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Hallo Delphie,
Dir auch ein frohes neues Jahr
Vielen Dank für deine ausführliche Nachricht.
Ich nehme die Medis jetzt seid ein paar Wochen, angefangen mit Escitalopram,nach einer Woche aber wieder abgesetzt,weil ein Wert auf dem EKG erhöht war.
Übergangslos dann Sertralin.
Die ersten Tage hatte ich ekelige Panikattacken,habe mit der niedrigsten Dosis angefangen.
Erst 25 mg (50 ist die Einstiegsdosierung), zwei Wochen später auf 50 u jetzt auf 75 hoch.
Die ersten Tage nach Dosiserhöhung verspüre ich nur Angst u Schwindel,geht dann aber wieder weg.
Die innere Unruhe und Angst sind weg,einfach verschwunden!
Das is wunderbar
Das einzige womit ich momentan Kämpfe ist Schwindel u Übelkeit manchmal,aber damit kann ich leben.
Ansonsten keine Nebenwirkungen.....Puhh

Wir haben unseren Hund aus Griechenland,die Eltern sind unbekannt.
Ein Braun/weißer Mischling,sehr lieb und immer freundlich.

Wie geht es dir ?
Wie lange nimmst du schon die Medikamente?

Habe jetzt schon wieder Angst davor,sie wieder abzusetzen.
Und davor,für immer mit den Ängsten kämpfen zu müssen....

Ich wünsche dir einen guten Start im neuen Jahr!
Liebe Grüße

02.01.2019 08:26 • x 1 #21


Delphie
Hallo liebe Tanja,

ich danke dir für die frohen neuen Jahrwünsche.
Bitte sehr für die Nachricht, genr geschehen.

Das ist echt richtig mutig von dir, dass du angefangen hast, die Medikamente zu nehmen. Super! Da kannst du echt sehr stolz auf dich sein!
Ja, dass ist dann ja auch gut so, dass dann das Medikament abgesetzt worden ist, wenn da ein Wert nicht okay war. Das Herz ist ja auch wichtig.
Klasse dass du es so verträgst das andere Medikament und auch das du wenig Nebenwirkungen hast bzw. die die du hast ertragen kannst. Das freut mich sehr für dich. Wirklich!
Richtig schön ist es doch für dich, dass die innere Unruhe und Angst dann weg sind, dass ist schön!

Das mit eurem Hund klingt gut. Da habt ihr einem Hund ein neues Leben geschenkt, auch einem der darüber sicher dann dankbar ist.

Mir geht es gut, wenn ich mich ablenken kann am Tag. Sobald Ruhe da ist, ich nichts zu tun habe, kommt sehr starke Traurigkeit (hat einen Auslöser). Auch in Träumen spiegelt sich der Auslöser wieder. Dieser wird sicher bald in der Therapie bearbeitet. Ich habe jetzt probatorische Sitzungen bei einer Therapeutin, der habe ich das schon etwas erzählt (konnte aber nicht alles erzählen, da ich da sehr verschlossen dann sein kann ) und sie sagte das wird das erste Thema sein, da die Traurigkeit mich da sehr einnimmt schon.
Aber wenn ich es schaffe mich abzulenken, dann geht es und ich kann die Gefühle abschalten und es ist alles soweit okay. Also geht es mir mittelmäßig, kommt so drauf an in welcher Situation und welcher Tageszeit man mich antrifft.

Ich nehme die Medikamente seit Oktober, glaube ich jetzt. Aber haben uns da Zeit gelassen mit dem hochdosieren, da ich ja sehr Angst hatte mit dem höher setzten. Bin jetzt ja erst höher gegangen in der letzten Zeit. Also vorher war es die erstdosierung. Jetzt erst auf 10 mg hoch. am 31.01 habe ich nun ein Psychiatertermin wieder, mal schauen.

Ja, das verstehe ich mit dem absetzten. Aber die Medikamente wirst du jetzt ja erst mal eine Weile nehmen. Und zwar so lange bist du psychisch stabiler bist. Und ich denke, wenn du sie dann absetzt wirst du sicher auch nicht mehr so unter den Ängsten leiden. Und wenn doch dann war es sicher zu früh.
Wir haben eine in der Selbsthilfegruppe gehabt, die hat irgendwann die Tabletten nach Jahren jetzt abgesetzt mit dem Arzt und der geht es super damit nun. Einfach weil es ihr psychisch derzeit besser geht. Deswegen nimmt man die auch eine Weile auch erst mal ein und setzt sie nicht ab nach drei Monaten oder so. Also ist meistens so.
Oder hattest du vor, deine Medikamente da schnell wieder abzusetzten bzw. hat dein Psychiater dir da erzählt das man die schnell wieder absetzt?

Mit ganz lieben Grüßen,
Delphie

11.01.2019 15:26 • #22



Psychiater oder Psychotherapeut?

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Nein nein,hatte ihr von eben dieser Angst erzählt.
Sie sagte,ich wäre wieder einen Schritt zu weit gegangen.
Jetzt erstmal habe ich sie und das bleibt auch erst einmal so
Bin jetzt auf 75, aber heute hatte ich einen schlechten Tag.
Heftige Schwindelschübe,Sehstörungen,Magenschmerzen und Angst!
Erreiche in der Praxis natürlich niemanden,rufe aber am Montag dort an.
Vielleicht muss ich noch eine Dosis erhöhen.
Hoffe es pendelt sich dann ein.

Kann man sich eigentlich an die Dosis gewöhnen?
Ich frage deshalb,weil es mir nach der Erhöhung recht gut geht....aber nach 2-3 Wochen wieder schlechter.
Kenne mich da garnicht aus.

Jaaa,der Hund ist mega dankbar u auch meine Kinder freuen sich sehr,dass er da ist.
Ich hoffe,dass dir deine Therapie den ersehnten Erfolg bringt,drücke dir ganz feste die Daumen.

Sag mal Bescheid wie es gelaufen ist.
Ich hab meinen Platz erst zum April,momentan befinde ich mich in Behandlung einer Psychiatrischen Klinik,da habe ich Ärzte,Therapeuten ect.
Für den anfang gut,aber sie haben nicht so viele Termine frei um eine Therapie zu machen.

Drücke dich aus der Ferne!

Liebe Grüße

11.01.2019 21:47 • #23


Delphie
Hallo liebe Tanja,

das ist gut das du ihr von deinen Ängsten erzählt hast. Das ist auch wichtig, damit sie weiß was du denkst und fühlst und auch in Bezug der Medikamente. Ja, genau das ist auch wichtig, dass das Medikament erst mal eingenommen wird und es nicht abgesetzt wird. Es hilft einen ja auch.

Es kann immer mal, trotz eines Antidepressivas, passieren das man einen schlechten Tag hat. Mein Psychiater sagte mir, das sei keine Wunderpille. Es ist dazu da, die Stimmung oder die Ängste, je nachdem, langfristig anzuheben/zu verbessern. Aber es kommen immer wieder schlechte Phasen/Tage. Wenn die da sind, sagte er nicht mehr einnehmen sondern weiter bei der Dosierung bleiben. Wie abgemacht mich an den Dosierungsplan halten (aber da ich eh angst habe vor Medis halte ich mich schön daran ).

Also kann es mal passieren, wollte ich damit sagen, dass auch mal die Angst da sein kann wieder einen Tag. Oder auch körperliche Symptome. Auch das ist normal.
Wenn deine Ängste kommen, hast du da irgendwelche Strategien welche dir da helfen können in dem Moment? Wo du dich auf was ganz anderes konzentrieren musst und nicht mehr über die Angst nachdenkst?
Mir helfen da z.b. manchmal Logik Rätsel oder Musik hören oder soziale Kontakte. Für jeden ist da meistens was anderes hilfreich...

Hast du die Praxis noch erreicht? Hast du die Dosis erhöht oder seid ihr da geblieben bei 75 mg ?

Ich weiß nicht ob man sich daran gewöhnen kann. Ich könnte mir vorstellen, nach einem halben Jahr oder so vielleicht, aber denke sonst so schnell noch nicht, aber vielleicht liege ich da auch falsch. Bin da ja auch kein Arzt. Vielleicht fragst du das mal deine Psychiaterin, die beantwortet dir die Frage bestimmt gerne.

Danke schön, für das Daumen drücken von dir, dass ist echt lieb.
Wir haben die Therapie nun beantragt, mal schauen ob es genehmigt wird und was die Kasse dazu sagt.

Was schon mal gut ist, dass deine eine Anlaufstelle hast wo du reden kannst. Aber klar, es ist nicht sicher die optimalste Lösung dann. Super ist doch, dass du ab April dann einen Platz hast. Und ab da dann Therapie machen kannst. Das ist doch gut und wichtig. Und bis dahin hast du auf jeden Fall eine Anlaufstelle, was ja auch schon mal wichtig ist, damit man nicht ganz in der Luft hängt.

Drücke dich zurück aus der Ferne.

Mit ganz lieben Grüßen,
Delphie

19.01.2019 14:24 • #24




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