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Hallo,
ich habe seit ca. einem Jahr Probleme außer Haus zu gehen.
Ich war mit Freunden gegen Nachmittagszeit unterwegs und es kamen einige Jugendliche, die so 3 Jahre älter waren als ich zu dieser Zeit, und einer von denen hat mir auf den Kopf geschlagen. Ich muss sagen, ic hatte keine großenSchmerzen, aber es war ein ziemlich großer Schock für mich.
Seit diesem Vorfall habe ich Probleme außer Haus zu gehen, bekomme Angst und mir wird schlecht. Teilweise bessert es sich als wieder doch so richtig weg geht es nicht..
Ich werde dadurch einfach total beeinträchtigt etwas zu unternehmen, wobei es vor diesem Vorfall einbahnfrei lief..
WOllte einfach mal fragen, ob es Leute mit ähnlichen Vorfällen gibt, oder ob mir vielleicht jemand Ratschläge geben kann, was ich tun könnte..
Vielen Dank im Voraus

30.07.2008 22:32 • 31.07.2008 #1


9 Antworten ↓


TheSaint
wäre hilfreich, ein bisschen mehr über dich zu erfahren - z.b. wie alt du bist, ob du schon mal was mit angst, angststörung etc. zu tun hattest (man kommt ja nicht so ohne weiteres in dieses forum hier), hast du denjenigen angezeigt, mal mit nem psychologen gesprochen, was genau schränkt dich ein? und und und... sonst wird schwierig werden, ratschläge zu geben

LG

30.07.2008 23:31 • #2



Probleme außer Haus zu gehen

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Bin mittlerweile 17 und hatte ein Jahr lange Depressionen, war beim Psychiather habe die Therapie zwischendrin aber abgebrochen..Die Depressionen sind jedoch seit Dezember 07 komplett weg, habe eben nur diese Probleme bezüglich des Außerhausgehens...
Muss dazu sagen, dass die Tat in der Zeit passierte, als ich diese Depressionen hatte.
Habe damals eine Anzeige gegen Anonym erstellt (auf Anraten von Freunden), konnte die Täter aber nicht wiedererkennen.

Nun ja, was mich einschränkt ist recht schwer zu beschreiben..
Wenn ich als etwas unternehme bekomme ich ein mulmiges Gefühl, Schmerzen im Bauch/Magen und eben ein unangenehmes Gefühl der Aufregung.
Muss dazu sagen, dass das eher an ruhigen Orten passiert, in der Stadt z.B., also unter vielen Menschen, habe ich diese Probleme nicht. Ich denke einfach, dass ich mich unter mehr Menschen sicherer fühle.
Ich sage deshalb häufig Freunden ab, wenn sie was mit mit unternehmen wollen, nicht weil ich keine Lust habe, sondern weil ich es einfach nicht wirklich hinbekommen..
Habe mir für die nächste Zeit mehr vorgenommen, um mir wieder zu zeigen , dass es eigentlich nichts Schlimmes ist, denke aber dass mir die meiste Zeit dabei eher unwohl ist..

30.07.2008 23:51 • #3


Hallo!
Hast du darüber nachgedacht erneut eine Threapie anzufangen/dir Hilfe zu holen?

Liebe Grüße
Luna

31.07.2008 00:16 • #4


Naja, darüber nachgedacht schon, ist aber halt schwer, das wieder den Eltern usw. zu erklären...
So richtig überwinden kann ich mich dazu nicht...

31.07.2008 00:20 • #5


Hm, verstehe was du meinst.
Aber ich möchte dir folgendes zum Nachdenken geben: Dein Leidensdruck ist sehr groß und du merkst ja, dass du dir selbst nicht wirklich gut helfen kannst. Klar ist es schwer diesen Weg überhaupt oder nochmals zu gehen, aber es ist eine große Chance für Dich, die du nutzen solltest.
Ich sagte nicht, dass es unmöglich ist dort alleine wieder rauszufinden, aber es ist,....... hm eben sehr viel schwieriger meiner Meinung nach.

Und wieso musst du einen erneuten Therapiebesuch deinen Eltern erklären? Das versteh ich nicht,.... .

Liebe Grüße

31.07.2008 00:23 • #6


TherapieVERSUCH meinte ich natürlich

31.07.2008 00:24 • #7


Naja, ich meinte damit nur, dass ich von der ersten Therapie noch weiß, dass sie sich nunmal große Sorgen machten (was natürlich verständlich ist), aber auch danach noch häufig darüber reden wollten, was mir als etwas unangenehm war, weil ich ncith wirklich gern darüber rede...

31.07.2008 00:34 • #8


Auch das kann ich sehr gut verstehen.
Es sind nuneinmal deine Eltern und es ist völlig normal, dass du ihnen keine Sorgen bereiten willst. Aber ist dein Leben dir nicht wichtiger?
Was meinst du wie sehr sich deine Eltern mit dir freuen wenn es dir wieder gut geht?

Es gibt ja auch noch die Möglichkeit denen nichts von deiner Threapie zu erzählen. Das sei jetzt völlig ohne Wertung dahergesagt, denn letztendlich musst du ja wissen was dir lieber ist.

Ich kann dir wirklich nur raten dir Hilfe zu suchen. Mach es dir noch nicht so schwer *lieb lächel* Leichter gesagt als getan, ich weiß, aber was hast du schon zu verlieren?!

Ganz liebe Grüße

31.07.2008 00:41 • #9


Nun ja erstmal vielen Dank, dass du mir so spät noch antworten kannst

Ja, ich muss mal darüber nachdenken und dann versuch ich mal mit meinen Eltern darüber zu reden, denn so wie es zurzeit ist, ist es fast unerträglich...

Vielen Dank nochmal

31.07.2008 00:55 • #10



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Dr. Hans Morschitzky