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Hallo,

ich habe mich gerade eben erst angemeldet.

Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Ich leider seit Jahren an riesiger Eifersucht und kaum vorhandenem Selbstwert.

Unterschiedliche Therapieformen haben bisher nicht angeschlagen ( Verhaltenstherapie in erster Partnerschaft, Gesprächstherapie in aktueller/letzter Partnerschaft.

Immer wieder diese Gedanken : " Sie/ er ist für dich wichtiger als ich!"

Dazu kommt das ich nicht vertrauen kann und mir so regelmäßig "selbst ins Bein schieße".

In meiner letzten und zeitgleich ersten Partnerschaft ging das ganze fast 6 Jahre. Meine jetzige läuft nun seit 1 Jahr und 7 Monate. Dabei scheint es bei mir wirklich massiv zu werden.

Nicht nur, dass ich Hass empfinde, wenn meine Frau mit jemandem telefoniert, sms schreibt oder auf Facebook chattet, geschweige denn sich mit jemandem trifft. Nein, meine Wut und Zweifel richten sich auch gegen Kassierer, Verkäufer, Friseusen oder Optiker. Ich bin mir im Klaren darüber, dass das nicht normal ist.

Ich meine auch den Grund dafür zu kennen. Zumindest in der jetzigen Beziehung würde es Sinn machen. Denn ich hatte schon immer wenige Kontakte, die sich in letzter Zeit auch noch verringert haben. Im Gegensatz zu meiner Frau, fällt es mir schwer mit Leuten außerhalb des Internets in Kontakt zu treten und diese Kontakte auch noch aufrecht zu erhalten. Ihr hingegen scheinen die Leute an den Lippen zu hängen. Sie kommt sofort mit jedem ins Gespräch und hat dadurch, dass sie schon viel rumgekommen ist und gemacht hat, überall Kontakte mitgenommen. Ich habe zwar auch schon das ein oder andere hinter mir, die Kontakte sind aber kaum geblieben.

Ich fühle mich ihr ständig unterlegen, obwohl sie sagt, dass es dafür keinen Grund gibt.

Ich kann es z.B. auch nicht ertragen, wenn wir auf der Straße jemanden treffen, den sie kennt. Ich habe den riesigen Drang mich zu distanzieren und tue das dann auch. Dieses Verhalten hatte ich aber nicht nur in der Partnerschaft, sondern auch in Situationen mit Freunden oder Bekannten von mir. Ich fühle mich dann total bedrängt, als würden Wände auf mich zukommen. Dann muss ich aus dieser Situation und distanziere mich.
Wie kann ich das verhindern und anders reagieren?

Nun schreit in mir alles danach mich von meiner Frau zu trennen um nicht ständig diesen Situationen und diesem Gefühl ausgesetzt zu sein.

Welche Therapieformen würdet ihr empfehlen bzw. was würdet ihr mir generell raten?

Danke fürs Lesen!

08.05.2014 22:20 • 02.07.2014 #1


10 Antworten ↓


HeikoEN
Wie soll eine Verhaltens- oder Gesprächstherapie denn bitteschön IRGENDETWAS an Deinen Gefühlen ändern?

Fahrlässig und reine Zeitverschwendung in meinen Augen, Dir sozusagen therapeutisch auch noch vor Augen zu führen, wie "blöd" man denn ist, immer wieder erneut in starke Eifersuchtsgefühle zu verfallen.

Und wie unfähig sich man dann fühlt, wenn man Therapie hinter sich hat und plötzlich feststellt, es ist immer noch da, es klappt einfach nicht.

Das führt mittelfristig zur totalen Verzweifelung und wenn es ganz schlecht läuft, auch zur Resignation, insb. bei den ganzen armen Angstbetroffenen.

Das bringt absolut NICHTS.

Man muss dort ansetzen, wo die Ursachen liegen (wie auch schon zahlreich an anderer Stelle hier im Forum von mir geschrieben).

Und wo liegen die Ursachen?
Richtig!
Kindheit...so oft schon von mir hier angepriesen.

Aber nunja.

09.05.2014 10:02 • #2



Trotz Therapie kein Ende der Eifersucht - Was hilft?

x 3


Hallo HeikoEN,

also mir wurde in beiden Therapien noch nie gesagt oder angedeutet, dass ich "blöd" sei o.ä Und ja besonders in der aktuellen Therapie hat sich schon herausgestellt, dass meine Eltern/meine Kindheit nicht ganz unschuldig an allem sind. Und gerade deshalb hatte ich mir viel von dieser Therapieform versprochen, weil sie sich ja mit den Ursachen befasst.

Nun kenne ich mich leider mit den ganzen Therapieformen nicht aus. Da ich es nicht mehr aushalte diesen Dingen ständig ausgesetzt zu sein und es bei mir so ist, dass schwierige Ereignisse der Eifersucht usw. nicht aus meinem Kopf verschwinden, sondern sich zu einer Kette fügen, habe ich beschlossen mich von meiner Frau zu trennen und so lange allein zu bleiben bis ich da raus gefunden habe. Ich weiß nicht, ob ich es durchziehen kann, versuche es aber.

Bisher habe ich immer versucht sie abzublocken und ihre ganzen Gefühle nicht an mich heran zu lassen. Wie soll das gemeinsame Leben funktionieren, wenn ich zwar starke Gefühle für sie habe, das Leben aber nicht mit ihr teilen kann, weil ich diese vielen Menschen nicht ertrage? Oft kommt mir der Gedanke :" Wenn du sie nicht akzeptieren kannst wie sie ist mit ihrer Vergangenheit und ihrem Umfeld, dann liebst du nicht richtig!" Meine Therapeutin meinte, dass das nicht stimmt und ein sehr hoher Anspruch an mich selbst ist. Dennoch kann ich diesen Gedanken schwer abschütteln.

09.05.2014 11:49 • #3


HeikoEN
Zitat von Kreisel86:
also mir wurde in beiden Therapien noch nie gesagt oder angedeutet, dass ich "blöd" sei o.ä

Bitte richtig verstehen was ich schreibe. Wenn man mehr als eine Therapie macht, könnte der EIGENE Gedanke aufkommen, dass trotz der Therapie es nicht hilft...

Das war damit gemeint.

Zitat von Kreisel86:
Und ja besonders in der aktuellen Therapie hat sich schon herausgestellt, dass meine Eltern/meine Kindheit nicht ganz unschuldig an allem sind. Und gerade deshalb hatte ich mir viel von dieser Therapieform versprochen, weil sie sich ja mit den Ursachen befasst.

Ja, aber sie befasst sich eben nur KOGNITIV damit. Egal ob Verhaltenstherapie oder Gesprächstherapie...es wird aber auf der Gefühlsebene NICHTS gelöst. Du kannst dem dann "nur" kognitiv begegnen, was zugegeben je nach Schweregrad helfen kann, aber meiner Erfahrung nach NICHTS an den Ursachen tut.

Zitat von Kreisel86:
Nun kenne ich mich leider mit den ganzen Therapieformen nicht aus. Da ich es nicht mehr aushalte diesen Dingen ständig ausgesetzt zu sein und es bei mir so ist, dass schwierige Ereignisse der Eifersucht usw. nicht aus meinem Kopf verschwinden, sondern sich zu einer Kette fügen, habe ich beschlossen mich von meiner Frau zu trennen und so lange allein zu bleiben bis ich da raus gefunden habe. Ich weiß nicht, ob ich es durchziehen kann, versuche es aber.

Das Problem scheint nur offenbar die Eifersucht zu sein.

Das ist das, was das Problem zeigt, aber es ist NICHT der wahre Grund.

Eifersucht hat komplett eine andere Ursache. Sie äußert sich nur u.a. in Eifersucht und man versucht daran dann etwas "festzumachen" wie Gründe, Ursachen, Reaktionen usw.

Zitat von Kreisel86:
Bisher habe ich immer versucht sie abzublocken und ihre ganzen Gefühle nicht an mich heran zu lassen. Wie soll das gemeinsame Leben funktionieren, wenn ich zwar starke Gefühle für sie habe, das Leben aber nicht mit ihr teilen kann, weil ich diese vielen Menschen nicht ertrage? Oft kommt mir der Gedanke :" Wenn du sie nicht akzeptieren kannst wie sie ist mit ihrer Vergangenheit und ihrem Umfeld, dann liebst du nicht richtig!" Meine Therapeutin meinte, dass das nicht stimmt und ein sehr hoher Anspruch an mich selbst ist. Dennoch kann ich diesen Gedanken schwer abschütteln.

Der Schlüssel zur Lösung sind ausschließlich Gefühle!

Und klar, Gedanken machen Gefühle und Gefühle machen Gedanken.

Aber es geht um die Gefühle, die damals in der Kindheit ggf. nicht richtig bestätigt wurden von den Eltern oder gelebt werden durften als Kind oder ....

Solange also eine Therapie NICHT in AUSREICHENDEM Maße die Gefühle mit in die Therapie integriert (ggf. auch die Gefühle aus der Kindheit!), kannst Du den psychischen Problemen nur kognitiv begegnen. Und wie gut das klappt, siehst Du hier u.a. an diesem Forum und wieviele schon x-Therapien, Tageskliniken oder sonst was hinter sich haben und immer noch in der Schleife hängen, Tabletten fressen und durch sonstwas versuchen ihr Leben in Bahnen zu halten.

Und wie schon erwähnt, ist Angst, Depression, Eifersucht, Burn-Out, Borderline, was auch immer nur das, was das Problem zeigt, aber NICHT die Ursache.

Und die Symptome zu therapieren, was Standard in der Schulmedizin ist (auch oft bei anderen organischen Krankheiten), behebt nunmal NICHTS.

09.05.2014 12:50 • #4


Hallo Kreisel ,

ich kann deine Sorgen , deinen Kummer und das Leid das du verspürst sehr gut verstehen.Auch deine Gedanken,dich von deiner Frau zu trennen, damit du dem Leid nicht mehr so ausgesetzt bist...aber glaube mir... das Leid in dir die Ursachen, verschwinden damit nicht.
Ich bin in einer Beziehung u auch ich leide an ich würd mal sagen der Sucht nach den schlimmen Gedanken der Eifersucht und ja es fühlt sich an wie Eifersucht und es tut weg wie Eifersucht,aber die Ursachen und da gebe ich HeikoEN vollkommen recht, ist nicht einfach nur eine Eifersucht die halt da ist. Es stecken viele , viele andere Dinge hinter den Gedanken, dem Leid der Eifersucht ... ich habe inmeiner Kindheit vieles an Gefühlen,Liebe,Anerkennung usw.nicht bekommen, das mir ermöglicht hätte, ein gesundes Selbtswertgef und Selbstbewusstsein auf zu bauen.Ich war nie gut genug und das Gefühl stecke ich jetzt unbewusst in meine Beziehung.
Ich bin in einer Therapie und habe dort erkannt , wie viele Dinge in meiner Vergangenheit/KIndheit mich dazu gebracht haben,mein Leid , den inneren Druck , das Seelenleiden mittels Eifersucht raus zu lassen. Die Eifersucht ist ein Ventil das sich die Psyche "ausgesucht" hat aber was dahinter steckt , das sind ganz andere GEschehnisse die man alleine ohne therap Hilfe nicht mal mit dem Thema Eifersucht in Verbindung bringen würde.
Es ist viel mehr Arbeit als ich gedacht habe, aber ich werde die Therapie durchziehen, denn so ist das Leben sehr sehr schwer.

Auch ich habe als letzte Rettung immer wieder den GEdanken gehabt, wenn es ganz schlimm wird mit der Eifersucht, kann ich die Beziehung immer noch beenden und somit Ruhe finden für mich und dann alles aufarbeiten , dass ich das in meine nächste Beziehung nicht mehr mittrage. Aber es ist so....das Erlebte , mit dem sich die Seele beschäftige, verschwindet nicht, nur weil cih mich von meinem Partner trenne. Da müsst ich ein Leben lang alleine bleiben und ich habe die Erfahrung gemacht...bevor ich mit meinem Parnter zusammen gekommen bin, hatte ich auch einen enormen Leidensdruck, da habe ich mich selbst dafür verantwortlich gemacht, ich war mir selbst nie gut genug, hätte immer alles besser machen, leisten können, Unzufriedenheit mit mir selbst usw. jetzt wo ich mit meinem Mann zusammen bin , äussert sich das Erlebte aus der Kindheit das mir das Leben schwer macht in einem anderen Bild und zwar in der Maske der Eifersucht, da nützt auch nichts , wenn ich meinen Partner verlasse. Ich hoffe für dich dass du die Therapie fortsetzt...weisst du zu Beginn der Therapie hatte ich den Gedanken...was redet denn die Therapeutin eigentlich zusammen,ich will die Eifersucht loswerden...nicht bestimmte Dinge die in meinen Augen , als Grund für die Entwicklung der Eifersucht überhaupt micht in Frage kamen. Jetzt einige Zeit später , habe ich erkannt wie verstrickt das alles ist und auch nicht immer so einfach ist zu verstehen.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute

( ich kenne das wie du es geschrieben hast, dass du eifersüchtig bist auf jeden ...ob jemand am Bankschalter,Post,Zahnarzt,Kassierer...) ich ertrage oft nicht mal den Gedanken daran, dass irgendwo eine Frau daherkommt, hätte am liebsten nur Männer um meinen Mann herum und keine Frauen. Klingt krank, aber so äussert sich mein "Leiden"

lg

14.05.2014 13:03 • #5


Ihr spricht mir aus der Seele: es sind in Wirklichkeit andere Dinge. Bei mir war es das Erleben von Wertlosigkeit. Aber es ist auf der Verhaltens ebene so schwierig dem Anderen wirklich seine Freiheit zu lassen zu vertrauen ihn nicht verantwortlich zu machen für das Leiden. Ich fühle .ich da selbst so kindisch. Der Wunsch nach der Insel allein mit ihm. Dabei ist klar, so was könnte garnicht funktionieren..

23.05.2014 16:17 • #6


Hallo sonnenblume,

ja man wùnscht sich,,mit dem partner alleine zu sein ,am besten allein auf erden um ihn nicht "teilen" zu mùssen u gar nicht erst unter den gedanken,wss er denn wo macht,mit wen er sich unterhált,ob beim"feiern o ausgehn attraktive frauen rumrennen,die er sehen kònnte usw.
Es ist schlimm,wenn man unter den verflixten gedanken leidet,ich hasse es,weil mir diese das leben"so"schwer machen.zu schòn wárs,wùrde man nicht unter den quálenden gedanken leiden.
Aber es stecken ganz andere dinge dahinter,die die seele versucht zu verarbeiten.
es ist so viel aug zu arbeiten,aber auch erstaunlich,wie sich alles erklárt u sich zusammenfùgt
wenn man einsicht erhált in das WARUM...verhalt ich mich so.ohne therapie hátt ich keine chance
aus dem wirr warr im.kopf u meinem herzen raus zu kommen,eben weil so vieles hinter dieser eifersucht steckt.

Lg u einen schónen abend

23.05.2014 22:09 • #7


Hallöchen,

das Gefühl, was dahintersteckt ist meiner Meinung nach das Gefühl, nicht ganz dazu zu gehören. Aber nicht wirklich zu ihm, sondern zu dir.

Es tut mir leid, dass ich so leere Worte benutzen muss, die doch irgendwie treffen sollen.
"Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.!

Löse dich von deinen Gedanken und Gefühlen, dass sage ich dir. Was zuerst kommt, ist eigentlich egal... was wichtig ist: Du bist nicht dein Gefühl, du bist nicht deine Gedanken...

Das möchte ich selbst versuchen zu verstehen, aber es ist als käme das Leben dazwischen.

Worte können niemals beschreiben, was es bedeutet. Ein Psychotherapeut ist nicht dazu da, Deine Probleme zu lösen... sonst würde er ganz oft verklagt werden, dass er die falsche Lösung hatte

24.05.2014 20:05 • #8


Therapien wirken nicht so schnell. Die Eifersucht hat wahrscheinlich nicht nur eine einzige Ursache. Ich arbeite auch daran- mit Therapie mit Gesprächen mit Freunden mit Tagebuch Mit diesem Forum, eine Zeit lang habe ich Antidepressiva genommen. Ich könnte nicht sagen das alles hätte nichts gebracht. Ich Krieg mich jetzt nämlich deutlich besser beruhigt und ich brauche auch diese Media nicht mehr. Aber erstens ist es zäh und zweitens komme ich immer mehr zu dem Glauben dass es auch eine Sucht oder ein Zwang ist mit dem ich vielleicht lernen muss zu leben? Grausige Vorstellung- ich hatte das früher nämlich nicht und es liegt an mehreren Dingen dass das jetzt sozusagen ausgebrochen ist. Nur: Trennung glaube ich bringt nicht wirklich etwas damit wollen wir nur wieder die alte Schein Sicherheit wiederherstellen. Dann wäre es vorbei- am besten noch wenn wir was gefunden hätten- daher kommt glaube ich dieser Wunsch des hinterher spionieren es. Wie gesagt der falsche Weg glaube ich. Es geht darum wieder los zu lassen und das Leben trotz möglicher drohender Verluste wieder zu lieben. Das gelingt mir so oft nicht mehr. Aber ich bin sicher wenn man da am Ball bleibt mit der Arbeit an sich selbst wird es besser- natürlich immer wieder mit Rückschlägen. Heute hat mein Partner wieder viel Zeit am PC verbracht. Dann denke ich immer er mailt bestimmt dauernd mit NDR Bekannten und das macht mich vollkommen kirre. Mittlerweile würde ich mich schämen ihm das zu sagen weil ich weiß es ist beschwört. Das Gefühl bleibt leider ne Weile dennoch- obwohl ich weiß es ist bescheuert. Daher denke ich mittlerweile: so muss Suchtdruck sein- halt die Klappe Lenk dich ab und wart bis es wieder vorbei ist!

25.06.2014 22:04 • #9


Ja, das mit der Sucht macht für mich schon Sinn. Ich hatte es erst gestern Abend wieder: Sie kam zu mir und es war alles schön und gut. Und aus heiterem Himmel kommen Erinnerung an Sachen die sie mal von ihrer Bekannten/Freundin erzählt hat und das ganze Chaos bricht los. Kleinigkeiten reichen aus und ich schaffe es einfach nicht mir so hart und mahnend zu sagen: "Sie liebt dich und will nur dich! Alles andere ist egal! Schluss mit den Gedanken!" Morgen steht mein Geburtstag an und heute Nacht will sie quasi reinfeiern und hat scheinbar seit Tagen irgendwas vorbereitet. Ich sollte mich also freuen und jeden Moment mit ihr genießen. Und was tue ich? Ich erinnere mich daran wie ihr Geburtstag im letzten Jahr ablief und frage mich wie ich es in diesem Jahr machen soll. Ob ich an dem Tag bei ihr sein soll. Ob ich es ertrage, wenn Bekannte und Freunde sie anrufen und gratulieren. Wenn ich sehe wie Glücklich sie ist und weiß, dass andere der Grund dafür sind. Ich hoffe, dass ich es irgendwie schaffe und der Abend/ die Nacht und mein gesamter Geburtstag ohne Drama und negative Gedanken verläuft.

02.07.2014 19:10 • #10


Du kennst die falschen Gedanken. Du kennst die falschen Worte. SAG sie einfach nicht. Denke immer an bestimmte Sätze die dir Sicherheit geben Ich habe mir die Sätze die mein Partner mal gesagt hat und die mir Sicherheit geben aufgeschrieben und versuche immer dran zu denken wenn sich die belastenden Bilder und Gedanken wieder an schleichen. Und die sind garantiert so schlimm weil du es früher schon mal erlebt hast und es schlimm war. Bei mir ist es wie gesagt das ausgeschlossen sein. Vielleicht bei dir auch. Schau sie tut ja gerade alles um dir das Gefühl zu geben du gehörst dazu und zu ihr - es wäre zu schade das zu zerstören. Die Tage vergehen. Mit Eifersucht verschwenden wir unsere Lebenszeit. Nur was ich total verstehen kann: das draußen stehen und allein gelassen zu werden von früher ist so ein übles Gefühl. Man hat es im Nacken das ganze Leben. Ich hatte es fast schon vergessen es war lange weg. Es ist ein schlimmes Gefühl. Aber vielleicht ist es-zumindest was mich betrifft wieder genommen um mir zu sagen: du kannst ein bisschen was tun dass andere dich lieben aber ne Menge dass du dich selbst liebst und du musst dich nicht abhängig machen dass andere dich bejubeln. Steh zu dir selbst, denn du hast es verdient. Ich drücke dir die Daumen dass Ihr dein neues Lebensjahr positiv beginnt....

02.07.2014 22:19 • #11



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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf