jeweiligen Zyklusphase, dazu hat @Tin-maus hier schon einiges geschrieben.
Auf lange Sicht werde ich wahrscheinlich selbst meine Hormone testen lassen (kann man bei einem Labor machen lassen und gibt auch viele Speicheltests für Zuhause mittlerweile). Das kostet halt, weil es die Kassen nicht übernehmen und man muss hinterher einen Arzt finden, mit dem man das Ganze besprechen kann.
Die Pille kann meiner Meinung nach helfen, wenn man sie verträgt, aber sinnvoller finde ich den Zyklus mit geringen Mengen an Bio identischen Hormonen oder pflanzlichen Mitteln zu unterstützen und dadurch das Ungleichgewicht auszugleichen. Viele lobpreisen auch Ernährungsumstellungen als gamechanger, aber sowas halte ich nie lange durch...
AD machen es meiner Meinung nach eher schlimmer oder haben gar keinen Einfluss. Habe im Grunde bei allen, die ich durch habe, in den Nebenwirkungen was von Zyklusproblemen gelesen, das bestätigt für mich den Eindruck, dass sie eher wenig bringen, wenn die Ursache für die psychischen Symptome beim weiblichen Zyklus liegt.
10.10.2025 09:11 •
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