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ThE-Joker
hallo sydney,

Da wüsste ich nichts. Es taucht einfach auf. Meißt wenn ich im Stau stecke. Das Gefühl, nicht wegzukommen und keine Fluchtmöglichkeit zu haben verstärkt es.

22.10.2013 20:41 • #21


Hallo Joker
Da muss ich dir wirklich recht geben, das vermeiden macht wirklich alles schlimmer
Es ist gut, das du weiterhin auf der Autobahn fährst, ich weiss habe damals einen schlimmen Fehler gemacht, dass ich die Autobahn vermieden habe, aber ist jetzt schon 7 Jahre her und da wusste ich nicht genau, was da mit mir geschieht,es war so schlimm, mir wurde oft schon übel, wenn ich nur daran gedacht habe und alleine ohne Therapie schaffe ich es nicht mehr


Lg

22.10.2013 20:43 • #22



Panikattacken auf der Autobahn

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ThE-Joker
@Tami,

Vielleicht solltest du mal, mal mit nem guten Freund oder deiner Mutter/Vater auf die Autobahn, so das wenn es mal kritisch wird du jederzeit wechseln kannst. Könntest ja mal kurze Strecken fahren und schauen wie du dich dabei fühlst. Kann ja auch sein das deine alte Angst vor der Autobahn garnicht mehr vorhanden ist.

22.10.2013 20:54 • #23


emru
Zitat von hoffelkopter:
Hey Joker! Habe noch niemanden kennengelernt ,der auf der Autobahn ne PA bekommen hat! Ich hab nämlich im Moment auch totale Angst vorm Autofahren. Habe zwar noch nie ne richtige PA auf der Autobahn gehabt aber totale Angst. Wie erlebst du dann deine PA ? Bei mir ist es das volle Programm mit Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Angst vorm Ohnmächtig werden, Angst zu Sterben, Kribbeln in Armen und Beinen......und diese blöde Angst...Keiner kann mir helfen..... Hut ab wenn du so 700km fährst! Wie kommst du im Auto wieder runter?

`2003 von zu Haus 8min bis zur Uni,von der Arbeit fast gleich,wenn die Brücke nicht hoch ist.Auf der BAB zu lange, 2 Jahre hab ich gebraucht,und es hat mich wieder erwischt nach 10 Jahren ohne Vorwarnung einfach so.................

22.10.2013 22:39 • #24


Mein lieber Joker ..... ich denke du hast ein ähnliches Problem wie ich, ich fahre im Jahr zwischen 50.000 und 80.000 Kilometer, war nie ein Problem.

Ich bin im Management tätig und ich habe teilweise sogar das Fahren "geliebt".. da habe ich mal nachdenken können und hatte die Zeit mal "bei mir" zu sein.
Andere sind immer mit dem Flieger wegen 500 km gekommen, ich liebte die Unabhängigkeit und die Ruhe im Auto.

Es hat mich nie gestört. Vor kurzem passierte mir ähnliches. Beim erstsen mal schob ich es auf "Unterzuckerung". Hatte nur Kaffee. Also bin ich frühstücken gegangen. Dann war es weg, ich hatte aber auch nur noch 100 km vor mir. Beim zweiten mal passierte es mir zwischen 600 km, 250 hatte ich schon und dachte: schei..... dreimal bin ich übrigens raus gefahren.

beim dritten mal, heute... deswegen bin ich hier....., hatte ich Gott sei Dank eine Kollegin neben mir sitzen.

Ehrlich gesagt, ich hätte die freiwillig nie fahren lassen..... aber ich war soweit... alles lieber als diese ANgstzustände.

01.11.2013 21:55 • #25


Hallo

Ich habe auch zumindest Anfänge von Panikattacken auf Autobahnen und bei mir hat es zwei Gründe.
Zum einen habe ich aktuell und schon länger ziemlich viel Stress und auch oft Panikattacken, aber wegen einer anderen Sache.
Das hat meinen Körper und auch die Nerven für alles Andere anfälliger gemacht.
Und der zweite Grund ist meine Angst der Wagen könnte iwie, wieso auch immer stehenbleiben oder einen Unfall verursachen, weil ich jemandem hinten drauf fahre. Sobald ich stark bremsen muss kriege ich klitschnasse Hände.
Und die Vorstellung mein Wagen könnte mitten auf der Autobahn stehenbleiben ist der reinste Horror für mich.
Es wäre mir schrecklich peinlich, ich wüsste nicht, wie ich reagieren sollte und würde wahrscheinlich eine richtige Panikattacke kriegen. Bin aktuell gar nicht stressresistent.
Es gibt eine Stelle auf der Autobahn an der ich jeden Tag lang fahren muss, die mich jedes Mal total nervös macht. Vor allem morgens und dann noch wenn es regnet. Da kriege ich richtig starke Angst.
Es liegt daran, dass ich meinem Wagen nicht mehr traue. Er hatte mal ein zwei Sachen die repariert werden mussten und er ist nicht mehr der Jüngste. Leider kann ich mir aber im Moment keinen neueren Wagen leisten, deshalb habe ich versucht irgendwie dmit klarzukommen.

Zuerst muss man sich überhaupt bewusst werden wodurch die Ängste kommen. Hast du vielleicht aktuell woanders viel Stress der dich belastet? Es muss ja nicht mal starker Stress sein, sondern es reicht, wenn es ein dauerhafter Stress ist. Irgendwie kann man das nicht mehr abbauen und man reagiert auch auf kleinste Dinge direkt überempfindlich.
Hast du unbewusste vllt auch Sorge wegen deines Autos? Vllt vor kurzem einen Unfall gehabt oder viele Unfälle gesehen?
Versuche dich mal selbst zu hinterfragen und dann kannst du direkt gegenlenken, wenn du eine Panikattacke bekommst.
Es helfen die Kleinsten Änderungen. Ich z.B. halte auf der Autobahn, damit die Gefahr mal eine Vollbremsung machen zu müssen geringer ist, mehr als ausreichend Abstand. Bin keine Autobahnschleicherin, aber ich fahre auch schon mal langsamer als erlaubt. Dann fahre ich mit meinem Wagen einfach extra hinter dem langsamsten auf der rechten Spur, meistens LKWs. So behindere ich keinen und kann entspannter Autofahren.

Dann kannst du dir auch mal bewusst machen, dass du trotz Panikattacken bis jetzt immer an dein Ziel gekommen bist und wieder zurück. Das heißt die Ängste (z.B. Ohnmächtig zu werden etc.) die die PA auslösen, haben sich bis jetzt keinmal bewahrheitet. Also sind sie Humbug.
Und so musst du das auch während der Fahrt machen.
Wenn sich mal wieder eine PA ankündigt mache dich lächerlich darüber. Und wenn du mit dir selbst redest...nach dem Motto: "Och Körper nicht schon wieder. Gibt keinen Grund zur Sorge also komm mal wieder runter.".
Zumindest beim Autofahren oder in anderen Situationen hilft mir das schon ziemlich. Man muss sich immer nur sagen, dass bis jetzt nichts passiert ist, also auch nichts passieren wird und, dass der Körper einem nur Streiche spielt.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg! Das kriegst du sicher hin!

07.11.2013 14:27 • #26


ThE-Joker
Zitat von oktave:
Mein lieber Joker ..... ich denke du hast ein ähnliches Problem wie ich, ich fahre im Jahr zwischen 50.000 und 80.000 Kilometer, war nie ein Problem.

Ich bin im Management tätig und ich habe teilweise sogar das Fahren "geliebt".. da habe ich mal nachdenken können und hatte die Zeit mal "bei mir" zu sein.
Andere sind immer mit dem Flieger wegen 500 km gekommen, ich liebte die Unabhängigkeit und die Ruhe im Auto.

Es hat mich nie gestört. Vor kurzem passierte mir ähnliches. Beim erstsen mal schob ich es auf "Unterzuckerung". Hatte nur Kaffee. Also bin ich frühstücken gegangen. Dann war es weg, ich hatte aber auch nur noch 100 km vor mir. Beim zweiten mal passierte es mir zwischen 600 km, 250 hatte ich schon und dachte: schei..... dreimal bin ich übrigens raus gefahren.

beim dritten mal, heute... deswegen bin ich hier....., hatte ich Gott sei Dank eine Kollegin neben mir sitzen.

Ehrlich gesagt, ich hätte die freiwillig nie fahren lassen..... aber ich war soweit... alles lieber als diese ANgstzustände.


Trinks du öfters einen Kaffee? Ich hatte die meißten Panikattacken im Auto, wenn ich koffeinhaltige Getränke zu mir nahm. Jetzt wo ich es weggelassen habe nur noch sehr selten. Im Moment geht es mit dem Autofahren, bisjetzt keine PA mehr gehabt, ich versuch es zu verharmlosen und dann klappt es meißt. Das ist völlig OK rauszufahren und mal kurz frische Luft zu schnappen, man sollte immer erstmal etwas runterkommen, dann geht es meißt wieder... die Angst fährt trotzdem mit.

16.11.2013 14:33 • #27


ThE-Joker
Zitat von hello10:

Zuerst muss man sich überhaupt bewusst werden wodurch die Ängste kommen. Hast du vielleicht aktuell woanders viel Stress der dich belastet? Es muss ja nicht mal starker Stress sein, sondern es reicht, wenn es ein dauerhafter Stress ist. Irgendwie kann man das nicht mehr abbauen und man reagiert auch auf kleinste Dinge direkt überempfindlich.
Hast du unbewusste vllt auch Sorge wegen deines Autos? Vllt vor kurzem einen Unfall gehabt oder viele Unfälle gesehen?
Versuche dich mal selbst zu hinterfragen und dann kannst du direkt gegenlenken, wenn du eine Panikattacke bekommst.
Es helfen die Kleinsten Änderungen. Ich z.B. halte auf der Autobahn, damit die Gefahr mal eine Vollbremsung machen zu müssen geringer ist, mehr als ausreichend Abstand. Bin keine Autobahnschleicherin, aber ich fahre auch schon mal langsamer als erlaubt. Dann fahre ich mit meinem Wagen einfach extra hinter dem langsamsten auf der rechten Spur, meistens LKWs. So behindere ich keinen und kann entspannter Autofahren.


Ich habe sehr viele Sorgen
Es ist dauernd irgendwas, mal hab ich "davon" Angst mal von "jenes" es ist ein nicht endender Kreislauf. Ich habe die Gabe, mir Krankheiten einzureden die ich nicht habe. Habe die Gabe mir Symptome einzureden die bei mir nicht vorhanden sind. Leider hab ich nicht Gabe das Ganze aufhören zu lassen.

16.11.2013 14:37 • #28


Zitat:
Ich habe sehr viele Sorgen
Es ist dauernd irgendwas, mal hab ich "davon" Angst mal von "jenes" es ist ein nicht endender Kreislauf. Ich habe die Gabe, mir Krankheiten einzureden die ich nicht habe. Habe die Gabe mir Symptome einzureden die bei mir nicht vorhanden sind. Leider hab ich nicht Gabe das Ganze aufhören zu lassen.


Das ist wahrscheinlich schon die Antwort. Du bist zu überladen. Körper und Geist halten zwar eine Menge aus, aber wenn das zu viel wird und auch nicht endet, dann wird man "instabil".
Ich habe wie gesagt im Moment auch sehr sehr viel Stress, der auch schon seit sehr langer Zeit geht und ich erschrecke mich mittlerweile sogar schon, wenn es z.B. an der Tür klingelt. Mein Körper zuckt richtig zusammen.
Und so ist das mittlerweile bei vielen solcher Kleinigkeiten. Dinge die einen nicht erschrecken würde oder nur unwesentlich, lösen plötzlich starke Angstgefühle aus.
Um das weg zu bekommen braucht man Ruhe und andere positive Dinge, auf die sich die Gedanken konzentrieren können.
Allerdings kann ich leider auch nicht den ultimativen Tipp geben. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Und es gibt auch Stress, den man nicht sofort loswerden kann, weil man das selbst nicht in der Hand hat.
Bei mir ist das z.B. so. Und ich weiß, wenn das vorbei ist, werde ich mir mind. 2 Wochen Urlaub gönnen. Kein Handy, kein Internet, nur mal den Kopf frei kriegen.
Solange der Stress noch besteht versuche ich es so gut es geht anderweitig. Eine Möglichkeit die auch gut klappt ist Verdrängen. Man muss sich dazu zwingen, aber es klappt. Es bringt nämlich nichts sich dauernd über Dinge Gedanken zu machen. Nur weil man etwas 24 Std zerdenkt löst sich das Problem nicht. Kurzes und dafür sachliches Nachdenken ist viel besser. Den Rest kann man ausblenden. Das ist Übungssache, aber sogar ich, die Zerdenkerin schlechthin, habe es geschafft. Kommen blöde oder stressende Gedanken auf, einfach bewusst ausblenden und auf andere Dinge konzentrieren.
Irgendwann klappt das sogar automatisch.
Meine anderen Tipps wären u.A. Energieabbau durch Sport. Geh Laufen, Schwimmen, irgendwas. Das baut auch Spannung ab.
Und was mir bei beginnenden Panikattacken sehr gut hilft ist, dass man sich in den Momenten direkt sagt, dass nichts passieren kann. Man muss sich in den Momenten sofort bewusst machen, dass es "nur" eine Panikattacke ist. Mehr oder weniger ein böser Streich vom Körper ohne wirkliche Konsequenzen. Das kann man sich dann auch laut aufsagen.
So kann man diese Gefühle entschärfen. Wenn ich z.B. das Gefühl habe schlechter Luft zu kriegen atme ich einmal richtig durch und merke, dass die Lunge nach wie vor gut funktioniert und das Gefühl von Luftnot nur Einbildung ist. Und dann bin ich direkt ruhiger.
Bei mir klappen diese Sachen wirklich sehr gut. U.A. auch beim Autofahren. Und fahr bis es besser ist nur rechts. Mir gibt die rechte Spur automatisch ein sichereres Gefühl. Da kann man direkt abfahren falls es wirklich gar nicht mehr gehen sollte, man hat einen Standstreifen und die Geschwindigkeit ist meistens auch ruhiger.

Ich drücke dir die Daumen, dass die bad wieder angstfrei fahren kannst! Das wird schon!

16.11.2013 17:07 • #29


kiowa
Angst vor Autobahnen,Brücken,mittige Plätze im Restaurant,Flugzeug haben viele, Unwohlsein bis hin zur PA...kenne das auch u hab mal gelesen,ist das ungute gefühl,nicht weg zu können,verlassen,im falle einer PA gefangen zu sein...nicht flüchten zu können....
Millionen fahren dann Landstrasse,meiden Autubahnen,Brücken,Flugzeuge,planen Fahrten,Umwege...
Joker hat wohl das zusätzliche Problem der Termine,der Druck,feste Absprache,ankommen müssen...#
Und dann noch Stau,Konfrontation pur...

16.11.2013 19:11 • #30


Hallo, ich bin neu hier und habe auch Panikattacken beim Autofahren. Wer kann mir nützliche Tipps geben? Staus, die mir immer mal auf dem Weg zur Arbeit passieren, kann ich nur ganz schlecht aushalten und werde fast verrrückt, Fluchtgedanken ganz extrem....

17.11.2013 21:55 • #31


CG0876
Hallo an alle,
ich finde die Geschwindigkeiten auf der Autobahn so beängstigend und zwar in der Hinsicht, dass man oft so schnell reagieren muss (z.Bsp. Spurwechsel wg. irgendwas). Da hatte ich schon oft das Problem, dass ich zwar meine Blicke gemacht habe, aber vor lauter schnell schnell den Anschein hatte, nicht wirklich was erkannt zu haben. Ich weiß nicht, wie ichs ausdrücken soll. Ich fahre zwar noch Autobahn, allerdings bekomme ich immer Herzklopfen bei Auffahrtsspuren, wo man den Auffahrenden ja auch Platz machen möchte. Dann schnell Außenspiegel, Schulterblick etc. und dann den Blick schnell wieder nach vorne, um bloß nicht irgendwo drauf zu fahren. Die Hektik geht mir auf den Geist auf deutschen Autobahnen.

29.07.2014 17:41 • #32


Panikattacken haben etwas mit der Vergangenheit zu tun. Die Symptome brechen meistens aus, wenn Situationen, Gerüche, verbale Äußerungen an ein Trauma oder an extreme Situationen erinnern. Oft liegen dahinter Gefühle, die damals nicht ausgedrückt werden konnten. Oft liegt hinter Panikattacken ein Existenztrauma. Ein Trauma, bei dem es ums Leben bzw. Überleben ging.
Ich bin Hypno- und Traumatherapeut und arbeite so, dass der Betroffene an die Ursache kommt, diese in die Biographie eingearbeitet wird und so die Ängste und Panikattacken aufgelöst werden. www.ortho-coaching.de schau dich mal dort um. Ängste, die damals mal entstanden sind werden auch oft durch Verschiebung auf andere Dinge gelenkt und verlieren den bewussten Bezug zur Ursache. Manchmal ist die Ursache auch so verdrängt worden, dass man es schlicht nicht mehr weiß. Allerdings die unbewussten Strukturen sorgen dann für die Symptome und der Arzt steht ratlos davor ...

01.08.2014 13:22 • #33



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