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16hemi16
Hallo, hier eine möglichst kurze Zusammenfassung meiner bisherigen Leidensgeschichte:
- Ich, 37, 2 Kinder, fester Partner
- Ängstlich war ich schon immer auch die Angst vor Krankheiten hatte ich schon als Jugendliche
- 2012 Geburt 1. Kind, ganz schlimme Gedanken über das Kind, totale Verunsicherung, unbehandelte postpartale Ängste
- 2014 erste nächtliche Panikattacke, ich hatte einen Alptraum, Notarzt wurde gerufen, EKG gemacht, Tavor Expedit bekommen, wieder nach Hause geschickt
- ca. 1 Monat später, abendliche Panikattacke, wieder Notarzt, wieder nach Hause geschickt
- dann war erst mal "Ruhe"
- 2015 Geburt meines 2. Kindes
- etwa ein halbes Jahr nach der Geburt ging es los
- Angst vor Krankheiten, mehrere nächtliche Panikattacken über 3 Wochen, tagsüber Angstzerfressen, mehrere Kilos verloren (Und ich bin sowieso schon untergewichtig, worunter ich auch schon seit meiner Jugend leide)
- dann 2016 3-monatiger Aufenthalt auf einer psychiatrischen Mutter-Kind-Station
- seitdem Einnahme von Venlafaxin
- immer wieder schlechte und gute Phasen
- ich bin gewillt es ohne Venlafaxin zu schaffen, aber ich habe schlimme Absetzerscheinungen

Jetzt sind meine Finger wund vom tippen, deshalb pausiere ich erst mal

08.02.2021 22:48 • 28.02.2021 #1


22 Antworten ↓


Tise1922
Hallo, wir haben uns schon gelesen, ich finde mich in deinem letzten Abschnitt wieder.
Angst vor Krankheiten.
Schrecklich.
Von einem zum nächsten , und dann tatsächliche Symptome die einem die Kraft und Lebenslust rauben.ich hoffe irgendwann kommen wir raus aus diesem Hamsterrad.
Ich hoffe es sehr.
Jeder hat verdient gesund und glücklich zu sein.
Hakt die Ohren steif, irgendwann wird alles gut.

08.02.2021 23:12 • #2



Wenn keine Therapie bei Krankheitsängsten hilft

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Calima
Zitat von Tise1922:
Jeder hat verdient gesund und glücklich zu sein.

Wodurch? Gesundheit und Krankheit "verdient" man nicht, ebenso wenig wie Liebe oder Glück.

Man hat sie oder auch nicht. Mit eigenem Verdienst hat keiner dieser Zustände zu tun - auch wenn man jedem Betroffenen Besserung wünschen mag.

Man kann ein bisschen an den Schrauben drehen, aber das Ergebnis ist Schicksal/ Zufall/ Karma...

08.02.2021 23:19 • x 1 #3


Hallo, bei mir kam das von jetzt auf gleich, mit der Angst vor Krankheiten. Ich habe mich immer für Medizin interessiert, also fand es spannend und Dokumentationen über KH etc.... Seit einigen Wochen sind meine Ängste, dass ich was schlimmes habe sooo gross... renne von einem Arzt zum anderen....ich MÖCHTE ja normal denken und manches auch einfach mal so hinnehmen. Nicht alles an die grosse Glocke hängen. Bald gehe ich auch in eine Tagesklinik. Aber habe Sorge, dass mein Blick auf Krankheiten nicht besser wird.... das schränkt in der Laune und Motivation total ein, obwohl man sich glücklich fühlen möchte... Vielleicht bringt die Tagesklinik was.
Kamen die Panikattacken durch die Krankheitsängste ?
Ich hoffe auf Besserung.
Grüße

09.02.2021 09:12 • #4


16hemi16
Ich bin seit 3 Jahren in ambulanter Psychotherapeutischer Behandlung, aber wenn ich ehrlich bin, was die Angst vor Krankheiten angeht, da bin ich wohl therapieresistent. Was die Panikattacken angeht, da hätte ich ein Schlüsselerlebnis. Mir ging es 1 Woche richtig schlecht, jede Nacht stündlich Attacken, meine Therapeutin sagte dann, dass ich bei der nächsten Nachtattacke es einfach aushalten soll.....aushalten.....aushalten....aushalten.....damit war die damalige akute Phase beendet

09.02.2021 21:49 • #5


16hemi16
Pinguin ich wünsche dir sehr dass die Tagesklinik hilft! Es klingt bei dir alles noch recht frisch

09.02.2021 21:52 • #6


16hemi16
Ich glaube heute ist ein doofer Tag....viel innere Unruhe und starke ES

11.02.2021 11:57 • #7


16hemi16
Mal eine Frage an Gleichgesinnte mit hypochondrischen Ängsten. Geht ihr bei einem neuen "Symptom" erstmal zu eurem Hausarzt oder gleich zum Facharzt? Kommt ihr euch vor eurem Hausarzt auch dann schon total blöd vor, wenn ihr schon wieder mit was neuem ankommt?

11.02.2021 22:29 • #8


Lani
Hallo ihr Lieben,

auch ich machte eine schlimme Phase durch, die von hyochondrischen Ängsten, Depressionen und Panikattacken geprägt war..
Ich war damals nur noch Haut und Knochen und hatte mit nur 26 keine Kraft mehr und bewegte mich wie eine alte Frau

Natürlich hatte auch ich jede Krankheit durch, die es gibt... Und ihr kennt es bestimmt... Eine Krankheit löst die andere ab..

Ich habe eine Therapie gemacht und nehme seit einem Jahr AD... Und es hat geholfen...
Mir ging es wieder so richtig gut... Ich hatte keine Ängste und keine PA mehr... Und vor allem wieder Freude am Leben!

Leider traf mich vor kurzem ein harter Schicksalsschlag aber ich spüre dennoch, dass ich an dieser schrecklichen Zeit gewachsen bin und, so schlimm die Situation gerade ist für mich, trotzdem meine Ängste gut im Griff habe..

Leute, wenn ihr es nicht schon macht, lasst euch helfen! Wenn es nicht mehr geht, dann können auch AD Wunder wirken!
Verpasst nicht euer Leben wegen dieser blöden Angst.

Mut und Zuversicht

11.02.2021 23:49 • #9


Vielen Dank !

15.02.2021 19:27 • #10


Frage in die Runde: Hat von euch auch jemand so motorische Ticks? Auch wechselnd. Es ist immer was anderes, also phasenweise. Zucken mit den Händen, Armen, Augen etc oder anders atmen.... das stellt körperlich auch eine Belastung dar. Man ist nur angespannt, angekrampft, alles tut weh und wenn es um die Atmung geht, bekomme ich Angst... Ich wollte mal Meditation versuchen. Hauptsache es hört mal auf. Das ist seit Jahren schon so. Geht es auch jemanden so?

15.02.2021 19:32 • #11


16hemi16
Kannst du diese Ticks näher erklären?

17.02.2021 22:14 • #12


Canna. hilft da ..........................

17.02.2021 22:19 • x 1 #13


Kaffeehörnchen
Zitat von 16hemi16:
Mal eine Frage an Gleichgesinnte mit hypochondrischen Ängsten. Geht ihr bei einem neuen "Symptom" erstmal zu eurem Hausarzt oder gleich zum Facharzt? Kommt ihr euch vor eurem Hausarzt auch dann schon total blöd vor, wenn ihr schon wieder mit was neuem ankommt?


Ich gehe mit einem neuen Symptom nur zum Arzt, wenn ich ganz sicher bin, dass es kein Angstsymptom ist.

Wenn ich aber gehe, dann zu meiner Hausärztin. Sie kennt mich gut, weil ich wegen meines Bluthochdrucks ja eh öfter hin muss.

17.02.2021 22:26 • #14


Also ich meine kein Tourette.
Ich habe immer irgendeine Stelle am Körper, die so weh tut, weil ich sie stressbedingt anspanne. Permanent.
Eine Phase- Augenklimpern, Augenzucken oder oder.
Wenn die Phase vorbei ist, spanne ich z.B. meinen Nacken immer an...Das ist im Alltag dann automatisiert, wie das Atmen.
Oder Arme, Beine so anspannen, dass man fast einen Krampf bekommt.... Sowas, das ist schwer zu beschreiben.
Manchmal habe ich es auch mit der Atmung..Ich stocke dann dabei- atme quasie ein paar Mal hintereinander aus...also so stockend. Klingt komisch, ist auch sehr anstrengend.
Ich schaffe es leider noch nicht, das unter Kontrolle zu bekommen.

18.02.2021 16:55 • #15


Überreiztes Nervensystem , bedingt durch Stresshormone im Blut , Stressabbau Bewegung

18.02.2021 17:01 • x 1 #16


Lege nicht zu viel Wert
auf andere, in Form von Therapie , im Grunde kann man sich nur selber helfen, Medikamente als Hilfe

18.02.2021 17:06 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Danke für die Antwort ! Habe gerade etwas darüber im Internet gelesen. Wahsinn, noch nie gehört aber lese mich da quasie raus. Herzrasen etc....Wurde auch schon alles ärtzlich abgeklärt und co. Es motiviert mich auf jede Fall, mehr Sport zum Auspower und co zu machen. Vielen Dank
Hatten/ Haben Sie sowas auch schonmal kennengelernt ?

18.02.2021 17:10 • x 1 #18


Und wenn du es nicht an der Schilddrüse hast , dann hol dir bitte Magnesium , bitte nur Citrat zb Magnesium Verla 300 , Magnesium beruhigt das Nervensystem baut Stresshormone ab , und entspannt aso und senkt den Blutdruck , weil es die Gefäße weitet

18.02.2021 17:28 • #19


Bin ne Männliche Kräuterhexe es gibt auch viele gute Tees , nur keine Beutel immer lose aus der Apotheke etwa

18.02.2021 17:31 • #20



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Dr. Christina Wiesemann