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Hallo zusammen,

mein Name ist Ivonne ich bin 33 Jahre verheiratet und habe seit 10 Jahren wieder Panikattacken.
Herzstolpern oder Herzrasen habe ich nicht nur dieses Gefühl im Brustkorb es kommt in wellen so ganz heiß und erdrückend), kribbeln in den Armen und Beinen und so ein Schwindelgefühl und keine klaren Gedanken mehr.. jetzt vor ca.8 Wochen fing es wieder von jetzt auf nachher. Bin dann auch gleich zum Psychologen und er hat mir wieder Risperidon und für den Notfall Atosil verschrieben..
nun ist es bei mir so das ich fast täglich dieses ungute Gefühl bekomme und nicht weiß wie ich damit umgehen soll.
Ich weiß nicht wie ich meinem Mann erklären kann was mit mir los ist, im moment leidet unsere Ehe darunter und das macht mich noch zusätzlich fertig.
Ich bin mit allem im moment Überfordert sogar mit der Hausarbeit...
Was macht ihr den in solchen momenten oder was hilft Euch ?
Ich bin für jeden Ratschlag dankbar..
LG Ivonne

30.11.2012 11:25 • 21.12.2012 #1


9 Antworten ↓


Hallo,würde an deiner Stelle zu sehen das ich schnell eine Therapie anfange und deinen Mann auch mal da mit hin nehmen.Das mache ich auch immer mal wieder denn wenn der Rückhalt nicht stimmt hilft auch keine Therapie.Für die Hausarbeit würde ich mir für jeden Tag einen Plan im Kopf oder auch schriftlich machen.Was meinst du wie stolz du bist wenn du alles geschaft hast was da drauf steht.Und vergess nicht dich dafür zu loben und auch einfach mal mit etwas schönem zu belohnen.

Schönes Wochenende wünsche ich dir und vor allem einen schönen 1.Advent

30.11.2012 17:04 • #2



Nach 10 Jahren wieder Panikattacken

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Hallo,
danke für die schnelle Antwort. Ich hab leider erst ende Januar einen Termin bei einer Therapeutin bekommen. so lange muss ich noch alleine durch.Ja hab mir auch überlegt meinen Mann mitzunehmen den er leidet ja auch drunter.
Er unterstützt mich echt in allem. er ist sogar gestern früher von der Arbeit heimgekommen weil es mir net gut ging.
Das mit dem Plan find ich eine gute Idee..danke
Wünsch Dir auch ein schönes Wochenende und einen schönen 1.Advent ...

01.12.2012 11:28 • #3


Hallo erstmal.

Gibt es denn irgendeine Erklärung oder, anders gefragt, kannst DU dir erklären, wieso es wieder kam? Gab es einen Auslöser?
Und wusste dein Mann, dass du vor 10 jahren schon mal Panikattacken hattest?
Als ich zum ersten Mal bei meinem Partner eine PA hatte, wusste ich selbst nicht, dass es eine war. Erst bei der zweiten wurde es mir klar und ich hab sofort mit ihm darüber geredet. Obwohl es ihn sehr belastet und er nicht wirklich damit umgehen konnte, war es mir wichtig,dass ich mich ihm öffnen kann und er Bescheid weiss. Am besten er weiss soviel wie möglich. Ich habe meinem Freund gleich die Vidoes auf dieser Seite gezeigt über Panikattacken, damit er quasi fachkundigen Bericht darüber hatte, denn ich hatte das Gefühl, ihm irgendwie 'beweisen' zu müssen, dass ich nicht einfach nur verrückt bin, sondern dass es für diese Panikattacken Erklärungen gibt. Ich bin auch überzeugt, dass es hilft, wenn der Partner Bescheid weiss. Er muss ja im Falle einer PA keine Hilfe leisten können im Sinne von psychologischem oder ärztlichem Beistand, aber allein dass er ungefähr versteht, was da passiert, ist eine Erleichterung für beide Seiten...ich persönlich hätte meinen Freund nicht gerne bei Therapiesitzungen dabei, ich finde, das muss ich wirklich mit mir selber regeln, aber das kann bei dir ja ganz anders sein, also auf den Bauch hören

01.12.2012 11:56 • #4


Hallo Aril,
eine erklärung warum ich auf einmal wieder Angst- und PA habe, habe ich leider nicht.
Ich habe meinem Mann damals erklärt das bei mir die Diagnose festgestellt wurde und ich deshalb auch 3 Monate in der Klinik war ( damals war ich ca 16 Jahre) und danach bin ich in Ambulanter Therapie gewesen.. Mir ging es dann aber immer besser brauchte auch keine Medis mehr und auch keine Therapie. Mir ging es richtig gut. Ich war fröhlich habe mich sehr wohl in meiner Haut gefühlt..
Mein Mann und ich sind dann in eine andere Stadt gezogen ( das war vor drei Jahren) und mir ging es die ganze Zeit von der Psyche her echt gut.
ich hab mich sogar selbstständig gemacht mit einem kleinen Nagelstudio ( hab ein Zimmer in unserer Wohnung dafür eingerichtet) läuft auch ganz gut so auf 400 € Basis..
und von jetzt auf nachher war dieses erdrückende Gefühl wieder da. Ich fühle mich mit allem überfordert hab bei allem was ich mache Angst ich schaffe es nicht. Bin nach jedem Kunde auch echt fertig. Auch die Hausarbeit fällt mir wie gesagt schwer..
ich habe Gott sei dank einen sehr einfühlsamen Mann der mich in allem unterstützt..
Ich habe versucht es so gut wie es ging ihm zu erklären wie ich mich fühle und wie es mir geht.
Mir hilft es viel wenn er mich in den Arm nimmt und mir sagt das alles gut ist.
im Moment nehm ich Risperidon morgens und Abend und Atosil nach Bedarf.
Ich denke ich werd erst mal mit der Therapeutin reden und dann entscheiden ob ich meinem Mann mal mit zu Ihr nehme.
Was macht Ihr eigentlich wenn ihr merkt das eine PA kommt ?
habt ihr irgendwelche Tips ?

01.12.2012 16:10 • #5


ich hatte auch viele jahre nichts , dann kam die trennung, danach haus verloren mein mann kat ein kind von 3 zu sich genommen und danach ging es wieder los , zu der zeit ging es aber noch , vor 2 jahren ist dann meine mutter plötzlich gestorben seit dem hatte ich es schlimmer als je zuvor

01.12.2012 16:54 • #6


Dieses Überforderungsgefühl kenne ich sehr gut. Ich habe das auch manchmal, manchmal ist es weg. Und manchmal ist es so stark, dass ich mich am liebsten nur heulend im Bett verkriechen würde. Es ist auch sehr lähmend.
Zum Glück hast du einen einfühlsamen Mann!
Wenn ich merke, dass ich eine PA bekomme, ist es meist zu spät, 'umzukehren.' Meistens WEISS ich das aber nicht, sondern denke, es ist was Schlimmes, Körperliches. Mein Tipp ist: ablenken. Irgendwas Ruhiges tun. Vielleicht in die Wanne legen. Beruhigende Musik hören. Tief ein- und ausatmen und, so doof es klingt: die Angst willkommen heissen und genau hinfühlen, was passiert - weil Abwehrreaktionen bringen nichts.

01.12.2012 18:58 • #7


tut gut mal mit betroffenen darüber zu reden danke fürs zuhören und für die Tips.
fühlt man sich gleich ein wenig besser...ich werde versuchen die Angst ""willkommen zu heißen" und mich nicht dagegen wehren..
nehmt Ihr irgendwelche medikamente ? oder vll.auch was homöopatisches ?

01.12.2012 21:47 • #8


Sorry für die späte Antwort...ja, ich nehme zurzeit Lexotanil. Ohne könnte ich zurzeit wohl kein normales Leben führen. Der Nachteil dabei ist, dass es sehr schnell abhängig macht, aber ehrlich gesagt kann ich momentan einfach nicht denken, dass das ein Grund sein sollte, es nicht zu nehmen - denn die Angst macht mich wirklich kaputt. Und es hilft schnell.
Homöopathie ist sicher auch nicht schlecht, bin da allerdings wenig bewandert..wie geht's dir mittlerweile?

17.12.2012 23:11 • #9


Hallo ihr lieben,
ich weiß auch nicht was los ist....ich hatte auch mehrere Jahre nichts!
Und jetzt seit einem Jahr Schmerzen und keiner weiß woher, war schon wieder bei zig Ärzten!
Hab ständige Angst was das sein könnte usw!

21.12.2012 15:57 • #10



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