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Hallo zusammen

Nachdem meine Ängste mittlerweile die Überhand gewonnen haben bin ich heute zu meinem Therapeuten gegangen, weil ich es nun doch mit einem Medikament versuchen will.

Kurz die Geschichte zu meinen Ängsten: Seit Jahren viel Stress auf der Arbeit (Mobbing) gehabt, keine Hilfe von Arbeitgeberseite bekommen, krank geworden und dann aus absurden Gründen gekündigt worden.
Es wurde von meinem Anwalt und mir Klage eingereicht und die erste Verhandlung war auch schon.
Schon vorher haben sich immer mehr die Ängste eingeschlichen. Erst war ich sogar noch sehr stark und habe mich nicht unterkriegen lassen. Mittlerweile bin ich von meinen Ängsten gefangen. So sehr, dass ich nicht mehr in der Lage bin den weiteren Prozess gegen meinen Arbeitgeber führen. Ich bin nämlich nicht mal mehr in der Lage Briefe zu öffen, die zu diesem Thema kommen. Auch das fing schleichend an. Erst war mir immer leicht komisch, wenn ich sah, dass wieder ein Brief da ist, mit der Zeit wurde ich auch zittrig, und wieder einige Zeit später war ich immer kurz vor dem Zusammenbruch.
Nun ist es so, dass ich einfach nicht mehr in der Lage bin diese Briefe zu öffnen. Gar nicht mehr. Ich habe eine sehr liebe Freundin, die das für mich übernimmt, aber das bringt auch nichts mehr, da ich auch schon davor Angst habe.
Die letzten Wochen habe ich schon sehr mit mir gekämpft (hier auch einen Beitrag verfasst). Ich wollte es noch irgendwie schaffen, aber die Angst hat bei mir nun wirklich die Überhand gewonnen.
Dieses Thema hat mich in den letzten Jahren so gestresst, dass meine Nerven einfach blank liegen. So sagte das heute auch mein Therapeut. Er wundert sich, so sagte er, dass ich bis jetzt überhaupt so viel Kraft aufbringen konnte, denn was mit mir von der Gegenseite veranstaltet wird ist einfach nur unmenschlich und auch absolut unverständlich.
Auf meine Bitte hin gab er mir jetzt das Mittel Trazodon und sagte mir, dass die innere Anspannung in den nächsten Tagen zumindest etwas besser werden müsste. Das wäre natürlich super, aber ich habe auch Angst (oh wunder). Ich mag eigentlich keine derartigen Medikamente. Um genau zu sein nehme ich nicht mal gerne Ibuprofen. Bei mir zeigen sich direkt Nebenwirkungen. Ich habe damals z.B. mal ein Muskelrelaxan bekommen, weil ich durch den Stress die Zähne nachts so stark zusammengebissen habe, dass mein ganzer Kiefermuskel verspannt war und massive Kopfschmerzen verursachte.
Ich konnte das Mittel nur einmal nehmen, weil ich echt ganz komisch darauf reagiert habe. Anstatt müde wurde ich hellwach, wie nach Kaffee und auch so war mir echt gar nicht gut. Total Kopfweh und eine ganz komisch gedrückte Stimmung. Und diese komische Wirkung merkte ich auch noch am nächsten Tag. Mein Kopf war matschig, wie nach einem Kater.
Und nun habe ich Sorge, dass dieses Mittel genau das Selbe in mir auslöst, denn das wäre alles andere als gut.

Deshalb wollte ich hier mal nach euren Erfahrungen fragen und ob es bei meinen Ängsten überhaupt erfolgsversprechend ist. Klingt blöd, aber werde ich dadurch z.B. wieder ganz locker zum Briefkasten gehen können?
Und verursacht das starke Nebenwirkungen? Ich habe natürlich auch schon gegoogelt und für mich klang das was ich gelesen habe nicht wirklich positiv, zumindest was die Nebenwirkungen angeht.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr hier eure Erfahrungen, Erlebnisse und Ratschläge mit mir teilen würdet.
Weiß einfach nicht ob ich das jetzt gleich nehmen soll oder nicht. Ich soll erst mit 25mg anfangen.

22.11.2013 20:16 • 23.11.2013 #1


3 Antworten ↓


Du hattest arbeitsrechtliche Probleme und Streß und ein Therapeut (?) verschreibt dir dann Psychopharmaka. Alles gut und schön.Aber die Probleme werden sich dadurch nicht in Luft auflösen.
Je nachdem wie das Verfahren ausgeht, musst du halt mit der Entscheidung leben oder falls möglich, sie anfechten.
Ich wäre viel zu neugierig und reiße Briefe immer sofort auf, wenn sie kommen. Ich würde mich eher mit meinen Problemen auseinandersetzen anstatt mir Tabletten rein zu fahren. Ist nur meine ehrliche Meinung. Es gibt Anwälte und andere Anlaufstellen, wo man sich helfen lassen kann. Das ist doch kein Grund zur Aufregung. Auf Dauer wirst du mit dem alten Job abschließen müssen und einen Neuanfang wagen.
Außerdem würde ich lieber eine Gesprächstherapie machen oder mal in Kur fahren. Wovor hast du eigentlich genau Angst? Es kann dir doch keiner was! Gerichte und Anwälte schreiben nur Briefe und Papier ist geduldig. Dein Anwalt kümmert sich doch um alles und es steht dir entweder eine Abfindung zu oder zumindest ALG I. Außerdem mit Sicherheit eine Krankschreibung, wenn du derzeit nicht arbeiten gehen kannst.
Hast du finanzielle Ängste? Oder was könnte im Briefkasten sein? Wenn ich Post von der Krankenkasse oder dem Arbeitsamt bekommen habe, habe ich mich jedes Mal heillos aufgeregt. Aber Angst in dem Sinne hatte ich nicht. Hätte ich auch nicht. Wenn mir jemand ganz krumm kommt, sitze ich halt beim Anwalt.

22.11.2013 21:12 • #2



Trazodon - Wie sind eure Erfahrungen?

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Hallo Pumuckl

Vielen Dank für deine Antwort. Da ich meine Geschichte sehr kurz gefasst habe, hast du wohl einiges Mißverstanden.

"Du hattest arbeitsrechtliche Probleme und Streß und ein Therapeut (?) verschreibt dir dann Psychopharmaka. Alles gut und schön.Aber die Probleme werden sich dadurch nicht in Luft auflösen. "

Ich hatte in meinem Beitrag geschrieben, dass ich jahrelang Stress hatte....und habe meinen Therapeuten erst jetzt um ein Medikament gebeten. Das heißt, dass ich es all die Zeit vorher ohne Medikamente versucht habe, weil ich halt eben auch weiß, dass sich die Probleme dadurch nicht in Luft auflösen. Ich habe es 5 Jahre so versucht. Nur jemand der auch mal viel und lange Stress hatte weiß, dass sich sowas irgendwann auch stark auf die Nerven und auch auf den Körper auswirkt.
Bei mir haben sich mit der Zeit einfach Angststörungen eingeschlichen. Wenn man ständig Lügen hören oder lesen muss, wenn man ständig irgendwelchen Schikanen ausgesetzt ist, dann baut sich irgendwann die Angst auf.
Es freut mich für dich, dass du Briefe sogar voller Neugier öffnest. Ich habe aber Angst, deshalb bin ich auch in diesem Angst Forum. Wieso bist du denn in diesem Forum angemeldet? Wohl auch weil du vor etwas Ängste hast, oder andere Probleme. Dann müsstest du doch verstehen, dass man Probleme und Ängste haben kann, die für Leute die das nicht haben, unverständlich sind.

Zitat:
Ich würde mich eher mit meinen Problemen auseinandersetzen anstatt mir Tabletten rein zu fahren


Also es ist schon ein wenig anmaßend mir so unterschwellig zu unterstellen, dass ich mich mit meinen Problemen nicht auseinandersetze. Du weißt gar nicht, wie sehr ich mich mit allem auseinandergesetzt habe und was ich alles schon durchgemacht habe. Für mich waren Tabletten auch die allerletzte Lösung sosnt hätte ich mir sofort welche "reingefahren". Doch jetzt stehe ich vor der Wahl alles wofür ich gekämpft habe zu verlieren, weil ich aufgeben muss, oder meine Angst mit Medikamenten in den Griff zu kriegen, um die Sache durchziehen zu können. Denn nein, anders geht es nicht mehr. Sag einem der panische Höhenangst hat mal, dass er Fallschirmspringen soll. Diese Angst und Anspannung habe ich gerade. Das geht auch nicht mehr mit Sport oder Ablenkung allgemein weg. Ich habe alles versucht und vieles Half auch eine Weile. Aber jetzt liegen die Nerven komplett blank.

Zitat:
Es gibt Anwälte und andere Anlaufstellen, wo man sich helfen lassen kann. Das ist doch kein Grund zur Aufregung. Auf Dauer wirst du mit dem alten Job abschließen müssen und einen Neuanfang wagen.


Ich habe geschrieben, dass ich schon einen Anwalt habe.
Und na klar, rational betrachtet ist das kein Grund zur Aufregung. Aber nochmal: Ich habe eine Angststörung.
Die habe ich mir nicht ausgesucht, die bilde ich mir nicht ein und die kommt mir auch nicht gelegen. Sie hat sich einfach eingeschlichen und egal was ich tue ich kriege es nicht raus.
Meine Probleme sind nicht hausgemacht. Der ganze Stress und Druck kommt von Außen, also der Gegenseite. Das haben weder mein Therapeut, noch mein Anwalt noch ich in der Hand. Um diese Ängste wegzukriegen bräuchte ich Ruhe. Die hatte ich schon seit 5 Jahren nicht mehr richtig und seit einem Jahr keinen einzigen Tag. Und solange dieser Prozess noch läuft werde ich sie auch nicht haben. So kann ich mich gar nicht richtig fangen.

Zitat:
Auf Dauer wirst du mit dem alten Job abschließen müssen und einen Neuanfang wagen.

Ich habe nie gesagt, dass ich wieder hin will. Es geht aber um das was ich verloren habe und darum, dass ich mir erstmal was aufbauen muss. Und überhaupt um alles, was von der Gegenseite veranstaltet wurde.

Zitat:
Außerdem würde ich lieber eine Gesprächstherapie machen oder mal in Kur fahren.


Denkst du tatsächlich, dass man in 5 Jahren nicht selbst auf diese Ideen kommt? Natürlich mache ich eine Gesprächstherapie. Und eine Kur war einfach nicht möglich. Während dem Stress auf der Arbeit als ich noch da war sowieso nicht, da ich dann noch mehr Stress gehabt hätte. Und während dem Krankenschein war ich ja weiterhin dabei um Hilfe zu kämpfen. Einfach ausklinken ging nicht. Seit es richtig über den Anwalt läuft eh nicht mehr, da ich ja immer erreichbar und verfügbar sein muss, auch eine der Sachen die mich sehr anspannen. Ja ich habe auch schon mit meinem Anwalt geredet, aber er besteht trotzdem weiterhin darauf, dass ich aktiv mitwirke.

Zitat:
Hast du finanzielle Ängste? Oder was könnte im Briefkasten sein?



Ich habe einzig und allein nur vor Briefen über das Thema Angst. Also Infos allgemein über das Thema. Es sind wie gesagt keine rationalen Ängste, das weiß ich ja auch.
Von der Gegenseite wurde sehr viel gelogen und die legten ein wirklich bedenkliches Verhalten an den Tag.
Ich wurde im Grunde ja schon seit Jahren von denen immer vor den Kopf gestoßen. Ich war wie gesagt überall, um um Hilfe zu bitten, aber es gab immer nur Rückschläge. Als ich dann krank war habe ich gehofft, dass es für die Grund genug ist, mir endlich zu helfen. Doch wieder nur Rückschläge. Jede Info oder Aussage die ich bekam war ausnahmslos negativ.
Und in letzter Zeit wurde meine nervliche und körperliche Reaktion darauf immer schlimmer, bis ich mittlerweile wirklich Panikattacken kriege. Es ist nicht die Sache an sich, sondern der lange Zeitraum. Wenn ich jetzt 1-2 Monate diese Probleme hätte würde ich auch anders damit umgehen. Wie gesagt, bis vor kurzem kämpfte ich ja sogar noch. Aber nun ist das Faß einfach übergelaufen. Ich bin ja auch nur ein Mensch

Zitat:
Wenn ich Post von der Krankenkasse oder dem Arbeitsamt bekommen habe, habe ich mich jedes Mal heillos aufgeregt.
Ich hatte und habe so eine Art von Aufregung fast täglich und die hat sich mittlerweile von Aufregung in Angst verwandelt.

Zitat:
Aber Angst in dem Sinne hatte ich nicht. Hätte ich auch nicht. Wenn mir jemand ganz krumm kommt, sitze ich halt beim Anwalt.


Wie gesagt freue ich mich für dich, dass du so taff bist. Ich war das die erste Zeit auch. Du weißt gar nicht wie mutig ich war. Ich habe keinmal den Kopf in den Sand gesteckt. Aber meine Kräfte sind halt weg, der Akku ist alle.

22.11.2013 22:39 • #3


Hallo,

leider kann ich Dir hier keine Erfahrungen zu Trazodon mitteilen. Schaue mal auch in andere Foren wie z.B. www.symptome.ch nach, dort stehen ein paar Beiträge, ob die gut sind weiss ich nicht. Insgesamt ist die Community von symptome.ch durchaus auch skeptisch gegenüber der Schulmedizin inkl. Psychopharmaka, man findet jedenfalls oft Therapien ausserhalb der traditionellen Schumedizin inkl. Entgiftung, Ernährung und aller möglichen alternativen Heilmethoden. Aber letztendlich wirst Du wohl nicht umhin kommen, das Medikament selbst, unter Anleitung eines hoffentlich guten Arztes, auszuprobieren, sowie jede andere Therapie auch. Viele Menschen reagieren total unterschiedlich auf Medikamente und Therapien, was man allein an der langen Liste der unterschiedlichsten Nebenwirkungen schön sehen kann: es haben ja die meisten Patienten zuerst einmal eine oder wenige bestimmte Nebenwirkungen, und zwar unterschiedlich im Vergleich zu anderen Patienten. Also muss auch in ihrem Stoffwechsel etwas anders laufen. Die Medizin/Biologie kennt übrigens nur ca. 10000 Körpersubstanzen in ihrem Aufbau und ungefährer Wirkung, im Gegensatz zu einer Million geschätzten Körpersubstanzen insgesamt. Da kann man sich vorstellen, dass es die Medizin noch sehr oft im Dunkeln tapert und eigentlich nie weiss, wie ein Patient wirklich reagiert, mit einigen wenigen Ausnahmen. Das gilt auch für die meisten alternativen Heilmethoden, die allerdings oft viel nebenwirkungsärmer sind (aber auch nicht immer wie z.B. mögliche seltene Leberversagen nach der Einnahme bestimmter Heilpflanzen etc. belegen).


Ich vermute mal, dass pumuckl Dich eher aufmuntern bzw. aufrütteln wollte, dass Du Dir ein Herz fasst, wie man so schön sagt, die Dinge positive zu sehen, also eine Art gutgemeinter Unterstützung und keine Beschwerde über Medikamenteneinnahme, aber das ist in Deiner inzwischen lange andauernden Situation naturgemäss schwierig bzw. unmöglich.

Ich schreibe mit hier im Forum seit einiger Zeit die Hand etwas fusselig (wenn das geht ) über das Thema Ängste und deren köerprlichen Ursachen, sprich hauptsächlich Allergien und darunter speziell Nahrungsmittelallergien.

Bei Dir stehen nun zuerst einmal ganz klar der externe Druck / Mobbing / Angriffe und Lügen von Arbeitgeberseite / Gerichtsverfahren / ggf Existenzängste im Vordergrund.

Ich denke aber auch, dass bestimmte köerperliche Ursachen mit einer psychischen Lage oft Hand in Hand gehen, bzw. dass die psychischen Probleme gar nicht auftreten würden wenn der Körper in vollem Saft und Kraft stünde, relative unabhängig von äusserem Stress. Ich denke da immer an meinen Opa, der Jahre im Krieg war. So einen Stress wie diese Kriegsgenerationen, wie überhaupt alle Generationen vor den sicheren Zeiten von Krankenversicherungen, Arbeitsrecht, gesetzlich geregelter Urlaub, immer verfügbarem Essen etc. haben wir doch heute alle nicht mehr. Trotzdem empfinden viele Menschen, dass sie heutzutage extrem gestresst sind. DAs wird dann z.B. mit der Kälte in unserer Gesellschaft, mit den Medienberichten oder langen Arbeitszeiten und Mobbing am Arbeitsplatz erklärt. Nur: ist das alles vergleichbar mit dem Stress an der (damaligen) Front oder in den Trümmern der Nachkriegszeit? Ich will damit auf keinen Fall die Dramatik eines individuellen Falles eines Menschen mit Ängsten relativieren. Ich selbst hatte, zum Gluck relative kurze Zeit, Angstattacken, Schwindel, Schlafprobleme, die ich selbst als relative heftig empfunden hatte und habe auch ein Antidepressivum (Mianserin hydr.) genommen, das in meinem Fall schon nach einer Minute gewirkt hat (inzwischen denke ich es war einfach immunsuppressiv, weil unter anderem auch eine Nebenwirkung eine Leukopenie war; damit wurden meine Allergien unterdrückt, welche vermutlich u.a. über Histaminausschüttungen meine Angstattacken erzeugten). Du bist nun seit einigen Jahren in einer relative starken Stresssituation und es hat Dich vielleicht schlimmer erwischt als so mancher andere. Mein Punkt ist aber, dass es noch andere Auslöser für den empfundenen Stress, Ängste, Depressionen, Burnout etc. geben muss als nur schlimme Situationen und Erfahrungen im Leben, so gravierend diese im Einzelfall auch sein können. Es gibt ja auch immer wieder Menschen, bar jeglicher Sensibuilität und psychologischer Kenntnisse, welche trotz einem irren Stress ihr Leben lang relativ gut durchs Leben kommen, jedenfalls ohne manifeste Angsterkrankungen etc.

Meine Theorie ist nun, dass in den meisten Fallen eine köperliche Ursache der Grund ist, warum wir physisch oder psychisch krank werden. Irgendwann läuft sozusagen ein Stoffwechselfass über (bzw. trocknet aus), das sich einerseits aus den köerperlichen Ursachen wie Toxinen oder falscher Ernährung und Mangel an Sport speisst (80-90%) und andererseits durchaus auch durch problematische Lebenserfahrungen und Stressfaktoren psychischer Art (10-20%). Wenn das Krankheitsfass überläuft, dann treten Symptome wie Ängste oder auch allgemein anerkannte köerperliche Symptome auf.

Es gibt nun viele verschiedene Dinge, die Du tun könntest, um zu gesunden. Kurz- bzw. mittelfristig must Du ggf ein Medikament ausprobieren, wenn es nicht mehr anders geht. Da würde ich immer ausprobieren, und wenn die Nebenwirkungen (oder Laborwerte wie Leber, Nieren, etc.) zu stark warden würde ich in Absprache mit dem Arzt einfach ein anderes ausprobieren, bis Du etwas Brauchbares findest, das am besten nicht stoffwechselmaesig abhängig macht. Schaue aber vorher auf dem Beipackzettel oder im Internet nach, welche Nebenwirkungen da vorhanden sind. Natürlich kann man nicht alles glauben was da geschrieben wird, aber wenn sich bestimmte Hinweise häufen, in Foren immer wieder auftauchen oder auch in kritischen Büchern stehen, sollte man skeptisch werden. Eine gute Quelle ist, wie an andere Stelle schon beschrieben, auch das Portal http://www.arznei-telegramm.de.

Schaue auch mal in meine anderen Beiträge hier wenn Du magst, in denen ich noch einige andere Hinweise gegeben habe.

23.11.2013 15:16 • #4




Dr. Reinhard Pichler