Zitat von Anonym0519:@Kosmos ich stehe leider alleine da, habe zwar meine Mutter aber die möchte ich auch nicht zu sehr damit belasten.
Das ist auch nicht der Weltuntergang.
Und mit 36 bist Du noch verhältnismäßig jung. Da würde ich doch eher mit einem positiven Verlauf rechnen.
1. Vielleicht kannst Du in Deiner Mutter wenigstens jemanden finden, der bereit ist, Dich generell zu unterstützen? Und wenn sie nur das tut, was in ihrem Rahmen möglich ist, ist immerhin das da.
2. Braucht man eben gute Fachmenschen, die helfen. Und dann wird es ja auch mit der Zeit besser.
3. Freunde, die heute noch nicht da sind, oder eine Partnerschaft, die man sich wünschen würde, sind auch Therapieziele. Das muss alles nicht am Anfang vorhanden sein, das gilt es, aufzubauen.
Vor 25 Jahren hätte Dir mit der Erkrankung eigentlich keiner helfen können. Und heute werden die Therapieangebote immer besser und immer schneller verfügbar. Man muss sich auch selbst Mut machen und auf das schauen, was man auf der positiven Seite zu verbuchen hat. Man darf sich nicht so runterziehen lassen. Gründe, warum etwas schlecht ausgehen kann, findet man immer, wenn man sich darauf versteift. Aber man findet ebenso gute Gründe dafür, warum etwas gut ausgehen wird. Nur Mut!