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Hallo Leute,
Ich habe folgendes Problem! Wie soll ich sagen. mir geht es seit etwa 3 Jahren nicht besonders gut. Wobei ich sagen muss, dass es ab und zu Phasen gab, wo es mir besser ging. Naja auf jeden Fall habe ich fast schon ein stechen im Herz, wenn ich and arbeiten denke. das war bei mir bis jetzt immer so, auch in der Schule- habe diese abgebrochen, wieder neue angefangen, wieder abgebrochen.
Lehre angefangen, abgebrochen. dann woanders fertig gemacht. Wieder den Beruf gewechselt. - Habe einen Beruf mit sehr viel Verantwortung. Ausbildung habe ich in diesem Job komplett zu Ende gebracht.
Aber ich habe jeden Tag ein komisches Gefühl in die Arbeit zu gehen.
ich würde viel lieber meinen Hobbys nachgehen . aber ich muss arbeiten, will 1x was erreichen.
Muss meinen Weg durchziehen! Aber ich fühle mich jeden Tag schlapp und quäle mich von Tag zu Tag.
Ich verstehe das nicht, meine Kollegen sind top, auch der Chef, ich bin sogar per DU mit ihm.
aber ich muss mich jeden Tag verstellen, um meine Unmotiviertheit nicht zu zeigen!
Wenn ich manchmal frei habe, dann würde ich gerne meinen Hobbys nachgehen, aber bin dann zu schwach und lege mich einfach schlafen!
Ich habe echt keinen Schimmer, was mit mir los ist!
Ich fühle mich so müde und zusammengeschlagen.
denke schonwieder über einen Jobwechsel nach, ich langweile mich irgendwie.
Möchte gerne was studieren nebenbei, aber dann hab ich Angst mich zu überfordern.
Hat irgendjemand eine Ahnung, was ich denn tun kann oder was zum teufel nicht stimmt mit mir?
Vielen Dank im Voraus

22.05.2019 09:59 • 25.05.2019 x 1 #1


7 Antworten ↓


Froschkönigin
Zitat von Bibi12345:
Aber ich habe jeden Tag ein komisches Gefühl in die Arbeit zu gehen.
ich würde viel lieber meinen Hobbys nachgehen . aber ich muss arbeiten, will 1x was erreichen.
Muss meinen Weg durchziehen! Aber ich fühle mich jeden Tag schlapp und quäle mich von Tag zu Tag.
Ich verstehe das nicht, meine Kollegen sind top, auch der Chef, ich bin sogar per DU mit ihm.
aber ich muss mich jeden Tag verstellen, um meine Unmotiviertheit nicht zu zeigen!
Wenn ich manchmal frei habe, dann würde ich gerne meinen Hobbys nachgehen, aber bin dann zu schwach und lege mich einfach schlafen!
Ich habe echt keinen Schimmer, was mit mir los ist!
Ich fühle mich so müde und zusammengeschlagen.
denke schonwieder über einen Jobwechsel nach, ich langweile mich irgendwie.
Möchte gerne was studieren nebenbei, aber dann hab ich Angst mich zu überfordern.
Hat irgendjemand eine Ahnung, was ich denn tun kann oder was zum teufel nicht stimmt mit mir?

Hallo!
Das kann ich 1:1 unterschreiben. Mir geht es da genauso wie Dir. Ich würde auch so gerne so viel verändern und kann es nicht. Ich traue mich nicht nochmal meinen Job zu wechseln, traue mir nichts neues zu und kann es auch finanziell nicht stemmen. Bin aber auch mehr als unmotiviert und verstelle mich täglich.. sowohl privat als auch im Job
Ich werde interessiert mitlesen und Dich mal wenn ich darf

22.05.2019 10:04 • #2



Unmotiviert im Leben und Job / für Hobbies zu kraftlos

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Zitat von Bibi12345:
ich würde viel lieber meinen Hobbys nachgehen


Was hast du denn für Hobbys? Wäre es nicht in irgendeiner Form möglich, dass du deine Hobbys zu Geld machst?

Für mich hört es sich so an, als hättest du schlichtweg den falschen Job.
Ich weiß ja nicht genau, wie alt du bist, ob du alleine lebst oder eine Familie zu versorgen hast...aber mir ging es nach meiner Ausbildung ähnlich. Immer mir flauem Magen zur Arbeit gegangen, konnte mich kaum motivieren aufzustehen und und und.
Ich hab kurzerhand das Arbeitsverhältnis beendet, lebte einige Zeit von Arbeitslosengeld und irgendwann - vielleicht auch aus Langeweile, weil die ganze Welt arbeitet und man alleine daheim rumhängt - bin ich mal meinen Interessen nachgegangen, hab viel rumgegooglet und hab dann endlich einen Beruf gefunden, auf den ich einfach mega Bock habe.

22.05.2019 10:41 • #3


Yannick
Zitat von Froschkönigin:
Hallo!
Das kann ich 1:1 unterschreiben. Mir geht es da genauso wie Dir. Ich würde auch so gerne so viel verändern und kann es nicht. Ich traue mich nicht nochmal meinen Job zu wechseln, traue mir nichts neues zu und kann es auch finanziell nicht stemmen. Bin aber auch mehr als unmotiviert und verstelle mich täglich.. sowohl privat als auch im Job
Ich werde interessiert mitlesen und Dich mal wenn ich darf


Jop, hier bei mir ist es genauso...
Bin zwar zwischendurch mal firmenintern in eine andere Niederlassung (Land) gewechselt, aber der Gesamtzustand von Unzufriedenheit ist geblieben. Habe vieles versucht mit meinem "Chef", Gespräche, E-Mails. Aber entweder wurden meine Ideen nie umgesetzt (oder vielleicht mal Jahre später) oder direkt ignoriert wie in den letzten Monaten.

Meistens sitze ich auf der Arbeit nur rum und muß mir selbst Beschäftigung suchen. Da versuche ich schon auch das ein oder andere dazu zu lernen. Aber auf Dauer nur für sich selbst lernen, motiviert mich irgendwie immer weniger.
Hinzu kommt, dass mich das Büro an sich irgendwie krank macht: Großraum, keine Teppiche ("industrie-style"), keine schallschluckenden Elemente (=mega-laut am Tag).
Mein direkter Team-Kollege nähert sich der Rente und versucht deshalb eigentlich nur die Zeit abzusitzen. Am Austausch über Fachthemen ist er nicht interessiert.
Kurzum, ich gehe hier mehr und mehr ein...

Aber was tun?
Habe seit der Ausbildung die Firma nie verlassen. War immer zufrieden mit dem "Gesamtpaket" ("Geld ist nicht alles"). Aber inzwischen frage ich mich, ob ich noch 20-30 Jahre so weitermachen kann bzw. will. Das dürfte für die Gesundheit nicht mehr lange gut sein.

Habe mal (kleine) Versuche gewagt, etwas neues zu finden. Während andere Kollegen schon allein in diesen Netzwerken angeblich immer angeschrieben werden, bleibt es bei mir still. Anscheinend ist das für mich ähnlich schwer wie beim Dating... Vielleicht hab ich einfach kein Glück mit "Beziehungen" aller Art.

Ich fürchte, ich habe auch den Zeitpunkt des Absprungs verpasst. Habe mal in einem Artikel gelesen, dass irgendwann die Frustration und fehlende Motivation sich auf das Selbstvertrauen ausübt. Heißt im Job, obwohl man weiß, dass man was kann, weiß man das nicht mehr überzeugend rüberzubringen - man glaubt nicht mehr dran, dass einen noch jemand will.

Immerhin, ich bin scheinbar nicht allein mit dem Problem...

23.05.2019 06:09 • #4


Froschkönigin
Zitat von Yannick:
Meistens sitze ich auf der Arbeit nur rum und muß mir selbst Beschäftigung suchen. Da versuche ich schon auch das ein oder andere dazu zu lernen.

Guten Morgen!
Ich versuche nicht wirklich dazuzulernen, es interessiert mich einfach nicht. Aber das mit dem rumsitzen kenne ich sehr gut... deshalb kann ich auch tagsüber meist hier im Forum sein

Zitat von Yannick:
Habe seit der Ausbildung die Firma nie verlassen.

Ich habe bereits ein Jahr nach der Ausbildung den Betrieb verlassen, weil es keinen Platz für mich gab. Seither wechsle ich im Schnitt alle zwei Jahre den Job. Am längsten war ich 4 Jahre in einem Job. Das ist auch der Grund warum ich mich nicht schon wieder traue zu wechseln. Bringt auch nix, denn die Arbeit die ich mit meiner Ausbildung bekommen kann interessiert micht halt einfach nicht. Ich müsste etwas komplett anderes machen und das schaffe ich (im Moment) einfach nicht.

Zitat von Yannick:
Anscheinend ist das für mich ähnlich schwer wie beim Dating... Vielleicht hab ich einfach kein Glück mit "Beziehungen" aller Art.

Ich fürchte, ich habe auch den Zeitpunkt des Absprungs verpasst. Habe mal in einem Artikel gelesen, dass irgendwann die Frustration und fehlende Motivation sich auf das Selbstvertrauen ausübt. Heißt im Job, obwohl man weiß, dass man was kann, weiß man das nicht mehr überzeugend rüberzubringen - man glaubt nicht mehr dran, dass einen noch jemand will.

Immerhin, ich bin scheinbar nicht allein mit dem Problem...


Nein, Du bist nicht allein...
Ich habe auch keine Motivation und kein Selbstvertrauen mehr, da ich auch weiß, dass es für mich in diesem Beruf nicht weitergeht, also ich mich auf der Stelle bewegen werde. Ich weiß, dass ich mehr könnte, aber ich kann es hier nicht einbringen. Es geht einfach nicht.. Ich hatte immer viel Spaß in der Gastronomie zu arbeiten. Das habe ich 6 Jahre getan, aber heutzutage möchte ich das nicht mehr. Vor 20 Jahren war das noch super...... Ich bräuchte einfach einen Job, bei dem ich nicht den ganzen Tag vor dem PC sitzen muss

Wer weiß, vielleicht wage ich den Schritt noch etwas anderes zu machen, aber solange ich das finanziell nicht stemmen kann wird das wohl nichts

23.05.2019 07:01 • #5


Yannick
Zitat von Froschkönigin:
Ich müsste etwas komplett anderes machen und das schaffe ich (im Moment) einfach nicht.

Ja, der Gedanke kommt mir auch sehr oft. Dann fällt mir aber ein, dass ich leider nicht mit dem Talent gesegnet bin, mit dieser Leidenschaft für genau die eine Sache. Beneide solche Menschen schon desöfteren, die einmal was gefunden haben und dann immer dabei bleiben können, weil es ihnen einfach "zufliegt".

Zitat von Froschkönigin:
Bringt auch nix, denn die Arbeit die ich mit meiner Ausbildung bekommen kann interessiert micht halt einfach nicht.

Ich hab zwar damals schon auch nen Hobby zum Beruf gemacht und es macht mir durchaus auch noch Spaß. Aber ich zweifle eben auch... Und daran sehe ich, dass es für mich eben nur etwas ist, was mir hilft, mein Leben zu bestreiten, weil ich eben dafür bezahlt werde.
Darf ich fragen, in welchem Berufsfeld Du unterwegs bist? Falls Du das nicht öffentlich sagen möchtest, vielleicht in einer PN stattdessen... Wenn gar nicht, auch okay.

Zitat von Froschkönigin:
Ich habe auch keine Motivation und kein Selbstvertrauen mehr, da ich auch weiß, dass es für mich in diesem Beruf nicht weitergeht, also ich mich auf der Stelle bewegen werde. Ich weiß, dass ich mehr könnte, aber ich kann es hier nicht einbringen. Es geht einfach nicht..

Dass mit Motivation und Selbstvertrauen (-sverlust) ist diese Abwärtsspirale von der ich sprach. Habe heute den Link wieder gefunden: http://karrierebibel.de/boiling-frog-syndrom/ . "Boiling frog syndrom" nennen das Psychologen...

Zitat von Froschkönigin:
Ich weiß, dass ich mehr könnte, aber ich kann es hier nicht einbringen. Es geht einfach nicht..

Kannst Du das, was du mehr kannst, nicht einbringen, weil du nicht mehr kannst? Oder weil du nicht darfst, also weil man dich nicht lässt?
Bei mir ist es das letztere... Ich habe einfach Chefs, die menschlich zwar okay sind. Aber technisch entweder nicht auf der Höhe sind oder sich einfach nicht trauen, mal etwas umzubauen, neues zu probieren...

Zitat von Froschkönigin:
Wer weiß, vielleicht wage ich den Schritt noch etwas anderes zu machen, aber solange ich das finanziell nicht stemmen kann wird das wohl nichts

Ja, leider sind es derzeit auch bei mir finanzielle Gründe, die eine Veränderung verhindern. Lebe ja derzeit noch im Ausland. Verlasse ich die Firma, muss ich zwangsläufig wieder zurück (Visumsrecht). Eine Firma zu finden, die ein neues Visum beantragt ist sehr schwierig.
Ich müsste wohl erstmal innerhalb der Firma zurück, denn einen solchen (internationalen) Umzug könnte ich finanziell gar nicht oder nur schwerlichst stemmen...

Tja, es ist manchmal nicht einfach im Leben... Aber dass es immer einfach sein würde, hat einem vermutlich auch niemand versprochen...

24.05.2019 19:11 • x 1 #6


Froschkönigin
Zitat von Yannick:
Ja, der Gedanke kommt mir auch sehr oft. Dann fällt mir aber ein, dass ich leider nicht mit dem Talent gesegnet bin, mit dieser Leidenschaft für genau die eine Sache. Beneide solche Menschen schon desöfteren, die einmal was gefunden haben und dann immer dabei bleiben können, weil es ihnen einfach "zufliegt".

Ja das kenne ich.. ich bewundere bzw. beneide auch Menschen, die oftmals von Kindesbeinen an wissen was sie einmal für einen Beruf wählen möchten und das dann auch durchziehen. Dazu muss ich erstmal herausfinden was das bei mir sein könnte, das man dann auch noch beruflich machen kann....

Zitat von Yannick:
Darf ich fragen, in welchem Berufsfeld Du unterwegs bist?

Darfst Du.... ich bin im öffentlichen Dienst im Finanzbereich, also ziemlich trocken das Ganze, weshalb ich das:

Zitat von Yannick:
Kannst Du das, was du mehr kannst, nicht einbringen, weil du nicht mehr kannst? Oder weil du nicht darfst, also weil man dich nicht lässt?


klar mit der zweiten Frage beantworten kann. Es gibt ein klares Aufgabengebiet und das ist eigentlich kein Spielraum sich einzubringen und auch nur bedingt gewünscht.

Zitat von Yannick:
Ich müsste wohl erstmal innerhalb der Firma zurück, denn einen solchen (internationalen) Umzug könnte ich finanziell gar nicht oder nur schwerlichst stemmen...

Ich bin vor einem Jahr aus dem Ausland zurück in meine Heimat und kenne das mit den Kosten für einen Umzug nur zu gut. Das hat meine Reserven komplett aufgebraucht und ich stehe finanziell wieder bei Null....

Zitat von Yannick:
Tja, es ist manchmal nicht einfach im Leben... Aber dass es immer einfach sein würde, hat einem vermutlich auch niemand versprochen...

Nein das ist es wahrlich nicht.... Versprochen hat mir das niemand, aber mich auch nicht unbedingt gut darauf vorbereitet... wenn einem immer alles abgenommen wird und Probleme unter den Teppich gekehrt werden, dann holt einen das Leben irgendwann mit voller Wucht ein.....

25.05.2019 09:33 • #7


Yannick
Hallo Froschkönigin,

bin überrascht und irgendwie froh, dass es so viele Parallelen zu geben scheint in unserer beruflichen Situation. Klar, die Frage, was bringt es uns, können wir damit auch nicht beantworten. Es ist aber immerhin schon etwas erträglicher, da der altbekannte Spruch Anwendungen finden kann "Geteiltes Leid ist halbes Leid".

Zitat von Froschkönigin:
Es gibt ein klares Aufgabengebiet und das ist eigentlich kein Spielraum sich einzubringen und auch nur bedingt gewünscht.

Bei mir ist das Letztere: einmischen scheint inzwischen gar nicht mehr erwünscht. Wir haben drei Hierarchie-Stufen: quasi Abteilungsleiter, dann Teamleiter, dann die "Hansel" inkl. mir selbst.
Es gibt eigentlich sooo viele Themen bei uns. Aber mein Teamleiter schafft es einfach nicht, uns mal in irgendeine Richtung zu "leiten". Vorschläge werden angehört, aber maximal kommt ein "gute Idee", dann passiert nichts mehr.
Manchmal mache ich einfach und dann gibt's auch ein artiges "danke". Aber ich frage mich dann halt oft, warum er mein Teamleiter ist, wenn ich doch der bin, der uns als Team koordiniert, der die Vorschläge einbringt und zumindest versucht, eine Richtung vorzugeben.

Übertroffen wird das noch vom Abteilungsleiter, der lieber immer alles selbst macht. Er übernimmt Aufgaben, die eigentlich auf der "Hansel-Stufe" sind. Ich arbeite ja in der IT und bin u.a. für die Weiterentwicklung der Software zuständig. Aber der Abteilungsleiter programmiert lieber fröhlich mit, als dass er für die strategischen Entscheidungen sorgt. Innovationen werden meistens abgelehnt. Lieber bleibt alles wie es ist und somit sind wir in einigen Bereichen gefühlte 20 Jahre hinterher inzwischen...
Habe auch hier oft versucht, gegenzusteuern, habe seitenlang Ideen eingereicht. Aber irgendwann will man auch nicht mehr. Nun mache ich halt oft schon "Dienst nach Vorschrift". Merke aber eben, wie sehr mich das immer mehr belastet...

Zitat von Froschkönigin:
Ich bin vor einem Jahr aus dem Ausland zurück in meine Heimat und kenne das mit den Kosten für einen Umzug nur zu gut. Das hat meine Reserven komplett aufgebraucht und ich stehe finanziell wieder bei Null....

Das finde ich auch spannend! Wo warst Du? Wie lange warst Du? Was hast Du da gemacht? Was hat Dich dazu bewogen, zurückzukommen? Darüber würde ich gerne mehr erfahren, weil ich eben in der gleichen Situation bin. Wir können dazu gerne auch mal PN schreiben, wenn dir das lieber ist.

Zitat:
Versprochen hat mir das niemand, aber mich auch nicht unbedingt gut darauf vorbereitet... wenn einem immer alles abgenommen wird und Probleme unter den Teppich gekehrt werden, dann holt einen das Leben irgendwann mit voller Wucht ein.....

So fühle ich mich auch gerade.... Als ob mir viele meiner Entscheidungen, die ich damals getroffen habe, nun immer häufiger als komplett falsch vor die Füße fallen. Ich muß gestehen, ich bin aber auch sehr hart zu mir selbst, was sicher nicht immer gesund ist.
Aber in einer schlechten Phase mache ich mir dann eben Selbstvorwürfe: "Wäre ich mal geblieben...", "Würde ich mich mal trauen..", "Hätte ich mal mehr Geduld gehabt..."...
Und auch wenn ich irgendwie weiß, dass es falsch ist, Entscheidungen im Nachhinein anzuzweifeln (sie waren ja damals die richtigen!), sitzt man nun wieder ist und möchte nicht schon wieder unüberlegt einen neuen Fehler machen...

Manchmal komme ich mir vor, als wäre ich nur alterstechnisch erwachsen. Aber tief in mir drin immer noch ein Kind...

25.05.2019 19:16 • x 1 #8




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