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Hallo,
ich hatte gestern schon ein komisches Gefühl und stand neben mir und war irgendwie zittrig.
Das hab ich manchmal aber dachte es geht wieder vorbei.
Abends dann wurde mir beim liegen schwindelig.
Und beim hochschauen.
Ich bin sofort in Panik verfallen und habe Herzrasen bekommen.
Ich habe vorher noch richtig gegessen, weil ich dachte es kommt vielleicht davon.

Ich bin dann ins Bett und heute früh war alles ganz schlimm.
Ich bin schon mit Herzrasen aufgewacht, totales Schwächegefühl, zittrig, Brechreiz und weinen.
Ich habe heute einen steifen Nacken.
Das Problem ist ich muss nachher auf Arbeit.
Es ist ein körperlich anstrengender Job.
Ich kann aber nicht wirklich was essen und habe Angst umzukippen.
Der Schwindel hat mir solche Angst gemacht, dass ich sofort in alte Muster verfallen bin.


Kann mir jemand Tipps geben wie ich den Tag überstehen soll?
Danke.

03.11.2016 12:17 • 03.11.2016 #1


8 Antworten ↓


Hallo JeMiTa,

ich würde zum Hausarzt gehen,ihm die Beschwerden schildern und mir dann eine AU geben lassen und eine Überweisung zum Psychiater:
Wenn die Symptome schlimmer werden ist es meist ein Alarmsignal,dass man erstmal STOP machen sollte und schauen sollte,wo das herkommt.
Wenn man sich nicht drum kümmert wird es nicht besser.
Der Körper gibt solange Signale bis er bekommt ,was er braucht und das ist meistens Ruhe und die Hinwendung zu sich selbst.

03.11.2016 12:26 • #2



Körperlich anstrengender Job - Panik und Schwächegefühl

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Na klar ist es wieder ein Zeichen meines Körpers, dass alles zu viel ist.
Aber ich hatte das bis jetzt bei jeder Arbeitsstelle nach einer gewissen Zeit.
Ich kann mich nicht immer krank melden.
Es ist immer so unangenehm für mich und irgendwann fangen alle an über einen zu reden und haben ein schlechtes Bild, wenn man sich ständig krankschreiben lässt oder von der Arbeit nach Hause muss weil ständig weint usw.

03.11.2016 12:30 • #3


alfred
Zitat von JeMiTa:
Na klar ist es wieder ein Zeichen meines Körpers, dass alles zu viel ist.
Aber ich hatte das bis jetzt bei jeder Arbeitsstelle nach einer gewissen Zeit.
Ich kann mich nicht immer krank melden.
Es ist immer so unangenehm für mich und irgendwann fangen alle an über einen zu reden und haben ein schlechtes Bild, wenn man sich ständig krankschreiben lässt oder von der Arbeit nach Hause muss weil ständig weint usw.




Wenn du das bei jeder Arbeitsstelle hattes wird es bei der nächsten auch wieder so sein und bei der übernächsten auch.
Also mußt du was tun.....geh zum Arzt und laß dir helfen.
Ich denke das wird das beste sein.......
Lg Alf

03.11.2016 12:36 • x 1 #4


Ich war schon bei unzähligen Psychologen, Psychiatern, Neurologen und Ärzten.
Auch in stationärer und teilstationärer Behandlung.
Irgendwann gibt es nichts mehr.
Es ist immer das selbe.

03.11.2016 12:44 • #5


Hast Du schon ambulante Verhaltenstherapie gemacht?
Die soll sehr wirksam sein.
In einer Klinik hab ich damit schon angefangen und konnte mich dadurch schnell stabilisieren.
Ich warte aber gerade noch auf einen ambulanten Verhaltenstherapieplatz.
Kann Dir VHT nur wärmstens empfehlen.

03.11.2016 12:54 • #6


alfred
Zitat von JeMiTa:
Ich war schon bei unzähligen Psychologen, Psychiatern, Neurologen und Ärzten.
Auch in stationärer und teilstationärer Behandlung.
Irgendwann gibt es nichts mehr.
Es ist immer das selbe.


Man muß versuchen damit zu leben...es ist ein teil von dir.
Meine Therapeutin hat gesagt das ich nie so unbelastet leben kann wie andere.
Aber ich kann gut leben wenn ich die Angst annehme ..sie ist ein Teil von mir.
Und wenn ich sie annehme dann kann ich damit besser umgehen.

03.11.2016 12:57 • x 1 #7


Blume200
Hallo,
ich würde warscheinlich auch zum Arzt gehen und ihm das schildern. Vorallem weil bald Wochenende ist und man sich vielleicht so nochmal Hilfe holen kann. Aber auf Dauer muss man natürlich herausbekommen, woher das kommt. Vielleicht Angst vor der Angst ? Das kenne ich auch.
Sonst einfach vor der Arbeit das tun, was einem gut tut (Musik hören, Entspannungsübungen, ruhig atmen, spazieren gehen...)
Hast du dich auf der Arbeit denn schon mal jemandem anvertraut?
Gute Besserung!

03.11.2016 13:32 • #8


Liebe Jemita, mit Druck ist solchen Störungen leider meist nicht beizukommen. Habe selbst immer wieder die schmerzliche Erfahrung machen müssen. Wenn es nicht mehr geht heißt die Lösung Hingabe, lass los, lass geschehen was deine Seele will und wohin sie dich führt. Davon abgesehen würde ich dir zu Familienaufstellungen raten. Haben mir sehr geholfen. Kennst du die Methode? Falls nein, schau mal hier: http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/fa ... ufstellung oder https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung. Hier findest du anerkannte Systemaufsteller: http://www.familienaufstellung.org/list ... rsuche.php. Alles Gute dir auf deinem Weg wünscht Valerie

03.11.2016 18:43 • #9




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