Pfeil rechts

13.02.2018 08:46 • 21.02.2020 #1


26 Antworten ↓


Luna70
Erstmal willkommen bei uns und Glückwunsch. Ich hoffe, deiner Partnerin geht es schon wieder besser? Vielleicht hast du dich überfordert, die Kinderwunsch-Behandlung und der neue Job gleichzeitig? Gleich zwei so einschneidende Veränderungen waren womöglich für deine Psyche zu viel, gerade wenn du ohnehin schon Probleme hast.

Weiß dein Arbeitgeber von deiner Angst?

13.02.2018 10:32 • #2



Neuer Job Panik!

x 3


la2la2
Hey,
hattest du irgendwann mal schlimme Erlebnisse mit zu Betreuenden oder Kollegen?
Sind die zu Betreuenden Personen irgendwie anders, als die, die du bisher betreut hast (Alter/Gesundheit/....)?
Bist du gerne Erzieher oder machst du den Job nur, weil du ihn mal gelernt hast und dich für einen Berufswechsel zu alt fühlst?

Zitat von Miradiego:
Allerdings bin ich an dem Morgen bzw. in der Nacht meines ersten Tages komplett zusammen gebrochen. Ich konnte nicht aufhören zu weinen, hatte schreckliche Angst und Panik vor der neuen Stelle.

Hattest du vor irgendwas konkretem Angst und Panik oder war es nur das Gefühl ohne an was konkretes zu denken?
Hast du auch in anderen Situationen schonmal so häftige emotionale Reaktionen gehabt, obwohl es keinen direkten Grund dafür gab?

Zitat von Miradiego:
Eigentlich gibt mir Arbeit Selbstvertrauen aber ich schaffe es einfach nicht gegen diese Panik und Angst anzukommen.

Definierst du dich hauptsächlich über die Arbeit oder könntest du ohne Arbeit auch ein glücklicher Mensch sein, wenn du z.B. im Lotto gewinnen würdest?

Zitat von Miradiego:
Ich mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie (eigentlich aus einem anderen Grund)

Dann ruf den Therapeuten mal an und sage, dass du ganz dringend einen Termin brauchst. Dein Job steht auf dem Spiel...

13.02.2018 10:39 • #3


Ich kenne deine Probleme auch. Bei mir war es so: es ging mir nach einem Klinikaufenthalt gut, ich fühlte mich wieder gestärkt und beschloss arbeiten zu gehen.

Vorher war ich zu Hause da meine Kinder damals auch erst 1 und 4 Jahre alt waren. Eine Ausbildung hatte ich nie gemacht wegen meiner Ängste und Probleme. Ich probierte es als Leiharbeiterin da ich schnell etwas tun wollte und voller Tatendrang war. Es lief alles super am Anfang.
Dann lernte ich auf der Arbeit meinen jetzigen Partner kennen. Ich war definitiv nicht darauf aus einen neuen Partner zu suchen und dann noch auf der Arbeit. Aber er gab sich auch sehr viel Mühe und war professionell auf der Arbeit und trennte es. Jedenfalls ich war glücklich. Neue Arbeit, neue Liebe...
Doch dann kam die Angst. Angst vor der Arbeit. Mich zu blamieren, alles falsch zu machen. Doch ich kämpfte mich durch. Nach nicht so langer Zeit zog ich zu meinem neuen Partner. Auch aus dem Grund weil meine vorherige Wohnsituation kaum mehr tragbar war. Wir leben auch jetzt noch zusammen. Jetzt schon seit 2 Jahren. Die Entscheidung war richtig und gut. Doch meine ohnehin schon angeschlagene Psyche kam mit soviel Veränderung nicht klar. Es waren gute Dinge. Doch man nennt das was mir passiert ist wohl Anpassungsstörung. Auch wenn alles positiv war. Dadurch entwickelte ich vermehrt wieder Ängste, depressive Symptome. Und das weil ich mir zu viel zugemutet hatte und nach einer guten Phase nach dem Klinikaufenthalt nach 5 Monaten meinte ich könne alles.

Jetzt gelte ich als nur 2-4 Stunden pro Tag arbeitsfähig wurde vom Amtsarzt festgestellt und die müssen schauen was ich machen kann. Denn ein normaler Job ist nunmal zu aufreibend für mich. Ich sah wo es mich hinführte mit dem Kopf durch die Wand gehen zu wollen.

13.02.2018 11:10 • #4


Schokopudding
Zitat von Miradiego:
Meine Frage ist, was soll/kann ich tun damit ich wieder funktioniere?


Genau das ist der Fehler. Du setzt dich viel zu sehr selbst unter Druck. Wir sind keine Maschinen. Du bist derzeit in einer Lebenssituation mit vielen Veränderungen (neuer Job, Vaterschaft). Akzeptiere, dass dir diese Veränderungen auch Angst machen können und dann überlege, wie du damit umgehen kannst. Finde Lösungen dafür und va. jenseits des Worst Case Szenarios.

13.02.2018 11:14 • #5


Stimmt. Er möchte wissen was ihm helfen kann. Ich hab es selbst nicht komplett geschafft mir zu helfen. Aber was es immer mal gebessert hat waren vertraute Dinge die sich nicht verändert hatten. Zum Beispiel mit Freunden geredet die ich schon länger kenne, Filme schauen die ich in einer guten Phase gesehen habe, Musik mit der ich Vertrautheit und Sicherheit verbinde gehört, Parfüms versprüht mit denen ich Vertrautheit verbinde. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Das hat mir etwas geholfen.

13.02.2018 11:21 • #6


Zitat von Luna70:
Erstmal willkommen bei uns und Glückwunsch. Ich hoffe, deiner Partnerin geht es schon wieder besser? Vielleicht hast du dich überfordert, die Kinderwunsch-Behandlung und der neue Job gleichzeitig? Gleich zwei so einschneidende Veränderungen waren womöglich für deine Psyche zu viel, gerade wenn du ohnehin schon Probleme hast.

Weiß dein Arbeitgeber von deiner Angst?

Vielen Dank! Ja, meiner Freundin geht es schon etwas besser. Danke der Nachfrage!

Nein, mein Arbeitgeber weiß nichts davon. Ich möchte nicht, dass es "öffentlich" wird. Ich habe mir eine "Ausrede" einfallen lassen. Mein Wunsch wäre es schon damit offensiv umzugehen aber das geht nicht. Dadurch steigt natürlich der Druck mir bloß nichts anmerken zu lassen.

13.02.2018 12:52 • #7


Zitat von la2la2:
Hey,
hattest du irgendwann mal schlimme Erlebnisse mit zu Betreuenden oder Kollegen?
Sind die zu Betreuenden Personen irgendwie anders, als die, die du bisher betreut hast (Alter/Gesundheit/....)?
Bist du gerne Erzieher oder machst du den Job nur, weil du ihn mal gelernt hast und dich für einen Berufswechsel zu alt fühlst?


Hattest du vor irgendwas konkretem Angst und Panik oder war es nur das Gefühl ohne an was konkretes zu denken?
Hast du auch in anderen Situationen schonmal so häftige emotionale Reaktionen gehabt, obwohl es keinen direkten Grund dafür gab?


Definierst du dich hauptsächlich über die Arbeit oder könntest du ohne Arbeit auch ein glücklicher Mensch sein, wenn du z.B. im Lotto gewinnen würdest?


Dann ruf den Therapeuten mal an und sage, dass du ganz dringend einen Termin brauchst. Dein Job steht auf dem Spiel...


Ich versuche alle Fragen zu beantworten.

Die Arbeit unterscheidet sich schon, da ich vorher an Grundschulen gearbeitet habe und jetzt wieder in einer Kita. Aber die Rahmenbedingungen waren sehr verlockend. Gehalt und Arbeitsweg.


Ehrlich gesagt muss ich nein sagen zu der Frage ob ich gerne Erzieher bin. Es ist schon ok und ich mache das auch schon mehr als 13 Jahre aber grundsätzlich würde ich lieber was anderes machen. Aber so einfach ist das nicht. Geld spielt eine große Rolle. Würde das neue wirklich besser passen usw.

Und ja, Arbeit ist für mich schon sehr wichtig da es mein Selbstbewusstsein stärkt wenn ich jeden Tag zur Arbeit gehe. Das ist ja auch das Problem im Moment. Ich komme nicht gegen diese schei. Angst und Panik an, schaffe es deshalb nicht zur Arbeit zu gehen und merke schon nach ein paar Tagen dass mir das ordentlich aufs Selbstwertgefühl schlägt.

Konkrete Angst vor etwas war bzw ist es glaube ich nicht. Aber wenn ich nur an die Kita denke, fange ich an zu schwitzen, mein ganzer Körper wird überzogen von einem schrecklichen Gefühl und meine Beine fühlen sich an als ob ich vor einem tiefen Abgrund stehe. Einfach beschissen. Ich will mein Leben wieder haben.

13.02.2018 13:24 • #8


la2la2
Zitat von Miradiego:
Ehrlich gesagt muss ich nein sagen zu der Frage ob ich gerne Erzieher bin. Es ist schon ok und ich mache das auch schon mehr als 13 Jahre aber grundsätzlich würde ich lieber was anderes machen.

Zitat von Miradiego:
Und ja, Arbeit ist für mich schon sehr wichtig da es mein Selbstbewusstsein stärkt wenn ich jeden Tag zur Arbeit gehe.

Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein durch einen Job, den du eigentlich NICHT machen willst, aber trotzdem jeden Tag hingehen musst.... finde den Fehler.
Zitat von Miradiego:
Ich habe schon lange mit Depressionen und Zwangsgedanken zu kämpfen..

Würde mich nicht wundern, wenn sich die psychischen Symptome alle deutlich bessern oder komplett verschwinden, wenn du dich entweder nicht mehr über den Job definierst oder noch besser nochmal umschulst und dir etwas suchst, was dir wirklich Spaß macht.



Zitat von Miradiego:
Es ist schon ok und ich mache das auch schon mehr als 13 Jahre aber grundsätzlich würde ich lieber was anderes machen. Aber so einfach ist das nicht. Geld spielt eine große Rolle. Würde das neue wirklich besser passen usw.

Ganz schlechte Ausrede um nichts verändern zu müssen. 13 Jahre machst du es schon. Welche Emotionen löst bei dir die Vorstellung aus, dass du noch 30-33 Jahre bis zur Rente als Erzieher arbeiten musst? JETZT ist es einfacher was zu ändern als mit 50 oder 60 Jahren die Situation nicht mehr zu ertragen und dann erst nach was neuem zu schauen.

13.02.2018 14:04 • #9


Luna70
Also ehrlich gesagt finde ich die Idee auch nicht so wirklich gut, weiter als Erzieher zu arbeiten, obwohl du den Job eigentlich nicht magst. Irgendeinen Routine-Job kann man vielleicht dauerhaft machen und sich die Erfüllung halt in der Freizeit suchen, aber mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wenn man dafür gar keine Leidenschaft mehr hat, das kann doch nicht gut gehen. Deine Psyche zeigt dir das doch auch ganz deutlich.

Das hilft dir in der akuten Situation natürlich nicht weiter, aber mal grundsätzlich über die berufliche Situation nachdenken ist sicher nicht verkehrt. Was nutzt dir ein gutes Gehalt wenn du den Job, für den du es bekommst, kaum noch ausüben kannst. Ihr werdet Eltern, vielleicht ist es eine Perspektive dass du die Elternzeit nimmst und deine Frau nach dem Mutterschutz arbeitet.

13.02.2018 14:18 • #10


Vielen Dank für die vielen Antworten!
Ich habe mich da vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Ja, wenn ich mir was wünschen dürfte würde ich einen anderen Beruf ausüben aber ich bin schon gerne Erzieher. Es kommt drauf an in welchem Bereich und ich glaube ich habe (abgesehen von der Panik) vielleicht eine falsche Entscheidung getroffen,dass ich wieder in eine Kita gegangen bin.
Ich habe auch lange mit meiner Freundin gesprochen und nachdem sie in den ersten Tagen komplett gegen die Krankschreibung war, versteht sie mich jetzt besser und unterstützt mich. Ich werde mir die Zeit nehmen die ich brauche...2 Wochen, 4 Wochen oder auch 8 Wochen...keine Ahnung wie lange...Und wenn ich den Job in der Kita dann noch habe werde ich es vielleicht nochmal versuchen und ansonsten bin ich mir sehr sicher, dass ich auch schnell einen anderen Job finde. Vielleicht erstmal mit weniger Stunden für den Anfang.Erzieher werden zur Zeit zum Glück händeringend gesucht und man kann sich so ein bischen "Was aussuchen" .

13.02.2018 17:42 • #11


Jetzt ist der nächste morgen und es ist so als ob jemand den "Reset Knopf" gedrückt hat. Ich fühle mich unheimlich schlecht wenn ich nur daran denke in 1,5 Wochen wieder zu arbeiten. Ich habe wirklich Angst! Nur weiß ich nicht wovor. Ich halte dieses Gefühl einfach nicht mehr aus. Wird das irgendwann wieder besser?
Von der Idee mit weniger Stunden war meine Freundin natürlich nicht begeistert. (Schon alleine des Geldes wegen) und unter normalen Umständen gebe ich ihr auch recht...aber ich schaffe das im Moment nicht..Ich weiß nicht wie ich ihr das erklären soll? Ich liebe sie, und ich freue mich riesig dass "wir" schwanger sind. Aber gleichzeitig geht es mir so schlecht wie noch nie! Diese schei. Angst und Niedergeschlagenheit gehen einfach nicht weg. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen wie ich jemals wieder arbeiten gehen soll...Was ist nur los mit mir? Ich möchte ein starker und guter Mann für meine Freundin und unser Baby sein...aber im Moment bin ich der letzte Versager der es nicht schafft sich um seine Familie zu kümmern! Was kann ich tun damit es mir schnell besser geht?

14.02.2018 07:45 • #12


Luna70
Das mit dem Geld scheint ein zentrales Thema zu sein bei euch. Versuche mal ein bisschen von diesem Gedanken wegzukommen, dass du als Mann der Ernährer bist und möglichst viel Geld ranschaffen musst um die Familie zu ernähren. Es bringt dir gar nichts, wenn du dich zu sehr unter Druck setzt. Klar, das ist schwer wenn gerade Nachwuchs unterwegs ist aber es hilft dir nichts wenn du nun die Tage der Krankschreibung runterzählst. Wir leben zum Glück in einem Land, in dem man nicht verhungert, wenn man krank ist. Kläre das mit der Krankenkasse mit dem Krankengeld, soweit ich weiß bekommst du ja keine Lohnfortzahlung im ersten Monat sondern Krankengeld.

Zitat von Miradiego:
Was kann ich tun damit es mir schnell besser geht?


Vielleicht überlegen, was diesen Zusammenbruch ausgelöst hat? Hast du dich im alten Job eigentlich wohl gefühlt und nun leidest du unter dem Verlust? Ich denke, das sollte man nicht unterschätzen, es ist ja auch eine Art Trennung von den alten Kollegen, der gewohnten Arbeitsumgebung usw.

14.02.2018 10:28 • #13


19.01.2020 12:54 • #14


Icefalki
Mal eine Frage, kannst du es dir finanziell erlauben, nicht zu arbeiten, oder nur halbtags?

Und warum hast du ausgerechnet so eine psychisch anstrengende Arbeit gewählt? Kann dir die HNO empfehlen, da gibt es eigentlich nix schlimmes und Fachpersonal wird extremst gesucht. Allerdings ist die Bezahlung nicht der Hit. Krankenhaus bezahlt deutlich mehr.

Und was dieses Muss anbelangt, hat mit meiner Frage oben zu tun. Muss du arbeiten, um dich ernähren zu können, oder gibt es Alternativen?

19.01.2020 13:47 • #15


Vielen Dank für deine Arbeit, ja ich muss arbeiten gehen, bin alleinerziehende Mutter. Ich werde aber reduzieren auf 3 Tage die Woche. Ich hatte mich in der Klinik auf 4 Bereiche beworben, überall dort probe gearbeitet. 2 hab ich ausgeschlossen wegen Nachtschicht. 2 waren dann noch übrig und ich hab diese Stelle bekommen. Hab gedacht es geht schon, wenn du mal in einer Uniklinik bist gibt es Möglichkeiten intern zu wechseln. Aber öffentlicher Dienst ist wichtig , weil gute Absicherung und gutes Geld. Jetzt sehen ich mich aber nach dem Praxisalltag. Und das nach erst 2 Tagen arbeiten. Und ich weiß ja nicht ob die Angst woanders auch so ist. Ob es allgemein mit Arbeit zu tun hat, dieses ich muss da hin, muss funktionieren usw oder ob es speziell mit dem Gebiet zu tun hat. Ich kann doch nicht die nächsten Wochen nur Tavor nehmen. Auch wenn 0.5mg echt wenig ist aber hab Angst vor Abhängigkeit.

19.01.2020 14:15 • #16


Icefalki
Ich würde dir mal zu Folgendes raten: Du sagst dir immer wieder, dass egal, was du nun beginnst, es immer reiner Stress ist. Egal, wo. Dann nimmst du das mal als Chance, einen gutbezahlten Job zu bekommen. Bist du erstmals dort sicher angekommen, kannst du dich versetzen lassen, wenn es noch nötig ist.

Und jeder Angstpatient kennt das. Zuhause auf Dauer wird das alles auch nichts werden, wenn du auf Sozialhilfeleistungen angewiesen wirst. Wird finanziell sehr eng.

Du hast eine Angsterkrankung, deshalb kannst du mit Stress nicht umgehen. Ich auch sehr schlecht. Ich hab immer das Hintertürchen, wenn's gar nimmer geht, kann ich immer noch alles hinwerfen. Aber, ich wollte nicht mein ganzes Leben wegwerfen, nur wegen blöden Ängsten. Und glaube mir, ich kenn das alles.

Natürlich ist jeder anders von seinem Empfinden her. Aber was hast du denn wirklich für eine Alternative? Und mach aus dem MUSS doch ein WILL. Ich will das schaffen, Angst hin oder her.

19.01.2020 15:08 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich kenne dieses Muss auch allzugut.
Ich kann dir auch viel erzählen, wie ich mich durchs Berufsleben gekämpft habe.
Aber leicht wurde es mir nie gemacht.

Wenn ich fragen darf,als was arbeitest du?
Krankenschwester?

Eine gewisses "das geht mir alles am a... Vorbei Gefühl"würde dir sicher helfen.

Ich arbeite da auch selbst aber noch dran und habe dieses Gefühl noch nicht genug entwickelt.

Leider grübel ich allzu oft noch nach über zwischenmenschliche Dinge auf Arbeit, da ich noch nicht genug Mumm hab alles auszusprechen was ich denke.

Mein Vorschlag für dich wäre, entweder durchkämpfen , dass du die Probezeit schaffst und dich versetzen lässt.
Oder aber in einen Bereich wechseln, wo es weniger stressig ist.
Vielleicht ambulanter Pflegedienst, Psychiatrie, Intensivpflegedienst?

19.01.2020 15:25 • #18


Lillibeth
Sieh es doch mal so: den armen Kindern und deren Angehörigen geht es viel schlechter als Dir ! Du tust Gutes um die schlimme Not zu lindern, kommst nach Hause zu Deinen, hoffentlich, gesunden Kindern. Ich ziehe den Hut vor se einem Job ! Das finde ich äußerst positiv. !

19.01.2020 15:44 • x 3 #19


Danke für eure Worte. Ich bin Arzthelferin und wollte eben aus der Praxis raus in einen besser bezahlten Job, öffentlicher Dienst mit mehr Absicherung. Aber die Angst beherrscht mich einfach. Klar könnte ich mich ggf versetzen lassen, aber viele Alternativen gibt es nicht ohne dass ich schicht arbeite. Und mein Körper braucht eine Regelmäßigkeit, das durcheinander arbeiten von verschiedenen Tageszeiten und Tagen wird mir nicht gut tun. Und ich hab begriffen, dass ich in einer Klinik nie mit gesunden zu tun habe, leider ist mir das jetzt erst bewusst geworden. Hab nur die gute Bezahlung gesehen und das weg kommen vom ALG. Oh man ich bin echt in einer Zwickmühle. Jetzt durchkämpfen paar Monate und dann versetzen lassen und wieder bei 0 anfangen... meine Gedanken kreisen nur noch um Arbeit. Gestern brauchte ich keine tavor, heute schon weil es mir graut vor der ersten Arbeitswoche mit 40 std.

19.01.2020 15:59 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Christina Wiesemann