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Dieses Unverständnis ist mir schon oft begegnet, deshalb versuche ich auch nicht mehr, mich zu erklären, warum ich z.B. Einladungen ausschlage, ich nirgens zu Besuch fahre (ausser damals zu meiner Mutter, die Fahrt war immer der Horror), ich selber schon lange kein Auto mehr fahre und ..und ..und .Es versteht keiner oder man wird angeglotzt wie eine Kuh wenns donnert, , also benutze ich Ausreden, am liebsten Krankheit.
Ich habe seit ich zu meinem Mann gezogen war vor über 30 jahren hier im Dorf eh keinen Anschluss gefunden bzw. eine enge Freundin, der ich mich mitteilen kann, und ich will das auch gar nicht.
Ich habe meine Familie und das reicht mir. Zu Hause fühle ich mich am wohlsten, sozusagen My Home is my Castle, bin ich mal "draussen", ist es oft nur Kampf und Überwindung.
Ich bin aber froh, dass ich mich damals bei der Arge überwunden habe und von meiner Erkrankung erzählt habe, denn ich hätte so gar nicht mehr das Arbeitsleben überstehen können. Nach insgesamt 3 Gutachten bin ich jetzt in Frührente.
Mein Jüngster Sohn der an ADS im Erwachsenenalter, an verschiedenen Ängsten und einer Sozialphobie leidet, kann auch nicht arbeiten und bekommt Grundsicherung. Mir wäre es anders lieber gewesen, habe mich oft gefragt, warum es auch eins meiner Kinder trifft (Habe vier)
Er fühlt sich aber irgendwie wohl in seiner kleinen Welt und vermisst nichts, beschäftigt sich viel am PC und ist Moderator bei einem online Stream.
@ Deverauxmary: Es ist gut, dass Du Dir jetzt Hilfe gesucht hast, um Deinen Alltag zu regeln, dann geht es Dir sicher auch bald besser.
LG Angor
28.12.2016 08:46 •
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