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Hallo da draußen,ich weiß nicht wo genau ich anfangen soll und ob ich hiermit überhaupt weiter komme ...Ich bin nurnoch verzweifelt,traurig und kann nicht mehr...

Zuerst einmal ein paar Worte zu mir,
Ich bin 21 Jahre alt und mein Leben war zuvor recht normal, ich war immer fröhlich und lieb gegenüber andere.
Früher als Kind mit ca 10 jahren hatte ich eine Art zwänge, wie zb mir alles aufzuschreiben,zählzwang,zwang tief einzuatmen und paar Sekunden die Luft anzuhalten aber dies alles ging irgendwann mit der Zeit weg (wusste auch damals nicht das es überhaupt ein zwang war)

Nun zu heute, ich habe am 04.08.16 entbunden und mich riesig auf unseren Sohn gefreut ...Die ganze schwangerschaft war ich so unbeschreiblich glücklich mein erstes Kind zu erwarten und mir vorgenommen immer für ihn und meinen Partner da zu sein.
Doch nun ist alles anders....
Die Geburt wurde eingeleitet und ich bekam einige mittel die mich richtig erschrocken haben nicht mehr klar denken zu können, nach der Geburt fingen die Schwestern an ständig meinen blutdruck zu messen und meinten ich solle Medikamente dafür nehmen er wäre hoch,dann meinten sie wegen meinem Ohren sausen das ich bekam ich habe vlt einen hörsturz...Und als ich endlich Zuhause war vom Krankenhaus begann der Alptraum und kein tolles mutter dasein:(

Ich achtete nurnoch auf mein herzschlag,und wurde dadurch Zittrig bekam angst,panik,durchfall
Und achtete ständig auf ein engegefühl in meiner brust...
Dies ging soweit das ich mich nurnoch darauf konzentriere und an nichts mehr denken oder normal Leben kann.
Es sind keine attacken sondern ein dauerzustand!
Ich war in einer Klinik 7 Tage und die Psychologin meinte : das sind ihre Gedanken versuchen Sie sich abzulenken und nicht darauf zu achten.

Ich weiss nicht ob irgendwer da draußen von euch dieses Gefühl kennt ...Es ist wie ein Alptraum ich kann so nicht mehr weiter machen...Ich weine ständig da es nun seit 8 wochen so ein Zustand ist das ich denke ich werde nicht mehr wie vorher,wenn ich schwangere sehe zerbricht es mein herz weil ich die Zeit zurück drehen will & wenn ich mein Sohn sehe bin ich so traurig und denke ich werde ihn nie spielen,sprechen und aufwachsen sehen.

Es fällt mir ziemlich schwer dies alles zu schreiben und mir kommen schon wieder die Tränen.
Es wäre alles perfekt wenn ich nur wieder wie zuvor wäre.

Ich habe gedanken an die gedanken das ich wieder darauf achten werde und fühle mich so hilflos,ängstlich,leer,Zittrig und bekomme morgens Bauchschmerzen wenn ich aufwache und weiss mich nur wieder mit meinem Kopf zu beschäftigen statt das Leben als Mama eines 8 wochen alten Zwergen genießen zu können.

Wenn ich mir kleidung holen will denke ich lohnt sich das noch ich bin bald eh nicht mehr da oder wenn ich andere Paare sehe,denke ich so glücklich werden wir nie wieder sein können.

Ich hätte das schönste leben denn mein Partner steht zu mir und möchte mich nun sogar heiraten,erzählt mir die Pläne wie ein größeres Auto und das wir nächstes Jahr in das Haus seiner Eltern ziehen als Familie. ich kann nicht mehr es tut sooooo weh:( :(

Ich hätte einfach so gerne wieder einen freien Kopf ohne diese schrecklichen gedanken nicht mehr glücklich zu sein oder bei meinen liebsten sein zu können.
Weil diese ängste die ich habe sind irgendwie anders als all die üblichen.

28.09.2016 13:20 • 28.09.2016 #1


9 Antworten ↓


Luna70
Erstmal herzlich willkommen hier bei uns und herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby.

Das hört sich ja wirklich gar nicht gut an. Hat die Ärztin in der Klinik mit dir mal über eine postnatale Depression gesprochen? Bekommst du momentan gar keine Behandlung?

Liebe Grüße Luna

28.09.2016 13:42 • #2



Nach Geburt Panik, Angst, Zittern - bin am Ende, wer kann helfen?

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Vielen Dank luna.
Ne hat sie nicht...ständig heisst es irgendwas anderes aber ich kann mich damit nicht identifizieren.
Ich glaube die hören einem nicht richtig zu.
Einmal heisst es panikstörung,generalisierte angst störung,wochenbettdepression usw

Das was mich quält sind die gedanken einfach keine normalen gedanken mehr fassen können oder mich auf was zu freuen was in weiter Ferne ist.
Zu denken mein freund zieht den kleinen alleine mit einer anderen Frau mal auf und sie wird mein leben,leben mit meinem Freund und Sohn...Oder das er bei meinen "Schwiegereltern " aufwächst...Mit denen kommen wir nicht so zurecht

28.09.2016 13:51 • #3


alfred
Ich achtete nurnoch auf mein herzschlag,und wurde dadurch Zittrig bekam angst,panik,durchfall
Und achtete ständig auf ein engegefühl in meiner brust...
Dies ging soweit das ich mich nurnoch darauf konzentriere und an nichts mehr denken oder normal Leben kann.
Es sind keine attacken sondern ein dauerzustand!
Ich war in einer Klinik 7 Tage und die Psychologin meinte : das sind ihre Gedanken versuchen Sie sich abzulenken und nicht darauf zu achten.

Ich weiss nicht ob irgendwer da draußen von euch dieses Gefühl kennt ...Es ist wie ein Alptraum ich kann so nicht mehr weiter machen...Ich weine ständig da es nun seit 8 wochen so ein Zustand ist das ich denke ich werde nicht mehr wie vorher,wenn ich schwangere sehe zerbricht es mein herz weil ich die Zeit zurück drehen will & wenn ich mein Sohn sehe bin ich so traurig und denke ich werde ihn nie spielen,sprechen und aufwachsen sehen.



Hallo !
Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Baby.
Aus eigener Erfahrung weiß ich das man seinen Puls selber in die höhe bekommt wenn man immer wieder versucht den zu messen.
Mein Herz fing schon an zu pochen wenn ich nur an Blutdruck messen gedacht habe.
Etwas gutes kann ich die aber schreiben....ES GEHT WEITER ...und es wird auch wieder besser.
Mach nicht den gleichen Fehler wie ich...warte nicht zu lange und versuche die helfen zu lassen.
Vor allem mach dir nicht zu viel Druck......
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute

28.09.2016 14:02 • #4


Icefalki
Liebe Sarah, willkommen und ich schließe mich den Glückwünschen der anderen an.

Du bist vorbelastet mit deinen Zwangsgedanken und durch die Geburt kommt alles wieder raus.

Evtl. ist da auch noch der Hormoncocktail daran schuld, wie Luna sagt, postnatale Depression ist nichts ungewöhnliches.

Ich würde nicht abwarten, sondern dir raten, dich in gute therapeutische Hände zu begeben.

28.09.2016 14:14 • #5


Vielen Dank für eure Worte.
Es ist so schrecklich für mich Fotos zu sehen wie glücklich ich vor paar Wochen noch war und nun daran denke das ich nicht mehr leben werde oder für den Rest meines Lebens weggesperrt werde.
Wobei ich mir mein leben so wundervoll vorgestellt habe.
Ich komme einfach nicht mehr zurecht

28.09.2016 14:19 • #6


Luna70
Mit Ferndiagnosen sollte man vorsichtig sein und wir versuchen das hier immer zu vermeiden. Aber das was du erzählst hört sich für mich nach den geradezu klassischen Symptomen einer postnatalen Depression an.

Dagegen kann man was tun und du solltest dich wirklich nicht damit zufrieden geben, dass man dir zur Ablenkung rät. Jeder Tag in diesem Zustand ist ohne richtige Hilfe ist einer zu viel, weil du die wertvolle Zeit mit deinem Kleinen gar nicht genießen kannst.

Bekommst du Medikamente oder Therapie?

Ich würde an deiner Stelle keine Zeit mehr verlieren. Gib deinem Partner die Aufgabe, dass er sofort wirklich kompetente Hilfe für dich suchen muss. Je früher du die richtige Behandlung bekommst, umso schneller wirst du die Zeit mit deinem Sohn genießen können.

Auch wenn du es dir heute nicht vorstellen kannst, ich bin ganz sicher du wirst eine glückliche Mama sein und euer Zwerg wird natürlich bei dir und deinem Partner aufwachsen und nirgends sonst.

Zitat von Sarahchris2015:
und nun daran denke das ich nicht mehr leben werde oder für den Rest meines Lebens weggesperrt werde.


Du wirst leben und wieder glücklich sein und ganz sicher wirst du nicht weggesperrt für den Rest deines Lebens. Okay?

28.09.2016 14:19 • #7


Danke für eure aufmunternde Worte aber es ist schwer daran zu glauben...Zumal ich einfach angst habe wieder ständig auf dieses engegefühl in der brust oder meinen herzschlag zu achten und wieder nicht mehr frei von den Gedanken zu kommen ...
Vielleicht ist dies auch ein zwang ?....
Und diese Angst und Traurigkeit nicht mehr so lebensfroh und glücklich zu sein zerreißt einem das herz

28.09.2016 14:44 • #8


Sassa
Zitat von Sarahchris2015:
Hallo da draußen,ich weiß nicht wo genau ich anfangen soll und ob ich hiermit überhaupt weiter komme ...Ich bin nurnoch verzweifelt,traurig und kann nicht mehr...

Zuerst einmal ein paar Worte zu mir,
Ich bin 21 Jahre alt und mein Leben war zuvor recht normal, ich war immer fröhlich und lieb gegenüber andere.
Früher als Kind mit ca 10 jahren hatte ich eine Art zwänge, wie zb mir alles aufzuschreiben,zählzwang,zwang tief einzuatmen und paar Sekunden die Luft anzuhalten aber dies alles ging irgendwann mit der Zeit weg (wusste auch damals nicht das es überhaupt ein zwang war)

Nun zu heute, ich habe am 04.08.16 entbunden und mich riesig auf unseren Sohn gefreut ...Die ganze schwangerschaft war ich so unbeschreiblich glücklich mein erstes Kind zu erwarten und mir vorgenommen immer für ihn und meinen Partner da zu sein.
Doch nun ist alles anders....
Die Geburt wurde eingeleitet und ich bekam einige mittel die mich richtig erschrocken haben nicht mehr klar denken zu können, nach der Geburt fingen die Schwestern an ständig meinen blutdruck zu messen und meinten ich solle Medikamente dafür nehmen er wäre hoch,dann meinten sie wegen meinem Ohren sausen das ich bekam ich habe vlt einen hörsturz...Und als ich endlich Zuhause war vom Krankenhaus begann der Alptraum und kein tolles mutter dasein:(

Ich achtete nurnoch auf mein herzschlag,und wurde dadurch Zittrig bekam angst,panik,durchfall
Und achtete ständig auf ein engegefühl in meiner brust...
Dies ging soweit das ich mich nurnoch darauf konzentriere und an nichts mehr denken oder normal Leben kann.
Es sind keine attacken sondern ein dauerzustand!
Ich war in einer Klinik 7 Tage und die Psychologin meinte : das sind ihre Gedanken versuchen Sie sich abzulenken und nicht darauf zu achten.

Ich weiss nicht ob irgendwer da draußen von euch dieses Gefühl kennt ...Es ist wie ein Alptraum ich kann so nicht mehr weiter machen...Ich weine ständig da es nun seit 8 wochen so ein Zustand ist das ich denke ich werde nicht mehr wie vorher,wenn ich schwangere sehe zerbricht es mein herz weil ich die Zeit zurück drehen will & wenn ich mein Sohn sehe bin ich so traurig und denke ich werde ihn nie spielen,sprechen und aufwachsen sehen.

Es fällt mir ziemlich schwer dies alles zu schreiben und mir kommen schon wieder die Tränen.
Es wäre alles perfekt wenn ich nur wieder wie zuvor wäre.

Ich habe gedanken an die gedanken das ich wieder darauf achten werde und fühle mich so hilflos,ängstlich,leer,Zittrig und bekomme morgens Bauchschmerzen wenn ich aufwache und weiss mich nur wieder mit meinem Kopf zu beschäftigen statt das Leben als Mama eines 8 wochen alten Zwergen genießen zu können.

Wenn ich mir kleidung holen will denke ich lohnt sich das noch ich bin bald eh nicht mehr da oder wenn ich andere Paare sehe,denke ich so glücklich werden wir nie wieder sein können.

Ich hätte das schönste leben denn mein Partner steht zu mir und möchte mich nun sogar heiraten,erzählt mir die Pläne wie ein größeres Auto und das wir nächstes Jahr in das Haus seiner Eltern ziehen als Familie. ich kann nicht mehr es tut sooooo weh:( :(

Ich hätte einfach so gerne wieder einen freien Kopf ohne diese schrecklichen gedanken nicht mehr glücklich zu sein oder bei meinen liebsten sein zu können.
Weil diese ängste die ich habe sind irgendwie anders als all die üblichen.


Das liest sich für mich nach einer ausgeprägten Wochenbettdepression. Zu den Risikofaktoren zählen u.a vorbestehende psychische Erkrankungen wie: Depressionen oder Zwangstörungen.

Dazu findest du viele weitere Informationen im Internet.

An deiner Stelle würde ich mir Hilfe holen, damit du bald wieder die Zweisamkeit mit deinem Baby genießen kannst. Kopf hoch! Lösungswege gibt es in den meisten Fällen immer. Lass es langsam angehen...dein Freund steht hinter dir und liebt dich. Würde er dir sonst einen Heiratsantrag machen?

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!

LG

P.S: Erkundige dich mal bei deiner Frauenärztin. Die weiß sicher auch wohin man dich schicken kann. Mit Wochenbettdepressionen kennt sie sich sicherlich bestens aus. :^)

28.09.2016 15:53 • #9


Plumbum
@sarah Hi Du

Sarah, dass sind "ganz normale" Zwangsgedanken mit denen Du dich da gerade rumschlägst. Allein in diesem Forum kämpfen Hunderte von uns jeden Tag damit. Sei nicht so streng mit Dir, hey... du warst Schwanger, hattest eine chaotische Geburt. Ist doch klar, dass Du da völlig durch den Wind bist. Die Hormone laufen auch noch ein wenig Amok. Das gibt sich alles. Du wirst Deinen Sohn aufwachsen sehen und Du wirst auch wieder glücklich sein.
Die Psychologin hatte absolut recht, hör ruhig auf sie. Bring Dich auf andere Gedanken, dass ist am Anfang wahnsinnig schwer aber es klappt. Mit der Zeit wird es immer besser und in ein paar Wochen oder Monaten lachst Du drüber. Wieviel unnötige Sorgen Du dir gemacht hast.

Wir haben übrigens hier im Forum ein paar ganz liebe Mamis, tausch Dich doch mit denen aus. Unterhalte Dich über Dein Wuzerl, hol Dir Tipps usw.

Alles Liebe für Dich
Plumbum

28.09.2016 21:11 • #10



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Dr. Christina Wiesemann