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I
Nein überhaupt nicht aus dem Umfeld. Ganz im Gegenteil. Ich bin ne Zeitlang oft zweimal die Woche morgens ins Schwimmbad gegangen, mit dem Rad gefahren und treffe mich auch einfach ab und an mit anderen Leuten um mal was zu spielen, quatschen etc.

Es ist nur durch den Alltagsstress in den Hintergrund geraten und wenn ich mir so etwas vornehme, bin ich dann doppelt über mich selber enttäuscht, wenn ich es dann doch nicht umgesetzt habe. Ich bin auch kein Mensch, der groß plant sondern agiere oft spontan und vielleicht nach außen chaotisch.

Vielleicht fehlt mir diese Balance im Moment einfach. Nichts desto trotz, mir hilft es wirklich ungemein hier darüber zu reden! Wenn ich das hier alles so durchlese, hab ich fast das Gefühl, mir einfach zu viel zuzumuten.

Manchmal denke ich auch, dass eben genau diese Erfolge über all die Jahre meine innere Messlatte so hoch gesetzt haben. Mir sind die Meinungen anderer Menschen einfach so unheimlich wichtig, dass ich immer versuche, das Beste zu erreichen und vielleicht ist es auch genau dass, was mir innerlich so viel Druck macht.

x 2 #21


User_0815_4711
Zitat von IstDochEgal83:
Ich fühle nicht wirklich, dass ich körperlich am Limit bin

Ne, bist du körperlich auch nicht.
Aber diese körperlichen Symptome sind ein Zeichen.

Du wirkst sehr reflektiert. @Feuerschale hat sich perfekt darauf eingeschwungen. Ich kann nichts mehr dazu sagen 😉 .

Hoffe, du findest einen guten Weg für dich!

x 1 #22


A


Was ist mit mir los?

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User_0815_4711
Zitat von IstDochEgal83:
durch den Alltagsstress in den Hintergrund geraten


Zitat von IstDochEgal83:
doppelt über mich selber enttäuscht


Zitat von IstDochEgal83:
Vielleicht fehlt mir diese Balance im Moment einfach.


Zitat von IstDochEgal83:
mir einfach zu viel zuzumuten.


Zitat von IstDochEgal83:
Mir sind die Meinungen anderer Menschen einfach so unheimlich wichtig


So, letzter Kommentar von mir: Ich würde sagen, perfekte Selbstbeobachtung und alles genannte dürfte einen gewissen Anteil an deinem Problem haben.

x 2 #23


Gedeon
@User_0815_4711
Es ist schon irre, wieviel man selber EIGENTLICH sagt und aussagt, ohne es selber zu erkennen, zu bemerken , bewusst wahrzunehmen. Du hast die Beispiele gut rausgepickt.

Zitat:
(man beachte den Nickname!) dürfte ziemlich hohen Leidensdruck haben. Von der Entwicklung her, wird es immer schlimmer, fast nicht mehr auszuhalten, zum davonlaufen.

Bei dem Namen Ist doch egal, könnte man eigentlich auch noch ein eigentlich mit einbauen.
Eigentlich ist mir alles egal.
Egal = belanglos, unwichtig, einerlei, gleichgültig

Zitat von User_0815_4711:
Ich bin mir unsicher, ob Überwinden eine dauerhaft erfolgreiche Strategie hier ist.

Verdrängen passt auch gut. Verdrängung macht auf Dauer krank.

Zitat von IstDochEgal83:
Was mich halt einfach so verunsichert, sind diese Starken körperlichen Anzeichen, die ich einfach nicht zuordnen kann. Aufregung ist ja das eine, aber Herzrasen, Muskelzucken und ein sehr starker Fluchtreflex/Wunsch macht mich halt einfach sehr sehr nachdnklich.

Das schlägt die PsychoSomatik bei dir zu.

Die Psychosomatik ( Psyche = Seele und Soma = Körper) ist ein Teilgebiet der Medizin. Sie beschreibt die enge Wechselwirkung zwischen Körper und Geist. Das bedeutet: Seelische Belastungen, Stress oder innere Konflikte können ganz reale körperliche Beschwerden auslösen

Psychosomatische Reaktionen sind oft sehr real und keine Einbildung. Wenn Ärzte nach gründlicher Untersuchung keine körperlichen (organischen) Ursachen finden, steckt meist das Zusammenspiel der Faktoren dahinter.
Zu den typischen Beschwerden gehören:
Kopfschmerzen oder Migräne
Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Reizdarmsyndrom)
Chronische Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen
Herzklopfen, Schwindel oder Atemnot

x 2 #24


Gedeon
@IstDochEgal83
Wenn die gute Fee bei dir vorbeikommt und du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen? 😃

#25


Gedeon
Zitat von Sonja77:
Ich danke dir für diesen für MICH interessanten Beitrag und Erklärung zu dem Wort „eigentlich“ Da Deutsch nicht meine Muttersprache ist und ich oft Mühe damit hab,finde ich das für mich eine große Hilfe denn ich selbst verwende das Wort „eigentlich“relativ häufig jedoch nie in dem Sinn wessen seine ...

Sowas lässt sich alles googlen, wenn man Google und KI nicht so verteufeln und ablehnen würde, wie du das tust.

#26


Sonja77
Zitat von Gedeon:
Sowas lässt sich alles googlen, wenn man Google und KI nicht so verteufeln und ablehnen würde, wie du das tust.

Meine Güte,kann man da auch etwas mehr Freundlichkeit erlernen?
echt,also etwas mehr Empathie würde dir echt nicht schaden

ich finde das ich Deutsch für das es nicht meine Sprache ist,doch sehr gut schreibe

und ich hatte dir ehrlich gemeint dafür gedankt aber mit dir hat es echt keinen Sinn
lassen wir es bleiben

schönen Tag noch

#27


Gedeon
@Sonja77 was an meiner Antwort nun unfreundlich gewesen sein soll, erschließt sich mir nicht.
Ich selber habe es doch auch gegoogelt. Bin auch kein wandelndes Lexikon.

So ist das, wenn der Empfänger etwas anders interpretiert, als es gesendet wurde. Das liegt dann aber nicht an mir.
Dir auch noch einen schönen Tag.

#28


Sonja77
Zitat von Gedeon:
@Sonja77 was an meiner Antwort nun unfreundlich gewesen sein soll, erschließt sich mir nicht.. So ist das, wenn der Empfänger etwas anders ...

Grazie

#29


YellowFerrum
Zitat von User_0815_4711:
@IstDochEgal83 (man beachte den Nickname!) dürfte ziemlich hohen Leidensdruck haben. Von der Entwicklung her, wird es immer schlimmer, fast nicht mehr auszuhalten, zum davonlaufen. Man würde denken, man wird mit der Zeit immer souveräner, Lampenfieber immer weniger bzw. immer einfacher handzuhaben (War bei mir so, ...

Da es sich nur auf eine spezifische Situation konzentriert, die auch nicht immer auftritt, bin ich der Meinung, dass man angemessen die Situation bestehen könnte. Möglicherweise auch unterstützt mit einem Bedarfsmedikament (ich halte von Tavor aber nichts, da es bei mir sedierend wirkt und ich das nicht möchte). Wie es um den Leidensdruck bestellt ist, kann nur der TE sagen, aber es scheint ja nicht so zu sein, dass das ganze Leben darunter leidet. Eine Therapie ist meiner Ansicht nach nicht angemessen. Jede Präsentation stellt schon eine Konfrontation dar. Es wäre hilfreich, wenn sich der TE mal Zeit nimmt, und sich ganz genau überlegt, was da in ihm wann vorgeht und sich dieser Vorgänge bewusst wird. Hier könnte eine Angst vor Bewertung von bekannten Personen vorliegen.
Man muss fragen, warum frühere Präsentationen besser abliefen. Welche Bedingungen haben sich geändert?

x 1 #30


YellowFerrum
@IstDochEgal83 Ja, es gibt Macher, ungeheuer leistungsfähig. Bei manchen liegt das in ihrem Wesen und richtet keinen Schaden an, manche sind es gewohnt und tun sich aber nichts Gutes. Ich lese aber nicht heraus, dass das bei dir ein Problem darstellt. Bei deinem genannten Problem wäre anzusetzen, ob du irgendwann - auch als Kind - Selbstwertprobleme hattest als Ursache für deine aktuelle Verunsicherung bei einer Präsentation.

#31


Gedeon
Wenn es kleine Panikattacken sind, können Sie ganz andere Ursachen haben und mit dieser Vortragsgeschichte gar nicht zu tun haben. Ich hatte schon Panikattacken mitten im Supermarkt (ohne offensichtlichen Grund) oder auch beim plötzlich beim Auto fahren.....irgendwie sucht sich die Psyche ein Ventil.

x 1 #32


Feuerschale
Zitat von IstDochEgal83:
. Ich bin ne Zeitlang oft zweimal die Woche morgens ins Schwimmbad gegangen, mit dem Rad gefahren und treffe mich auch einfach ab und an mit anderen Leuten um mal was zu spielen, quatschen etc.

Es ist nur durch den Alltagsstress in den Hintergrund geraten


Zitat von IstDochEgal83:
Vielleicht fehlt mir diese Balance im Moment einfach.

Denke ich schon, ja.

Das ist auch eine Sache der Prioritäten, also eine Zeit finden, wo gut sein egal ist und spontan was tun, wieder.

Zitat von IstDochEgal83:
Mir sind die Meinungen anderer Menschen einfach so unheimlich wichtig, dass ich immer versuche, das Beste zu erreichen und vielleicht ist es auch genau dass, was mir innerlich so viel Druck macht.

Ja, vor allem dauerhaft entlädt es die innere Batterie.

Man kann ja gut sein und abliefern, aber die Matrix mit Spaß haben, entspannen ist auch wichtig.

Sonst baut man sich ein Gefängnis, baut Druck auf, misst sich die ganze Zeit und hat nur darüber die Zufuhr.
Und kann in den Burnout rutschen.

Ich denke du bist da ganz am Anfang und hast noch alle Möglichkeiten, das anders zu gestalten 👍

x 1 #33


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