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Hallo Ina,

du hast da aber echt einen tollen Chef Leider kann ich das von meinem nicht behaupten. Mit dem kann man über dieses Thema überhaupt nicht reden. Ist echt schlimm. Ich werde mich auch jetzt krankschreiben lassen. Ich kann das so wie es jetzt ist, nicht mehr viel länger durchhalten. Morgens vor der Arbeit heule ich schon eine halbe Stunde rum und Abends , wenn ich dann Feierabend habe, breche ich meist schon im Auto zusammen. Ist echt total blöde.

Und dir wünsche ich, dass du wieder klar kommst. Bei mir wird es wohl noch sehr lange dauern, bis ich wieder oben auf bin.

Ganz liebe Grüße
Manfred

08.03.2014 12:07 • #21


Ich habe mir auch erst andere Atteste besorgt Hausarzt, Frauenarzt was es so gibt weil ich mich geschämt habe ein Attest vom Psychater ab zu geben
Aber ist der Ruf erst ruiniert lebts sich völlig ungeniert
Ich hatte das Glück das mein Chef jemanden in der Familie hat der genau das gleiche hat darum das Verständnis...hätte ich auch nicht mit gerechnet ..
Nimmst du Medikamente gegen Angst ?

08.03.2014 12:17 • #22



Panikattacken, extremer Schwindel, Herzrasen, Schmerzen

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Hey Ina,

da hast du echt viel Glück gehabt. Aber ich habe mich dazu entschlossen, es ihm nächste Woche doch zu sagen. Alles andere wäre, glaube ich, unfair. Habe jetzt schon eine Wahnsinns Angst davor. Ich denke, dass gibt richtig Probleme Muss jetzt schon weinen, wenn ich nur daran denke. Echt blöd.

Ja, ich nehme Opipramol zu mir. Alles andere , wie Cipralex. Citalopram, usw, kann ich leider nicht vertragen, da ich eine harmlose , aber doch blöde Erbkrankheit habe. Dabei handelt es sich um Morbus Gilbert.Meine Blutplättchen sind nicht in der Lage den Gallenfarbstoff Bilirubin genug abzubauen. Mein Wert liegt meist doppelt bis dreifach höher, als er eigentlich sein darf. Alle SSRI usw. würden den Wert noch mal vervielfältigen. Dann bekäme ich allerdings größere Probleme.
Aber Opipramol hilft mir schon gut. Allerdings bin ich schon fast bei der Maximaldosis. Eine Tablette halte ich immer bereit, falls eine PA kommen sollte. Dann hilft diese Tablette innerhalb von 30 Minuten. Allerdings machen die Teile sehr müde. Das ist Gott sei Dank, auch die einzige Nebenwirkung bei mir

Liebe Grüße

Manfred

08.03.2014 15:00 • #23


Hey manni
Und weiss Chef schon bescheid alles gut gelaufen ?!
Hoffe jetzt ist dir ein bisschen Ballast abgefallen ..

10.03.2014 16:07 • #24


Hey ina,

danke für deine Nachfrage.
Ja, er weiß Bescheid. Habe mich heute krank schreiben lassen. Habe allerdings meine Frau hingeschickt, um die Krankmeldung abzugeben. Er war natürlich nicht sehr erbaut. Kann ich verstehen. Aber er möchte in Kontakt bleiben, sei es über mich oder meine Frau. Er müsste sich sonst ja wegen Ostern eine Aushilfe suchen. Kann ich auch verstehen.
Aber ich rechne schon mit einer Kündigung in kurzer Zeit.

Jetzt geht es mir allerdings besser

Liebe Grüße
Manfred

10.03.2014 17:01 • #25


Huhu manni

Mach dir nicht so viele Gedanken jetzt um eine Kündigung wegen Krankheit darf man keinen kündigen , gut das du dich jetzt entlastet fühlst und das du eine Frau hast die dir zur Seite steht umso besser
Ich wünsche dir das du dich jetzt gut erholst und mit deiner Frau das schöne Wetter wenigstens etwas genießen kannst
Hauptsache dir gehts jetzt besser ,dass wird wieder !

11.03.2014 10:26 • #26


Hey Ina,

vielen lieben Dank für deine lieben Worte

Die kann ich echt gut gebrauchen. Habe heute auch den Tag mit Angst begonnen. War eben in der Stadt mit dem Auto und hatte eine PA , wegen dem vielen Verkehr Und heute Nachmittag habe ich noch einen Termin bei meiner Therapeutin. Natürlich auch in der Stadt. Hoffentlich ohne PA.

Ja, ich glaube ohne meine Frau wäre es noch schlimmer. Wenn nur nicht immer diese schei.. Angst und die PAs wären.
Und danke für deine Wünsche

Liebe Grüße
Manfred

11.03.2014 12:33 • #27


Hallo zussamen

Gefühlte 1000 Jahre später schaffe ich es endlich, mich mal wieder zu melden. Es war ja doch sehr ruhig geworden um mich.
Dies hat allerdings auch einen guten und positiven Grund. Ich habe es geschafft, ich habe meine PAs in den Griff bekommen. Seit ich die Therapie gemacht habe geht es mir gut. Natürlich habe ich auch mal schlechte Tage, diese äussern sich aber eher durch allgemeines Unwohlsein, leichter Schwindel und Müdigkeit, nicht mehr durch PAs.

Mein Angst-Monster steht zwar immernoch neben mir, aber wir kommen gut miteinander aus. Im Verlauf der Therapie habe ich viele Dinge über mich selbst gelernt und verstehe nun woher meine PAs kamen. Die Angst wird zwar weiterhin mein ständiger Begleiter sein aber sie beherrscht mich nicht mehr.

Ich muss dazu noch erwähnen, das ich während der Therapie noch einmal die Medis gewechselt habe. Ich nehme nun seit ungefähr April Fluoxitin statt Citalopram, sowie eine Magentablette und Vitamine. Der Wechsel des AD war zwar wieder die Hölle, aber die richtige Entscheidung.

In der Zwischenzeit habe ich es geschafft meine Ausbildung zu beenden (im Januar folgt noch die mündliche Prüfung), den Berufschulabschluss von 1,4 im Durchschnitt kann mir aber keiner mehr nehmen. Den bestandenen schriftlichen Teil auch nicht. Und im Anschluss erwartet mich noch die Übernahme in ein Arbeitsverhältnis, trotz meiner Krankheit und den damit verbundenen Ausfällen im Betrieb und der Schule

Im Frühjahr werde ich versuchen meine Medis abzusetzen bzw. auszuschleichen und hoffe, dass ich sie dann nicht mehr nehmen muss. Meine Therapeutin hatte mir noch vor Beendigung der Therapie empfohlen die AD mindestens bis nach der "dunklen" Jahreszeit zu nehmen um eine erneute Depression zu vermeiden Guter Tipp meiner Meinung nach. Ich merke doch hin und wieder das ich anfälliger dafür bin.

Trotzdem hoffe ich nun dem einen oder anderen ein bisschen Hoffnung geben zu können aus seinem "Tal der Dunkelheit" auszubrechen und wieder ein normales, selbstbestimmtes Leben führen zu können. Es ist möglich!

LG

22.12.2014 02:08 • #28


Hi RedLady,

schön das du es soweit geschafft hast. Da ziehe ich doch den Hut vor dir Ich habe mich ja auch seit Ewigkeiten nicht mehr gemeldet. In dieser Zeit hatte ich eine 7 wöchige stationäre Therapie in Bad Kreuznach. Das hat mir so gut geholfen, dass es mir ziemlich gut geht. Ich arbeite zwar noch nicht wieder, aber bis März möchte ich wieder gehen. Ja, mit der dunklen Jahreszeit, das ist so eine Sache. Meine Thera meinte neulich zu mir, dass ich doch mal auf die Sonnenbank soll , um mir das nötige Vitamin D zu verschaffen. Von Tabletten und Tröpfchen hält sie nicht so viel. Dann werde ich das nach den Festtagen mal in Angriff nehmen. Natürlich habe ich auch zwischendurch immer mal wieder Tiefs Gerade im Moment habe ich damit zu tun. Echt blöde. Aber ich habe einfach wieder zu viel gemacht. Das werde ich jetzt wieder massiv zurückfahren Ich wünsche dir auf alle Fälle, das du es schaffst, die Medis im Frühjahr abzusetzen. Da drück ich dir doch die Daumen Und wenn dir was auf dem Herzen liegt, dann schreibe einfach! Ich höre dir zu

Ich wünsche dir eine sehr schöne Weihnachtszeit ! Lass dich nicht zu viel stressen

Liebe Grüße
Manni

22.12.2014 14:02 • #29


Guten Abend!

Da es mir grade mal wieder nicht so gut geht, hoffe ich hier zumindest ein bisschen von dem Ballast abwerfen zu können.

Eigentlich ist es ja traurig, dass man sich nur meldet, wenn es einem schlecht geht.
Ich bin mir jedoch nicht so sicher, ob es mir wirklich schlecht geht.

Zunächst einmal: Mein Monster geht immer noch einen Schritt hinter mir und tippt mir wieder häufiger auf die Schulter. Aber wir kommen miteinander aus.

Vor 5 Monaten habe ich die AD abgesetzt und es ging mir gut. Ich weiß nicht, ob meine momentanen Gefühle damit zusammen hängen oder ob man mich "weich" gekocht hat.

Im Job läuft es aktuell nicht so recht, dazu läuft mein Vertrag bald aus und am Montag könnte ich meinen Kopf verlieren.

Aber das reicht ja noch nicht. Seit 4 Wochen mache ich wieder Sport. 2-3 mal in der Woche schwimmen. Wie habe ich es vermisst. Es tut gut etwas für sich und seinen Körper zu tun. Leider habe ich mich wohl beim letzten Training übernommen. Klar, Muskelkater ist die Folge. Die Arme kann ich schon wieder bewegen Mein Problem ist die linke Seite, Höhe der Rippen -> Der Funke in meinem entzündichen Angstgemisch.

Sie ist wieder da, die Panik!

Seit 4 Tagen will der Schmerz einfach nicht weggehen, Wärme hilft leider auch nicht. Einfach andere Muskelgruppen trainieren traue ich mich nun nicht

Zum heulen

10.10.2015 22:11 • #30


Hallo Red Lady,

ich habe mich auch sehr lange nicht mehr gemeldet, da es mir ziemlich gut geht. Das tut mir echt leid, dass du das nicht von dir sagen kannst. Vielleicht hast du doch etwas verfrüht deine Medis abgesetzt!? Lass dich nicht wieder von deiner Panik beherrschen. Versuche dich abzulenken, mit Musik, spazieren gehen. Wenn möglich, etwas Sport.

Mit deiner Arbeitsstelle tut mir leid. Das belastet dich natürlich über Gebühr. Das wird auch der Hauptauslöser für deine Probs sein. Ich weiß, wie sehr einen das belasten kann. Habe das Gleiche auch durchgemacht.

Ich habe seit März wieder eine Arbeit und ich fühle mich dort sehr wohl! Ansonsten geht es mir ziemlich gut, wenn auch manches Mal wieder die Angst und Panik sich bemerkbar macht. Ich versuche diese dann mit Erlernten aus der Klinik zu bekämpfen, was mir auch meistens gelingt.

Wenn dir danach ist, kannst du mir schreiben. Ich höre dir zu und versuche, wenn möglich, zu helfen. Lass dich nicht unterkriegen. Ich wünsche dir einen gute Nacht

Versuche dich zu entspannen. Ich denke an dich

Liebe Grüße

Manni

10.10.2015 22:52 • #31


Guten Abend!

Und wieder ein Tag, an dem ich denke "Warum? Es war doch alles wieder gut!"

Zugegeben war es heute emotional sehr aufwühlend und anstrengend, da ich leider an einer Beerdigung teilnehmen musste bzw. wollte.

Das Problem für mich ist einfach, dass es sich um einen nähren Verwandten handelte und er Herzprobleme hatte
Da ist sie wieder, meine Panik.

Seit wir von der Trauerfeier zurück sind gehts mir nicht mehr besonders gut. Ich habe ständig das Gefühl, ich bekomme keine Luft mehr, alle möglichen und unmöglichen Stellen tun weh. Ich hab das Gefühl in meiner Angst zu ersticken und keine Ahnung wie ich das aufhalten kann.

Mittlerweile bin ich mir auch ziemlich sicher, dass meine Therapie nichts gebracht hat. Dort habe ich keine Hilfestellungen bekommen wie ich mit Angstsituationen umgehen kann. Viel mehr war es immer ein "Akzeptieren Sie es!. Sie können es sowieso nicht ändern."

Ist natürlich ansich richtig, aber meiner Angst/Panik hat das leider nicht wirklich viel auf Dauer gebracht.

Ich überlege nun schon seit 2 Stunden ob ich nicht doch lieber nochmal zum Arzt gehen sollte um ihm zu sagen, wie es mir im Augenblick geht. Aber da ich morgen sowieso einen Termin habe zum Belastungs-EKG werde ich ja morgen eh hören, dass alles in Ordnung ist.

Ich will doch einfach nur wieder ich selbst sein, so wie vor 2 Jahren

Zum Mäuse melken!

09.11.2015 19:57 • #32


Guten Abend ,

ich kann dich gut verstehen. Die gleichen Probleme hatte ich auch. Das ist in deiner Situation normal. Bist du denn noch in ambulanter Therapie? Wenn nicht, würde ich dir empfehlen, das schnell in Angriff zu nehmen. Und das du das mit der Angst so hinnehmen muss und nichts tun kannst, das stimmt nicht. Ich habe in meiner sieben Wöchigen Therapie gelernt, wie ich mit meiner Angst umgehen kann. Und es hat mir sehr geholfen. Vielleicht warst du auch nur in der falschen Klinik.

Du hast jetzt Panik, dass du diese Probleme des/der verstorbenen auch haben könntest. Das kenne ich nur allzu gut. Versuche dich von diesen Gedanken zu befreien. Ansonsten steigerst du dich da nur weiter rein und deine Angst nimmt kein Ende. Gehe vor die Tür. Raffe dich auf zum spazieren gehen. Kennst du Achtsamkeitsübungen? Wenn ja, dann wende Sie an.
Versuche progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Das hilft, glaube es mir Lenke dich mit Musik ein wenig ab. Mach das, was dir gut tut !

Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen helfen konnte...............

Lg Manfred

09.11.2015 21:15 • #33


Hallo Manfred

Um deine Frage zu beantworten: Nein, ich bin nicht mehr in Therapie. Ich habe letztes Jahr im Oktober die Therapie abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir ja auch wieder gut, ich konnte mit mir und meiner Angst leben und umgehen, trotzdem das man mir kein Hilfsmittel an die Seite gegeben hat.

Mir ging es damals auch nicht darum, die Angst zu bekämpfen sondern mit ihr umzugehen. Das scheint meine Therapeutin nicht so ganz verstanden zu haben. Ich war auch in keiner Klink.

Im Augenblick überlege ich wieder, mir Hilfe zu holen und es diesmal anders anzugehen. Mein Problem ist nach wie vor einfach der Job. Ich kann es mir im Moment einfach nicht erlauben dort zu fehlen. Die Entscheidung über eine weitere Übernahme ist leider noch nicht getroffen Es war schon ein großes Stück Überwindung um den freien Tag heute zu bitten.

Mal sehen was mein Arzt morgen nach dem EKG sagt. Dann werde ich ihm auch nochmal klar machen, wie es mir tatsächlich geht. In der letzten Woche habe ich das nur kurz bei ihm angerissen.

Mittlerweile sind ja schon wieder ein paar Minuten ins Land gegangen hier, im Moment bin ich wieder ein bisschen ruhiger. Ich hoffe dieser Zustand hält nun weiter an, sodass ich heute Nacht endlich mal wieder ruhig schlafen kann.

Vielleicht ist momentan auch einfach alles ein bisschen "too much", da es im Haus einen Wasserschaden gab und aktuell 2 Trocknungsgeräte in meiner Wohnung stehen und 24/7 laufen müssen. Der Lärm ist gelinde gesagt zum kotzen. Aber es nutzt ja nix.

Ich vermute allerdings, dass dieser ständige Krach, auch nachts nicht unbedingt zu Entspannung führt. Aber eine feuchte Wohnung möchte ich dann auch nicht haben.

Sind halt wieder viele Faktoren, die mit einem mal auf mich einwirken und ich einfach nicht weiß wohin mit dem ganzen Gedankenmüll.

LG

09.11.2015 21:28 • #34


Hallo RedLady,

klar, die Arbeitsplatzsituation zehrt ungemein an den Nerven. Da geht es mir ähnlich. Ich habe im März diesen Jahres eine neue Stelle angetreten. Die erste Probezeit ist vorbei. Aber ich habe einen befristeten 2 Jahres Vertrag, wo eine Übernahme geplant ist. Da zerbreche ich mir auch den Kopf darüber, ob das alles auch so wird, wie ich mir das vorstelle. Ich hoffe, aber man weiß ja nie.
Ich kann dich daher sehr gut verstehen.
Ich hoffe, dass du in der kommenden Nacht besser schläfst. Du hast ja allerhand an den Hacken. Halte durch, die Zeiten werden auch wieder besser. Ich weiß, blöder Spruch. Aber es ist wirklich so.

Ich wünsche dir eine gute Nacht mit ausreichend Schlaf !

Lg
Manfred

09.11.2015 21:41 • #35


Danke für die guten Wünsche

Ich werde es nun mal versuchen mit dem schlafen. Wobei zwischenzeitlich die innere Unruhe zurück gekehrt ist ... Mal abwarten ...

LG

09.11.2015 21:59 • #36


Guten Abend,

ich muss mal wieder versuchen meine Gedanken zu ordnen.

Mein Belastungs-EKG von letzter Woche ist auf morgen verschoben worden

Da mache ich mir allerdings keine große Gedanken das hier etwas festgestellt wird. Ich werde nur wieder abbrechen müssen weil meine Knie das Fahrrad fahren nicht mögen.

Mittlerweile war ich allerdings schon wieder 2 Mal beim Arzt da ich im Moment ständige Rückenschmerzen habe. es piekst hier und ziept da, brennt und ist einfach nur unangenehm. Dazu schwindelt es wieder und das ganze Prozedere spielt sich in einer Endlosschleife ab. Es ist zum heulen.

Meinen Arzt darauf angesprochen, empfiehlt er mir eine Reha-Maßnahme. Die Idee finde ich nicht abwegig, habe mich damit schon beschäftigt die letzten Tage und stehe wieder vor dem Problem mit meinem Arbeitgeber.

Wegen der ganzen Angelegenheit im letzten Jahr war man ja schon nicht so begeistert von meinem Fehlen. Jetzt dann auch noch wochenlang ausfallen kann ich mir eigentlich nicht leisten. Warte ich jedoch ab, ob ich weiter beschäftigt werde und das passiert tatsächlich, ist es auch blöde damit um die Ecke zu kommen.

Ich fühle mich mal wieder hilflos und weiß nicht was ich tun soll. Einfach nur zum heulen

Zudem hätten heute die Trocknungsgeräte abgeholt werden sollen, müssen nun aber noch eine weitere Woche ihren Dienst verrichten.

Alles zum Mäusemelken. Bin irgendwie verzweifelt

Grüße

18.11.2015 22:31 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo zusammen,

mal wieder ein Update.

Belastungs-EKG wie erwartet unauffällig, man hat wohl nur einen extra Herzschlag unter der höchsten Belastung festgestellt. Entgegen meiner Erwartung habe ich es sogar geschafft, die komplette Prozedur zu schaffen. Darauf bin ich ein bisschen stolz

Zwischenzeitlich hat sich das Problem mit der weiteren Übernahme im Betrieb auch geklärt, mein Vertrag wurde entfristet. Man könnte denken, endlich ein bisschen durchatmen zu können. Aber im Gegenteil. Personen die bisher zu mir standen wenden sich plötzlich mit komischen Erklärungen von mir ab und meinen, ich solle eben damit klar kommen. Naja, werd ich nun wohl müssen.

Die Reha darf ich auch angehen, habe ich die Unterlagen für den Antrag endlich weggeschickt und hoffe, dass es alles nicht mehr allzu lange dauert.

Die Rückenschmerzen sind besser geworden, aber die Panik ist nach wie vor da. Diesmal ist es weniger die Angst vor Herzkrankheiten sondern eher der Gedanke, okay, dass wars gleich trifft dich der Schlaganfall und dann bist du ein Krüppel. Dir ist ja eh nicht zu helfen.

Dafür hab ich den Krach auch nicht mehr in der Wohnung. Aber ganz überstanden ist der Wasserschaden noch nicht und wiederhergestellt ist auch noch nichts. Aber es wird langsam.

Ich weiß auch nicht, warum ich mich so komisch fühle, obwohl sich doch innerhalb der letzten 1-2 Wochen viele Dinge zum Positiven gewendet haben.

Sehr merkwürdig, als wenn noch irgendetwas kommt. Ich hoffe jedoch nicht!

LG

29.11.2015 16:38 • #38


Hallo, ich bins mal wieder...
Habe seit ca. fünf Wochen weder hier im Forum noch woanders nach irgendeiner Hilfe oder Austausch gesucht. Nicht zuletzt um mich selbst runter zu bringen. Mittlerweile bin ich weg von der Schulmedizin und hin zu einer Heilpraktikerin. Sie hat nach einem Bioresonanzscan festgestellt, dass ich ein Überschuss an Cortisol und Adrenalin habe, sie hat es durch verschiedene Präparate und ayuwedische Mass. Geschäft, dass mein Dauerschwindel weg ist! Es bleibt aber diese Atemnot und die extreme innere Unruhe. Was mir dabei komisch vorkommt ist, dass ich mich dabei zwar unwohl fühle, aber keinerlei Angst verspüre, ich weiß ja, dass bei mir organisch alles ok ist...vor allem wenn ich mal was getrunken habe, sind die Symptome am nächsten Tag sehr heftig...ich weiß selbst nicht, ob ich hier nun Hilfe, Rat für das weitere Vorgehen suche, oder mich einfach mal auskotzen (Sry. Für die Wortwahl, aber es trifft es am besten) möchte... Beste Grüße Hwel

Ach ja, derzeit nehme ich morgens und abends lasea und l-tryptophan...ich merke es schon, es ist wie ne Schranke, die die Symptome nur bis zu nem gewissen Punkt kommen lassen...

29.11.2015 21:19 • #39


Hallo zusammen

Ich bin ein neues Mitglied und relativ unerfahren was Foren angeht!

Also ich fang einfach mal an:
Im Juli 2006 bekam ich (für mich) aus heiterem Himmel mit 40 Jahren einen schweren Herzinfarkt und hat mich total umgehauen. Im Nachhinein hatte ich die vorherigen Symthome nicht erkannt oder ignoriert. Wer wird schon krank, der mitten im Leben steht, beruflich erfolgreich ist, eine tolle Ehe führt und eine wunderschöne, gesunde Tochter hat?! Von der Intensivstation aus, wurde ich nach einigen Tagen entlassen und ging direkt in ein Rehazentrum, wo ich dann 4 Wochen therapiert wurde, was Ernährung, Sport, Joga usw. angeht. Ich kann mich dort (in Prien am Bodensee) noch total an meinen ersten Tag erinnern! Hier waren nur "ältere Menschen" und war geschockt, weil ich doch erst 40 war .... was sollte ich hier, war auf nichts vorbereitet. Ich sagte meinem Mann, das ich mit zurück nach Hause möchte
Es ist ja schon sehr ungewöhnlich, man denkt immer ..... mir passiert das nicht. Es vergingen einige Tage, man tauschte sich in Gesprächen aus und ich war nicht allein. Die letzten Jahre lebte ich sehr bewusst und vor allem gesund.

Ich verzichte jetzt mal auf die letzten "fast" 10 Jahre!

Nun, was soll ich sagen Vor ein paar Monaten fingen bei mir die Tage/Nächte komischer zu werden, von einem Tag auf den anderen Tag, wirklich aus heiterem Himmel! Ich bekam mitten in der Nacht urplötzlich Herzrasen, bekam keine Luft mehr und Panik. Mein Mann brachte mich um 03:00 Nachts in die Notaufnahme. Dort stellte ein Kardiologe natürlich fest, das an meiner Kurve etwas nicht stimmt und hakte nach. Meine Blutwerte waren alle top, mein EKG, Echo-Kardio usw. auch. Ich erzählte dem Arzt meine Vorgeschichte. Er erklärte mir, das es völlig normal sei, nach so einem Vorfall psychische od physische Attacken zu bekommen ..... EGAL WIE LANGE ES HER WÄRE .... ! Empfohlen hat er mir autogenes Training das in den Griff zu bekommen. Zwischendurch war ich mal bei meiner Hausärztin, die mir das Gleiche erzählte in einem langen Gespräch, mir einen Rat gegeben hat falls es schlimmer wird und mir 4 Tabletten mitgegeben hat (Tavor 1,0mg/Lorazepam). Diese habe ich bis jetzt noch nicht gebraucht, da ich es bis jetzt selbst in den Griff bekommen habe, mal besser mal schlechter! Im Netz habe ich ein wenig geschnüffelt und bin hier gelandet.

Nun bin ich auf der Suche nach Gleichgesinnten, die mich verstehen, ich mich austauschen kann oder denen es genauso ergeht wie mir!

Vielen Dank an alle die hier auch so offen schreiben, es hilt mir ungemein das alles zu verstehen

Liebe Grüße
Die Fotografin

03.12.2015 11:04 • #40



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