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Zitat von Kern12:
@Wolf79
Zitat:
Es entwickelt sich dann auch im Laufe der Zeit eine bestimmte Angst vor der nächsten Fahrt und die Angst baut sich oft schon vorher auf und zeigt sich durch Unruhe und Nervösität.

Ja, meiner Meinung nach entstehen Angststörungen durch Panikattacken.

Das gibt es auch @Kern12 Aber soetwas kann, so glaube ich jedenfalls, bei körperlichen Erkrankungen eine Rolle spielen.

26.03.2016 08:57 • #21


Liebe Sarah,
Leide auch unter einer sozialen Phobie, Agoraphobie und Depressionen. Im Dezember letzten Jahres fing alles an mit den Panikattacken Ängsten. Bin in ambulanter Behandlung. Seit ein paar Tagen geht es mir wieder sehr schlecht mit den Attacken. Komme kaum aus dem Haus. Nehme seit 5 Tagen Trimipramin.

26.03.2016 09:01 • #22



Unbegründete Panikattacken

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Meine Attacken haben ja seiner Zeit wegen Beruflichem Stress und Überforderung i.d. Familie (Frau war starke Alk.) mit 2 kl.Kindern angefangen und es hat sich im Laufe der Jahrzehnte eben eine sog generalisierte Angststörung entwickelt.
Obwohl organisch noch gesund können Ängste/Panikattacken bei mir bei allen Gelegenheiten entstehen. Auslöser können kurze Herzstiche oder auch nur plötzlich auftauchendes Unwohlsein oder auch Herzstolpern sein.
Das kann überall passieren. Bin z.B. schon während des Haarschneidens beim Friseur halbfertig mit dem Umhang aus dem Laden gestürmt und hatte hinterher Erklärungsnöte. Hab aber dann mit offenen Karten gespielt und er hat sich künftig darauf vorbereitet, das sowas kömmen könnte. Habe auch früher schon manchen Einkaufswagen -vollbeladen- im Supermarkt stehen lassen, weil ich es nicht schaffte länger an der Kasse zu warten.
Das Leben ist damit schon beschissen eingeschränkt und man findet nur wenige Menschen, die das so nachvollziehen können. Wie auch ?, wenn man diese Gefühle nicht kennt.
Da , wo es bereits mal vorgekommen ist, bin ich später immer mit Vorbehalten wieder hin oder habe diese Situationen früher oft gemieden, was ja falsch war.
Im Laufe der Jahre habe ich aber gelernt besser mit diesem ganzen Mist umzugehen und die Angst vor der Angst stark gemindert.
Aber in den Startlöchern ist sie immer sprungbereit, leider.

Gruß
Wolfgang

26.03.2016 09:33 • #23


@Reenchen
Zitat von Reenchen:
Zitat von Kern12:
@Wolf79
Zitat:
Es entwickelt sich dann auch im Laufe der Zeit eine bestimmte Angst vor der nächsten Fahrt und die Angst baut sich oft schon vorher auf und zeigt sich durch Unruhe und Nervösität.

Ja, meiner Meinung nach entstehen Angststörungen durch Panikattacken.

Das gibt es auch @Kern12 Aber soetwas kann, so glaube ich jedenfalls, bei körperlichen Erkrankungen eine Rolle spielen.

Was meinst du mit so etwas ?

26.03.2016 09:36 • #24


Zitat von Kern12:
@Reenchen
Zitat von Reenchen:
Zitat von Kern12:
@Wolf79

Ja, meiner Meinung nach entstehen Angststörungen durch Panikattacken.

Das gibt es auch @Kern12 Aber soetwas kann, so glaube ich jedenfalls, bei körperlichen Erkrankungen eine Rolle spielen.

Was meinst du mit so etwas ?

'soetwas' ist meine Ausdrucksweise und hat keine spezielle Bedeutung. Ich dachte bei meiner Meinung nach entstehen Angststörungen durch Panikattaken. an Panik, die durch eine schwere Krankheit ausgelöst wird und sich als Angststörung fortsetzt. - soetwas (sowas) eben. (ein Wort)

26.03.2016 09:55 • #25


evtl. meinte Reenchen, das auch Ängste/Panikattacken durch organische Erkrankungen entstehen könnten, wegen der Angst vor der richtigen Krankheit.

Aber, durch meine jahrzehntelange Erfahrung damit muss ich sagen, das ganz selten die wirklich Kranken mit z.B. Herzerkrankungen oder sonstigen möglichen lebensbedrohlichen Erkrankungen unter Panikattacken/Ängsten wie viele von uns hier leiden.
Das wird auch immer wieder in meinen vielen Büchern (z.B. Herzphobie v.Othmar Schonecke) so beschrieben.
Vielmehr wird oft bestätigt, das Leute mit z.B. einer Herzphobie seltener bzw. fast nie an einem Herztod sterben.
In früheren Büchern (damals noch funktionelle Herzstörungen) wurde auch geschrieben, das Panikattacken u. Ängste sich nicht auf die organische Gesundheit auswirken, was ich aber so nicht ganz glauben kann. Immerhin leistet der Kreislauf und das Herz ja bei z.B. Panikattacken geradezu Höchstleistung und es wird viel Adrealin ausgeschüttet, was dann auch wieder abgebaut werden muss.Wir können ja nicht -wie früher die Menschen- aus der direkten Bedrohung flüchten oder erfolgreich Gegenwehr leisten um damit den Stress auf gesunde Art abzubauen.
Grundsätzlich kann man aber doch sagen, das wirklich Kranke seltener unter Panik/Angststörungen leiden als wir hier.

Gruß
Wolfgang

26.03.2016 10:09 • #26


engeline1705
Wolf: genauso denke ich mir immer wieder das überall man lesen kann man stirbt nicht an einer PA oder sie schadet einem ja nicht. Oft fühlt es sich aber so lebensbedrohlich an das man sich dann doch denkt kann es gut sein? Ich frage mich auch immer wenn man so Herzrasen hat und hyperventiliert warum geben dann die Ärzte im KH gleich ne Tablette oder was zur Beruhigung warum?! Wenn es dioch nicht so lebensbedrohlich ist und das lässt mich zweifeln tja.....man sagt ja auch das dem Herzen es egal ist ob es jetzt wegen Sport jagt oder wegen einer PA also was denn nun

26.03.2016 10:27 • #27


aber beim Sport ist es ja angenehmer Stress bzw. das schnellere Herzrasen ist ja gewollt.
Bei der Angst bedingten Panik hat man ja keinen postiven Einfluss.
Denke, das kann man nicht so miteinander direkt vergleichen.
Meine ersten Attacken hatte ich ohne Herzschmerzen und kamen so aus heiterem Himmel.
Seit einigen Jahren kommen Herzschmerzen/Stiche/Druck dazu und die lösen dann überwiegend die Angst/Panik aus.Sind eben die sog. funktionellen Herzstören-nicht organisch bedingt- oder kommen vom Rücken der Brustwirbel usw.
Habe vor 2 Jahren sogar einen Herzkatheter legen lassen und immer wieder ein Stress/Ergo EKG usw. zuletzt vor 1 Woche.
Bis auf einen mit Medis eingestellten Blutdruck (der auch nur Stress-Bedingt ist) wurde am Herzen bisher nie was festgestellt.
Trotzdem renne ich in bestimmten Abständen immer wieder zu den Ärzten, weil ich es nicht glauben kann (Herzneurose !).
Ich Frage mich auch immer, ob es nun ein echter Herzinfarkt ist oder nicht, wenn diese Symptome auftauchen und die Angst kommt.
Man kann immer alles auf die Psyche schieben und geht man nicht zum Arzt hat aber dann einen echten Infarkt.
Die umliegenden KH nehmen einen ja auch nicht mehr für voll, sollte man im -vermeintlichen-Notfall dort aufkreuzen.

Habe allerdings auch gehört und gelesen, das man angeblich selber sehr wohl im Ernstfall einschätzen kann, ob es diesmal eine echte Lebensbedrohung ist.
Hoffentlich kommen wir alle hier niemals in den Genuß dieser Erfahrung.
Mein täglicher Sport hilft mir übrigens sehr bei der Angstbewältigung bzgl. der Panik um das Herz.
Wenn es krank wäre, würde sich dies beim Sport oder meine mehrmals täglichen Treppengänge (4 Etagen) deutlich zeigen (so auch mein Kardiologe)
Das letzte BelastungsEKG (vor einigen Tagen) habe ich mit 200 Watt locker geschafft.
Trotzdem kann ich die beschissene Angst auf Dauer nicht abschütteln, sie lauert immer u. überall.
Manchmal, wenn garnichts mehr geht, muss eben leider auch mal eine Tavor her ( 1/2 von 1 Mg Schmelztablette oder eine ganze).

Gruß
Wolfgang

26.03.2016 13:23 • #28


Hallo liebe Sarah.
Was du beschreibst, ähnelt sehr dem, was ich teilweise erlebe. Panikattacken beim Einkaufen ohne ersichtlichen Grund. Mein Therapeut, bei dem ich allerdings erst 2 Stunden hatte, hat mir erklärt, dass mein StressLevel ziemlich weit oben ist und deswegen kleinste Ängste oder schlechte Gedanken eine Panikattacke auslösen können.
Manchmal ist es bei mir nur ein winziges Zwicken im Bauch oder so. Bei mir sind es eben die Ängste vor Krankheiten.
Wenn du bei deiner Therapeutin zwei Jahre warst und es für dich nichts gebracht hat, dann würde ich dir empfehlen, dir noch jemand anderen zu suchen. Weil es mit der einen Dame nicht funktioniert hat, heißt es nicht, dass eine Therapie gänzlich sinnlos ist, glaube ich.
Ich hatte anfangs auch ein paar Stunden bei einer Dame, die mir nicht wirklich zugehört hat. Sie hat eigentlich 40 Minuten lang selbst geredet, dann noch von anderen Patienten erzählt und ich hatte das Gefühl, nach der Stunde ist mir null geholfen. Der neue Therapeut hat komplett andere Ansätze. Er hat mir schon in den ersten 2 Stunden Dinge erklärt, die mich beruhigt haben, Tipps an die Hand gegeben, eine CD für eine erste Hilfe bei Panikattacken und so weiter. Ich denke, reine Atemübungen sind zwar hilfreich für den Anfang, jedoch nicht, um das eigentliche Problem zu lösen mein Therapeut und ich sind jetzt als nächstes auf der Suche nach Stressauslösern.
Ich drücke dir die Daumen, dass du den Mut findest, vielleicht noch einen neuen Therapeuten zu suchen und festzustellen, dass eine ganz andere ansatzweise zu einem Erfolg führt.
Mein Therapeut ist auch spezialisiert auf psychosomatische Störungen und Zwangserkrankungen. Ich denke, auch das ist wichtig, dass der Therapeut sich mit den Dingen auskennt und befasst, die dich bewegen. Eine andere Psychologin hat mir einmal erzählen wollen, ich hätte ADHS, weil das ihr Fachgebiet ist und sie in jedem Patienten die Symptome dafür gesehen hat. Die andere Psychologin hat mir dann gesagt, das wäre Quatsch, dafür bin ich viel zu strukturiert. Es kommt also glaube ich auch sehr darauf an, dass man den richtigen Therapeuten findet, bei dem man sich wohl fühlt.
Ich drücke dir alle Daumen!
GLG Molly69

26.03.2016 16:26 • x 1 #29


Hätte schon Interesse an eine whatsapp gruppe

07.10.2017 15:35 • #30


Machdirkeinesor
Guten Morgan, hatte selbst eben eine Panik Attacke.
Wollte mich ablenken und da Schreibe ich dir schon.
Panikattacken sind schon so eine Sache für sich selbst, die treten genau dann auf wenn man mal zu Ruhe kommen möchte. Kaum sitzt man mal entspannend vor dem Fernseher und fährt sich herunter, schon fängt es an.
Aber wieso, ganz einfach es ist einfach mal zuviel Stress....
Achte mehr auf deine Bedürfnisse... was möchtest du machen... schalte eins, zwei Gänge herunter... achte einfach mehr auf dich selber ...
Warum es meistens Auftritt wenn man entspannen möchte... dies ist leicht zu beantworten.
Deine Entscheidungen hängen von deinen Erfahrung ab und somit ist dein Unterbewusstsein gefragt, er entscheidet was positiv und was negativ war/ist.
Da du dir aktiv kein Bild darüber machst und da man am Tag meistens beschäftigt mit vielerlei arbeiten, Freunde usw ist ... wird es erst anfangen zu arbeiten wenn der aktive Teil zur Ruhe kommt, und umso stressiger der Tag ist/war, umso mehr muss er arbeiten. Eine Überlastung ist die Folge..

Hoffe du konntest was für dich aus diesen Zeilen nehmen ... hatte was umfangreicheres aber als ich auf Vorschau klickte war mein Text weg ... naja kann man nichts machen

Zwecks der Whatsapp Gruppe... es ist eine gute Idee und ich wäre gern dabei.

Habe selbst seid ca über 10 Jahren Panik Attacke
LG

14.10.2017 02:56 • #31



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