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Sagt mal ich war ja vorgestern im Spital da meinte der Arzt ich hab eine Art der Depression bei der man immer in Bewegung ist aber nichts zusatnde bringt. Er hat recht ich kann dann nicht mal still sitzen.

Wie äußert sich das bei euch. Werdet ihr ruhig und verschlossen oder auch eher so aufgescheucht?

Sorry, das ich euch schon wieder mit Fragen löchere, aber wo bekommt man ein besseres Feedback von betroffenen. Jetzt hab ich es seit 9 Jahren und lerne meine Krankheit gerade erst kennen.

13.07.2008 18:43 • 18.07.2008 #1


4 Antworten ↓


Frank 007
Hallo du,
geht mir genauso. Ich bin vor einigen Wochen in ein tiefes Loch gefallen und hatte permantente innere Unruhe. Nennt sich "agitierte Depression", gekoppelt an fiese Gedanken und generalisierte Angststörung. Sehr unangenehm, man läuft ins Leere.
Ich glaube bei mir war das so, das ich mit einemmal realisiert habe, wie eingeengt ich aufgrund der Ängste lebe und nicht viel auf die Reihe bekomme und dann wollte ich alles ganz ganz schnell ändern, wobei man sich natürlich überfordert.
Bin jetzt etwas aus dem Loch raus, aber der Schreck sitzt noch tief.
Ach ja, und ich nehme Medis dagegen.Ohne wärs nicht gegangen.
Liebe Grüße von Frank

13.07.2008 19:10 • x 2 #2



Unruhe während der Depression

x 3


Hi,
bei mir ist es unterschiedlich. Mal habe ich die innere Unruhe und dann wiedrum sitze ich ganz sill rum und möchte auch nicht gestört oder angesprochen werden. Nehme auch Medis ohne gehts nicht.

LG

Gaby

13.07.2008 19:31 • #3


Hallo,
das Gefühl kenn ich nur zu gut, einfach nicht mehr ruhig sitzen zu können, geschweige denn im Bett liegen.
Dagegen hab ich mein eigenes Rezept: Raus an die frische Luft und gehen, gehen, gehen. Ich hatte ein Jahr lang keinen Hund, dann bin ich bei schlechtem Wetter einfach nicht vor die Tür gegangen. Nach maximal 3 Tagen ging es mir total schlecht, Depression, Unruhe, Panikattacken....
Jetzt hab ich wieder einen Hund und muss raus, egal wie das Wetter ist und ich spüre, es geht mir danach besser, wenn auch nur ein wenig.
Allerdings muss ich sagen, dass ich auch Medikamente nehme. Ohne hätte ich mich wahrscheinlich schon umgebracht und das will ich meinem Mann und meinem Sohn nicht antun.
ABgesehen davon habe auch ich als absoluter Medikamenten-Gegner erfahren, dass es ein Unterschied ist, mit Medikamenten zu "leben" oder ohne nur zu "vegetieren"

Versuchs mal draußen rumzusausen und die Natur wiederzuentdecken, die Vögel zu hören, einen Schmetterling zu sehen, den Zug der Wolken zu verfolgen...........................

17.07.2008 13:50 • x 1 #4


also genau das selbe problem habe ich auch. manchmal laufe ich mehrer stunden ohne ein ziel. wenn ich semesterferien habe ist es ganz schlimm weil ich mit meiner vielen energie warscheinlich nicht umgehen kann.

seit etwa 2 jahren nehme ich das mittel paroxetin und das hat mir sehr geholfen die unruhe kommt sehr sehr selten machmal über ein jahr nicht und jetzt wenn sie kommt ist es sehr schwach.

Lg

18.07.2008 00:13 • #5




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