Die ersten Tage waren schon ziemlich anstrengend. Die Gruppe ist gemischt d.h. dort sind auch Patienten die andere Beschwerdebilder haben als ich. Der Großteil ist an Depressionen erkrankt.
Ich bin mir noch nicht so sicher ob ich dor richtig bin, aber alle Mitpatienten raten mir mich erstmal einzuleben und abzuwarten.
Die andere Frage ist auch: Welche Alternativen hätte ich...nicht wirklich viele, meiner Meinung nach!
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#81
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Zitronenfalter Gast
Was denkst du, wäre das richtige für dich? Es gibt ja noch die Möglichkeit einer stationären Aufnahme.
Ich glaube, was ganz wichtig ist bei der ganzen Sache: Du musst es auch wollen! Also wenn du negativ daran gehst, kann dir auch nicht gut geholfen werden.
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#82
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Tagesklinik Ablauf - was erwartet mich dort?
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delpiero Mitglied
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Bei der stationären Aufnahme wäre das Programm dasselbe, einzige Ausnahmen: ich hätte eine Bezugsschwester und würde auf einem 4-Bett Zimmer übernachten. So erklärten mir das die Mitpatienten (einige waren dort schon stationär).
Eines meiner großen Probleme ist das ich als Hypochonder mir jegliche Sache (auch psychische Krankheiten) schnell aneigne und diese dann auch "habe". Jetzt stell dir vor ich liege auf einem Zimmer mit jemandem der eine Psychose hat...? Von daher ist diese Variante wohl eher kontraproduktiv, dies meinte auch schon der Oberarzt im Aufnahmegespräch.
Du hast Recht, wenn man selbst nicht will, dann funktioniert es nicht. Das ist, denke ich, bei jeder Therapie so egal ob ambulant,teilstationär oder eben stationär. Ich will ja, nur habe ich große Schwierigkeiten die Dinge positiv zu sehen und gebe sehr schnell auf.
Wie war das damals bei dir?
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#83
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Zitronenfalter Gast
Also ich wollte unbedingt, dass mir geholfen wird, weil mein Leben absolut aus den Fugen geraten war. Ich konnte kaum noch fühlen und hatte den Tunnelblick. Ich war so froh unter "Gleichgesinnten" zu sein, ich war hilflos und dachte, mir würde es nie wieder besser gehen.
Man hat mir dort geholfen, wieder ins Leben zurück zu kehren und man hat mir gezeigt, wie ich wichtig es ist, sich um sich zu kümmern und gut für sich zu sorgen. Auch wenn es mir macnhmal heute nicht perfekt gelingt, zumindest weiß ich, worum es geht.
Ich würde jedem raten, diesen Schritt in die Tagesklinik zu gehen, da ich nur positive Sachen damit verbinde - auch wenn es oft schwer war, seinen Weg zu finden bzw. Sachen aus der Vergangenheit zu bewältigen.
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#84
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urmel56 Gast
Verwandtes Thema
tagesklinik
ein herzliches hallo an alle,
nach ewigen jahren angst und panikattacken habe ich endlich den mut in eine tagesklinik zu gehen.
hat jemand erfahrung diesbezüglich gesammelt?
würde mich über antwort freuen.
l.g. urmel
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#85
sprinty Mitglied
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Zitat von urmel56:
ein herzliches hallo an alle,
nach ewigen jahren angst und panikattacken habe ich endlich den mut in eine tagesklinik zu gehen.
hat jemand erfahrung diesbezüglich gesammelt?
würde mich über antwort freuen.
l.g. urmel
Tagesklinik = Top. Ist quasi wie das Forum hier! Nur, dass quasi ein Therapeut eine Gemeinschaftstherapie vollzieht. Oftmals kommen Leute mit unterschiedlichsten Ängsten zusammen, was auch interessant sein kann.
Und: Nur keine Scham. Jeder, der da sitzt, hat sein eigenes Kreuz zu tragen. Dafür muss man sich nicht schämen. Ist auch ein guter Ansatzpunkt, Menschen kennenzulernen aus der gleichen Region, mit exakt den gleichen Problemen - was bei gegenseitiger Unterstützung sehr gut ist
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#86
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Tini67 Mitglied
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hallo ich war schon 2 mal in einer Tagesklinik und kann Dir nur sagen mach es ,es hilft auf jeden Fall wenn du mitarbeitest und animmst was man Dir sagt .Hast du schon einen Termin ?Weil man hat da meist auch relativ lange Wartezeiten bis man aufgenommen wird !
LG.Tini
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#87
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urmel56 Gast
danke für eure meinungen,ne einen termin habe ich noch nicht hier kann man sich nur freitags anmelden,bin mal gespannt wie lange ich auf einen platz warten muss.
mittlerweile freue ich mich darauf komme ich doch auch mal aus dieser tretmühle hier raus!
l.g. urmel
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#88
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Hoffnungsschimm. Mitglied
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Verwandtes Thema
Tagesklinik
Hallo zusammen!
Da die ambulante Thewrapie bei mir nicht ausreicht werde ich am Montag in eine Tagesklinik gehen.
Auf der einen Seite freue ich mich darauf dort intensiv an mir arbeiten zu können, wieder einen geregelten tagesablauf zu haben(bin seit fast einem Jahr krnakgeschrieben) und hoffe, dass ich nach der Tagesklinik wiededr arbeiten kann.
Auf der anderen Seite habe ich aber auch riesige Angst, weil ich länger als eine halbe Stunde brauche um dort hinzufahren und ich unter Dr/Dp leide und mir das Autofahren auf Grund dessen oftmals sehr schwer fällt. Mal abgesehen davon, dass ich dann den ganzen tag so "weit" von meinem sicheren Zuhause entfernt bin.
Morgen wollte ich eine Probefahrt dorthin machen.
Musste das einfach mal loswerden.
Liebe Grüße!!
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#89
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Tini67 Mitglied
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hallo dann wünsche ich Dir viel Erfolg ,ich war auch schon 2 mal in einer Tagesklinik einmal vor 10 Jahren damals für 5 monate und letztes jahr für 3 monate ,mir hat es sehr geholfen das ich besser mit meinen Angstzuständen umgehe .
LG.Tini
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#90
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Dirk-aus-Bonn Mitglied
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Du kannst es selbst schaffen, nimmst Dir eine Begleitung mit oder läßt die Begleitung Dich bringen.
Ich wünsche Dir gutes Gelingen für die Hin- und Rückreise und einen guten Erfolg in der Klinik. Jeder Teilerfolg ist ein Erfolg.
Super, Deine Idee mit dem Erproben.
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#91
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Dirk-aus-Bonn Mitglied
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Hallo Hoffnungsschimmer,
hast Du mit der Tagesklink schon begonnen ? (evtl. habe ich woanders einen Beitag nicht gelesen)
Gruß Dirk aus Bonn
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#92
libelle13 Mitglied
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Tagesklinik Frage
Hallo, ich war heute in einer Tagesklinik zu einem Informationsnachmittag. Hab vergessen, dort meine Frage zu stellen und ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Weiß jemand zufällig, ob man sich für die Zeit des Aufenthalts krank schreiben lassen muss und zahlt der Arbeitgeber normal das Gehalt sechs Wochen? Oder zählt die Krankenkasse Krankengeld über den gesamten Zeitraum? Derzeit gehe ich arbeiten, obwohl es mir manchmal ziemlich schwer fällt. Gruß aus Berlin.
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#93
Schlaflose Mitglied
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Man muss sich krank schreiben lassen und für die ersten 6 Wochen gibt es Lohnfortzahlung, danach Krankengeld von der Kasse. Es sei denn, man war schon innerhalb eines Jahres krank geschrieben, dann wird das von den 6 Wochen abgezogen.
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#94
libelle13 Mitglied
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Danke für deine Antwort. Mein Arbeitgeber weiß nicht, wie es mir geht. Informiert man ihn darüber, wo man hingeht?
Im Fall der Tagesklinik weiß ich das nicht genau. Ich habe eine Reha gemacht, die über die Rentenversicherung lief und da musste ich dem Arbeitgeber Formblätter zum Ausfüllen geben. Aber Tagesklinik läuft ja über die Krankenkasse und wird wie ein Krankenhausaufenthalt gehandhabt. Ich denke, dass der Arbeitgeber nicht informiert werden muss, aber wenn man mehrere Wochen krank geschrieben ist, wird es wohl nicht ausbleiben, dass man schon eine Erklärung abgeben werden muss.