Weisst du zufällig auch woher der Schwindel rührt ?
1. Durch die Angst verspannt du dich automatisch. Ich wette, du ziehst deine Schultern hoch. Durch Anspannung kommt Verspannung, dadurch Minderdurchblutung, dadurch Schwindel.
2. Angst ruft auch Schwindel hervor, da man ja meint, dass man keinen Halt mehr hätte. Dadurch achtet man mehr auf alles und dadurch wird man noch unsicherer.
3. Keine Ahnung ob du dabei schneller atmest. Trag ne FFP3 Maske, da musst du eh mehr atmen.
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Lanali Mitglied
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Zitat von Icefalki:
1. Durch die Angst verspannt du dich automatisch. Ich wette, du ziehst deine Schultern hoch. Durch Anspannung kommt Verspannung, dadurch ...
1. Oh sehr gute Frage, da muss ich mal drauf achten. Ist mir nicht bewusst ob ich die Schultern hochziehe. Interessant, so habe ich noch nicht gedacht.
2. Okay dann packe ich den Schwindel mal in die Angstschublade mit rein. Dann kann der abgehakt werden .
3. Nehme extra immer nur die dünnen OP Masken !
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A
Panikstörung - Massiver Rückschlag ?
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Lanali Mitglied
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Vorher war bei mir im Fokus "Du kippst um weil dein Kreislauf zusammenbricht". Jetzt ist es "Du kippst um vor Schwindel". Irgendwie fokussiert man sich schnell auf ein Symptom , was kürzlich aufgetreten ist oder? Also das was gerade so aktuell ist verinnerlicht man & versteift sich darauf? Mache mir heute einen ruhigen Tag zu Hause . Lesen , entspannen, ein wenig aufräumen. Vielleicht kann ich dann mal den Fokus vom Schwindel wegnehmen.
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#43
Heino99 Mitglied
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Rückschlag nach Monaten…
Hallo zusammen,
das letzte mal aktiv war ich hier vor ca. 3 Monaten. Ich bin stolz auf mich gewesen, dass ich das Forum so lange nicht brauchte.
Naja auf jedenfall habe ich die letzten Monate viel geschafft. Ich war viel unterwegs und auch unter Menschen, was mir anfangs teilweise schwer gefallen ist.
Letzte Woche bin ich in 2 verschiedene Städte gereist. War stressig aber gut. Aber das habe ich diese Woche auch noch gemerkt und habe deshalb viel von Zuhause gearbeitet und nicht im Büro.
Heute sollte ich eigentlich Freunde besuchen, wo ich wieder verreise.
Irgendwie kam schon den ganzen Tag so ein komisches Gefühl auf. Eben habe ich mich dann als ich mich fertig machen wollte genauer angeguckt und hatte das Gefühl, dass ich einen geschwollenen Lymphknoten habe an der linken Achsel. Die Folge war genaues betrachten und Google Bilder suche, ob es das wirklich sein kann. Fazit: Keine Ahnung. Aber das hat mich so mitgenommen, dass ich jetzt das ganze Wochenende abgesagt habe. Irgendwie auch eine Erleichterung, was es nicht sein sollte, da ich diese Freunde 1,5 Jahre nicht mehr gesehen habe. Aber ich verstehe auch nicht, warum ich das Wochenende jetzt so weggeworfen habe. Irgendwie fühle ich mich natürlich auch schuldig. Über meine Lymphknoten will ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen, aber ich will auch das Wochenende nicht in Einsamkeit versinken. Eigentlich tut mir das zusammen sein mit anderen Leuten gut. Vielleicht versteht mich ja jemand Bei meiner Angst vor dem krank sein verschließe ich mich gerne zuhause, ich sage öfters mal Sachen ab, auf die ich mich eigentlich im Normalfall total freue
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#44
juhi Mitglied
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Ich kann dich total verstehen. Ich habe auch gute und weniger gute Phasen. Läuft es dann mal gut und ich kann mal glauben das alles gut ist, finde ich irgendwas neues worüber ich mir Gedanken mache. Gehe auch meist vom schlimmsten aus, siehe meinen Thread 😠
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#45
Heino99 Mitglied
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Ja, das wird mich jetzt erstmal wieder ne Zeit lang beschäftigen. Habe es zum Glück geschafft heute morgen direkt einen Spaziergang zu machen und einiges zu schaffen, aber ich weiß selber dass ich das jetzt weiter kontrollieren werde
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#46
Ginger1 Mitglied
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Hallo, auch mir geht es im Moment ganz genau so wie dir. Ich kann nichts mehr tun, ich möchte nur noch Zuhause sein. Wenn man was an sich entdeckt, dann kann man als Angstpatient nicht mehr klar denken. Die Panik steigt in einem hoch und die Gedanken beruhigen sich nicht mehr. Geht es dir inzwischen besser? Wirst du damit zum Arzt gehen?
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#47
Heino99 Mitglied
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Nein, zum Arzt gehe ich nicht, ich warte ab und will der Angst entgegenwirken. Fahre auch nächste Woche Dienstag für eine Woche zu einem Freund. Das wird mich auf andere Gedanken bringen. Ich habe mich zwar weiter kontrolliert und es ist "noch da. Aber ich probiere es gelassener zu sehen, durch den Spaziergang und weiteres Zwingen rauszugehen geht es mir schon besser. Ich hoffe du kannst dich auch ein wenig aufraffen
Ich kann Dir nur raten,Dich selbst nicht zu stark unter Druck zu setzen.
Du hast vieles geschafft und es ist auch gut,sich zu konfrontieren. Auf der anderen Seite steht aber auch die Selbstfürsorge und dazu gehört zu erkennen,wenn es zuviel wird.
Das einzuschätzen ist nicht ganz einfach denn man möchte ja vorankommen und sich entwickeln. Und man möchte "stark" sein und sich der Angst nicht ergeben.
Die eigenen Grenzen auszuloten ist eine anspruchsvolle Aufgabe,immer wieder. Stärke kann aber auch bedeuten,einzusehen,dass man gerade nicht alles im Griff hat.
Das ist meiner Meinung nach die "schwerste" Lektion einer Angststörung. Dass man nicht immer so kann,wie man möchte,egal,wie sehr man sich darum bemüht.
Es gibt allerdings für alles Lösungen und wir dürfen lernen,uns dafür zu öffnen.
Und wir dürfen auch mal sagen: "das schaffe ich nicht". Das erfordert unheimlich viel Mut und Ehrlichkeit : vor allem sich selbst gegenüber. Das erfordert echte Arbeit an sich selbst.
Man brauch das niemandem zu sagen aber sich selbst gegenüber mal die Karten auf den Tisch zu legen ist äusserst befreiend. Dann geht der innere Druck weg,etwas schaffen zu müssen und wir dürfen endlich sein,wie wir sind mit all unseren Schwächen.
Das ist ein sehr schönes Gefühl und das Einzige,was man dafür braucht ist die Erkenntnis,dass wir gut sind,wie wir sind.