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Hallo zusammen

Dieses Forum ist meine Rettung. Seit 3 Wochen plagen mich wieder Ängste und Panik..

Bei mir bezieht sich meine Angst auf das ersticken, hilflos zu sein... Ich habe keine konkrete Angst vor einer Krankheit, nur davor in dem Moment zu ersticken und die Panik ist da natürlich nicht weit....

nun ja, ich bin optimistisch, es auch dieses Mal wieder zu schaffen und wer weiss, viellicht hab ich als "alter Hase" ein paar brauchbare Tipps für euch...

11.08.2011 20:00 • 28.02.2013 #1


9 Antworten ↓


Ich würde mich freuen, wenn ich vielleicht Nachrichten bekommen würde... und vielleicht kann ich ja manchmal auch ein bisschen helfen...

Liebe Grüsse

11.08.2011 20:26 • #2



Nach 6 Jahren Rückfall in die Angststörung - warum?

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Hallo Sevanja,

ich war sogar 9 Jahre symptomfrei. Inzwischen leide ich aber schon wieder 6.Jahre an Angst- und Panickattacken. Obwohl ich eigentlich wissen sollte, wie es geht , die Angst in den Griff zu bekommen, klappt es diesesmal nicht wirklich.

LG Rio

11.08.2011 20:36 • #3


Ich habe bemerkt, dass es echt schnell wieder zurück in die Angstspirale geht...obwohl wir ja wissen sollten, dass es psychisch bedingt ist, die Symptome erscheinen soo real...
Ich sage mir einfach immer wieder: Dein Körper spricht zu dir, er will dir mitteilen, dass etwas in deinem Leben nicht so läuft wie es sollte. Ich versuche die Symptome anzunehmen und mich ihnen zu stellen.. gelingt mal besser, mal weniger..

Habe heute eine Therapie begonnen und zusätzlich nehme ich seit 2 Wochen 10mg Citalopram..langsam geht es besser, meinen Rekord von 20 Panikattacken hintereinander habe ich bisher noch nicht übertroffen....

Sende dir eine liebe Umärmelung

11.08.2011 20:56 • #4


Hallo!
Auch nach Jahren symptomfreiheit kommen die Rückfälle wieder? Wie anstrengend. Ich finde es besonders schlimm, dass man dann wieder merkt, bzw anfängt zu denken, dass man sich auf nichts verlassen kann. Und doch tauchen doch auch wieder die Gedanken auf, dass "es" nun aber bestimmt doch etwas physische bedingtes und nichts psychisch bedingtes ist, oder?
Ich möchte mich auf meinen kleionen ERfolgen so gern mal ausruhen. Gehts Euch auch so?
Hanni

12.08.2011 17:25 • #5


Hallo!

Es ist wirklich anstrengend, zumal ich dachte, dass ich doch wohl etwas aus der Vergangenheit gelernt habe..aber leider ist dem nicht so. Wenn die Angst so akut ist, hilft es mir nicht wirklich, dass ich denke, ach ist doch eh wieder psychisch, weil eben die blöden Symptome sooo echt erscheinen

Angefangen hat es mit einer Bronchitis. Ich hatte dauernd das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen, hab dauernd gehustet, in der Hoffnung, dass ich mich dann besser fühle. Und wirklich, jedesmal wenn ich etwas abhusten konnte, fühlte ich mich besser. Jedoch wurden die Panikattacken immer schlimmer. Hab sogar Nachts den Notarzt gerufen, weil ich dachte ersticken zu müssen. Bis dahin wollte ich nicht wahrhaben, dass ich wieder in der Angstspirale bin.
Nun ist 1 Monat vergangen, war 4 Tage in der Psychiatrie, nehme wieder brav täglich 10mg Citalopram, gehe zur Therapie, diesmal eine Ganzkörper-Therapie und hoffe, dass ich bald wieder einen "normalen* Alltag leben kann. Es ist sooo zermürbend, weil es einfach nicht "Klick" macht im Kopf, nach wie vor bin ich überzogen davon, dass ich schlecht Luft kriege. Momentan geistert mir besonders Asthma im Kopf herum. Was, wenn ich vom Husten plötzlich Asthma bekomme?? Es ist echt schwer mich dauernd zu beruhigen....


Liebe Grüsse

14.08.2011 16:27 • #6


Hallo,
wenn ich nur wüsste,was mein Körper mir sagen will. Ich wende alles an, was ich in der PT gelernt habe,habe eine wunderbare Familie, eine Arbeit, die mir super viel Spass macht, achte auf mich,lebe gesund,treibe Sport. Nehme seit Anfang Juni Venlafaxin,ja bringt was, bekämpft aber ja nur die Symptome, nicht die Ursachen. Aber was die Ursachen betrifft, da steh ich momentan ziemlich auf dem Schlauch.
Angenehmen Wochenstart
LG Rio

14.08.2011 20:43 • #7


Hallo war schon etwas länger nicht mehr hier im forum
Leide seit meiner jugend unter angstzustände wo ich seit 2006 auch medikamentös behandelt werde mit 10 mg paroxat soweit ging es auch einigermasen gut bis auf letzte woche da bin ich wieder rückfällig geworden hatte als auslöser sehr viel stress wegen abnehmen und dadurch wieder in einen tief gefallen wo alles sinnlos und ohne aussicht sich anfühlt das alles macht die ganzen jahre wo ich erfolgreich überstanden habe wieder unerträglich
Hat mir jemand einen rat oder habt ihr erfahrungen ob ein rückfall schneller wieder verschwindet
Lg

22.02.2013 19:22 • #8


Ich denke, dass man Angststörungen nicht über sechs Jahre lang mit Medikamenten behandeln sollte. Das ist bei Angstzuständen gar nicht der richtige Weg. Denn der wäre wohl Therapie und Konfrontation. Mich wundert es nicht, dass die Medikamente irgendwann nicht mehr wirken. Da würde ich nun überlegen, welchen Weg du gehen willst. Dosis erhöhen erscheint mir als der falsche. Ich hatte auch nach 7 Jahren einen Rückfall. Habe aber nie Medikamente genommen außer pflanzliche Sachen.

24.02.2013 10:52 • #9


Nataraja
Von Medikamenten hab ich nun wirklich keine Ahnung. Bisher war ich nur bei psychotherapeutischen Beratungen vom Studentenwerk.

Eines weiß ich aber. Ich hab Hoch und Tiefs, die wie bei dir, von Stresssituationen beeinflusst werden.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Medis da gut sind..ich finde man kann dann auch nicht sagen "nach 6 Jahren ein Rückfall" wenn du die Zeit mit Medis verbracht hast..denn dann scheinst du auch in der Zeit nicht wirklich angstfrei gewesen zu sein, sonst würdest du die Medis nich brauchen.

An deiner Stelle würde ich die Medikamente absetzen und mir Gedanken darüber machen, woher die Angstzustände kommen..oder zumindest, warum dich eine Diät so unter Druck setzt..was letztlich aber zusammenhängen wird.

28.02.2013 19:48 • #10



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