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16

kleiner
Hi. Ich kenne das.
Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen.
Ich versuche mit der Angst zu reden. es hilft manchmal.

30.08.2014 11:31 • #41


DinniOh
Hi!

Also ich sags dem Beifahrer .... versuche mich dann zu beruhigen, indem ich irgendwas rede bzw. er mir irgendwas erzählt und wenns nicht klappt bitte ich ihn irgendwo halt zu machen, steige aus und gehe eine runde mit ihm an meiner seite.


zum Thema Urlaub:
ich habe eine generalsierte angsstöung, Herzneurose und panikattacken ... angst vorm alleine sein, dass kein Krankenhaus in der nähe ist.

diesen sommer wäre ich dann alleine gewesen, weil alle auf Urlaub fuhren. also hat mich meine Mutter gedrängt mit nach Italien auf einen Campingplatz zu fahren (der ist mir schon sehr vertraut).
aus angst alleine zuhause zu sein, hab ich dann zugestimmt, immer mit der angst und panik im nacken, innere Unruhe ....
die hinfahrt war schlimm, die Ankunft garniert mit einer panikattacke und die erste Woche war ich viel im Wohnwagen und konnte nicht alleine sein.
aber dann .... siehe da... plötzlich wurde alles besser, teilweise hervorragend, ich war schwimmen (sogar alleine), alleine einkaufen undundund

ich habe meinen Urlaub dann um 4 Wochen verlängert und ihn wirklich genießen können!

jetzt bin ich zuhause und alles ist wieder wie vorher ... mist happens .. aber ich hatte 4 superschöne Wochen.

achja ... letztes Wochenende bin ich dann nochmal mit Begleitung 4 tage nach croatien gefahren
ablauf: in der nacht vorm Abfahrtstag schlecht geschlafen, Unruhe, herzrasen, wollte nicht mehr fahren ....
die fahrt selbst unruhig, angespannt aber keine attacke.
Ankunft beim Hotel extrem müde ... schlafen
die nächsten tage wurde wieder alles super, hab sogar Sport gemacht

jetzt zuhause ... wieder alles wie vor der reise ....

grundsätzlich kann ich das reisen also nur sehr sehr empfehlen, überwindet euch und steht die anfänglichen Ängste und die Unruhe durch ....

sollte es nicht klappen könnt ihr ja immer noch früher nach hause fahren.

glg
Dinni

PS: weder in Italien noch in Kroatien gab in der näheren Umgebung ein Krankenhaus. ich habs trotzdem überlebt

30.08.2014 11:41 • #42



Urlaub fahren, Panik, Angst vorm verrückt werden?

x 3


anna violetta
danke für all euere beiträge!

30.08.2014 16:53 • #43


anna violetta
Das Problem ist bei mir bzw. bei uns, dass ja die Kinder im Auto mit drinnen sind und vor denen will ich das ja verbergen, dass es mir grad so arg schlecht geht...
Aber meinem Mann sage ich es schon als, wenn mich die Panik mal wieder "hat".
Naja... überlebt habe ich ja bisher alles.... bin auch, nach meinem total "Nervenzusammenbruch" vor einigen Tagen im Auto und am Strand ja auch gestern wieder in's Auto gestiegen.
Es hilft ja nix, Vermeiden ist nicht die Lösung...
Anstrengend ist es trotzdem, ihr wisst ja, wie das so ist... ;(

30.08.2014 16:56 • #44


Liva
Ich kenne das Gefühl sehr gut.
Was mir geholfen hat. Immer wieder wegfahren, in kurzen Abständen.
Anfangen mit Reisen die nicht weit weg sind. Dann die Reisen ausdehnen.
Ich habe am Anfang Xanor genommen....2 Tabletten habe ich gebraucht am Tag.
Mittlerweile brauche ich nur eine halbe Tablette und das nur am Anreisetag. Die Urlaube kann ich jetzt richtig genießen.
Es treten nur mehr kleine Ängste auf die aber schnell verschwinden.

Eine Verhaltenstherapie von einem halben Jahr habe ich auch hinter mir.
Reisen kann eine tolle Sache sein. Ich habe diese Angst 15 Jahre mit mir rumgeschleppt. Aber jetzt fühl ich mich richtig
befreit wenn ich mal wegfahren kann.
zu 100% wird es glaub ich nie veschwinden. Aber ich lasse die Angst einfach nicht mehr zu. Passiert is mir bei den Reisen noch nie etwas. Ich kamm immer mit schönen Erinnerungen nach Hause.

Ich hoffe du schaffst es aus.

Lg
Liva

30.08.2014 17:46 • x 1 #45


anna violetta
@ Liva:

Danke für deinen Beitrag.
Also: Es ist ja nicht so, dass ich NIE wegfahre. Mein Mann motiviert mich zum Glück, immer wieder mit ihm, wenn wir die Kinder mal nicht haben, wegzufahren.
Ich habe es sogar geschafft, vor einigen Wochen, mit ihm nach Bremen zu fliegen. Ich bin davor noch nie geflogen und hatte auch panische Angst. Aber ich habe es hinbekommen.
Es war nur eine Kurzstrecke (Stuttgart- Bremen), ABER es war ein guter "Einstieg", dass ich mal weiß, wie das mit dem Fliegen ist und dass ich nicht sterben werde, wenn die Türen des Flugzeuges geschlossen werden und ich da drin "gefangen" bin.
In Bremen haben wir dann ein Auto abgeholt und sind am nächsten Tag erstmal nach Düsseldorf. Dort ein paar Tage geblieben, dann nach Stuttgart zurück.
In den letzten Monaten haben wir immer mal wieder Ausflüge unternommen: Nach Düsseldorf, nach München, nach Freiburg, nach Augsburg usw.
Ich bin meinem Mann da sehr dankbar, dass er mich motiviert, dass mir mit ihm nichts passieren kann.
Einfach sind diese Ausflüge trotzdem nie so für mich, weil mich meine Angst immer wieder trifft, wie ein harter Schlag auf den Kopf... ihr kennt das ja ;(

Lg, Anna

30.08.2014 18:22 • x 1 #46


Liva
vor 4 jahren ging bei mir auch noch fast gar nichts. Mein Freund ist Deutscher, wir leben aber in Österreich.
Das erste mal als wir richtung Deutschland zu seinen Eltern gefahren sind musste er mit mir auf halben weg umdrehn weil gar nichts mehr ging...das zweite mal bin ich von Passau wieder mit dem Zug heimgefahren....das dritte mal bin ich zwar angekommen, bin aber am nächsten Tag mit dem Zug 8 Stunden nach Hause gefahren....

Ich bin jetzt zum glück soweit das es mal klappt...aber immer mit dem Hintergedanken das eine Panikattacke kommen könnte...
und wenn die kommt kann ich nicht mehr klar denken...habe mich nicht mehr im Griff und will nur aus der Situation raus....

Ich verstehe dich sehr gut!

30.08.2014 18:26 • #47


anna violetta
@Liva:

Ohje, das hört sich ja auch nicht wirklich gut bei dir an... also, dass dein Freund dann mit dir umdrehen musste, dass du einmal mit dem Zug zurück musstest und dass du das dritte Mal mit dem Zug zurück bist...

Ich kenne das Gefühl nur all zu gut, dass man aus einer Situation einfach raus will.
Diese Fluchtgedanken sind dann das, woran ich immer denke, wenn ich in einer akuten Panik stecke. Das Aushalten und da bleiben gelingt mir zwar immer, aber es ist so unglaublich anstrengend. Danach fühle ich mich oft, als wäre ich einen Marathon gelaufen...
Ein unglaublicher Kraftakt. ;(
Bei mir sind es ja manchmal schon "alltägliche" Situationen, wo mir einfach alles zu viel wird... S- Bahn fahren, beim Arzt im Wartezimmer sitzen mit all den fremden Menschen, im Nagelstudio sitzen und und und und.
Klar sagen Therapeuten, dass man diese Situationen nicht vermeiden soll.
Das tue ich nicht, also bleibe in der Situation und was ist dann beim nächsten Mal im Nagelstudio z.B.? Na klar, ich hocke irgendwann wieder völlig panisch da und muss mich zusammen reißen, dass ich nicht gleich der thailändischen Kosmetikern in's Gesicht spucke und/ oder fluchtartig das Studio verlasse!

LG- Anna

30.08.2014 20:03 • #48


Hallo,

auch wenn das Thema schon etwas älter ist, trifft es gerade bei mir ins Schwarze. Ich bin 38 und leide seit Jahren unter schrecklichen Angst & Panikattacken, die sich vor allem auf Angst vor Krankheiten u.ä. beziehen.
Zu Hause ist mein sicherer Punkt und Urlaub ist für mich ein Alptraum und meistens benötige ich nach dem Urlaub erstmal Erholung...

Nun war mit Freunden seit Jahren eine Reise in die USA geplant. Schon Wochen vor Abreise hatte ich beim Gedanken an die Reise Herzrasen und Übelkeit. Die Reise rückte näher und ich hatte Angst, verrückt zu werden. Es ging soweit, dass ich mir schon überlegte, mir einen Knochen zu brechen, um einen Grund zu haben, nicht reisen zu müssen. Leider kann ich mich überhaupt nicht auf meinen Körper verlassen, bin ständig krank und auf Reisen kriege ich grundsätzlich Schnupfen, Grippe oder Magen-Darm-Beschwerden.

Nachdem ich dann schon so gut wie abgesagt hatte, habe ich mir dann gesagt, dass ich einfach in die Angst reingehe und die Reise antrete. Mein Horror, die Anreise inkl. 12 Std.-Flug, habe ich dann tatsächlich gut überstanden. Hab zwar ne kleine Dosis Beruhigungsmittel genommen, aber war insgesamt stabiler, als ich dachte.

Recht glücklich schlief ich dann im Hotel ein, bis ich nun mitten in der Nacht aufwache und von entsetzlichen Panikattacken heimgesucht werde. Hab Halsschmerzen, Herzrasen, bin klitschnass. Was ist wenn ich krank werde und die Rundreise nicht weitermachen kann? Wenn ich sterbe? Wie komme ich wieder nach Hause, ich bin am anderen Ende der Welt? Zu meiner Frau und meinen beiden Kindern? Um mich herum und aus dem Fenster nur Hochhäuser, ich muss irgendwo hin, wo ich den Horizont sehen kann.
Nach rund zwei Std. habe ich mich ein wenig heruntergefahren - auch dank dieses Forums - aber diese Panik ist einfach nur schrecklich. Beruhigungsmittel habe ich aus Angst vor der Einreisekontrolle nicht mitgenommen. Und ich bin traurig, dass ich als 38-Jähriger wie ein Baby derartige Ängste und Heimweh habe.
Ich versuche, die Nacht zu überstehen und hoffe, dass ich mit einem weiteren Tag mehr Vertrauen und Sicherheit erlange. Ich kann das Thema und vor allem den Threadtitel aber gut verstehen.

07.10.2014 10:17 • x 1 #49


martin170de
Lieber <colmuks>!
Deine Ausführungen in Deinem Thema könnten ein Ausschnitt aus meiner Geschichte sein. . .
Also - salopp kurz geantwortet - das sind leider die typischen Phänomene und Lagen, in die einen der ganze Mist hineinbringen kann, also, "vollkommen normal".
Das Blöde ist - um bei Deinem konkreten Anliegen zu bleiben - wenn man fährt, also die Reise antritt, so ist man vorher - und mit Pech auch währenddessen unter Hochspannung uvm. - wenn man aber nicht fährt, so "hat man einmal mehr aufgegeben und sich zum Untertan der Angst gemacht" - was alles verschlimmert.
Angst vor der Angst ist wirklich anstrengend.
Ich habe mittlerweile einen (für mich) gangbaren Mittelweg gefunden. . .wenn ich meine zu spüren, dass ich etwas "im Inneren, eigentlich" wirklich tun möchte (oder etwas tun muss), so tue ich es, es sei denn, es geht einem vollkommen abgebaut; zum Minimieren der "Angst vor der Angst" vereinnahme ich (ich weiß, Abhängigkeitspotential. . .keine Empfehlung!) eine halbe Valium und/oder 2 Gläser Sekt. . .und nehme als "Beruhigungs-Paket" auch einiges an Medikamenten mit.
Tja - das war's fürs Erste, viele Grüße, Kraft, Klarheit, Unangst, ich muss weitermachen,
Martin

08.10.2014 13:00 • #50


Angstding
Auch ich muss sagen, dass ich all das nur zu gut kenne.
Nächste Woche geht's auch bei mir in den Urlaub. Und seit Tagen geht's mir mehr schlecht als recht

Diese Angst davor es nicht zu schaffen. Angst davor, vorm Abflug so schlimme Angst zu bekommen das ich nicht is Flugzeug steigen kann.
Ich kann euch soooo gut verstehen

lg Angstding

08.01.2015 14:07 • x 1 #51


mathilda03
also leute die unter einer agoraphobie leiden ist fliegen und weit weg seine nicht nur eine herausfoderung den die aufgabe seines lebens es ist soooo heavy dagegen anzu gehen aber da liegt der schlüssel drin es durch zuziehen was echt hart ist ohje,,,,,,,,

08.01.2015 15:08 • #52


anna violetta
angstging: viel glück dir beim urlaub machen... wo geht es denn hin?

09.01.2015 21:46 • #53


Angstding
anna violetta in die USA ich bin jetzt schon wahnsinnig aufgeregt.

09.01.2015 22:23 • x 1 #54


anna violetta
angstding: ohhaaaaaaa..... in die usa...? privat oder?
und, mit freunden oder familie?
kannst mir auch gerne eine pn schicken. grüßle.

09.01.2015 22:30 • #55


kleiner
hi an alle,

Ich habe auch in diesem Thread geschrieben...da ich in den Urlaub" musste".
Ich möchte euch gern etwas Mut machen und beschreiben wie es bei mir gelaufen ist.

Also erste Flugreise( 2 std.) seit 7 Jahren! Leide an Panikattacken und Agoraphobie. Und chron. Schmerzen, was wiederum die Angst verstärkt.
Ich fühle mich schon besch.... wenn ich nur 30 km irgendwo hin zum einkaufen fahre.

Wir haben 3 Tage vor Abreise gebucht, nachdem ich wochenlang hin und her überlegt habe, ob ich mir sowas antun soll.
Aber ich wollte unbedingt Sonne und Meer.
Die Zeit ab der Buchung war ein Alptraum. Ich konnte 3 Tage nichts essen, mir war schlecht, ich konnte keinen normalen Gedanken fassen.
Ich habe niemanden erzählt dass ich in den Urlaub fahre...nur kurz vorher musste ich es ja sagen
dabei bin ich in Tränen ausgebrochen.
Meine Mutter und meine Schwester wissen von meiner Erkrankung, aber ein "normaler" versteht das natürlich nicht.
Sie hätten noch nie erlebt dass jemand weint weil er in den Urlaub fährt.

Ich dachte ich drehe durch vor Angst und die Fahrt zum Flughafen( 2 Std.) war alles andre als lustig.
Ich hatte eine Panikattacke nach der anderen und sas mit Tüte da, da ich das Gefühl hatte ich muss erbrechen.

Mein Freund war total erledigt und wollte umkehren. Ich habe gesagt, NEIN wir ziehen das jetzt durch!
Am Flughafen angekommen, hatte ich ununterbrochen Durchfall...und wäre ohne Hilfe nicht ins richtige Gate gegangen. Man kann ja nicht klar denken ausserdem war ich mit dem Durchfall beschäftigt.

In der Abflughalle wurde ich ein bisschen ruhiger. Ich beobchtete die Menschen und fragte mich wie die nur alle so cool dasitzen können.


Nun der Aufruf zum einsteigen , das war nochmal DER Kraftakt. In meinen Gedanken dacht ich nur, was mache ich wenn ich im Flugzeug ausflippe

Kaum sas ich im Flugzeug war es aufeinmal wesentlich besser. Ich sas da so und dachte ich träume! Ich sas mit dem Grinser drin, ernsthaft.
Ich brauchte ehrlich gesagt einige Tage um mich von der Anreise zu erholen. Als ich mich erholt hatte war der Urlaub auch schon wieder vorbei.

Auf der heimreise hatte ich leider wieder etwas Panik was aber nicht mit der Reise sondern eher mit dem Stress am Flughafen zu tun hatte. Hatte Fluchtgedanken.
Ich möchte euch Mut machen. Das wichtigste ist dabei, die Erwartungen nicht zu hoch zu setzen.
Im Urlaub sagte ich mir, es war klar dass dies kein urlaub wird, in dem alles "normal" abläuft.

Ich hoffe ich schaffe es dieses Jahr wieder.

19.01.2015 21:56 • #56


Sharisanja
Nochmals Hallo zusammen,
habe mich gerade registriert weil ich am verzweifeln bin, ich fliege morgen in die Türkei und habe schon jetzt riesige Angstattacken

Kennt das jemand von euch, das wenn man Angst hat ein wahnsinniges Hitzegefühl bekommt, ist fast schon wie ein brennen, hab jetzt totale Angst das es was anderes sein könnte da ich das so normal nicht kenne. Das hat in den Armen angefangen und hat sich dann auf den ganzen Körper ausgebreitet.

Ich hoffe mir kann wer helfen sonst weiß ich nicht was ich morgen machen soll

19.07.2015 19:22 • #57

Sponsor-Mitgliedschaft

kleiner
Hallo.

Am besten du sagst dir immer dass es nur Angst ist. So gehe ich oft vor, es hilft mir ein wenig. Ich sage mir auch die Panik ist zwar schlimm und unangenehm Aber sie kann einen nicht umbringen.

Versuch dich auf etwas anderes zu konzentrieren. Irgendwas gibt es sicherlich was dich ablenkt, und du die Angst besser erträgst.
Ich hab mir damals in der abflughalle immer wieder gesagte, ich kenne“ das“ ja.
Es geht nicht weg und versuche es irgendwie anzunehmen.
Ich denke du weißt was ich meine.
Ich drück dir die Daumen, dass es erträglich wird...und du dich erholen kannst.
Liebe grüße

19.07.2015 21:08 • x 1 #58


Icefalki
HAllo Sarishana, das einzige, das hilft, ist morgen zu fliegen. Deiner ganzen Angst zum Trotz.

Ist es die Flugangst? Wenn ja, im Flieger liegen doch diese Magazine mit den Parfümen.

Ich such mir immer ewig lange ein Parfüm aus..da bin ich ewig beschäftigt. Und dann legt sich die Aufregung.

Und du hast nämlich auch einfach Reisefieber, das du mit der Panik verwechselst. Im Prinzip ganz normale Reiseaufregung. Die haben selbst gesunde Menschen.

Und weil du panikerin bist, meinst du natürlich, dass das jetzt wieder anfängt. Aber eigentlich ist das normal, nur wir bewerten jede kleine Aufregung mit Angst..


Denn nichts anderes ist das: Reisefieber. Aufregung. Und das macht das gleiche, rein körperlich, wie die Panik. Nur wir reagieren anders darauf. Der Gesunde Mensch hat die gleichen Symptome, aber er weiß, huch bin ich aufgeregt, weil.......

Du hast wieder Angst vor der Angst. Gedankenkarusell usw. Jeder kleiner pups macht dir Angst.

Vergess mal deine angststörung, die vermeintlich keine Ursache hat und mache dir klar, dass dein Körper vor Aufregung Adrenalin produziert. Also,es ist normal, dass du aufgeregt bist. Akzeptiere es. Es darf sein.

Meine Geschichte dazu: Ich habe keine PAs mehr. Saß letztes Jahr im Flieger..Auf einmal wird mir komisch. Sage das meinem Mann. Er lacht und sagt, hättest mal den Kaffee gerade vorhin nicht trinken sollen. Und das war es tatsächlich.

Also, du bist gerade sehr aufgeregt, wie viele Menschen vor dem Urlaub. Und das ist ganz normal. Also, akzeptiere das. Das gehört dazu. Lass es zu.

19.07.2015 21:29 • x 2 #59


Sharisanja
Danke für eure Antworten,
nein Flugangst hab ich eigentlich nicht es ist nur die Angst vor der Angst und das ich ja dann nicht von dieser Situation weg komme bis ich wieder am Boden bin.
Hattet ihr auch schon mal diese Symtome mit der schrecklichen Hitze, die fast schon brennt? Das belastet mich nämlich auch grade sehr das ich genau das morgen wieder bekomme.

LG Sharisanja

19.07.2015 21:57 • #60



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