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2

A
Sry ich meinte antropologisch... weiß auch nciht wie ich auf das andere komme...

#41


B
Hallo Angstnase

Anthropologie (anthropologisch) ist die Wissenschaft von
der sozialen und biologischen Entwicklungsgeschichte der
Menschheit.

Viele Grüsse, Der Beobachter

#42


A


Realitätsverlust Erfahrungen von Betroffenen

x 3


S
hey angsthase,

das ganze paßt wohl in die schublade von derealisation/depersonalisation. viele sagen dazu auch 'unwirklichkeitsgefühl'. ich kenne das gefühl auch. es gibt kaum etwas, das mich mehr verunsichert als das. ich hab das z.b. oft, wenn ich mit menschen zu tun habe. mit einmal kommt das dann und ich fühl mich plötzlich ganz anders. teilweise als wär ich nur noch ein echo meiner selbst oder ein beobachter meiner selbst. so ne art 'neben sich stehen'. bekanntermaßen tritt sowas in sehr stressigen situationen auf (z.b. autounfall) und hilft dir dabei zu reagieren. doof nur, wenn es eigentlich überhaupt nichts gibt, worauf man grad (extrem) reagieren müßte. das wissen darum, wie das alles von statten geht, beruhigt mich etwas. hilft mir aber kaum, wenn ich grad das gefühl habe. weil dann kommen bei mir auch so 'philosophische fragen' wie z.b. 'wer bin ich?', 'woher weiß ich, dass ich nicht träume?' und sowas in der art. auch gedanken wie 'ich verlier mich selbst', 'ich falle ihn ohnmacht', 'ich werde verrückt' uuund so weiter.
ich glaub es könnte helfen, wenn man mit 'normalen' menschen diese fragen mal bespricht. ich habe die erfahrung gemacht, dass kaum einer darauf eine antwort kennt und sich viele das fragen, aber ohne dabei panisch zu werden. irgendwie sind sie fest im leben verankert, während ich hilflos herumirre. ^^ dennoch ist es (zumindest für mich) wichtig darüber mit anderen sprechen, weil ich mich sonst noch mehr isoliert/allein fühle. also wenn niemand weiß, worüber ich mir grad den kopf zerbreche, entsteht ja so ne art kontrast zwischen dem, was man grad erlebt (nettes beisammen sein am esstisch) und was man grad denkt (das ist alles nur ein traum). mir würde es wahrscheinlich am meisten helfen, wenn ich mit menschen in kontakt wäre (real, nicht nur internet), denen es genau so geht. ich denk mal, dass sich keiner so richtig in das leid hineinversetzen kann, was wir dabei empfinden, ohne das gefühl selbst mal erlebt zu haben. das gefühl an sich kennen wahrscheinlich viele, aber sie erleben es nicht als bedrohlich oder konnten es irgendwie zuordnen (stresssituation, übermüdung, whatever).

naja, wollen wir hoffen, dass wir alle schaffen damit umzugehen und das dieses gefühl irgendwann verschwindet oder an bedrohlichkeit verliert.

grüße

ps: ganz besonders abtrus finde ich den gedanken, dass wenn alles nur ein traum ist, ich ja eigentlich selbstgespräche führe und ihr nur trauminhalte seid. xD es gibt einige philosophen, die sich dieser sache mal angenommen haben. unter gehirn-im-tank findet man einiges. auch, wieso man eigentlich überhaupt annimmt, das alles nur ein traum ist. ich mein gibs dafür beweise? was spricht dafür, diese these überhaupt aufzustellen? ist vielleicht auch ne möglichkeit an die sache ranzugehen.

pps: falls einer tipps hat, wie man das los wird oder wie man damit umgeht. nur her damit. ^^

#43


T
was ähnliches hatte ich vor wenigen wochen am hauptbahnhof war seltsam. ich sah die welt aus einem anderen blickwinkel und mir wurde aufeinmal ganz heiss oO das verging dann aber wieder nach 15 minuten. trotzdem hatte ich noch den ganzen tag damit zu kämpfen.

Samadhi hat das ganze sehr schön beschrieben!

#44


A
Dankeschön ihr Lieben

Bei mir hält dieses miese Gefühl jetzt schon 5 Tage an. Wenn ich mich dann weiter intensiv damit beschäftige, da merk ich förmlich den Adrenalinschub der durch meinen Körper zieht und mir wird total heiß. Wenigstens ist mir jetzt klar warum ich das gerade habe... Entweder es ist weil ich gerade einen Magengrippevirus auslebe (habe nämlich seit gestern Abend Übelkeit und Magenkrämpfe) oder es ist weil ich mich letzte Woche eigentlich maßlos übernommen habe... Das Problem wenn mans so lange hat, kommts mir von Tag zu Tag blöder vor. Irgendwann fängt man nämlich an dem Gedanken, dass 'die Welt nicht real ist' doch irgendwie zu glauben, weil er eine, 24 Stunden am Tag nichts anderes einredet . Echt fieeeees. Ich träume die letzten Nächte so diffus und absurd, dass es chaotischer gar nicht geht. Konnte gestern kaum einschlafen, weil ich das Gefühl hatte ich steh gleich auf und mach irgendwas Schlimmes. Ich wälze mich die ganze Zeit hin und her und fühl mich mieees. Wahrscheinlich empfinde ich das so schlimm, da ich das letztes Jahr echt wochenlang ununterbrochen hatte und ich die letzten Monate diesen Jahres ruhe davor hatte. Ich bin sonst immer nur sehr 'vorsichtig' zur Schule gegangen. Habe bei 2 Stunden angefangen und mich dann langsam gesteigert. Ich war erst bei 4, aber letzte Woche packte mich der Ehrgeiz und ich ging fast immer voll zur Schule. Dazu noch anstrengende Konfrontationstherapie und viele Termine. Habe mich dabei schon leicht unreal gefühlt und habe aber meine Seele mal wieder ignoriert und weitergepowert... Jetzt hab ich den Salat und die Magengrippe wahrscheinlich auch noch.

LG Angstnase

#45


N
pass auf dich auf

weißt ja dann, dass dus diese woche mal langsam angehen lassen sollst...


träume, wenn auch diffus, sind aber immer gut - da verarbeitet das unterbewusstsein was, ohne dass man viel machen muss, außer schlafen halt.

gute besserung für deinen magen!

#46


W
Kenne ich auch nur zu gut!!

Es ist dieses Benommenheitsgefühl, habe ich auch fast durchgehend. Und natürlich auch diese Fragen dazu.
Versuche die mir selbst gestellten Fragen zu unterdrücken und dass Benommenheitsgefühl zu ignorieren und hoffe das es irgendwann ganz weg ist, da es immer wieder Momente und Tage gibt an denen es ok ist.
Es ist ein richtiges schei., das darf man ruhig so nennen!
Vor allem wenn dann diese Gedanken dazu nicht wären... die machen mir mehr angst als der zustand.
Aber da sind wir wieder beim Thema "Angst" unser allumfassendes Thema...

Gruß
Basti

#47


T

Realitätsverlust

Hi, erstmal kurz zu meiner Person. Ich bin Männlich, 19 Jahre alt und mache derzeit mein Abitur im Schwerpunkt Sozialpädagogik.

Ich habe die Vermutung das ich an Realitätsverlust leide. Ich habe lange drüber nachgedacht, über mich selbst und über einige Situationen, bevor ich beginne zu erzählen will ich nochmal klarstellen das in meiner Kindheit keine besonderen Vorfälle geschehen sind und ich auch kein Trauma oder sonstiges von irgendetwas habe oder gehabt habe.

Meine Symptome:

- Ich kann Schmerzen (auch extreme Schmerzen) einfach ignorieren. Ich weiß das klingt irre, aber es ist ein komisches Gefühl in mir, als wäre es nicht mein Körper oder meine Gefühle würden sich einfach "ausschalten".

- Das mich praktisch ein Film "absorbieren" kann, also das ich mir bildlich vorstelle das ich ein Teil dieses Filmes wäre und ich denke drüber nach wie ich dort mitspiele etc.

- Ich erinnere mich an einpaar Ereignisse aus meiner Vergangenheit und manchmal fühle ich mich so als würde ich sie wiedererleben.

- Manchmal finde ich Beweise dafür das ich dinge getan habe, an die ich mich garnicht erinnern kann. Zum Beispiel meine Wohnung aufräumen oder Mappen sortiert etc.

- Ich kann mich nicht an wichtige Ereignisse in meinem Leben erinnern.

- Ich fühle mich unwohl in meiner eigenen Wohnung und selbst in meinem Elternhaus in dem ich 18 jahrelang gelebt habe.

- Manchmal sehe ich mich selbst als eine andere Person und schaue mich an.

- Andere Menschen und Objekte wirken für mich manchmal nicht real.

- Ab und zu passiert es mir das ich Freunde und Familienmitglieder nicht erkenne. Bsp. : Ich bin in der Stadt und sehe meinen Vater wie er aus einer großen Entfernung auf mich zu kommt. Ich schaue ihn an und denke drüber nach wer diese Person ist und ob das wirklich mein Vater ist und er erscheint mir so fremd und dann gucke ich ihn fragwürdig an.

- Wenn ich wohin gehe vergesse ich wie ich dort hingekommen bin. Manchmal steh ich dann dort und frage mich "Wie bin ich jetzt hierher gekommen und was habe ich die Zeitlang getan?".

- Es fühlt sich so an als würde mein Leben einfach an mir vorbeilaufen. In letzter Zeit wurde es sehr schlimm. Mir ist sehr viel egal geworden und es interessiert mich nicht wie sich andere Leute fühlen, ob sie irgendwelche Probleme haben usw. Ich schätze mich als sehr kalte und gefühlslose Person ein und das bedauer ich.

Das waren jetzt nur Beispiele und würde ich noch länger drüber nachdenken, würde ich wahrscheinlich noch mehr finden.
Ich bin ein ziemlich ruhiger Typ und spreche sehr selten, eigentlich nur wenn ich etwas gefragt werde. Ich nehme keine Dro., trinke keinen Alk. und rauche nichtmal Zig..

Meint ihr ich sollte zum Arzt gehen? Oder machen die meisten Menschen auch sowas durch?

#48


HeikoEN
Klingt für mich ein wenig nach Dissoziation.

Da Du noch relativ jung bist, müsste man doch die Frage nach der Kindheit stellen.

Deine Aussage, "es ist nichts schlimmes passiert", ist immer sehr subjektiv. Denn was ist schlimm? Es ist eine typische Aussage, dass das alles nicht so schlimm war...

"Ich kann mich nicht an wichtige Ereignisse in meinem Leben erinnern."

Dieses "Symptom", wie Du es nennst, steht dann ja auch für sich.

Bei traumatisierten Menschen ist es so, dass die genau diese Erinnerungen "ausblenden".

Und nochmal, ein Trauma kann entstehen, wenn ein Umstand ensteht, der als Erwachsener betrachtet, gar nicht so "schlimm" aussieht.

Sowas wie eine Alk. eines Elternteils, ist auch ein Trauma.

Bei einem Trauma sind einfach Bereich im Nervensystem nicht so ausgebildet worden, wie es bei anderen Menschen der Fall ist und man kann diese nicht nutzen.

Aber ich schweife zu weit ab.

Schulmedizinisch beantwortet müsste Deine Frage lauten: "Beeinträchtigen mich meine Symptome so sehr, dass ich im Alltag ein Problem damit haben?"

Wenn ja, dann ist es behandlungswürdig, wenn nein, kannst Du damit leben.

Was nun konkret dahintersteckt, kann hier sowieso niemand beantworten. Ich würde Dir ggf. den Tipp geben, ein wenig Biographiearbeit zu machen, d.h., doch einmal zu sehen, was so alles in der Kindheit gelaufen ist, denn es scheint Dich ja zu beschäftigen irgendwie.

Es gibt auch viele Heilpraktiker Psychotherapie, die meiner Erfahrung nach ein wenig "offener" für solche tieferen Themen sind, als der Standard Psychotherapeut, der eine Diagnose braucht/hat und dann mit einer Verhaltenstherapie losrennt. Und der Standard "Arzt" wäre sowieso die falsche Adresse.

Deine Meinung?

#49


M
Huhu.

Ja HeikoEn hat Recht. Besser ist es wenn Du Dich untersuchen laesst. Ein Arzt kann da mehr helfen. Der Hausarzt wird Dir eine Ueberweisung und zwar wahrscheinlich zum Neurologen geben.

Gut hoert sich das alles naemlich eher nicht an.

Ich wuensche Dir Gute Besserung.
Gruss

#50


N
hört sich für mich eher nach depressionen an

die innere leere die man spürt und der interesse verlust an jeglichen kenn ich auch bin selb st damit belastet und auch erst 23
du bist warscheinlich so in deine gedanken vergraben das du deine umwelt nicht mehr wahr nimmst
entfremdungsgefühl und unwirklichkeits gefühl gehören dazu
vielleicht bist du mit deinem jetzigen leben nicht zufrieden
mit dem studieren vielleicht willst du es ja nicht machen geh zum hausarzt der sagt dir das es psychisch bedinngt ist

kopf hoch

#51


GremlinsAngel

Realitätsverlust

Hallo Leute Embarassed
ich bin neu hier und würde gerne mal was über mich erzählen
Ab Dezember bin ich in einer Klinik die auf Angst und Panik spezialisiert ist.
Ich hätte niemals gedacht das ich nochmal an den Punkt komme, wo ich einfach nicht mehr sein will und kann. ich möchte mich privat oder auch hier mit Leuten austauschen denen es genau oder sogar schlimmer geht wie mir.
Oder die evtl Tips und Rat haben.
Denn ich möchte Leben und ich möchte wieder """"gesund""""" werden, nur ich weiß nicht wie. Ich isoliere mich komplett, bin nur noch zuhause, gehe nicht zur Schule.. Bin durchgehend irgendwie krank geschrieben.. Ich kann nicht weiter gehen als die normale kleine Gassi Strecke mit meinen Hund ohne irgendwie das Gefühl zu bekommen alles was ich sehe ist nicht real!
Ich bin ein sehr empfindlicher Mensch und nehme die meisten Sachen anders und intensiver war als andere.. war schon immer so, dazu kommt meine Blutarmut die mir oft das Gefühl von Schwindel vermittelt, früher sagte ich mir "ich habe gegessen und getrunken, mir passiert nix" und das klappte, heute hilft selbst nicht mehr die Musik die ich mir bei einem nervösen Zustand gegeben habe (zB ubahn fahren und Kopfhörer). Ich bin schon lange nicht mehr die ich mal war.
Ich habe eine 1 jährige Phase mit 15 bereits hinter mir(ausgelöst vom *beep*) und davon bekam keiner was mit weil ich trotz dessen jeden Tag zu Schule gegangen bin und mir nix an merken ließ..
Ich will nicht noch ein Jahr damit kämpfen und es sind jetzt bereits wieder 5 Monate (ausgelöst durch s *beep*).
Ich würde sagen das ich unter die angst vor der angst, agoraphobie, medikamentenphobie, angst zu zittern aber vor allem unter klaustrophobie leide..
Ich sitze wirklich nur noch zuhause, und alles ist zu anstrengend, dazu wohne ich alleine.. Habe keinen richtigen Alltag mehr weil ich mich nicht mehr raus traue.. Ich will und kann nicht so weiter Leben.. Ich möchte doch einfach wieder ich sein und nicht von dieser Angst bestimmt werden. Ich war früher glücklich bin auf Festivals Konzerten gegangen, habe shoppen und Reisen geliebt.. Und jetzt kann ich all das nicht mehr machen. Ich fühl mich nur noch zuhause wohl, und das auch nicht immer denn selbst da kriege ich manchmal angstzustände.
Ich habe natürlich medis hier, die ich jeden Tag nehmen soll, tu ich aber nicht denn ich habe eine Medikamenten Phobie, da ich schon ein sehr schlimmes, wirklich schlimmes Erlebnis gemacht habe.
Kurzfassung, ich hab keine mcp tropfen ( die jetzt zum Glück vom Markt gegangen sind) vertragen und mein Nervensystem ist kollabiert, sprich ich hatte so etwas ähnliches wie einen epileptischen Anfall. Total verkrampft und dadurch zähne kaputt gebissen..
Der Arzt in der Notfall Klinik der natürlich völlig inkompetent war hab mir eine Überdosis von dem gegenmedikament voll in die Vene und ich war 5 Minuten lang blind es war der HORROR! Danach hatte ich auch wieder 3 Monate lang mit Angst zu kämpfen und musste deswegen meine Schule (Abi) abbrechen.
Und seitdem kann ich keine medis mehr nehmen..
Sad
Liebe Grüße

#52


Ikarus-2014
Hi Gremlins Angel Es war für mich sehr interessant,deine"Vorstellung"zu lesen,weil ich sehr viel davon von mir selber
kenne.Nur sind bei mir die Symptome andere,Angst vor dem Tod,für alle Zeiten nicht mehr zu seinu.ä..Ich ziehe mich auch
sehr zurück,aber weniger aus Angst vor den Menschen,sondern weil ich ihre Lügen,ihre Heuchelei und das ständige tragen
einer Maske nicht mehr ertragen kann.Seit ich von meiner Freundin getrennt bin(ca.1,5 jahre)mache ich fast nichts mehr,
was man als "soziales Leben"bezeichnen könnte.Habe mein Hundchen,der ist ehrlich,der zeigt mir immer,was er empfindet,
und zwar ohne Maske.Übrigens war bei mir Dro. der Auslöser für die ganzen Gedankenspiele(nicht positiv gemeint),ich habe
Türen geöffnet,die ich vielleicht besser zugelassen hätte.Ich habe mir jetzt einen Job als Alten/Demenzbetreuer gesucht,
damit ich wieder rauskomme und etwas sinnvolles tue.Hat mich anfangs sehr viel Überwindung gekostet,aber nicht wegen den hilfsbedürftigen
Menschen,sondern wegen meinen Arbeitskollegen,die ihre übliche maske tragen,denen gehe ich am liebsten aus dem Weg.Ich fände es
aber toll,wenn du dich überwinden könntest(nicht sofort...)dein Abi zuende zu machen,um dir die Chance auf deinen Traumberuf nicht
zunichte zu machen! Mit ganz lieben Grüßen

x 1 #53


GremlinsAngel
Danke für deine worte..
Ich habe aber auch sehr schlimme angst vor dem tod sowie vor dem ohnmächtig werden..
Und das mit der maske kenne ich, von meinen Eltern, ich habe bereits eine sprachtherapie hinter mir
und musste mal meine familie zeichnen, wenn du das bild sehen würdest..alle familien mitglieder tragen eine Maske,
jedoch jeder eine andere..
Und es sieht schlecht aus für mich.. es läuft leider zurzeit darauf hinaus das ich das 2te mal mein abi abbrechen muss...

#54


Hotin
Hallo GremlinsAngel,
wie kommt es, das Du Musik von Led Zeppelin und Jimi Hendrix hörst? Damit bin ich aufgewachsen und
finde die Musik heute noch gut.
Wenn Du möchtest, versuche Dir mal einen oder mehre Tipps zu geben, wie Du mit deinen Ängsten besser
umgehen kannst. Am Anfang ist es vielleicht nicht einfach das zu verstehen und umzusetzen.
Wenn Du aber bereit bist Neues über menschliches Verhalten zu lernen, lernst Du Dich und Deine
Reaktionen auch selbst besser kennen. wenn Dir das keine Angst macht, dann antworte auf meine
Nachricht.
Als sensibler Mensch hast Du anderen vieles voraus. Du kannst das Leben damit viel intensiver spüren.
Wie alles im Leben gibt es aber auch eine Kehrseite. Negative Gedanken und Erlebnisse erschrecken Dich
vermutlich mehr als andere Menschen.
Bestimmt bin ich nicht klüger als Du. Nur mit meinem Alter habe ich natürlich ein Vielfaches mehr an
Erfahrung sammeln können. Es hat bei mir lange gedauert und mich viel Mühe gekostet zu verstehen
wie das mit den Ängsten funktioniert. Ich hatte neben meinem Psychologen niemanden, der mit gesagt hat
was ich ändern könnte. Nun aber, seit vielen Jahren weiß ich darüber sehr gut Bescheid.
Und vor allem, heute bin ich selbstbewußt und es geht mir ziemlich gut.
Ängste habe ich natürlich immer noch. Nur die gehören zum Leben dazu und heute kann ich prima damit
umgehen.

Viele Grüße
Hotin

#55


GremlinsAngel
Danke hotin für deine antwort.
Ich weiß nunmal was gute musik ist Razz:P haha, spass bei seite.
Und nein, es macht mir keine Angst, ich bin für hilfe jeglicher art offen, denn es muss sich was an der jetzigen Situation ändern
und darüber das dies kein kinderschlecken wird bin mir bewusst.
Also, schreib mir hier oder privat ruhig deinen Rat und tips wie ich mit meiner Angst evtl besser umgehen kann.
Lg

#56


Xeonr

Realitätsverlust ?

Hey, also ich habe schon seit längerer Zeit PA'S und seit neusten habe ich Währenddessen Realitätsverlust und Entfremdungs Gefühle.
Nun würde mich interessieren ob es jemanden auch so ergeht, und wie ihr damit umgeht ?
Das macht mir nur noch mehr Angst vor den panikattacken, hab angst verrückt zu werden.

#57

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Hotin
Hallo Xeonr,

herzlich willkommen hier im Forum.

Zitat:
Nun würde mich interessieren ob es jemanden auch so ergeht, und wie ihr damit umgeht ?
Das macht mir nur noch mehr Angst vor den panikattacken, hab angst verrückt zu werden.


So schnell wird man nicht verrückt.

Heftige Ängste können Dich schon gewaltig ärgern. Was hast Du denn bisher schon unternommen,
damit Deine Angst nicht so unangenehm ist.
Hast Du schon mal mit jemandem darüber geredet?

Viele Grüße

Hotin

#58


Xeonr
Mit meinen Eltern, etlichen Freunden und kurz mit dem Arzt habe ich darüber gesprochen. War ziemlich befreiend um ehrlich zu sein. Meist versuche ich mich abzulenken, gehe spazieren, zeichne oder siehe einen Film. Oder ich versuche einzuschlafen, keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist.

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Hotin
Hallo Xeonr,

Zitat:
Mit meinen Eltern, etlichen Freunden und kurz mit dem Arzt habe ich darüber gesprochen.
War ziemlich befreiend um ehrlich zu sein.

Ein sehr guter erster Schritt.

Zitat:
Meist versuche ich mich abzulenken, gehe spazieren, zeichne oder siehe einen Film. Oder ich versuche einzuschlafen, keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist.


Hört sich auch gut an.


Und wie stehst Du zu Deinen Ängsten, also Deinen Gefühlen? Hast Du eine Ahnung, warum Du Dich nicht
so gut fühlst? Was macht Dich unsicher und unzufrieden im Leben.
Fehlen Dir echte Freunde, fehlt dir Erfolg, oder was fehlt Dir.

Viele Grüße

Hotin

#60


A


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Dr. Hans Morschitzky
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